Aussaat, Tipps für Juni

Ausaat, Tipps für Juni
Aussaat, man kann immer noch jede Menge aussäen! Das warme Wetter tat den Pflanzen richtig gut. Auf einmal haben wir ganz viele Gurken die Pflanze ist richtig gut gewachsen, der Blumenkohl im Freiland macht auch schöne Köpfe und wenn man den zudeckt wie ihr das im Video gesehen habt, dann kann man auch dafür sorgen, dass die Farbe weiß bleibt. Er bekommt dann nicht so einen leicht  gelblichen Schimmer.
Erdbeeren
Einen absoluten Erfolg haben wir mit den Erdbeeren. Die wachsen toll, sie sind dick mit Stroh gemulcht und die schmecken fantastisch. Jeden Tag holen wir eine Schale Erdbeeren aus dem Beet und haben viel Freude dran und vor allen Dingen auch unsere kleine Gartenzwergin. Von der Sorte (Korona) lohnt es sich die Kindeln zu neuen Pflanzen zu ziehen. Was man in regelmäßigen Jahresabständen machen sollte. Noch haben wir ja etwas Zeit.
Hatt du Mörchen?
Kleine derzeit, aber sehr milde mit Süße! Habt ihr auch Möhrchen? Egal wie man die sät man muss die doch immer ausdünnen. Aber das ist ja auch gar nicht so schlimm, ich meine die jungen feinen Möhrchen zu essen ist doch eine super Belohnung bei der Gartenarbeit. Oder sie kommen in die Küche, das machen wir auch gerne!
Aussaat, wer wie was?
Rote Bete und Möhrchen können  jetzt noch ausgesät werden!
Basilikum kann jetzt ebenfalls ausgesät werden, aber natürlich auch andere Kräuter Kräuter gehen eigentlich immer außer Herbst und im Winter
Und der Mangold sprießt so toll und der schmeckt auch super, dass es eine wahre Freude ist. Geht’s euch doch bestimmt da auch nicht anders, oder?
Auch ausgesät werden können jetzt noch Kürbisgewächse. Bei uns kommt z.B. vier verschiedene Kürbissorten ins Beet, also jetzt direkt in die Erde. Aber auch Kürbisgewächse wie Zucchini oder die verschiedenen Gurken können auch noch jetzt direkt ins Freiland gesät werden.
Ebenso die Bohnen, auch die können jetzt noch auf den letzten Drücker genauso wie die Erbsen (also bei uns die Markerbse und die Zuckererbse) noch ausgesät werden.
Für den Herbst kann man jetzt noch den späten  Blumenkohl und Brokkoli aussäen, den man dann im Herbst ernten kann.
 Spitzkohl und Kohlrabi sind auch so zwei Kandidaten bei denen es auch noch passt mit der Aussaat.
Kohl, Schädlinge und Netze
Im Video könnt ihr ja super diese Schädlinge vom Kohl sehen. Daher empfehlen wir definitiv mit Netzen zu arbeiten. Dabei muss man aber auf jeden Fall darauf achten, dass die Pflanzen nicht samt Eier unter die Netze kommen, sonst hat man den kleinen Tierchen ein Paradies geschaffen und hinterher selbst nichts mehr von Kohl.
Hexenringe? Instagram – Balkon und Terrasse
Und jetzt kommt auch die Auflösung zu den Hexenring von Instagram. Natürlich sind es gesäte Ringe und zwar mit Salatrauke. Ein super Tipp für Balkon und Terrasse. Die kann man auch wunderbar einfach in Blumenkästen säen und hat relativ schnell nach ca. 4 Wochen erstes Grün. Super fürs Brot, für den Salat –frisches Grün ist immer super und unser Motto heißt:
Jeder Pflanzkübel zählt! Grow your own veggies! (Kennt ihr unseren Stempel schon? Den gibt es auch bei uns im Shop)
Was habt ihr ausgesät?
Was habt ihr denn jetzt auf den letzten Drücker nach ausgesät, was wir nicht im Video genannt haben? Das würde uns auch interessieren, schreibt doch gerne in die Kommentare unter dem Video, das wäre nett. Ach so, und hier kommt noch der Link zum Video:

Essbare Blüten? Blütenrätsel
Essbare Blüten sind ja ein besonders tolles Thema, finde ich zumindestens. Wir sind gespannt auf eure Lösungen und Antworten zu dem Rätsel aus dem Video. Zu gewinnen gibt es diesmal nichts außer Freude und neues Wissen. Auch schön, oder?

Hast du die Tipps für Mai verpasst? Dann kannst du hier nochmal nachschauen: https://www.gartengemuesekiosk.de/aussaat-tipps-fuer-mai/

Und abschließend haben wir noch ein paar Bilderlies für euch:

Bokashi und Terra Preta, selbst herstellen

Terra Preta selbst herstellen mit Bokashi

Bokashi und Terra Preta sind für uns ein sehr spannendes Thema! Mittlerweile experimentieren wir in der fünften Saison in unserem Garten damit. Bokashi stammt aus Japan und wird dort schon ganz lange verwendet. Der Begriff Bokashi bedeutet fermentiertes organisches Material in der EM-Technologie. Wir zeigen euch wie wir unsere eigene Terra Preta mit Bokashi selbst herstellen. Weiter unten in diesem Artikel findet ihr unser Video dazu. Bokashi meint einfach übersetzt Allerlei und meint im Bereich Garten einen organischer Volldünger. Seit den 80er Jahren wird Bokashi vermehrt genutzt. Professor Teruo Higa gilt als Entdecker der effektiven Mikroorganismen. Die Bokashitechnologie stammt ebenfalls von der kleinen Insel.

Schlauer Kopf aus Japan
»Prof. Dr. Dr. Dr. Teruo Higa ist wohl einer der genialsten Wissenschaftler unserer Zeit, denn er ebnet mit seiner Entdeckung der effektiven Mikroorganismen den Weg, Umwelt- und Gesundheitsprobleme auf völlig natürliche Weise zu lösen. Warum er begann, mit Mikroorganismen zu forschen und wie er dabei fast zufällig auf die enorme Wirkung und Symbiosekraft verschiedener Mikroorganismen stieß, lesen Sie in diesem Beitrag. Higas Wurzeln liegen in Landwirtschaft und Gartenbau«
Quelle: EMIKO
Bokashi als Flüssigdünger
Zum einen erhält man die Flüssigkeit, die man abzapfen und als Flüssigdünger verwenden kann und zum anderen hat man nach der Reife, also Fermentationszeit eine Masse, die wir vererden und als Dünger in unsere Kübel und Beete einarbeiten.
Unsere Bokashi und Terra Preta Zutaten
Was wir für unser Bokashi Rezept nutzen sind folgende Komponenten:
Einmal die kleingeschnittenen Küchenabfälle, dann die Holzkohle, ein wenig Urgesteinsmehl und die aktivierten effektiven Mikroorganismen  (EMa) unverdünnt. Außerdem brauchen wir noch den Eimer und den Stampfer. Wo wir unser Material einkaufen haben wir euch hier verlinkt: EMIKO
(Oder ihr schaut einfach rechts auf der Seite, da ist ein Banner mit dem EMIKO-Logo zu sehen.)
Was kommt als Küchenabfall in Frage?
Natürlich gibt es viele Wege nach Rom und wir zeigen euch lediglich unseren, mit dem wir zufrieden sind, den wir gehen und empfehlen können. Natürlich testen auch wir weiter und natürlich gibt es bestimmt noch andere gute Rezepte. Wer sich für das Thema Bokashi und Terra Preta interessiert wird auf YouTube noch viele andere interessante Information finden. Einige sagen, dass man zur Herstellung von Terra Preta in die Bokashi-eimer sogar Gekochtes als auch diverse Ausscheidung von tierischen Mitbewohnern einbauen könne. Bei uns kommen Küchenabfälle (pflanzliche) stark zerkleinert hinein. Wir geben nichts gekochtes hinein, wir haben sowieso so gut wie kein Abfall, außer vielleicht mal Kartoffelschalen und wir versuchen drauf zu achten, dass es möglichst klein geschnitten ist weil das erleichtert den Fermentationsprozess, um den humusaufbauen organischen Volldünger Bokashi zu erhalten.
Säuerlicher Geruch ohne Gestank
In der Küche haben wir die zwei Behälter die luftdicht abschließen, es sind die roten die ihr im Video gesehen habt. Wir besprühen diese regelmäßig mit effektive Mikroorganismen. So kommt es dazu, dass die Eimer nicht stinken. Die Sprühflasche steht bei uns immer im Kühlschrank griffbereit. Wichtig ist ja dass wir wenig Sauerstoff haben also auf den  Ausschluss von Sauerstoff achten – anaeroben Zustand. Der pH-Wert sinkt dann im Bokashieimer unter vier und es kommt zu diesem säuerlichen Geruch. Guter Bokashi stinkt nicht.
Fertige Bokashipellets
Wenn man einen Balkon oder nur einen kleinen Garten hat oder sich einfach nicht die Arbeit und Mühe damit machen möchte kann man im Handel auch fertige Bokashi Pellets kaufen.

Man kann sogar auf seinem Rasenschnitt einen Bokashi machen. Das heißt dann einfach »Stichwort Rasenbokashi«. Das Ziel ist natürlich immer ein reges Bodenleben. In dem Buch ,

EM Effektive Mikroorganismen im Garten Taschenbuch – 1. Februar 2015. Unter anderem wird dort auch ein Rezept für Rasenbokashi erläutert.  Link zum Buch: http://amzn.to/2sBxV4D

Einmal EM und gut is?

Effektive Mikroorganismen wollen gefüttert werden damit sie eine dauerhafte Aufwertung des Bodens auch leisten können. Sie brauchen Nahrung und mit einmal gießen und dann ist gut wäre es nicht getan, aber eigentlich auch logisch, oder? Es ist mit unseren Darmbakterien ja auch nicht anders. Die wollen auch regelmäßig Futter.
Bokashi und Terra Preta einfach in den Boden?
Den frischen Bokashi aus dem Eimer sollte man nicht direkt an die Wurzeln der Pflanzen geben wegen dem pH-Wert. Man kann ihn mit Abstand zur Pflanze einarbeiten oder man arbeitet ihn ganz unten in die Kübel hinein, dann Erde drauf und erst danach die Pflanze hinein. Das wäre eine Möglichkeit.

Wer noch gerne mit EM arbeitet ist die Astrid in ihrem Biogarten
Ihr spannendes und informatives EBOOK könnt ihr über uns auch bekommen: Weitere Infos

Selbstversorgung mit eigenem Gemüse aus dem Garten