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Garten-News

Aussaat-Tipps Juli, macht mit!

Aussaat-Tipps Juli, am Anfang der Reihe hätten wir gar nicht gedacht dass es doch so viele Videos werden. Jetzt sind wir schon im Sommer, im Juli, und es gibt immer noch Aussaat-Tipps.

Stand der Dinge
Erntereif haben wir jetzt jede Menge Auberginen, Melanzani im Freiland bei einer frühen Vorzucht . Es ist toll!
Vorletztes Jahr hatten wir zehn Kilo pro Kartoffeltonne an Ertrag, das ist der Rekord den es dieses Jahr zu schlagen gilt bei uns. Die Pflanzen sehen auch richtig gesund aus.
Die dicken Bohnen sind abgeerntet Chinakohl kommt jetzt in das Beet hinein und der Knoblauch wird jetzt auch abgeernte. Anschließend kommen auch hier die dicken Bohnen rein für ein Experiment. Macht mit! Also wie gesagt ihr seid alle herzlich eingeladen bei dem Experiment dicke Bohnen jetzt nochmal anzubauen teilzunehmen.
Aussaat-Tipps,

los geht`s: Für die Herbstaussaaten wird die Erde gesiebt und in die Quick Pots gefüllt. Das macht der Gärtner wie immer sehr liebevoll und sorgsam.

Fangen wir an mit dem Knollenfenchel Fino, ein Körnchen Pöttchen.
Und auch die Lauchzwiebeln werden jetzt ausgesät, recht eng und später werden die dann beim Einpflanzen in den Beeten auseinander genommen, aber das habt Ihr ja schon öfters bei uns gesehen.
Und auch der Chinakohl wird jetzt ausgesät, wie im Video schon erwähnt ist es wichtig, dass er dann ausgesät wird wenn die Tage kürzer werden, sprich nach der Sommersonnenwende sollte ausgesät werden. Letztes Jahr haben wir das sogar zu spät gemacht. Da waren wir zu spät dran.
Salate und Kräuter werden auch wieder bei uns ausgesät, die wollen wir einfach immer haben. Daher die regelmäßige Aussaat.
Blumenkohl und Brokkoli sowie Spitzkohl und Kohlrabi für Herbst und Winter wird jetzt bei uns ausgesät. Wie handhabt ihr das?
Buschbohnen kann man natürlich auch jetzt im Juli noch mal aussehen, liebe Grüße und vielen Dank an Nadja, die uns diesen Tipp hat zukommen lassen hat.
Im heißen Sommer ist es mit dem Keimen eher schwierig, daher die Aussaaten besser kühler und in den Schatten stellen. Sobald die Kohlpflanzen gekeimt sind schützen wir die mit einem Netz.
Mädels im Garten und weitere Impressionen
Unser Erntereste sind heiß begehrt bei den Hühnerdamen, die Möhrchen werden dicker, die Erbsen können geerntet werden und der Garten ist einfach eine wahre Freude, das geht euch doch bestimmt genauso.
Und wer hat schon die ersten Tomaten geerntet? Wir dürften glaube ich jetzt nicht mehr lange warten, aber ich glaube einige Gartenfreunde haben schon Tomaten oder?
Mohnblumenblütenblätter, Kornblumenblütenblätter als auch der Borretsch sind natürlich essbar. Habt ihr den Falter im Video gesehen mit dem Plüsch? Echt niedlich, die sehen fast aus wie Kuscheltiere in der Makroaufnahme.
Hier geht es zum Video:

Schaut auch gerne mal bei unserer Instafotosammlung vorbei:

Bodenverbesserung im Garten | Mulchen, aber richtig

Bodenverbesserung im Garten

Das Mulchen alleine macht natürlich noch nicht den super Boden aber wir denken es ist eine wesentliche Komponente für die Bodenverbesserung auf die Dauer. In unseren Gemüsebeeten haben wir das jetzt konsequent seit sechs Jahren so gemacht und im Video zeigen wir euch den Vergleich von der Erde von vor 6 Jahren, die wir zwar in verdichteter Form, aber immer noch unter den Gehwegplatten haben. Ebenso der Erde die mittlerweile im Gemüsebeet ist, d.h.  wie sie sich entwickelt hat. Und ich denke der Unterschied ist sehr gravierend und deutlich sichtbar,

Gesamtkomposition
Zwar kombinieren wir das Mulchen mit Bokashi, Kompost, Urgesteinsmehl und auch mit effektiven Mikroorganismen, aber das Prinzip ist im Endeffekt das gleiche: es geht darum den Boden lebendig zu bekommen und ihn an Lebendigkeit zu erhalten.
Diverse Mulchmaterialien
Wir mulchen gerne mit drei unterschiedlichen Materialien. Zum einen ist das Grasschnitt, Stroh und aber auch grobe Teile die sich beim sieben unsere Aussaaterde ergeben. Der Vorteil von Gras ist natürlich: es ist umsonst und es ist leicht zu haben und liefert für den Boden Stickstoff. Der Nachteil ist man muss es zwei bis dreimal aufbringen und wenn man Randaleamseln hat muss man auch dafür sorgen, dass sie es nicht dauernd auseinander nehmen. Das
Stroh kaufen wir beim Biobauern ein. Für einen Ballen zahlen wir aktuell 2,50 €. Der Nachteil ist hier: es muss Stickstoff aufgebracht werden um so ein härteres Material wie Stroh oder Heu zu zersetzen. Allerdings braucht man es auch nur einmal im Jahr ausbringen und es hält länger, außerdem hat man automatisch ein Winterschutz.
Steine zum Mulchen?
Einige Gärtner arbeiten auch gerne mit Steinen zum Mulchen. Wenn man Steine da hat ist das bestimmt eine super Idee und vor allem speichern die viel Wärme. Also Steine wären auch noch eine gute Idee zum Mulchen.
Rindenmulch?
Wenn man mit Rindenmulch Mäulchen möchte, was ein Wortspiel, dann sollte man doch daran denken, dass es sich um ein saueres Material handelt, insbesondere bei Heidelbeeren wäre das sicherlich super. Andere Pflanzen mögen das vielleicht nicht so gerne.
Fazit
Insgesamt ist das Mulchen eine Suppe Angelegenheit für alle die keine Lust haben ewig zu hacken, zu gießen und viele Unkräuter zu entfernen. Ein guter Beitrag zur Bodenverbesserung.
Und hier könnt euch auch noch das Video anschauen von uns zum Thema Mulchen und Bodenverbesserung. Womit mulcht ihr gerne? Vielleicht einfach mit Brennessel oder Giersch, das ist sicherlich auch möglich. Schreibt uns doch gerne eure Erfahrung, Tipps und Meinungen in die Kommentare unter das Video, wir freuen uns darüber.