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Rezeptvideo Bigos

10Bigos, viel Kraut und deftig!

Ein neues Rezept von uns ist online gegangen. Bigos, die pflanzliche Alternative bzw. Variante. Während bei der polnischen Version mindestens genauso viel Fleisch wie Kraut verwendet wird, haben wir den »Fleischteil« reduziert und mit einer pflanzlichen Alternative ersetzt. Wobei Tofu an sich kein Fleischersatzprodukt ist, sondern eine jahrhundertelange Tradition in Asien vorweisen kann.

Gute Räucherware

Räuchertofu hierzulande zu kaufen ist schon ein bisschen tricky, denn einige Sorten schmecken nicht wirklich gut. Den wir verwendet haben, der ist von Vianna. Den findet man eigentlich in jedem Bio-Supermarkt und wir finden den geschmacklich sehr gut. Ist aber wie immer Geschmacksache. Natürlich kann man unsere Variante von Bigos auch mit einem Tofuersatzprodukt kochen, ich denke der Ralf vom SelbstversorgerKanal würde bestimmt Speck mit kochen wollen. Das es allerdings auch fleischfrei sehr lecker sein kann, seht ihr in diesem Video. Die genaueren Infos zu unserem Buch stellen wir euch natürlich sehr gerne zur Verfügung, hier geht es zum Buch:

Link zum Rezept und Buch

Die Sache mit dem Salz

Die Angaben sind nicht auf den Milliliter bzw. das Löffelmaß genau zu nehmen. Beim Salz würde ich noch hinzufügen, dass man auf jeden Fall sehr sehr flache Esslöffel verwendet. Und erst hinterher gegebenenfalls nachsalzt. Oder wenn man insgesamt sowieso weniger Salz isst, dass man erst nur einen flachen Esslöffel verwendet. Und wie ihr im Video gesehen habt, wenn der Apfelessig ich gerade nicht zur Hand ist, dann tut es ein anderer. Am besten ist es natürlich ein fruchtigen und milden naturtrüben Essig ich zu verwenden.

Sauerkraut und Lorbeerbau

Man kann natürlich selbstgemachtes Sauerkraut verwenden und Weißkohl aus dem Garten, wenn man es denn zur Verfügung hat. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm die Zutaten kann man wunderbar auch einkaufen. Ein Lorbeerbaum im Garten bzw. es ist ja eh ein Busch, das lässt sich auch realisieren, wir haben einen im Garten stehen. Die wachsen also auch hier. Schon probiert?

Erkältungshühnersuppe?

Die extra Portion Linsen ist wunderbar, gerade für die Erkältungssaison. Der Klassiker bei Erkältung ist ja die Hühnersuppe. Ihr könnt euch schon denken, bei uns kommt die nicht auf den Tisch, die wohnt im Garten – haha, also die Hühner und die Suppe natürlich einzeln. Als Alternative, um die Inhaltsstoffe trotzdem zu bekommen, kann man wunderbar eine Gemüsesuppe mit Brokkoli und Linsen zaubern, die hilft genauso gut. Und das ist tatsächlich nachgewiesen worden. Außerdem liefern die Linsen noch die Extra-Portion an Protein.

Bingos in der Familientradition

Kennt ihr Bigos bereits, oder ist es vielleicht sogar ein klassisches Familienrezept bei euch? Oder gibt es eine Tradition, ein bestimmter Anlass wann es bei euch gekocht wird? Lasst uns gerne teilhaben und schreibt es bei uns unter dem Video in die Kommentare. Wir freuen uns darüber.

So und nun zur Leseprobe, zum kostenlosen runterladen und selbst ausprobieren. Vielleicht habt ihr unsere #Gartengemüsküche bereits? Dann lasst uns gerne ein Feedback da –natürlich hoffen wir, dass ihr zufrieden seid. Vielleicht hat es euch neugierig gemacht? Es gibt das Buch bei uns als eBook Version, aber auch als anfassbare gedruckte Version.

Wenn ihr weitere Kochbuch Anregung der pflanzlichen Küche sehen möchtet, sehr gerne. Da haben wir euch noch ein paar aufgelistet:

 

 

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Kürbisgnocchi, vegan und glutenfrei

Diesmal gab es Kürbisgnocchi, vegan und glutenfrei! Es ist mal wieder soweit, eine neue Runde #ausdemgartenaufdenteller. Der liebe Florian (Selbstversorger Rigotti) hat uns sein Päckchen geschickt mit drei Zutaten. Dabei waren Hokkaidokürbis, verschiedene Tomaten (darunter die gelbe Ananastomate) und Kartoffeln (Soraya).

Was haben wir daraus zubereitet?

Wir haben daraus Gnocchi gemacht mit einer leckeren Tomatensoße. Wie genau, das könnt ihr euch in unserem Video anschauen.

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Das Rezept gibt es natürlich hier und wie immer auch als PDF zum downloaden (kostenlos natürlich).

Rezept für Kürbisgnocchi

Für zwei Personen:

Zutaten

300g Kartoffeln (eher mehlig)
300g Kürbis (geputzt)
Muskatnuss + Reibe
4 EL Hefeflocken
100g Speisestärke
200g Räuchertofu
ca. 40g Alsan oder Olivenöl
50g Nussmus (z. B. Cashew) + ca. 5 EL Wasser
Tomaten, Basilikum, Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer

Zubereitung
  • Die Kartoffeln und den Kürbis säubern und würfeln, danach dämpfen bis sie gar sind.
  • Die Masse durch eine Kartoffelpresse drücken oder zerstampfen, je nachdem was man da hat.
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Hefeflocken und Speisestärke zur Masse hinzufügen.
  • Zu einer Kugel Teig kneten (gerne den Ehemann zur Hilfe rufen, oder ein Küchenmaschine anschmeißen).
  • Den Teig teilen und eine Arbeitsfläche leicht mit Speisestärke ausstreuen, weniger ist mehr. Den Teig gut durchkneten und zu ca 2 cm dicken Rollen formen. Von dieser dann ca. 1 bis 2 cm lange Stücke schneiden. Diese zu Kugeln formen und dann mit der Gabel die gnocchitypischen Rillen einfügen. Wer hat nimmt natürlich das originale Gnocchiboard (siehe hier).
  • In einem Topf mit siedendem Salzwasser werden die Gnocchi nun schwimmen gelassen. Wenn sie oben schwimmen mit einer Schöpfkelle rausnehmen. Wer mag schwenkt sie nun noch durch eine Pfanne für ein paar Röstaromen.
  • Den Räuchertofu würfeln und in einer Pfanne in Alsan oder Öl anbraten.
  • Das Nussmus mit dem Wasser verrühren, die Tomaten säubern und vierteln sowie die Kräuter klein hacken.
  • Den Knoblauch putzen und hacken.
  • Für die Soße den Knoblauch, die Tomaten und die Nussmus-Wasser-paste in einer Pfanne oder einem Topf verrühren. Ggf. mit Flüssigkeit (Gemüsebrühe) erweitern falls die Masse zu dick wird, je nach Wassergehalt der Tomaten. Noch die Kräuter zum Schluss hinzu sowie Salz und Pfeffer. (Die flotte Soße passt auch gut zur Pasta).

Als PDF zum Download: kuerbisgnocchi_vegan

Kürbisgnocchi auf Vorrat

Wenn man zu viel Teig gemacht hat, weil man die Menge doppelt oder dreifach genommen hat kann man die Gnocchi auch einfrieren. Wir hatten zu viel Teig und die fertig geformten Gnocchi haben wir erst auf einem Tablett eingefroren und später in einen Behälter umgefüllt. Die gefrorenen Kürbisgnocchi können dann direkt ins siedende Wasser, wenn wir wieder Lust auf Gnocchi haben und keine Zeit welche zu machen. Praktisch, oder?