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Garten-News

Säen Pflanzen Ernten Juli

Aussäen und Pflanzen ab Juli? Vieles ist noch möglich und macht durchaus Sinn, um auch in der zweiten Jahreshälfte einen ernteeinladenden Garten zu haben. Gartenarbeiten im Juli sind daher auch: Säen Pflanzen & Ernten. Wir wünschen euch viel Freude bei Säen, Pikieren, Pflanzen, Pflegen und Ernten! Grow your own veggies! Bau’ dein Gemüse einfach selbst an!

Pflanzen, um zu ernten

Beerenstarkes Jahr! So viele Johannisbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren (Erdbeeren sind bei uns schon durch) und Jostabeeren. Die Stachelbeeren brauchen noch ein bisschen Zeit, werden aber auch im Juli reif. Feigen sind dieses Jahr voll! Ende Juli sollten wir eine starke Ernte erwarten dürfen!

Kohlrabi, Brokkoli und Blumenkohl aus dem Freiland werden jetzt ab Ende Juni/Anfang Juli geerntet. Sie werden schön nacheinander reif, perfekt für den Hausgarten. Erbsen, dicke Bohnen und Zuckerschoten können wir nun dazu ernten!

Kürbisgewächse wie Zucchini, Gurken und Patisson-Kürbis werden ja unreif geerntet und sind daher schneller erntereif! Da gibt es viel zu tun ; ) Schätze für den Winter anlegen. Ob eingelegt oder eingefroren, beides gelingt gut. Mit dem Würfler der Küchenmaschine geht das Raspeln oder Würfeln ja relativ flott.

Blattgemüse wie Mangold und Fenchel sowie Salate ernten wir nun regelmäßig bis das Beet leer ist – also beim Fenchel! Gerade der Fenchel wird jung geerntet und zart gegart – ein Genuss! Bloß nicht zu lange stehen lassen. Ebenfalls geerntet werden nun nochmal Rote Bete und junge Möhren. Dazu kommen die neuen Kartoffeln. Jetzt ist die Ernte so richtig in Schwung und wir haben gut zu tun, in der Küche gibt es ab jetzt einiges an Vielfalt und Möglichkeiten.

Gerade für Ofengemüse oder zum Grillen sind die Gemüsezwiebeln, Zwiebeln und Knoblauch echt klasse! Die sind nun auch beerntbar. Vor allem der Knoblauch hat das Beet nun komplett verlassen.

Spannend wie es in Zukunft auf dem Hof ausschaut. Die Wärme vom Niederrhein gibt es dort oben ja nicht. Na mal sehen wie sich die Zeiten verschieben werden. Es bleibt spannend ; )

Jetzt im Juni und Juli ernten wir gerne auch viele Kräuter, die wachsen buschiger nach! Auch viele Blumen wie Kornblumen, Kapuzinerkresse und Kamillenblüten können zwischendurch als essbare Deko oder für Teemischungen beerntet werden (zumindest ein paar).

Unglaublich dieses Jahr die Aubergine! Die hat tatsächlich schon die erste Frucht gebildet. Und dass es im Juli nun endlich so richtig mit den Tomaten losgeht, das ist einfach nur toll! Seid Februar/März sind wir beschäftigt mit den Tomaten und können nun zur Ernte übergeben – wobei wir die natürlich auch weiter pflegen.

Das rote Kleid mit den vielen kleinen weißen Blümchen

Das rote Kleid mit den vielen Blümchen und angenehmen Tragekomfort ist aus einem meiner absoluten Lieblingsläden. Die Größenangaben in dem Shop sind sehr realistisch, wie ich finde, da muss man nicht größer einkaufen als es bei vielen anderen der Fall ist. Der Stoff ist besonders für den Sommer und die Übergangszeiten echt angenehm zu tragen. Die Legings stammt auch aus dem Hause. (Der Link zum Kleid ist ein Affiliate Link, das bedeutet, es kostet dich nicht mehr falls du einkaufen möchtest und wir bekommen eine kleine Provi für’s Hofsparschwein.)

Nach der Aussaat folgt das Pflanzen

Im Juli werden leere Beete wieder bestellt! Zum Beispiel mit Salatpflanzen oder Mangold und Fenchel. Im Bereich Kohl kommen Jungpflanzen von Spitzkohl, Kohlrabi und Blumenkohl (späte Sorte) in die Erde. Da arbeiten wir den Boden vorher etwas auf. Kartoffeln stehen oft vorher in den Tonnen und die sind wie Kohl auch Starkzehrer, haben also einen höheren Bedarf an Nährstoffen.

Wieder gepflanzt werden können nun wieder Rote Bete und was jetzt auch noch in die Erde sollte (spätestens jetzt) sind die Stangenbohnen. Wollen wir Kürbispflanzen noch setzen, empfiehlt es sich das Anfang Juli zu machen, damit sie genug Zeit haben, um noch Früchte auszubilden.

Ende Juli können auch noch Jungpflanzen der Buschbohnen in die Beete gebracht werden. So praktisch, sie müssen nicht gestützt werden. Im Horst angebaut (also in einer Gruppe) stützen sie sich gegenseitig.

Hingegen können Kürbisgewächse die unreif geerntet werden können, wie Gurken, Zucchini und Patissonpflanzen, bis Ende Juli gesetzt werden.

Die GGK-Herbstbox

Zusammenstellung für die Ernte im Herbst

Saatgut selbst vermehren

Gerade wenn man besondere oder Lieblings-Sorten hat, ist die eigene Vermehrung interessant. Bei einigen Pflanzen ist es sehr einfach zu handhaben und bei anderen wiederum schwieriger. Gute Literatur gibt es dazu, die auch bei uns im Schrank steht:

Handbuch der Samengärtnerei von Frau Heistinger

Neue Saat, neue Ernte

Aussäen im Juli? Wir säen das ganze Jahr über aus! Beim Blattgemüse sind es die Aussaaten von Fenchel, Mangold und nun mit dabei: Endivien/Radicchio. Fenchel und Mangold werden bei uns in Quickpotplatten vorgezogen und dann später als Jungpflanzen gesetzt. Die Salate werden entweder in Aussaatschalen gesät und später pikiert oder direkt in Quickpotplatten ausgesät.

Im Bereich Kohlgemüse werden zum Beispiel im Juli hier Kohlrabi und Chinakohl ausgesät. Kohlrabi ist ein Gemüse, das wir hier sehr gern als Rohkost essen. Wichtig ist für uns sie schattiger zu stellen, damit sie zur Keimung es nicht zu warm haben. Kaltes Wasser zum Gießen bietet sich an ; )

Im Juli ausgesät werden hier wieder Hülsenfrüchte wie dicke Bohnen, Zuckerschoten und Erbsen, ebenfalls die Buschbohnen. Wie schön ist es, wenn wir im Garten ne Menge Vielfalt stehen haben. Bohnen machen es einem ja eher leicht sich über Ernte zu freuen! Die Buschbohnen versuchen wir dann möglichst jung zu ernten, so zart – lauwarm als Salat im Sommer, mit Paprika oder Tomaten und Knoblauch … Kräuter dürfen natürlich nicht fehlen, daher säen wir bei Bedarf diese nochmal aus: Petersilie, Dill, Thymian und Basilikum dürfen es mindestens sein.

Wir freuen uns wie Bolle, dass in unserem Garten so viel los ist – nicht nur die Insekten sondern eben auch die Vielfalt an Pflanzen und Ernten.

Dankeschön an alle Gartenfreunde, die bereits mit unserem Kalender arbeiten und uns unterstützen! Wir wünschen uns, dass ganz viele Menschen immer mehr Freude am Garten, am Gemüseanbau, an Natur im Garten und an Pflanzengerichten bekommen, sei es als Beilage oder pur! Gemüse (roh und gegart) ist so ein wunderbares Geschenk der Erde, selbst angebaut schmeckt es immer noch einen Deut besser – ihr wisst schon ; ) Wobei Modelle wie Solawi und Market Gardening in unseren Augen zukunftsorientiert sind ; )

Unser SPE-Video für den Juli könnt ihr euch auf Youtube oder direkt hier anschauen. Wir freuen uns wenn es euch gefällt und bedanken uns für eure Unterstützung!

Letzter Gartenrundgang

Da steht der Winter vor der Tür, nun heißt es: letzter Gartenrundgang des Jahres und wir lassen das Jahr langsam ausklingen. In diesem Gartenrundgang schauen wir hier und da im Garten vorbei, erzählen euch etwas zu unserem Bokashi und werfen einen Blick in die Indoor-Growing-Station.

Bokashi im Winter, ja geht das denn?

Bokashi kommt aus dem Japanischen und bedeutet im Zusammenhang mit der Fermentation so viel wie „graduelle Umwandlung“. Man kann also ruhig sagen, „Bokashi ist Sauerkraut für den Boden“. Und damit sehr wertvoll! Und Ja es geht auch im Winter! Merke zur Überwinterung: Küchenbokashi können wir im Winter draußen möglichst ohne Sauerstoff parken, die Effektiven Mikroorganismen werden bei niedrigen Temperaturen in ihrer Aktivität langsamer, aber sie sterben nicht. Sobald es wieder wärmer wird, werden sie wieder aktiver. Ebenso kann der Bokashieimer wenn gewünscht zum Fermentieren draußen stehen, der Prozess wird lediglich verlangsamt.

Themenwoche auf Instagram #bokashimachen

Diese Woche gibt es eine wunderbare Sammlung von Menschen, die mit Bokashi arbeiten. Viele Tipps, Erfahrungen und Tricks sammeln sich hier. Die Aktion ist von Magdalena von @wurzelnschlagen ins Leben gerufen worden, vielen Dank für die Orga und einen Gruß an die ganze Gruppe. Ihr findet sie in der Story und unter dem # #bokashimachen 👍

Ob nun als Garten- oder Küchenbokashi – Bokashi erobert unsere Beete, zu recht! Bokashi enthält die ganze Power in einer wunderbar „vorverdauten“ Form für unsere Böden. Sie können die Nährstoffe leichter aufnehmen und für die Pflanzen verfügbar machen. Unser Garten- und Küchenbokashi stellen wir mit Effektiven Mikroorganismen her, seit Jahren mit vollem Erfolg. Wer gutes Gemüse ernten möchte muss das Bodenleben füttern. Bokashieren recycelt unsere Abfälle und macht Nahrung daraus. Eine Win-Win-Situation! Besonders schön bei der Arbeit mit Effektiven Mikroorganismen, ist, dass Fermentation nicht stinkt. Bokashi riecht fruchtig-säuerlich, das stört auch in der Küche nicht.

Bokashi im Eimer?

Was nun aber mit den fermentierten Eimerinhalten im Winter anstellen? Wie können wir die Massen speichern? Wir können das Küchenbokashi im Garten konservieren. Das sieht dann zwar aus als würden wir Blumentöpfe anbauen (merkwürdig und lustig), aber so können wir das Bokashi den Winter über halten, um es im Frühjahr zu verwenden. Dazu wird der Eimerinhalt in einen Blumenkübel ohne Loch eingefüllt und festgedrückt. Dann wird dieser Topf umgedreht mit Erdkontakt in ein Beet gestellt. So hat das Küchenbokashi Kontakt zum Boden, kann anfangen zu vererden, die Bodenaktivität von der Oberfläche her aktivieren und geht nicht kaputt.

Haltbarmachen und Depots anlegen

Eine andere Möglichkeit ist das direkte Einarbeiten im Gewächshaus oder das Anlegen von Depot-Speichern. Dazu werden etwas tiefere Löcher gebuddelt und das Küchenbokashi eingefüllt. Dies kann auch über den Winter geschehen. Was wichtig ist, bevor Pflanzen in die Nähe von den Depot-Speichern kommen, muss das Bokashi entweder ca. 4–6 Wochen – im Sommer dauert es ca. 14 Tage – in der Erde sein oder der Abstand zur Jungpflanze groß genug sein. Ansonsten ist es noch zu sauer für die Wurzeln, das wäre kontraproduktiv.

Ernte saftiger Knollen Yacon

Der Frost ist drüber gezogen, die Blätter sind braun – nun heißt es die Knollen sicher zu lagern/zu überwintern. Die Yacon schmeckt saftig und knackig und kann auf verschiedene Weisen zubereitet werden. Im Detail haben wir sie in vier Videos vorgestellt ; ) Sie eignet sich auch gut für den Halbschatten und ist schon deswegen interessant!


Grünzeug für alle

Uns ist frisches Grünzeug im Winter wirklich sehr wichtig. Die Vielfalt macht es möglich, dass wir jeden Tag Grünes ernten können. Es sind nicht alle Blätter so schön und den Hühnern macht das nichts aus. Im Winter bekommen sie natürlich noch extra Futterportionen dazu, gern mit extra Nährstoffen, Fett und Holunder, aber frisches Grünzug mögen auch sie gern. Zwar sind sie hier damit doch recht verwöhnt, sie nehmen es immer wieder gern an. Letzter Gartenrundgang? Nächstes Jahr geht es wieder weiter und es wird so spannend werden, besonders die Rundgänge.

Wintergemüse kontrollieren, muss ich ernten?

Und nun ist er im Beet, gewachsen, knackig – jetzt ist es für uns wichtig auch regelmäßig nach den Köpfen zu schauen. Falls das Wetter es im Wechsel tauen und frieren lässt, könnte es schon sein, dass die Köpfe faulen. An einem Exemplar hatten wir so stellen. Dann wird es nichtmehr besser. Ernten und was noch gut ist verwerten. Wirsing lässt sich prima auf verschiedene Arten zubereiten. Die Chips lassen sich ebenso wie Grünkohlchips herstellen. Das passende Rezept findet ihr hier:


Feldsalat für frisches Grün

Salat im Winter essen wir fast jeden Tag. Gerne mit Nüssen, Möhrchen, Äpfeln und auch Zwiebeln. Dazu haben wir verschiedenes Grün im Garten. Neben Feldsalat, Postelein, Winterkresse essen wir auch gerne Grün- und Palmkohl fein geschnitten im Salat.

DIY-Geschenke aus dem Garten und der Gartenyoutuberadventskalender

Da ist schon wieder ein Jahr rum und der Adventskalender ist nun auch fast durch. Schön ist, dass man bei den meisten Törchen bis Ende Dezember teilnehmen kann. Bei uns haben wir nach DIY-Ideen aus dem Garten gefragt und sind begeistert was ihr alles Schönes macht! Ob das nun Salben, Tees, Liköre oder Marmeladen sind, es gibt so viel Vielfalt, dass es richtig Freude bereitet durch die Kommentare zu schauen. Habt ihr auch Lust dazu, hier findet ihr sie:

Wer noch ein hübsches Geschenk auf die Schnelle für einen Gartenfreund(*in) sucht, wie wäre es mit einem Biosaatgutkalender aus unserem Hause?



Letzter Gartenrundgang, was darf nicht fehlen? Indoor Growing 

Neben Lagergemüse wie unserem Kürbis freuen wir uns über frisches Grün aus der Experimentierstation im Haus. Die Kürbisse kontrollieren wir mindestens einmal die Woche. Sollten da Stellen auftreten heißt es, raus und was gut ist wird noch verwertet. Auf keinen Fall lassen wir beschädigte bei den anderen stehen. Die Indoor-Growing-Station ist spannend für uns! Wir haben zwei moderne LED-Leuchten im Einsatz, zwei Etagen und verschiedene Pflanzen drin stehen. Jetzt können wir ein Fazit ziehen: Der Petersilie und dem Dill hat es nicht so gut gefallen. Dem Basilikum hingegen gefällt es grandios gut. Die Stecklinge der Süßkartoffel wuchern.

Weihnachtlicher Gruß für alle, die Lust haben eine Runde zu singen und zu musizieren : )

Das Video – Letzter Gartenrundgang im Jahr könnt ihr hier sehen:

letzter Gartenrundgang