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Aussaat Tipps für November | Vorratskeller

Aussaat Tipps im November und ein Einblick in Vorratskeller eines Selbstversorgers. Ein Teil der Selbstversorgung klappt schon ganz gut und die totale Selbstversorgung ist bei uns auch gar nicht das Ziel. Tatsächlich haben wir noch etwas aussäen können und erfreulicherweise durften wir auch noch ein paar Dinge in unsere Vorratskammer füllen. Unglaublich aber wahr, wir scheinen unsere Challenge zum Thema Aussaat Tipps wirklich zu schaffen. Jetzt fehlt nur noch ein Video im Dezember und wir haben ein Jahr lang jeden Monat ein Video zum Thema Aussaat Tipps online stellen können. Das ist natürlich meinem Mann, dem fleißigen Gärtner, zu verdanken, Er hat echt Gas gegeben hat. Und auch wirklich kreativ war er, finde ich.

Die Playlist zu den Aussaat Tipps haben wir hier verlinkt:

https://www.youtube.com/watch?v=CMkVn_EMDFE&list=PL7ybDdylrmgwjZDOh3A5MBXOXpqLo6kAZ

Was ist aktuell im Garten los?
In unseren Aussaat-Tipps Videos zeigen wir euch natürlich auch gerne immer noch einen Einblick in unseren Garten, was bei uns gerade so passiert, was es für Highlights gibt, und natürlich auch was ausgesät wird.
Batate Batate, bevor der Frost kommt, Vorratskeller
Dieses Mal seht ihr den aktuellen Stand der Süßkartoffelstecklinge, und wie sie umziehen dürfen ins Wohnzimmer an die warme Fensterbank. Aber auch was wir mit der anderen Ernte so machen. Bevor der erste Frost auftaucht, bemühen wir uns unsere Kürbisse, Walnüsse, Zwiebeln, Knoblauch aber auch die Pepino sicherzustellen. Die ganze Arbeit soll ja nicht umsonst sein. Dass wir sehr Pepino verliebt sind hatte ich schon erwähnt, oder?
Was wird ausgesät?
Zur Aussaat haben wir diesen Monat den Asiassalat Moutarde Rouge sowie Möhren herangezogen. Bei den Möhren können wir ganz bestimmt nächstes Jahr im März/April junge Möhren ernten und unsere kleine schnuckelige gemüseverliebte und obstverliebte Gartenzwergen glücklich machen. Im Moment hat sie sechs Zähne, die sie gerne einsetzt aber bis zum nächsten Jahr dürften es ein paar mehr sein. Bestimmt wird sie die Möhren dann ganz flott so zerraspeln.
Melonenbirne
Die Liebe zu den Melonenbirnen, Pepino, teilt sie auch. Aber da ist es wichtig, dass die Früchte möglichst gelb-orange, also reif sind. Dann schmecken sie natürlich am besten. Je sonniger und wärmer diese Pflanze steht, desto heller sind auch die Blüten. Da bin ich ja froh dass Sie bei uns überhaupt wächst. Denn die Blütenfarbe bei uns ist eher violett. Wie mögen die dann wohl schmecken wenn sie weiße Blüten haben, also totale Sonne bekommen? Ich hoffe dass wir das irgendwann mal probieren dürfen. Ein Video zu den Pepino ist noch in der Pipeline.
Gewächshaus und Bokashi
Im Gewächshaus ist die Saat vom letzten Monat gut aufgelaufen. Nur der Spinat der scheint von einer Schnecke attackiert zu werden. Das Düngerdepot mit dem Bokashi probieren wir dieses Jahr aus, es ist natürlich kein Muss. Wenn ihr Aussäen möchtet braucht ihr nicht unbedingt ein Bokashi Depot. Wir machen das nur um die Erde für die nächste Saison im Gewächshaus aufzubessern.
Hallo Winter
Noch genießen wir die Herbstfarben, der Herbst ist ja nun wirklich farblich die schönste Jahreszeit. So langsam fällt alles nach und nach hinunter und es wird immer ruhiger. Habt ihr auch schon euren Schal rausgekramt? Wir spazieren durch den Garten und sieh an, da hängen doch tatsächlich noch zwei drei Goji Beeren am Strauch. Eine Runde Superfood.

Hokkaido Kürbis anbauen, empfehlenswert

Der Hokkaido Kürbis – ein wunderbarer Kürbis
Hokkaido Kürbis hat ein leuchtend orange-rotes Fruchtfleisch, man kann seine Schale mitessen und er enthält weniger Wasser als die anderen Kürbissorten die man so kennt. Seit ca. 20 Jahren wird er auch bei uns angebaut, die ursprüngliche Züchtung kommt aus Japan – dort wurde er wohl aus einem Reisnusskürbis gezüchtet. Je mehr man darüber liest, desto weniger eindeutig wird die Geschichte. Wer eine gute Quelle hat, gerne her damit ; )
Andere interessante und nennenswerten Kürbissorten wären der Butternut, Muskatkürbis, der Patisson und für die experimentellen Gärtner der Ölkürbis.
Tolle Inhaltsstoffe beim Hokkaido Kürbis
Der Hokkaidokürbis hat die Eigenschaft, so wie die anderen auch, zu entwässern. Er und hält viel Beta-Carotin, dass der Körper in Vitamin A umwandelt was gut ist für die Sehkraft. Besonders in der orangen Schale ist viel davon enthalten, aber bitte Bio oder Eigenanbau. Weiter enthalten im Kürbis sind Vitamin B1, B2 und B6, Vitamin C und E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen, Kupfer und Phosphor.
Für die schlanke Linie
Wenn  man ihn jetzt nicht unbedingt frittiert oder mit sonstigen Kalorienbomben zubereitet ist dieses Gemüse eine ideale Wahl für die schlanke Linie, pro 100 g nur 20 bis 25 Kalorien.
Hokkaido Kürbis haltbar machen
Für die Lagerung ist es wichtig zu beachten das er kühl, dunkel und trocken gelagert wird, ebenso gilt: Der Stielansatz sollte unversehrt sein. Als Alternative kann man ihn auch gut putzen und einfrieren. Man kann beispielsweise eine Suppe kochen und diese einfrieren.
Auf dem Teller
Als Suppen, Pürees, Risotto oder Kürbiskuchen macht er eine gute Figur. Man kann den Hokkaido auch roh essen zum Beispiel in geraspelter Form, wobei der Muskatkürbis hier die noch bessere Wahl ist (siehe Bildergalerie). Mittlerweile ist der Hokkaido als Kürbis der Beliebteste geworden, jedoch könnte der Muskatkürbis, würde er bekannter werden, ihm seinen Ruf vielleicht streitig machen. Nur ist dieser recht groß und somit unpraktisch für die heutige Größe von Haushalten.
Weitere Rezeptideen zur Inspiration
 
 
 
 Ein paar Impressionen an den leuchtenden Herbst:
Unser Video zum Hokkaidoanbau könnt ihr euch hier anschauen: