Pastinaken anbauen, erfolgreich

Pastinaken anbauen?

Pastinaken anbauen ist gar nicht so schwer. In diesem Video kommt die Pastinake als Hauptdarsteller vor. In der Serie Wintergemüse gibt es ja noch die rote Beete und die Schwarzwurzel, naja und da gehören noch einige andere dazu – mal sehen wie sich die Serien noch entwickelt. Heute soll es um die Pastinake, auch Hammelmöhre genannt, gehen. In dem Video seht ihr alle Anbauschritte von der Aussaat bis zur Ernte. Einige Exemplare sind wirklich toll gewachsen, andere haben merkwürdige Formen angenommen. Aber so ist das mit der Natur, und so ist das auch in Ordnung. Als ich heute im Supermarkt war habe ich Pastinaken gesehen und die waren insgesamt eher kleiner, obwohl ebenfalls Bio, siehe hier:

Pastinaken anbauen
Was die Pastinake sich wünscht
Die Pastinake keimt langsam aber wenn die ersten Pflänzchen erstmal aufgelaufen sind kommt die Freude vom Gärtner auf. Da sie meistens etwas zu dicht stehen, müssen sie vereinzelt werden auf einen Abstand von ca. 10 cm. Die Pastinake steht gerne feucht, wieder ein Grund für unser heißgeliebtes mulchen. Ein gesunder Boden enthält viele Lebewesen, und die wollen natürlich auch gefüttert werden. Beispielsweise mit Mulch, aber auch gerne mit effektiven Mikroorganismen. Die Würmer sollen sich so richtig wohlfühlen dann wächst auch das Gemüse besser und wir haben mehr (und mehr Qualität) zu ernten.
Unser Video:
Mulch?
Eine Alternative Bodenbedeckung wäre beispielsweise mit Gurken anzudenken, als Randbepflanzung kommen Kohlrabi oder Salate in Frage. Haben wir jetzt nicht gemacht aber vielleicht möchtet ihr das ja mal ausprobieren. Vielleicht möchtest du auch Pastinaken in deinem Garten anbauen?
Und das grüne Zeug oben drauf?
Was sehr erstaunlich ist an der Pastinake, sie ist sehr nitratarm selbst bei Böden die mehr Nitrat enthalten. Auch ein Grund warum dieses milde Wintergemüse gerne für kleine Kinder & Babies genommen wird. Aber auch als Suppengemüse ist sie eigentlich unverzichtbar. Man kann sie auch gut trocknen, beispielsweise für eine Brühe. Das zarte junge Grün kann man zupfen und zum Würzen benutzen oder auch in Salaten verwenden, so wie bei der Schwarzwurzel auch. Ach so, an dieser Stelle verlinken wir euch doch mal den Kanal von Basti Bio bete, schaut doch mal vorbei.
Und wenn Väterchen Frost kommt?
Abgesehen von dem eher feuchten Boden mag die Pastinake einen Boden der nicht sauer ist. Wenn man nur ein bisschen Frost in seiner Gegend hat wie wir, dann reicht das Mulchen mit Stroh oder Laub aus damit der Boden nicht zufriert und man die Wurzeln immer noch gut ernten kann. Wohnt man in einer Gegend wo man erfahrungsgemäß mehr Frost erwarten kann, macht es Sinn die Wurzel zu ernten und einzulagern.
Gemüseküche, ein Link-Tipp
Wer sich von euch besonders für die Gemüseküche interessiert dem kann ich z.b. die Rezepte-Suchmaschine empfehlen »Rezeptevegan.de« Hier mal ein Link, da kann ich nach Kategorien auswählen und ich kann meine Zutaten eingeben. Z.b. wenn ich dort jetzt Pastinaken eingebe um ein paar Inspiration zu bekommen und um mir zu überlegen was ich denn jetzt damit kochen könnte, kann ich hier einfach nachschauen:
Und hier kommt noch mal der Link zu dem anderen Video zum Thema Schwarzwurzel.
Frohes Garten und frohes kochen und essen ; )

Gartenrundgang Februar

Ein neuer Gartenrundgang

Gartenrundgang Februar 2017, es ist wieder soweit aber diesmal haben wir gar nicht so viel zu zeigen im Garten. Es gab jede Menge Schnee, erstaunlicherweise und auch Frost. Wovon es im Moment jede Menge im Garten gibt ist Arbeit. Da freut sich besonders der Gärtner drüber der sowieso recht viel um die Ohren hat. Aber gut, alles nicht so schlimm, wir leben gerne hier und lieben unseren Garten.

Themen
Dieses Mal geht es um Fruchtfolgen, um unsere Jungpflanzen und um unsere neuen Ideen für den Bereich Urban Gardening.
Verschiedene Zehrer
Nachdem Schwachzehrer, wie beispielsweise Bohnen, in die Erde kommen folgen hinterher die Starkzehrer, die nutzen dann den Stickstoff den die Leguminosen in die Erde gebracht haben. Das alleine reicht aber nicht unbedingt aus, wir reichern den Boden noch an. Entweder kommt Bokashi oder Kompost hinein oder auch abgelagerter Pferdemist. Wir packen dann auch noch Urgesteinsmehl hinein für die Mineralien, da freut sich besonders der Kohl drüber. Und wir kennen das ja alle, man erntet was man sät, ein guter Boden will eben gefüttert werden. Bei uns kommen noch die effektiven Mikroorganismen hinein für eine gute Balance. Über das Jahr verteilt bekommen die Starkzehrer auch noch Pflanzenjauche, zum Beispiel Brennesseljauche. Die Mittelzehrer bekommen diese nur ab und zu.
Beispiele für Schwachzehrer sind: Erbsen, Bohnen, Feldsalat, Haferwurzel, Mangold,Spinat, Postelein …
 Beispiele für Mittelzehrer wären: Salate, Möhren, Pastinaken, also Wurzelgemüse, Fenchel, Kohlrabi, Pastinake …
Beispiele für Starkzehrer wären u.a.: Gurken, Tomaten, Zucchini, Knollensellerie, Kartoffeln, Kürbis, Blumenkohl, Chinakohl, Rosenkohl …
Gründüngung
Ein weiteres Thema für die Fruchtfolgen, oder das Gärtnern mit Fruchtfolgen, ist das Thema Gründüngung. Besonders wenn man viel Fläche hat. Da wir nicht so viel Anbaufläche haben und die versetzte Ernte bevorzugen kommt bei uns nur zwischendurch Gründüngung drauf. Nach den dicken Bohnen könnte man beispielsweise Chinakohl anbauen, oder wenn nichts mehr kommen soll, könnte auch eine Gründüngung wie die Phacelia, also der Bienenfreund, drauf.
Tomaten
Ende Februar Anfang März werden bei uns die Tomaten ausgesät. Bei der Keimung haben die es gerne etwas wärmer, aber sobald die gekeimt sind und wachsen, stellen wir die kühl und hell damit sie nicht vergeilen, also damit die nicht diese langen Stängel bekommen. Kühl heißt einfach nur kühler und meint zwischen 10 und 15 Grad.
Was jetzt direkt in die Erde könnte wären Spinat und Radieschen. Oder auch dicke Bohnen. Wir ziehen die dicken Bohnen im Gewächshaus vor. Zwar ist die Keimrate gar nicht so schlecht von den dicken Bohnen aber nicht alle Keimlinge entwickeln sich bei uns zu schön Pflanzen. Deswegen ziehen wir die vor und setzen dann die stärksten ins Bett, damit wir keinen Platz verschwenden. Wenn man nicht ganz so viel Ackerfläche, hat dann hat sich dieses Vorgehen bei uns bewährt.
Und hier haben wir noch ein paar Impressionen für euch, denn auch der leicht braun graue Garten hat seinen Charme wie man auf den Fotos sehen kann. Viel Freude und frohes Garten wünschen wir euch.

 

Selbstversorgung mit eigenem Gemüse aus dem Garten