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Nach der Saat und Pflege folgt die Ernte …

Suppe kochen, Selbstversorgerküche

Eintopf kochen ist out? Nein! Natürlich nicht! Wir lieben Suppe, sei es das ernten, zubereiten oder das essen – Eintopf rockt!

Zutaten für die Suppe

Eine warme heiße Suppe im Herbst/Winter ist immer genau richtig, oder? Was gibt es im Garten? Was können wir ernten?

Kartoffeln

Schwarzwurzeln und Pastinaken

Wirsing späte Sorte

Rosenkohl

Palmkohl und Grünkohl (statt dem Wirsing)

Knollensellerie

Poree (statt Ziebeln)

– rote Bete und Steckrübe

Blumenkohl späte Sorte

Kohlrabi

– dicke Möhren (die dicke Möhre gibt es ganz bald im Sortiment)

– Wurzelpetersilie (auch sie ist bald im Sortiment bei uns erhältlich)

So, das ist doch ne ganze Menge für die bunte Suppe. Auf zum Gemüseputzen, Hühner füttern und alles vorbereiten. Natürlich kommen noch Kräuter hinzu wie Thymian, Lorbeerblätter, Rosmarin und (getrockneter) Liebstökel (Maggikraut) aus dem Garten. Nach dem Kochen fischen wir die Kräuter wieder raus. Alternativ würden wir die Kräuter getrocknet und pulverisiert hinzufügen. Merke: Anteile vom Gemüse ausgewogen auswählen, dann schmeckt sie besonders gut.

Suppe kochen im Garten

Wir nutzen gern den Gasherd, um draußen zu kochen. Einfach, schnell und praktisch. Die liebe Küchenmaschine habe ich lieben gelernt, sie steht griffbereit in der Küche, ebenso das Zubehör – das ist in meinen Augen das Geheimnis – dass sie immer direkt einsatzbereit ist. Für eine große Menge Suppe ist der Würfelaufsatz genial. Auch für Salate und Obst eignet er sich sehr! Für das Fermentieren nutzen wir gern den Slicer, der alles in gewünschte Größe hobelt. Ebenso nutze ich gern den Entsafter und den kleinen Mixaufsatz.

So viel Suppe? Wer soll das alles essen?

Ein großer Topf macht unbedingt Sinn! 10 Liter müssen es mindestens sein! Sobald die Steckrübe erwärmt ist und Suppe gegessen werden kann sind wir fertig. Ok gut, wenn wir Suppe in Gläser füllen wollen – für später oder für Familie und Freunde abfüllen möchten, dann machen wir das jetzt. Oder wenn wir einfrieren wollen kommt das Gartengold später abgekühlt in den Froster. Was wir mit der Suppe sonst so anstellen erzählen wir euch im Video und lest ihr in den Kommentaren der Community unter dem Video auf Youtube, Danke!

Wildkräuter, Gemeinschaftsgarten und Suppenbegeisterung:

Wen ich mit diesem Artikel grüßen möchte ist die Elke Kamper. Sie ist eine große Suppenliebhaberin und eine begeisterte Gärtnerin, schaut gern mal bei ihr vorbei. Es gibt so viele spannende Menschen und Missionen zu entdecken.

https://www.waldstreicherei.de/index.html

Besonders schön ist die bunte Farbmischung, nicht nur im Garten sondern eben auch im Topf bzw. auf dem Teller. Habe ich genug geschwärmt von der köstlichen Suppe? Falls ihr es noch nicht gesehen habt, schaut euch gern unser Video aus der Selbstversorgerküche an:

Unsere Gemüsesuppe seht ihr komplett in diesem Video:

https://www.youtube.com/watch?v=C6CQJNZT1Xo

Edamame anbauen, yummi!

Edamame anbauen, yummi! Edamame zubereiten und essen, vorher selbst anbauen – das müsst ihr ausprobieren! Wir zeigen euch wie wir es gemacht haben. So schwer ist es gar nicht, toll ist die unkomplizierte Haltbarmachung via Froster.

Die Aussaat der Edamame

Die Edamame ist eine wunderbare Leguminose die als Snack im Sommer als auch im Winter wirklich ihre Berechtigung hat. Wir haben sie in unserem Beet das 1,20 m breit und 3 m lang ist, angebaut. Dazu haben wir drei Reihen mit einem Abstand von 30 bis 40 cm angelegt und sie in einem Pflanzenabstand von 5 cm ungefähr 3 cm tief ausgesät. Die Keimtemperatur dieses Schwachzehrers liegt bei 12 bis 20 Grad Celsius. Wie ihr im Video gesehen habt, empfehlen wir jedoch die Direktsaat in die Quickpots, so dass möglichst viele Jungpflanzen aufgehen die dann hinterher ins Beet gehen können.

Jungpflanzen ins Beet

Jungpflanzen haben wirwie immer mit effektiven Mikroorganismen angegossen, wir sind davon überzeugt es funktioniert wunderbar. Nachdem Angießen wird bei uns mit gemulcht. Zum einen damit wir weniger gießen müssen und zum anderen damit der Unkraut/Beikrautdruck ein bisschen geringer ist.

Bald folgt die Ernte der Edamame

Ende Juli gab es dann die ersten Blüten und weiter unten in der Pflanze konnte man schon die ersten Hülsen sehen. Anfang August konnte man schon die ersten Hülsen ernten. So gegen Ende August konnte man dann richtig ernten. Die Pflanzen haben wir einfach runtergeschnitten, denn als Leguminose ist es sinnvoll die Wurzel in der Erde zu belassen. Die bessert den Boden auf. Das ist bei anderen Leguminosen wie Bohnen natürlich auch so.

Frischverzehr und Haltbarmachen der Edmame

Die ersten Ernten haben wir direkt für den Frischverzehr verwendet, dazu haben wir die Edamame einfach kurz gekocht und dann mit Sojasauce zusammen gegessen. Dabei haben wir einfach die Hülsen in die Sojasauce getunkt und die Edamamebohnen rausgezuzelt, das konnte sogar unsere zweijährige Tochter schon. Ganz zum Schluss haben wir Ende August das komplette Beet abgeräumt und die Sojabohnen, die Edamame eingefroren, portionsweise sodass wir sie später entsprechend wieder auftauen und essen konnten – es gab sie bei uns sogar zu Weihnachten. Denn da kommen bei uns ganz besondere Köstlichkeiten aus dem Garten aus der Selbstversorgung auf den Tisch.

Nach der Ernte ist vor der Ernte

Wenn die Hülsen so richtig dick und prall aussehen, dann sind es auch die Bohnen darin und dann ist es auf jeden Fall Zeit für die Ernte, die Sorte Green Shell macht sich wirklich sehr gut. Natürlich sind sie nicht so groß wie dicke Bohnen aber das ist auch in Ordnung. Wer dicke Bohnen gerne mag, mag die Edamame mit Sicherheit auch. Wenn das Beet dann abgeräumt ist, was kann man denn da nun machen? Leere Flächen will doch kein Selbstversorger im Garten haben. Man könnte jetzt im Anschluss noch Radicchio oder auch späte Kohlsorten oder auch Rübchen einpflanzen.