Säen pflanzen ernten Mai

Säen Pflanzen Ernten im Mai ist das Thema von diesem Wochenbeitrag. Gerade die Bohnen und Gurken wollen in die Erde, aber nicht nur diese Aussaat steht an. Vieles wird gerade geerntet, einiges gepflanzt und noch ganz viel ausgesät. Wir wünschen euch viel Freude im Garten und Spaß beim Buddeln!

Ernte gibt es im Mai schon ein paar schöne Dinge

Radieschen und Spinat werden beerntet und schmecken fantastisch, ja tatsächlich, ich entdecke die Radieschen immer mehr. Rote Bete Blätter und Salate werden regelmäßig geerntet. Was ein knackiges Vergnügen. Auch Wildkräuter werden gezupft. Giersch essen nicht nur Schildkröten, Kaninchen und Meerschweinchen, auch wir.

Rote Bete ist super für die Ernte nach Bedarf, einen Kohlrabi können wir nicht einfach im Beet lassen, der wird holzig. Bei der Roten Bete ist das anders, die bleibt einfach stehen bis ich sie aus dem Beet hole.

Kräuter werden jetzt auch ordentlich geerntet. Wenn die im Mai/Juni richtig groß sind, werde ich auch welche trocknen. Dann ist der Vorrat aus dem Garten da. Im Lagergemüse gibt es noch Kürbis.

Pflanzen im Mai

Da ist gerade im Mai ein Unterschied. Vor den Eisheiligen und nach den Eisheiligen. Vor diesen Tagen kommen Salate und Kohljungpflanzen ins Beet, ebenso Fenchel und Mangold. Auch die Jungpflanzen der Roten Bete kommen schon rein.

Nach den Eisheiligen dürfen die wärmeliebenden in die Erde. Dazu gehören Tomaten, Paprika, Melonenbirne, Aubergine, Physalis und auch der Mais. Den ziehen wir vorher schon vor und damit ist der Entwicklungsstand gleich, die Ernte i.d.R. größer.

Die Kürbisgemüse werden zwar vor den Eisheiligen vorgezogen, aber erst anschließend in die Erde gesetzt. Sie sind recht empfindlich im Vergleich zu anderen Pflanzen. Kalte Temperaturen und pikieren mögen sie beispielsweise gar nicht gerne.

Die Bohnen, Edamame und Borlotti ziehen wir Ende April vor und nach den Eisheiligen kommen die auch ins Beet.

Ein bunter Garten, eine höhere Ernte und erfreute Insekten im Garten, ja unbedingt, das wollen auch wir! Es tut gut in den Beeten verteilt auch Kräuter und Blumen (essbare Blumen) zu pflanzen. Anis Ysop zum Beispiel lässt sich toll als Tee zubereiten oder dient einfach als Erlebnis – die Blätter durch die Finger reiben und riechen ; )

Aussaaten im Mai

Blüten, essbare – wir haben eine Box, sie ist wieder da! Diese Blüten können jetzt ausgesät werden. Bunte Blüten auf dem Teller des Selbstversorgers macht nicht nur optisch viel her.

Salate säen wir im Mai natürlich auch wieder aus, aber als Kaltkeimer sollten sie nicht zu warm stehen, ggf. mit kaltem Wasser gießen und schattiger stellen, zur Keimung.

Fenchel und Mangold säen wir aus und stellen sie halbschattig, dass sie es nicht zu warm haben. Nach der Keimung stehen sie bei uns wieder sonnig. Kohlpflanzen werden im Mai auch ausgesät, hier ist es für uns wichtig, dass wir Rosenkohl und Winterwirsing Anfang Mai aussäen und die anderen eben später.

Mais, Winterporree und Erbsen kommen im Mai auch noch in die Erde, auch als versetzte Aussaat/Ernte kann das eine gute Option sein.

Unser Aussaatkalender

Kürbisgewächse können auch jetzt noch ausgesät werden. Beachten wir die hohe Keimtemperatur und schenken ihnen als Jungpflanze im Beet Schutz vor den Schnecken durch einen Schneckenkragen. Auch Kräuter säen wir ebenfalls im Mai aus.

Winterkartoffeln anbauen

Kartoffeln anbauen für den Winter ist eine tolle Sache, denn so haben wir ab November bis in den März eigene Kartoffeln, die wir nach Bedarf ernten können. Wie wir das machen und ob diese Methode auch das richtige für dich ist besprechen wir in diesem Video. Winterkartoffeln im Selbstversorgergarten funktionieren mit den richtigen Sorten wunderbar.

Auswahl der Winterkartoffeln

Kartoffeln haben wir alle gerne hier und wie schön ist es, dass wir unterschiedliche Sorten zur Auswahl haben. Für die Ernte im Winter wählen wir bewusst späte Sorten aus. Dieses Mal sind es diese drei geworden:

– Sarpo Mira (eher fk)
– Erdgold (eher mehlig)
– Sevilla (mittel)

Die schmecken uns allen gut und von mehlig bis festkochend ist alles vertreten. Während wir die frühen Sorten gerne in die Kartoffeltonnen setzen, kommen die späten ins Beet. Im Mai bis Ende Juni setzen wir die vorgekeimten Saatkartoffeln in die Erde.

Vorkultur für Winterkartoffeln

Wir haben diesmal Spinat als Vorkultur habt, Pflanzenreste könnten dort auch verbleiben. Das Beet wird vorbereitet, entweder mit Kompost oder mit Klee-Dünger. Dazu kommt noch Gesteinsmehl.

Bezugsquellen für z.B. Kleedünger

Nach dem Ausbringen wird eingearbeitet, anschließend kommt der Furchenzieher und macht drei Reihen für unsere Winterkartoffeln. Von Kartoffel zu Kartoffel haben wir so 30 cm Abstand und jede Kartoffel kommt ca. 10 cm tief in die Erde. Das Angießen beachten wir gerade bei trockenem Wetter.

Pflege der kleinen Winterkartoffelpflanzen

Beikräuter entfernen und anhäufeln! Solange wir an die Reihen kommen klappt das gut! Später wird das Laub einfach zu groß! Die Wasserversorgung sollte auch stimmen, daher immer mal nach sehen, gerade im Sommer. Die Kartoffeln blühen und haben so viel Laub ausgebildet, dass wir sie abstützen. So verhindern wir den Bodenkontakt vom Laub und sie können besser abtrocknen.

Es welkt, die Ernte steht bevor

Ist das Laub verwelkt, fangen wir an zu Ernten. Das machen wir hier nach Bedarf. Aber! Wir haben hier im Garten auch keine Wühlmäuse oder ähnliche Probleme. Daher ernten wir jede Woche Kartoffeln, packen sie in eine Kiste und dann kommen sie in die frostfreie Garage. Top! Wer aber sehr viel Kälte im Winter und/oder Wühlmäuse hat, der ist sicher besser beraten sie abzuernten und einzulagern, wäre sonst schade um die ganz Ernte und Arbeit!

Nachkultur für Kartoffeln für die Gartenplanung

Da die Kartoffel den Boden so schön lockert eignen sich in der nächsten Saison wunderbar Wurzelgemüse wie z.B. Möhren oder Pastinaken richtig gut!

Kartoffelrösti in der Außenküche mit Nils, das war echt nice!

Kartoffelrösti

Unser Video zum Anbau von Winterkartoffeln: