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Möhren anbauen

Möhren anbauen
Möhren anbauen? Die Möhrchen oder auch Karotten gehören ja schon in Sachen Keimung eher zu den Diven. Am einfachsten ist es eigentlich wenn man das Möhrensaatgut zusammen mit feuchtem Sand in einer kleinen Schachtel so 2 bis 3 Tage liegen lässt. Das vereinfacht die Keimung und verbessert auch die Keimdauer. Der Sand hat zusätzlich den Effekt, dass man das sehr feine Saatgut viel besser aus bringen kann. Wir haben euch in dem Video gezeigt wie wir beispielsweise drei Reihen mit einem Reihenabstand von 30 bis 40 cm Möhrchen ausgesät haben. Saattiefe: 1 bis 2 cm. Das haben wir im März gemacht. Machen wir auch diesen März so ; )
Hochbeete, wir lieben sie!
Der Vorteil vom Hochbeet ist nicht nur bei der Aussaat die Bequemlichkeit sondern vor allen Dingen auch beim nächsten Schritt, also nach der Keimung wenn die Pflanzen etwas größer sind, wenn man sie verzieht, also wenn man die Reihen dünner macht.  Auf zwischen ein und vier cm haben wir die vereinzelt. Die Pflanzen ausdünnen, damit die Möhren überhaupt Platz haben sich zu entwickeln. Auch wenn sie größer sind – später bei der Ernte –machen wir es so, dass wir versetzt die Möhrchen rausziehen. D.h. nicht alle Karotten nebeneinander in einer Reihe, sondern immer wieder zwischendurch welche raus ernten. Das hat einfach den Vorteil, dass die Möhrchen die noch im Beet drinnen sind sich besser entwickeln können, also einfach mehr Platz haben um zu wachsen.

 

Hacken und Mulchen

Wir haben die Erde in dem Beet zwischen den Reihen von Möhrchen einfach gehackt und auch Mulch, in diesem Fall wie im Video zu sehen ist, Grasschnitt aufgebracht. Das sind beides Maßnahmen die wichtig sind, damit man sich das Gießen ein bisschen ersparen kann. Es trocknet also einfach nicht so schnell aus und man muss nicht so oft gießen. Wenn man allerdings Grasschnitt aufbringt also mulcht, dann haben wir die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist wenn man mit effektiven Mikroorganismen giest,  um eine Schimmelbildung zu verhindern. Gießt man den Mulch ohne EMa, so haben wir zumindestens die Erfahrung gemacht, kann es eher zur Schimmelbildung kommen.

Ernte, juhu!

Wir konnten mit der Ernte schon im Juni beginnen und das war echt klasse. Wir nutzen ja gerne die Beete mehrfach im Jahr und dafür ist es richtig klasse. Die Ernte könnte man einsanden, wir haben Sie beispielsweise im Sandkasten gelagert. Oder wenn man das Beet nicht unbedingt braucht, kann man es auch ganz dick mulchen und es einfach stehen lassen. So kann man dann bedarfsgerecht ernten.

Möhren anbauen und vorziehen?

Wir ziehen unser Wurzelgemüse nicht vor. Das säen wir einfach immer direkt aus. Beim Umpflanzen von Wurzelgemüse kann es doch schnell dazu kommen dass die Wurzeln beschädigt werden und das wäre gerade bei Wurzelgemüse nicht so passend. Wir haben noch andere Videos zum Thema Wurzelgemüse wie z.b. Schwarzwurzel oder auch Pastinaken. Wenn ihr die noch nicht kennt schaut doch mal hier rein:

Die Wurzelgemüse in die wir bei uns im Garten angebaut haben die haben wir auch im Shop, also das Saatgut. Schaut gerne mal vorbei, da findet ihr auch noch weitere Informationen zum Anbau da wie z.b. Keimtemperaturen. Die Sorte Milan ist eine sehr aromatische Sorte, die vor allem recht knackig und süß ist. Gerade im jungen Stadium eine perfekte Möhre für Kinder! Möhren anbauen, nicht so schwer und jeder freut sich doch über frische Möhren aus dem Garten, oder?

Aussaat, Tipps für April

Aussaat?!

Ja, im April ist am meisten Auswahl für die Aussaat vorhanden, um Saatgut in die Erde zu bringen. April ist der Monat für die meisten Aussaaten. Mittlerweile haben wir sogar eine Playlist angelegt 😀 wem kribbelt es jetzt nicht in den Fingern?

Aussaat, entweder vom März noch übernommen oder schon für den Mai vorgezogen. Es gibt jede Menge was man jetzt aussehen könnte. Unsere Auswahl und was bei uns im Garten los seht ihr in diesem Video.

Rätsel
Und wir haben wieder ein kleines Rätsel für euch, in der Timelapse seht ihr eine Pflanze gerade hervor sprießt, welche Pflanze ist das wohl? Diesmal kann man nichts gewinnen außer eine Menge Spaß.
Gemüsevielfalt
Ob Wurzelgemüse oder Wintergemüse, im April freuen sich wohl alle Gartenfreunde endlich einen Großteil aussäen zu können. Die Mischkultur von Zwiebeln und Möhren ist altbekannt und bewährt, das dürfte nichts neues sein. Und nächsten Monat dürfen endlich die Tomaten, Physalis, Chilis, Melonenbirnen und Yacon in die Erde. Derzeit stehen sie bei uns zum Abhärten draußen. Solange die Temperaturen nachts nicht unter fünf Grad wandern ist das auch ok. Sie stehen bei uns geschützt im Carport.
Kürbis
Wer mag steckt im Mai noch den ein oder anderen Saatkorn vom Kürbis in die Erde. Unser Tip! Der Muskatkürbis, der wächst super, recht groß und ist sehr lecker. Er hat wenig Körner – der lohnt sich!
Kürbisgewächse nicht pikieren sondern direkt in einen größeren Topf stellen, falls man sie vorzieht. Besonders nass stehen die auch nicht gerne, erfahrungsgemäß faulen die dann schneller. Achtung beim Saatgut, gerade bei Kürbisgewächsen kreuzt sich schnell was ein. Besonders die Zucchini immer erst einmal roh probieren (also die Frucht später) und dann weiterverarbeiten. Ist sie bitter, nicht runterschlucken und die ganze Pflanze entfernen.
Salate
Was sich bei uns auch bewährt hat ist die monatliche gemischte Platte an Salat. Wir essen sehr gerne Salat und da lohnt es sich dauern und versetzt welchen ernten zu können. Die Anzuchtplatten eignen sich gut für diesen Zweck.
Kräuterduft liegt in der Luft
Besonders gespannt sind wir diese Jahr auf den eigenen Thymian, den wir ausgesät haben. Bisher macht er sich gut und riecht unheimlich lecker, finden wir – Schnecken sollen ihn ja nicht so gern mögen, warten wir es ab.
Auf zum Video:

Und noch ein paar Impressionen
 Link zum Shop