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Selbstversorgung im Winter

Selbstversorgung jetzt? Im Winter gibt es doch unglaublicherweise einiges zu ernten. Wir gehen mit euch im Januar durch unseren Garten und füllen unser Erntekörbchen, dieses Mal vor allem mit Grünzeug. Auf Insta haben wir es ja schon gespoilert ; ) Wie wir es zusammengesammelt haben seht ihr in diesem Video, yeah!

Feldsalat

Wer isst im Winter nicht gern Feldsalat? Zur Selbstversorgung gehört er einfach dazu. Lasst mal einen Teil aussamen, er verbreitet sich im ganzen Garten. Wir ernten ihn gern mit der Schere, dann wächst der Rest einfach weiter. Gerade wenn die Kultur länger stehen bleiben darf, macht die Erntetechnik mit der Schere Sinn!

Palmkohl

Vielleicht nicht ganz so bekannt, aber (jetzt würde sich pikant schön reimen) dennoch sehr schmackhaft und vitaminreich ist der Palmkohl! Besonders roh ist er eine Vitaminquelle. Für die Zubereitung wird er beispielsweise für Pasta sehr fein geschnitten. Knoblauch darf beim Schwarzkohl natürlich auch nicht fehlen. Lecker!

Wirsing

Wir sing(en), Spaß beiseite – Wirsing ist toll. Bei diesem Wirsing schmeckt das Innere vom Strunk sogar leicht süßlich. Fein geschnitten ist er roh prima, aber auch gegart macht er Freude! Als Chips ebenso schmackhaft wie in Creme/Rahmsoße. Was meint ihr?

Rosenkohl

Rosenkohl an der Stange? Ja tatsächlich und die stehen gern im Winter rum, wenn man sie nicht alle aufisst ; ) Rosenkohl ist ein Muss im Garten. Zugegeben er klappt nicht immer einfach so, aber mit der Zeit hat man den Dreh raus, oder weiß zumindest woran es gelegen hat wenn er nicht riesig ist. Dennoch ist er da und er ist so lecker!

Mangold

Bunt oder einfach in Rot? Herrlich schön und das absolute Anfängergemüse! Wachsen lassen und glücklich ernten. Mangold ist ein Gemüse, das im Selbstversorgergarten nicht fehlen darf.

Porree, Postelein und Asiasalat

Im Hochbeet stehen Porree, Postelein und Asiasalat nebeneinander. Perfektes Wintergemüse! Beim Asiasalat die Blätter fein schneiden oder in der Mitte die feinen jungen Blätter für den Direktverzehr ernten. Porree schmeckt in den verschiedensten Zubereitungsarten wunderbar, es lohnt sich ihn einfach im Garten stehen zu haben! Und Postelein sät sich selbst wieder aus, einfach mal stehen lassen. Man kann ihn gut in Kübeln anbauen. Sehr mild im Genuss und einfach im Anbau!

Postelein ist auch in unserem Bio-Gartenkalender 2020 mit Saatgut vertreten ; )

Unser Video zu diesem Beitrag kannst du dir wie immer kostenlos hier anschauen:

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Den vorherigen Teil zum Thema Wurzelgemüse findet ihr hier:

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Wurzelgemüse im Winter

Porree anbauen, Sommerporree!

Porree anbauen für den Sommer!

Den Porree, Sommerporree Hilary kann man schon ab Dezember unter Kunstlicht aussäen. Wir haben das Ende Januar gemacht und das hat auch wunderbar funktioniert. In dem Video könnt ihr sehen, dass wir hier die Aussaaterde benutzt haben die wir euch auch in dem Video zum Thema »Aussaaterde selbst herstellen« vorgestellt haben. Konkret war dass das Kokossubstrat. Das würden wir nicht noch einmal machen, denn sobald die Pflanzen gekeimt waren und Grün hatten wurde es leicht gelblich. Es musste also zusätzlicher Dünger her. Wir haben dafür den Flüssigdünger verwendet den wir euch auch unter unsere Empfehlung vorgestellt haben.

Ab ins Beet

Im März kam der Porree Hilary dann ins Gewächshaus. Frostempfindlich ist der nicht wirklich. Und Anfang April konnte er dann auch schon raus. Die Jungpflanzen sahen ganz gut aus und so haben wir sie in Hochbeet Nummer 4 gepflanzt. Wie man im Video gut sehen kann, zieht der Gärtnerei dafür eine Furche. Damit wird das Anhäufeln später viel einfacher. Und jetzt kommt der Clou, die Jungpflanzen werden an den Wurzeln als auch an den Spitzen um ein Drittel eingekürzt. Sieht recht makaber aus, hat aber einen Sinn. Zum ein und fördert man so das Wurzelwachstum und die Pflanzen können besser anwachsen. Im oberen Bereich liegen die Pflanzenspitzen nicht auf der Erde und so wird eine Fäulnis verhindert. Hat gut funktioniert.

Grün im Hochbeet

Die Porreepflanzen sind wunderbar angewachsen und von Monat zu Monat wurde es grüner im Hochbeet. Ein paar Beikräuter haben wir zwischendurch entfernt und dann konnten wir nicht mehr an uns halten, wir haben die ersten großen Stangen geerntet. Porree im Sommer oder besser gesagt im Spätsommer funktioniert tatsächlich gut. Der Vorteil hier ist dann, dass die weiterhin verbleibenden Porreepflanzen mehr Platz haben um weiter zu wachsen. Nicht zu vergessen, der Porree ist ein Starkzehrer, heißt er braucht ab und an mal ein Schwaps Dünger, z.B. eine Jauchengabe.

Fazit
Wir hoffen euch hat unser Versuchsanbau zum Sommerporree gefallen. Wir sind von ihm überzeugt und haben Ihnen deswegen in unser Sortiment aufgenommen. Das Saatgut könnt ihr also auch bei uns im Shop bekommen. Und falls ihr es noch nicht gemacht habt, vielleicht habt ihr Lust euch das Video anzuschauen?

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