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Ackergarten I

Ackergarten I mit 7 langen Beetstreifen – zusätzlich. Wir haben 700 Quadratmeter dazu gewonnen und schon so einiges gepflanzt. Ganz außen ist der komplette Beetstreifen mit Zuckermais bestellt. Es war eine Direktsaat (bei der Größe) und dieses Jahr war es schwierig. Dennoch steht genug Mais dort, wir sind zufrieden. Im Nachbarstreifen stehen vorne an Melonen, die halten sich besser als so manche Gurke bei dem bisherigen Wetter. Weiter steht der Eichblattsalat, bisher sieht der super aus. Blattsalate können wir jetzt noch gut aussäen, die gemischte Salatanzuchtplatte lohnt sich jeden Monat.

Aber nicht nur Salat lässt sich im Juni gut aussäen, da gibt es noch ne ganze Menge mehr – lasst euch gern inspirieren, bestimmt ist auch für eure Gärten noch etwas dabei, oder?

Mischkultur im Ackergarten

Nicht nur verschiedenste Gemüsekulturen stehen in den Beetstreifen. Zwischen allen Kulturen haben wir Blumen und Kräuter gesetzt. Gerade Bohnenkraut steht bei Bohnen und Kohl gut, Dill und Ringelblumen bei den Kartoffeln und Basilikum bei den Tomaten – als Beispiel. Pflanzen können sich gegenseitig positiv beeinflussen, eine gute Nachbarschaft lässt einen aufblühen. Übersichtlich und dennoch ausführlich gestaltet ist unser A2-großes Mischkulturposter. Für kleines Geld bei einer Bestellung eine feine Erweiterung zum Aussaatplan. Bei uns hängt eines im Gewächshaus. Die Art der Pflanzen ist ebenfalls eingetragen, so ist auch der Nährstoffbedarf auf einen Blick ersichtlich. Gurken und Borretsch sind übrigens auch gerne Nachbarn. Im Shop bei uns findet ihr sogar passend zusammengestellter Mischkultursaaten-Sets. Die sind in Kooperation mit der Mikrolandwirtschaft entstanden. Wir danken euch für eure Unterstützung und freuen uns wenn euch unsere Videos beim Garteln weiterhelfen und inspirieren.

Klettern und ranken im Ackergarten

Für unsere Freilandgurken haben wir ganz einfach ein Stück Wildzaun und Eisenstäbe in’s Beet gesetzt, daran können wir sie hochleiten. Für Erbsen lässt sich das ebenfalls so leicht umsetzen. Ein paar Stöcke und gespannte Schnüre helfen den Pflanzen auch. Man nehme was man hat und mache etwas draus! Die Clipsis lassen sich leicht öffnen und weiter oben wieder festklemmen. Der hintere Teil ist so aufgebaut, sodass die Clipsis sich auch an einer Schnur fixieren lassen. Für Tomaten, Gurken, Clematis und viele andere Rankpflanzen eine super Option. Und falls sie doch mal im Kompost landen, kein Problem, sie sind aus Stärke hergestellt, die zersetzen sich einfach.

In den Beetstreifen …

… finden wir noch so einiges: Cosmea, Kürbis, Bechermalven, Gurken, Gemüsezwiebel, Kamille, Mangold, Anis Ysop, Sortenversuche wie den rotvioletten Rosenkohl z.B., Sellerie, Buschbohnen, Zucchini, Petersilie, Kohlrabi, Winterwirsing, Paprika, Fenchel und bunte Beete – jede Menge Vielfalt auf 700 Quadratmeter Acker. Der Blumenkohl gehört natürlich auch dazu. Aktuell genießen wir den frühen Blumenkohl samt gerösteter Zwiebel und frischen dicken Bohnen – köstlich!

Warum gleiche Abstände und alles gerade?

Hochbeete sind toll, geschwungene Beete sind wunderbar und Mandalagärten erfreuen jedes Auge. Im Ackergarten ist das in dem Ausmaß für uns nicht machbar, daher müssen feste Abstände her. Gerätschaften und später auch Pferde müssen Platz haben. Der Einfachheit wegen sind die Beete und Reihenabstände gleich groß. Die Pflanzabstände richten sich hingegen wieder nach den Pflanzen.

Wild und Wühl im Ackergarten

Der Hoppelhase probiert fleißig unser Gemüse und die Wühlmaus steht aktuell sehr auf Sellerie, aber nur auf die eine Reihe, die andere direkt daneben hat sie bisher nicht angerührt. Unglaublich. Selbst die Tomate hat sie weggesnackt. Mal sehen! Nachtaktive Jäger habe wir so einige hier. Kirky ist jetzt gut ein Jahr alt und ist mit ihrer Mama Minka fester Bestandteil der Familie. Wir sind froh, dass wir die beiden bei uns haben.

Zuletzt ein Blick in den Tunnel

Hier können wir vergleichen, die Paprika im Tunnel ist viel weiter und vitaler, sie mag es gern warm. Auch wenn sie draußen ansich gut wächst, bei dem Wetter bisher hatte sie es echt schwer. Im Kübel zu zweit an einer Hauswand steht sie noch lieber als im Beet auf dem Acker, aber warten wir es ab. Die Melonen im Tunnel sind natürlich auch schon ne ganze Ecke weiter, wobei die im Freiland gut ausschauen, nur noch nicht so weit. Tomaten, Pepino, Physalis, Auberginen stehen außerdem noch im Tunnel und erfreuen sich voller Vitalität!

Mulchen oder doch nicht mehr?

Mulchen ist super, nach wie vor! Nur bei den Mengen an Quadratmetern ist das für uns nicht mehr immer zu machen. Auf der Liste der zu mulchenden Beete stehen die Wasserdurstigen ganz oben. Sprich Melonen und Gurken sind oben mit dabei. Dementsprechend schauen wir wer Mulch bekommt und wer die Hacke trifft. Das Hacken ist mit der Pendelhacke eine flotte Geschichte wenn man die Beikräuter nicht zu groß werden lässt. Bei der Gelegenheit können wir eine Blick auf die Pflanzen werfen und haben sie gut im Blick. Weniger Gießen und weniger Beikraut – Oma wusste früher auch schon was gut war ; )

Hier kommt ihr direkt zum Video vom ersten Rundgang im Ackergarten 2024: