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Beinwelljauche zum Düngen

Beinwelljauche selbst herstellen

Jauchen sind ja immer wieder ein spannendes Thema im Garten. Besonders jetzt wo das junge Gemüse in der Erde ist macht man sich ja doch schon mal ein paar Gedanken über eine Düngung. Und da kommen die Jauchen auch ins Spiel. Ob nun jetzt eine Brennesseljauche eine Ackerschachtelhalmjauche oder eine Jauche aus Giersch – die Variation sind ja sehr vielfältig. Bei uns geht es heute um die Jauche aus Beinwell, auch Comfrey genannt. Beinwell wächst gerne in Gebieten die etwas feuchter sind, an Ufern von Gewässern, aber auch bei uns im Garten haben wir jede Menge davon. Beinwelljauche liefert viel Kalium, Phosphat, Stickstoff und verschiedene Spurenelemente, klingt doch schonmal gut!

Rezept Beinwelljauche

Bei unserem Rezept kommt noch Urgesteinsmehl hinzu, ebenso effektive Mikroorganismen. Das ist unser Rezept, wir machen das so, aber um eine reine Beinwelljauche zu erstellen muss das natürlich nicht sein. Na ja, das macht jeder so wie er das möchte. Abgesehen von der weiteren Aufwertung der Jauche bindet das Urgesteinsmehl, sowie auch die effektiven Mikroorganismen die Geruchsbildung.

How to
Man kann so ein Kilo Pflanzenmasse in ungefähr zehn Liter Regenwasser gut vermengen. Wichtig ist dass man jeden Tag umrührt. Ob man das Grünzeug jetzt vorher zerkleinert oder nicht ist Geschmackssache. Wir machen das nicht klein, dafür kann man es hinterher leichter entfernen. Wir nutzen es sogar auch gerne als Mulch für z.B. unsere Paprikapflanzen.

Nachdem die Jauche nicht mehr schäumt ist sie einsatzbereit. Wir achten darauf an eher trüben Tagen mit der Jauche zu gießen. Die Effektiven Mikroorganismen arbeiten dann einfach besser. Man kann Beinwelljauche natürlich auch weiterhin im Gefäß lagern und über die Gartensaison verteilt nutzen. Wir stellen unseren Jauchebehälter immer gern warm in die Sonne damit die Masse gut gären kann.

Weniger ist mehr

Wichtig ist die Dosierung. Auch wenn man es gut meint  – die Beinwelljauche muss unbedingt verdünnt werden. Bei uns kommt ein Liter auf ungefähr 10 bis 13 Liter Gießwasser.

Und für welche Pflanzen ist Beinwelljauche jetzt geeignet?

Insbesondere Starkzehrerpflanzen freuen sich sehr über Beinwelljauche. Wir düngen damit bei uns unsere Kartoffeln, Kohlpflanzen wie Blumenkohl und Wirsing, ber auch Tomaten und Gurken sind dankbare Abnehmer.

Weitere Ideen

Spannend für die Zukunft wäre es eine Jauche mit Giersch auszuprobieren, den Tipp haben wir von einem Zuschauer bekommen und das wird bestimmt mal ausprobiert.

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Bokashi und Terra Preta, selbst herstellen

Terra Preta selbst herstellen mit Bokashi

Bokashi und Terra Preta sind für uns ein sehr spannendes Thema! Mittlerweile experimentieren wir in der fünften Saison in unserem Garten damit. Bokashi stammt aus Japan und wird dort schon ganz lange verwendet. Der Begriff Bokashi bedeutet fermentiertes organisches Material in der EM-Technologie. Wir zeigen euch wie wir unsere eigene Terra Preta mit Bokashi selbst herstellen. Weiter unten in diesem Artikel findet ihr unser Video dazu. Bokashi meint einfach übersetzt Allerlei und meint im Bereich Garten einen organischer Volldünger. Seit den 80er Jahren wird Bokashi vermehrt genutzt. Professor Teruo Higa gilt als Entdecker der effektiven Mikroorganismen. Die Bokashitechnologie stammt ebenfalls von der kleinen Insel.

Schlauer Kopf aus Japan
»Prof. Dr. Dr. Dr. Teruo Higa ist wohl einer der genialsten Wissenschaftler unserer Zeit, denn er ebnet mit seiner Entdeckung der effektiven Mikroorganismen den Weg, Umwelt- und Gesundheitsprobleme auf völlig natürliche Weise zu lösen. Warum er begann, mit Mikroorganismen zu forschen und wie er dabei fast zufällig auf die enorme Wirkung und Symbiosekraft verschiedener Mikroorganismen stieß, lesen Sie in diesem Beitrag. Higas Wurzeln liegen in Landwirtschaft und Gartenbau«
Quelle: EMIKO
Bokashi als Flüssigdünger
Zum einen erhält man die Flüssigkeit, die man abzapfen und als Flüssigdünger verwenden kann und zum anderen hat man nach der Reife, also Fermentationszeit eine Masse, die wir vererden und als Dünger in unsere Kübel und Beete einarbeiten.
Unsere Bokashi und Terra Preta Zutaten
Was wir für unser Bokashi Rezept nutzen sind folgende Komponenten:
Einmal die kleingeschnittenen Küchenabfälle, dann die Holzkohle, ein wenig Urgesteinsmehl und die aktivierten effektiven Mikroorganismen  (EMa) unverdünnt. Außerdem brauchen wir noch den Eimer und den Stampfer. Wo wir unser Material einkaufen haben wir euch hier verlinkt: EMIKO
(Oder ihr schaut einfach rechts auf der Seite, da ist ein Banner mit dem EMIKO-Logo zu sehen.)
Was kommt als Küchenabfall in Frage?
Natürlich gibt es viele Wege nach Rom und wir zeigen euch lediglich unseren, mit dem wir zufrieden sind, den wir gehen und empfehlen können. Natürlich testen auch wir weiter und natürlich gibt es bestimmt noch andere gute Rezepte. Wer sich für das Thema Bokashi und Terra Preta interessiert wird auf YouTube noch viele andere interessante Information finden. Einige sagen, dass man zur Herstellung von Terra Preta in die Bokashi-eimer sogar Gekochtes als auch diverse Ausscheidung von tierischen Mitbewohnern einbauen könne. Bei uns kommen Küchenabfälle (pflanzliche) stark zerkleinert hinein. Wir geben nichts gekochtes hinein, wir haben sowieso so gut wie kein Abfall, außer vielleicht mal Kartoffelschalen und wir versuchen drauf zu achten, dass es möglichst klein geschnitten ist weil das erleichtert den Fermentationsprozess, um den humusaufbauen organischen Volldünger Bokashi zu erhalten.
Säuerlicher Geruch ohne Gestank
In der Küche haben wir die zwei Behälter die luftdicht abschließen, es sind die roten die ihr im Video gesehen habt. Wir besprühen diese regelmäßig mit effektive Mikroorganismen. So kommt es dazu, dass die Eimer nicht stinken. Die Sprühflasche steht bei uns immer im Kühlschrank griffbereit. Wichtig ist ja dass wir wenig Sauerstoff haben also auf den  Ausschluss von Sauerstoff achten – anaeroben Zustand. Der pH-Wert sinkt dann im Bokashieimer unter vier und es kommt zu diesem säuerlichen Geruch. Guter Bokashi stinkt nicht.
Fertige Bokashipellets
Wenn man einen Balkon oder nur einen kleinen Garten hat oder sich einfach nicht die Arbeit und Mühe damit machen möchte kann man im Handel auch fertige Bokashi Pellets kaufen.

Man kann sogar auf seinem Rasenschnitt einen Bokashi machen. Das heißt dann einfach »Stichwort Rasenbokashi«. Das Ziel ist natürlich immer ein reges Bodenleben. In dem Buch ,

EM Effektive Mikroorganismen im Garten Taschenbuch – 1. Februar 2015. Unter anderem wird dort auch ein Rezept für Rasenbokashi erläutert.  Link zum Buch: http://amzn.to/2sBxV4D

Einmal EM und gut is?

Effektive Mikroorganismen wollen gefüttert werden damit sie eine dauerhafte Aufwertung des Bodens auch leisten können. Sie brauchen Nahrung und mit einmal gießen und dann ist gut wäre es nicht getan, aber eigentlich auch logisch, oder? Es ist mit unseren Darmbakterien ja auch nicht anders. Die wollen auch regelmäßig Futter.
Bokashi und Terra Preta einfach in den Boden?
Den frischen Bokashi aus dem Eimer sollte man nicht direkt an die Wurzeln der Pflanzen geben wegen dem pH-Wert. Man kann ihn mit Abstand zur Pflanze einarbeiten oder man arbeitet ihn ganz unten in die Kübel hinein, dann Erde drauf und erst danach die Pflanze hinein. Das wäre eine Möglichkeit.

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Wer noch gerne mit EM arbeitet ist die Astrid in ihrem Biogarten
Ihr spannendes und informatives EBOOK könnt ihr über uns auch bekommen: Weitere Infos