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Bokashi Gespräche 1

Das Bokashi ist ein Wunderwerk der Natur und wir sprechen drüber. Worauf sollten wir achten? Was ist gut zu wissen? Wir haben viele Fragen von euch gesammelt und mit Mark von der EMIKO gemeinsam besprochen. Es werden ein paar Teile werden. Mit diesem Video beginnt die Reihe der Bokashi-Gespräche.

Werde zum Bokashi-Experten

Wenn ihr das Video vorher gesehen habt dann könnt ihr folgende Fragen alle beantworten und werden mit jedem Video über das Bokashi mehr und mehr zum Experten.

Vorbereitungen & Vorüberlegungen für die Bokashiherstellung

In dem Video findet ihr ganz viele Antworten – Wir besprechen Fragen wie: Wie viele Eimer brauche ich? Brauche ich überhaupt einen Eimer? Kann ich nicht einfach ein System selbst basteln? Worauf muss ich dabei achten? Gibt es etwas, das ein Eimer unbedingt vorweisen muss? Braucht es diesen Ablasshahn unbedingt? Welche Materialien kann ich verwenden?

Was mache ich mit dem Bokashisaft? Kann ich ihn einfrieren? Muss ich ihn beim Einsatz verdünnen? Muss ich ganz genaue Dosierungsanleitungen beachten?

Befüllung des Bokashi Eimers

Wie ist das mit dem Sauerstoff? Worauf achte ich beim Schichten in dem Eimer? Es ist ja nicht so wie beim Sauerkraut, dass ich fülle und fermentieren, sondern es wird immer wieder nachgefüllt. Worauf muss ich achten? Woran liegt es wenn es doch mal schimmelt?

Ein biologisches Gleichgewicht ist das Ziel im Garten!

Was brauche ich unbedingt zum Bokashi herstellen?

Was muss dabei sein und was kann ich als Beiwerk betrachten? Macht es für mich Sinn gute Optimierer direkt in der Bokashiherstellung einzufügen? Wie gut ist mein Boden? Woran kann ich es erkennen?

In einem Esslöffel GaBo sind 25 Millionen Individuen vorhanden!

Welche Produkte nutzen mir zur Bokashiherstellung?

zum sprühen für die Bokashiherstellung
Küchenbokashi
Küchenbokashi bei der EMIKO

Als fertiges Produkt:

zur direkten Verwendung im Garten (es riecht so gut)

Bunt ist gesund!

EM bekämpft nicht, es unterstützt das Gleichgewicht und die Stärke der Natur! Die EMs werden mit dem Gießwasser in den Garten gebracht. EM bekämpft nicht, EM an sich düngt auch nicht, EM stärkt den Boden und minimiert Verluste, die sonst nicht im Boden landen würden. Je regelmäßiger angewendet, desto besser.

Das Bokashi hat eine Düngewirkung

Während EM (Garten-Boden-Aktivator) den Boden stärkt, hat das Bokashi eine Düngewirkung, perfekt um Depots anzulegen. Oder das fermentierte Gut wird erst vererdet und dann verwendet. Abstand zu den Wurzeln ist wenn er nicht vererdet ist sehr wichtig, sonst ist es zu scharf.

Bokashi-Gespräche beantworten Fragen

Eignet sich Bokashi auch für mich? Brauche ich einen Garten? Wie verwende ich die Masse? Kann ich ihn auch auf dem Balkon vererden? Brauche ich zwingend Würmer dazu?

Bokashi in der Küche integriert

Alles klein schneiden und dann in den Eimer. Wie bekomme ich den Bokashi gut in die Küche integriert? Wie oft befülle ich den Eimer optimaler Weise? Macht ein Auszug in der Küche Sinn? Wo stelle ich den Eimer am besten hin?

Wie viele verschiedene Hühner sind im Video zu sehen? ; ) Eigentlich hatten wir den Strohballen nur als Tablethalter vorgesehen, dass die Mädels da so viel Spaß dran hatten war für uns überraschend, die schnuckeligen Mädels!

Das gesamte Bokashi-Gespräch #1 findest du auf Youtube oder direkt hier:

Säen Pflanzen Ernten Juni

Wir säen und pflanzen einiges, wir dürfen aber auch ernten! Aussaaten und Pflanzungen ab Juni machen richtig Spaß, fast alles ist noch möglich. Wir säen, pflanzen und ernten hier ganz fleißig im Juni. Die Infos aus dem Video gibt es wie sonst auch ebenfalls in Textversion auf unserem Blog. Wir wünschen euch viel Freude und Erfolg in eurem Garten!

Ernte im Juni

Jede Menge Salat im Hochbeet und im Gewächshaus. Ebenso die rote Bete. Diese können wir noch im Juni aussäen! Die Bete aus dem Gewächshaus schmeckt unglaublich zart. Toll ist, dass wir sie nicht alle auf einmal abernten müssen, sie kann eine ganze Weile im Beet stehen bleiben und wird nicht holzig! Ob im Salat, im Smoothie oder im Ofengemüse, wir lieben sie!

Kohlrabi ab Mai gibt es hier zum Beispiel aus dem Hochbeet der kleinen großen Gärtnerin. Im Freiland dauert es noch, im späteren Juni sollte er dort auch soweit sein. Kohlrabi eignet sich ebenfalls super für eine versetzte Aussaat und Ernte.

Saatgut aus unserem Kiosk

Weitere Kohlgewächse wie der frühe Blumenkohl aus dem Gewächshaus sind sehr schmackhaft. Ein Highlight ist für mich persönlich der frühe Wirsing. Der lässt sich roh genießen, wächst eher offen und ist so knackig. Wer Eisbergsalat mag wird den frühen Wirsing lieben. Er schmeckt teilweise sogar leicht süßlich. Die Strunke lassen sich gut knabbern.

Spitzkohl dauert dies Jahr noch – Ende Juni

Der Spitzkohl im Gewächshaus dauert dieses Jahr etwas länger bis der Köpfe ausbildet. Spitzkohl lässt sich ebenfalls gut roh oder mariniert zubereiten. Kurz durch die Pfanne können wir ihn auch ziehen. Sollte ein Kohlkopf (egal welcher) mit Schnecken versetzt sein, nehme ich die einzelnen Blätter und bade sie in reichlich Wasser. Die Schnecken wandern dann gesammelt zu den Hühnern. Ich hoffe ich werde nicht als Schnecke wiedergeboren!

Zuckerschoten und Markerbsen können beerntet werden gegen Mitte/Ende Juni. Hier lohnt sich der versetzte Anbau, dann gibt es ein längeres Erntefenster. Die dicken Bohnen können wir gegen Ende Juni ernten, danach wird wieder ausgesät für den zweiten Anbau.

Lauchzwiebeln im Gewächshaus schmecken zart und leicht, der Knoblauch wird von uns jetzt schon beerntet, aber nur ein oder zwei. Die schmecken toll, der Rest darf noch weiter wachsen.

Die frühe Kartoffel Finka im Gewächshaus schmeckt phänomenal, bestimmt auch weil sie bei uns jetzt die ersten Kartoffeln der Saison sind. Das Kräuterbeet schenkt uns schon soviel Grün. Jetzt runter schneiden, dann schieben sie nach und wir können nochmal ernten. Allerdings lassen wir auch einige blühen – für die Insekten. Wer gerne noch mehr Kräuter im Garten haben möchte, kann im Juni noch einiges aussäen.

Beeren laden im Juni zum Ernten ein. Stachelbeeren, Johannisbeeren, Jostabeeren, Felsenbirnenbeeren, Erdbeeren … Aber auch Kirschen zieren unsere Obstteller. Wenn ich viele Beeren ernten kann liebe ich es sie einzufrieren. Wir essen gerne möglichst oft ein paar Beeren im Müsli, also zu den Haferflocken mit Hafermilch.

Säen und im Herbst ernten

DANKESCHÖN!!!

Ihr seid der Hammer! Vielen vielen lieben Dank für euer Mitfiebern, eure Glückwünsche, eure Ideen und Ratschläge! Wir bewirtschaften nun derzeit unseren Classic-Garten und starten auf dem Hof. Wir lieben unseren Garten und werden bestimmt die ein oder anderen Pflanzen mitnehmen. Wir sind jedenfalls sehr dankbar, dass ihr so mit uns mitfiebert. Wir werden euch so oft und sinnvoll wir möglich mit der Kamera mitnehmen, versprochen!

Pflanzen im Juni

Was bei uns jetzt im Juni in die Erde kommt ist folgendes:

Grünkohl, Palmkohl, Rosenkohl und Winterwirsing dürfen in die Erde gesetzt werden (Achtung auf die Schnecken!) Nach dem Spinat kommt bei uns die Winterkartoffel in die Erde (späte Sorten).

Ende Juni kommen nach den dicken Bohnen die Winterporreestangen ins Beet, also die Halme, die mal Stange werden wollen. Die dicke Bohne wird nur abgeschnitten, die Wurzeln bleiben drin – Leguminoseneffekt.

Kürbisgewächse werden gepflanzt, sprich Gurken, Kürbis und Zucchini. Hier verwenden wir gern Schneckenkragen, gerade bei den kleinen Jungpflanzen.

Tomaten und andere wärmeliebende Pflanzen können auch jetzt noch in die Erde gesetzt werden. Vielleicht gibt es noch Restpflanzen und ihr habt Platz. Ab in die Erde. Ebenfalls köstlich ist der Zuckermais. Der darf jetzt in die Erde und wenn er etwas größer ist können wir noch Bohnen drum herum legen, die ranken dann dran hoch. Busch- und Stangenbohnen haben wir vorgezogen, die Jungpflanzen kommen jetzt auch in die Erde. Nicht nur als Gemüse, auch als Sichtschutz sind die Stangenbohnen eine gute Idee.

Blattsalate stehen besser etwas halbschattiger, perfekt am Nachmittag. Haben die es zu warm schießen sie, das heißt sie wachsen wie ein Berg nach oben und gehen in Blüte. Dann schmeckt er nicht mehr so gut. Ist es etwas frischer von der Temperatur her haben sie es damit nicht so eilig.

Blumen und Kräuter verteilen wir auch noch im Juni im Garten. Wir haben im Mai gar nicht alles geschafft. Diese Arbeit macht besonders viel Freude. Später gibt es dann viele bunte Punkte im Gemüsebeet.

Säen im Juni

Wir säen das ganze Jahr über aus und auch im Juni kommt einiges in die Erde. Zum Beispiel kommt Salat in die Aussaatschale wie Batavia, Lollo, Eichblatt und Eissalat.

Ebenso kommen Fenchel und Mangold in die Erde. Auch Spitzkohl, Kohlrabi und Blumenkohl sowie die Steckrübe werden nun ausgesät. Chinakohl kommt immer erst nach der Sommersonnenwende in die Aussaat.

Möhren können auch im Juni ausgesät werden. Mit dem Sand-Trick klappt das besser. Markerbsen und Zuckerschoten können genauso wie Busch- und Stangenbohnen jetzt im Juni ausgesät werden.

Kürbisgewäche können im Juni gesät werden. Ebenfalls Kräuter und Blumen können noch ausgesät werden. Säen macht neben pflanzen und ernten natürlich sehr viel Spaß. Bei uns werden jeden Monat alle drei Bereiche bedient, daher gibt es hier immer etwas zu tun und ebenso immer etwas zu ernten.

Vielen lieben Dank für euer freundliches Zusehen! Wir sind dankbar dafür dass wir euch begleiten dürfen und dass ihr uns begleitet! Außderdem freuen uns immer über eure Tipps! Habt es fein und lasst es euch gut gehen! Viel Spaß bei euch im Garten wünschen euch die Jen und ihr Gärtner (der gleichzeitig auch ihr Mann, Kameramann und Cutter ist – mein geliebtes Multitalent!)