Archiv der Kategorie: Einmachen

Einmachen, einkochen, haltbar machen, weiterverarbeiten, …

Sauerkraut herstellen, selber

Sauerkraut herstellen in Gläsern

Sauerkraut selber herzustellen ist überhaupt nicht wirklich schwer und eine ganz tolle Sache. Ob es nun für den Eigenbedarf gedacht ist oder ob man mal eben ein Geschenk machen möchte für liebe Menschen, unsere Methode mit den Gläsern macht es möglich auch kleinere Portionen zu erstellen.

Salzverhältnis

Um Sauerkraut herzustellen kann man Weißkraut nehmen, aber man kann auch Spitzkohl, Wirsing oder Rotkohl nehmen. Und bei unseren Varianten kommen auch Möhren hinzu. Wichtig beim Sauerkraut herstellen ist das man sauber arbeitet und dass das Verhältnis von Kraut zu Salz stimmt. Auf 2 Kilo Kohl kommen ein Prozent Salz, das bedeutet hier konkret 20 g Salz. Auf 1,5 kg Weißkohl kommen ein Prozent Salz, das heißt also 15g – nur mal so als Beispiel.

Los geht’s

Der Kohl wird geerntet, sauber geputzt dann geviertelt, der Strunk bleibt drin und das ganze wird in feine Streifen gehobelt. Wenn die Schüssel soweit voll ist werden die Hände noch mal gewaschen und dann das Sauerkraut also die gehobelten Krautraspel mit der entsprechenden Salzmenge ordentlich durch geknetet. Anschließend darf das Ganze abgedeckt ein bis zwei Stunden stehen damit sich ein Sud bildet, damit es Wasser lässt – sagt man auch. Ist das passiert, wird die Menge noch mal ordentlich zusammen gestampft, damit die Flüssigkeit oben austritt.

Sauber abfüllen

Jetzt heißt es die sauber sterilisiert in Gläser, also bei 100 Grad für eine halbe Stunde im Backofen sterilisiert, aufzustellen und zu füllen. Die müssen bis unter den Rand aufgefüllt werden und obendrauf muss Flüssigkeit sein die das Ganze gut bedeckt. Zum Beschweren kommen dann noch bei uns kleine Tontellerchen dazu. Wichtig ist dass die Gläser luftdicht abschließen. Das bedeutet wenn Flüssigkeit beim Schließen ausschwappt – das soll so sein.

Gärung Go!

Die Gummis und Deckel kommt drauf und mit Klammern wird das Ganze geschlossen. Beim Schließen, da wie gesagt ruhig Flüssigkeit austreten lassen. Die Gläser sollen luftdicht sein und wenn sie jetzt anschließend auf einem Tablett oder ein Backblech zimmerwarm für vier bis sechs Wochen stehen, dann werden sie sowieso blubbern und Bläschen bilden s- Die Gärung wird in Gang gesetzt wird. Anschließend wenn die Gläser nicht mehr blubbern ist die Fermentation abgeschlossen und wir reinigen die Gläser, also die Ränder noch mit Essig damit sich auf gar keinen Fall Schimmel bilden kann.

Ab in den Keller!

Nun kommen die Gläser in den kühlen, dunklen und trockenen Keller. Bei uns halten sie so gut ein Jahr, danach sind sie aufgegessen. Aber theoretisch sollten Sie auch einige Jahre halten. Als Geschenk wäre das jetzt auch eine schöne Idee. So zwei Monate vor dem Verschenken sollte man das Sauerkraut herstellen.

Sauerkraut herstellen – Gesundheit

Zum Thema Gesundheit ist denke ich wohl bekannt, dass Sauerkraut eine absolutes Superfood ist. Sei es der hohe Vitamin C Gehalt oder auch der hohe Gehalt an anderen Mineralstoffen sowie Vitamine aus der B-Serie. Und vor allen Dingen ist es Sauerkraut ein Superfood für den Darm. Wenn man überlegt, dass unsere Gesundheit und Immunstärke hauptsächlich im Darm gebildet werde soll, Sauerkraut ist wunderbar! Sei es als Kur nach Antibiotika oder grundsätzlich als Stärkung unserer Darmgesundheit – Sauerkraut rockt! Auch wenn die Deutschen den Ruf haben der Sauerkrautesser, angeblich soll das Sauerkraut ursprünglich aus Griechenland kommen wobei auch die osteuropäischen Staaten schon lange große Fans vom Sauerkraut sind. Im Endeffekt ist es ja auch egal, schön ist es wenn möglichst viele Leute in den Genuss kommen Sauerkraut selber zu machen und zu essen.

Genießen

Man muss Sauerkraut auch nicht einfach so essen wie man es aus dem Glas holt, man kann es vermengen mit Kartoffelpüree oder als Beilage essen beispielsweise zu Pierogi oder aber man fügt noch Kräuter, Äpfel, Nüsse oder was man sonst gerne isst hinzu und macht einen Rohkostsalat daraus. Sauerkraut ist eine tolle Sache!

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Apfelmus selber machen

Apfelmus selber machen?

Na klar! Und wieder sind wir dabei beim #einmachathon2017, und zwar mit Omas Apfelmus. Apfelmus selber machen muss gar nicht so kompliziert sein.

Wir hatten noch einige Gala-Äpfel am Bäumchen hängen, allerdings hatten die einen oder anderen schon ein paar unschöne Stellen. Was wäre denn schöner als sie weiter zu verwenden als Apfelmus?

Wie machen wir das jetzt?

Los geht es mit dem Apfelmus selber machen! Also, als erstes wurden die Äpfel geerntet dann von den unschönen Stellen befreit, die schöne Schale blieb allerdings dran. Außerdem haben Oma und Opa die Äpfel auch wunderbar entkernt. Danach wurden die Apfelstücke gewaschen und wanderten in den Topf. Wir haben einen besonders großen Topf genommen, denn hinterher spritzt es doch ordentlich.

Hitze bitte!

Anschließend kam der große Topf auf den Herd dann noch ein ordentlicher Schwapps Wasser dazu, damit es nicht direkt anbrennt. Die Hitze konnte beginnen. Mit einem Holzkochlöffel haben wir das Erntegut immer wieder umgerührt. Als die Äpfel weitestgehend gar waren kam der Stabmixer zum Einsatz. Und genau hier muss man aufpassen, dass man sich nicht verbrennt, es spritzt.

Tolle Konsistenz

Der Aufwand hat sich gelohnt, im Apfelmus sind keine Stückchen mehr und die Hitze brauchen wir jetzt auch nicht weiter. In die sauberen, sterilisierten Gläser wird das Apfelmus nun eingefüllt. Der kleine Teller für den Transport vom Topf zum Glas macht Sinn! Es kleckert nicht so rum. Apfelmus selber machen ist eine tolle Sache! Der grüne Einfülltrichter wird bei uns gerne benutzt. Genau ist er hier zu sehen: Unsere Empfehlungen.

Schließen und abkühlen lassen

Weiter einkochen passiert bei diesem Apfelmus jetzt nicht, es hält sich wie Marmelade locker ein Jahr. Wenn man denn wirklich sauber gearbeitet hat. Zwischendurch sollte man das Apfelmus (Gartengold) im Keller kontrollieren, genauso wie nach dem Abkühlen.

Lecker zu

Besonders lecker zu Reibekuchen, natürlich! Aber auch zu diversen Backrezepten nutzen wir Apfelmus sehr gerne. Aktuell auch für den ein oder anderen pflanzlichen Babykuchen, wie diesen hier. Klar schmeckt der anders als üblicher Kuchen, aber für einen zuckerfreien Babykuchen finden wir doch ganz gut.

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