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Pepino selbst anbauen, #pepinochallenge2018

Pepino einfach selbst anbauen

In diesem Video von uns zeigen wir euch den Unterschied den wir feststellen konnten beim Anbau von Melonenbirnen, einmal aus Stecklingen gezogen und einmal die überwinterte Pflanze. Als erstes hatten wir natürlich Stecklinge, die wir bewurzelt haben und dann eingepflanzt. Selbst bei den hatten wir schon eine echt schöne Ernte. Aber kurz als Fazit vorweg, die überwinterten Pflanzen haben dann doch noch mal mehr Ertrag und vor allen Dingen früheren Ertrag erbracht.

Vitamin C

Die Solanum muricatum ist ein Nachtschattengewächs aus den Anden/ Südamerika das uns richtig begeistert hat. Sie enthält sehr viel Vitamin C und ist sehr einfach zu kultivieren. Sie ist sehr robust. Es heißt sie enthalten in 100 g Frischgewicht 35 mg Vitamin C.

Stecklinge schneiden

Die Stecklinge haben wir im Oktober nach der Ernte geschnitten. So ungefähr 20 cm lang. Dabei haben wir die Blätter weitesgehend entfernt damit nicht zu viel über Wasser über Verdunstung verloren geht. Auch die Blüten haben wir raus geschnitten. Also ganz typisch und normal wie man eben Stecklinge macht. Danach kam sie zwei bis drei Wochen in Wasser und haben fleißig Wurzeln gebildet. Bei uns standen die in dieser Zeit im Gewächshaus damit es warm ist. Frost können die Melonenbirnen überhaupt nicht leiden. Also Temperaturen so um die 0° machen der Pflanze jetzt nicht unbedingt viel aus vor allen Dingen wenn sie geschützt steht, aber weitere kältere Temperaturen beantwortet sie im Regelfall mit absterben.

Aus Saatgut ziehen

Aus Saatgut zu ziehen, das haben wir auch versucht. Wahrscheinlich war unsere Pflanze die wir genommen haben nicht reif genug. Oder wer weiß woran es liegt. Im Zweifelsfall am Mond. Bei uns ist leider nichts draus geworden. Habt ihr schon mal Pepino nur aus Samen gezogen oder habt ihr die Pflanzen auch schon mal im Gewächshaus kultiviert, dann schreibt uns das doch gerne und das Video. Das würde uns wirklich sehr interessieren. Es klappt bestimmt auch mit den Samen nur haben wir die Erfahrung noch nicht gemacht – ehrlich gesagt haben wir uns darin aber auch nicht vertieft. Mit den Stecklingen ist es einfach einfach.

Überwinterung und Auspflanzung
Über den Winter haben wir die eingetopften angewurzelten Stecklinge sowie hinterher auch die ausgewählten Pflanzen frostfrei überwintert, ob das in der Garage oder im Keller oder im Frost geschützten Gewächshaus passiert ist eigentlich egal, Hauptsache kein Frost und die Pflanze trocknet nicht aus.

In der zweiten Hälfte vom Mai haben wir die Pflanzen dann ins Freiland gesetzt bzw. man kann sie auch gut im Kübel auf der Terrasse oder auf dem Balkon wachsen lassen. Die Erde die wir benutzt haben war ganz normale Pflanzenerde. Ein bisschen Kompost vertragen die guten Melonenbirnen auch ganz gerne. Und Wasser haben sie auch gern, wobei sie natürlich nicht gerne in Staunässe stehen.

Weiße Blüten?

Eine interessante Geschichte habe ich gelesen, je sonniger die Pflanzen stehen desto heller und weißer werden ihre Blüten. Das würde mich interessieren, hat jemand von euch die Melonenbirne, Pepino, schonmal in so einem warmen Land gesehen? Und haben sie wirklich so weiße Blüten. Das konnte ich selber jetzt leider nicht überprüfen. Interessiert uns aber doch schon sehr.

Geschmacksbeschreibung

Geschmacklich ist die Pepino, vor allen Dingen wenn sie reif ist, ein echtes Highlight. Sie hat kaum Kerne, eine sehr dünne Schale und ein sehr samtiges weiches Fruchtfleisch. Das schmilzt auf der Zunge könnte man schon sagen. Geschmacklich ist sie irgendwo zwischen Melone und Birne angelegt eingelegt – Wer hätte es gedacht bei dem Namen? Ich habe auch schon manchen gehört, der sie in der Nähe von Zucchini oder Kürbis einordnet. Wobei ich glaube dass dass er unreife Früchte betrifft. Je reifer desto weicher und süßer.

Verlosung

Und zu guter Letzt noch unser Aufruf zur Verlosung, dazu schaut mal in unserem Video was zu tun ist um bei der Verlosung für drei Sendung mit jeweils zwei bis drei Melonenbirnenstecklingen dabei zu sein. Viel Glück!

#pepinochallenge2018

Aber auch ein Aufruf zur #pepinochallenge2018. Wenn ihr also Pepinos anbaut, vermehrt, erntet und in SocialMedia darüber berichtet, oder eure Kulturerfahrungen berichtet, dann verseht eure Beiträge doch einfach mit dem #pepinochallenge2018.