Yacon anbauen, ernten und kochen

Es ist endlich soweit, wir haben die Yacon aus der Erde geholt. Im März haben wir die Yaconjungpflanzen bekommen und sie bis zum Mai im Gewächshaus gelassen. Danach kamen sie in die Erde – bis zu den ersten richtigen Frösten im Dezember. Und diese beiden Pflanzen sind so groß geworden, unglaublich.

Die Yaconwurzel kann man gut roh essen, pur oder im Salat. Allerdings kann man sie auch gut für warme Speisen verwenden. Viele Informationen über die Pflanze könnt ihr im Video erfahren.

Das Rezept zur Suppe gibt es hier als kostenlosen Download:

Yaconsuppe.pdf

Wir haben unseren Jahresverlauf mit den Yaconpflanzen auf Video festgehalten:

Teil1
https://youtu.be/Wobgol__GEg

Teil2
https://youtu.be/wsEltc7Jb8c

Teil 3
https://youtu.be/xrSqBUdpd44

Teil 4
Unsere Versuche die Yaconwurzel nächstes Jahr wieder einzusetzen und aus den Samen zu ziehen zeigen wir euch dann im nächsten Jahr.

4 Gedanken zu „Yacon anbauen, ernten und kochen“

  1. Hallo Ihr lieben Gartenbegeisterte,
    habe auch den gleichen Virus!Vielen Dank für eure schönen Videos!
    Ich habe selbst noch nie Yacon angebaut, aber im Buch von Margarete Langerhorst „Meine Mischkulturenpraxis“ steht ein eigenes Kapitel darüber. Sie schreibt, dass sie im März den Wurzelstock in die einzelnen Brutknöllchen aufteilt und diese dann einzeln (kleine zu dritt oder viert) in Töpfe mit einem Durchmesser von 12 bis 15 Zentimeter in gute Erde steckt und hell und warm zum Wachsen aufstellt.
    Übrigens zum Thema Wintergarten: ich liebe Erdnussruccola (von Dreschflegel), dieser überwintert bei uns sogar im Freien (ich wohne in Österreich, 70 km südlich von Wien, in der Nacht hatte es im Vorjahr und heuer schon mal minus 12 Grad, tagsüber allerdings „nur“ minus 6 bis 8Grad).
    Heuer im Herbst werde ich ihn ins Glashaus pflanzen, um im Winter mehr ernten zu können. Er schmeckt besonders gut. Ja und außerdem habe ich den ganzen Winter den Zuckerhut-Salat zum Ernten am Beet im Freien. Dieser hält ohne Probleme minus 8 Grad aus (bei größerer Nachtkälte decke ich ihn mit dicker Noppenfolie zu. Zuletzt noch ein Tipp aus meiner Winterpraxis: die Roten Beete, Karotten, Rettiche und Rüben gebe ich nicht in Sand sondern einfach in große Plastikkisten (z.B. von Ikea), deren Deckel ich lose auflege. Alles natürlich im kalten Erdkeller im Haus.
    Ich grüße Euch sehr herzlich aus Österreich und verfolge weiterhin eure tollen Videos
    Hannah

  2. Hallo Hannah und vielen Dank für deinen lieben Kommentar und deine Tipps! Zuckerhut hatten wir vor zwei Jahren auch und ich fand den auch klasse. Bildet sich in den Plastikkisten beim Gemüselagern nicht Feuchtigkeit? Ein kalter Keller muss es dann schon sein. Schade, unserer ist nicht wirklich sooo kalt, aber vielleicht die Garage?
    Danke für deinen Input!

  3. In unserem Erdkeller hat es (je nach Außentemperatur) 3 bis 10 °. Die Deckel sind nicht festgedrückt, nur lose, sodass winzige – vielleicht 1mm – Spalten entstehen. Bei Bedarf kann ich dann die Deckel auch mal eine Spur weiter verschieben. In einer frostfreien Garage müsste es auch funktionieren.

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