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Zwiebeln anbauen

One Day I’ll make the onions cry ; )

Ok, Spaß bei Seite, Zwiebeln sind super! Für Zwiebeln braucht man Sonne! Eigene Zwiebeln im Garten zu haben und diese wunderbaren Zwiebelzöpfe zu flechten – mich erinnert das irgendwie immer an Großeltern. Mein Opa hat oft von seinem Garten in Oberschlesien erzählt.

Zwiebeln anbauen ist nicht so schwer

Zwiebeln anbauen ist gar nicht wirklich schwer, Ende Januar bzw Anfang Februar starten wir mit der Aussaat, dazu benutzen wir gerne unsere Quickpots und unsere Aussaaterde die wir selber herstellen. Pro Förmchen kommen ungefähr vier bis sechs Körner in die Erde, so ungefähr 1 bis 2 cm tief und dann kommt natürlich Erde drauf. Die Zwiebel, die ihr in unserem Video seht hat gerne eine Keimtemperatur von 15 bis 20 Grad Celsius. Damit das Saatgut nicht ausschwimmt gießen wir es von unten an. Und dann dürfen die Pflanzen auch schon wachsen, es dauert so ungefähr 14 Tage bis sie keimen und anschließend dürfen die Keimlinge anfangen zu tanzen.

Ab ins Beet

Anfang März dürfen sie ins Gewächshaus, Ende März auch schon nach draußen und Mitte April geht’s dann auch schon ins Beet. Den Wurzelballen kann man ruhig ein bisschen vorsichtig auseinander rupfen und so die Pflanzen zu vereinzeln, um diese dann mit einem Abstand von 5 bis 10 cm in gezogene Rille zu setzen. Der Reihen Abstand ist ungefähr 20–30 cm und der Abstand von Pflanze zu Pflanze sollte nicht größer als 15 cm sein. Als Mischkultur empfiehlt sich natürlich die Möhre, weil die Möhre und die Zwiebel sich gegenseitig die entsprechenden Fliegen also Schädlinge vom Hals halten. Unsere Erfahrung nach hilft das schon, aber will man absolut sicher gehen, braucht man dann doch schon Gemüseschutznetze. Bei uns waren es ungefähr 10 bis 15 Zwiebelpflanzen, die einen Schädling drin hatten.

Vorkulturen und Dünger

Als Vorkultur hatten wir bei uns Blumenkohl stehen, der ganz gut gedüngt war. Legt man ein neues Beet an, dann macht es schon Sinn ein bisschen Kompost oder Klee-Dünger einzuarbeiten. Eine Alternative vor Kulturen werden auch z.b. Kartoffeln. Düngen darf man Zwiebeln auf jeden Fall nicht mit stickstoffhaltigen Dünger oder mit frischen Mist, hingegen Holzasche also kalihaltiger Dünger eignet sich ganz gut.

Mischkultur extended

Neben der Mischkultur mit der Möhre eignen sich auch Bohnenkraut, Dill, Erdbeeren, Gurken, Kopfsalat und auch Zichoriensalate wie Radicchio ganz gut für die Mischkultur mit der Zwiebel.

Direktsaat oder Vorziehen?

Im Mai haben dann die Pflanzen schon eine ganz gute Größe, wir haben sie mit Rasenschnitt gemulcht und die Sorte Stuttgarter Riese aus unserem Shop macht gute Fortschritte.  Wenn man das Saatgut direkt in die Erde ausbringt, dann dauert die Keimung im Schnitt drei bis vier Wochen. Durch die Aussaat und Jungpflanzenvoranzucht können wir früher ernten als im Vergleich mit der Direktsaat im Beet. Wobei natürlich beides möglich ist. Die Direktsaat ins Beet kann man ab August/September beernten und die Voranzucht, also die Pflanzen die vorgezogen werden, sind dann schon so gegen Juli reif. Wenn wir sie im Juli abernten haben wir natürlich den Vorteil, dass wir hinter das Feld bzw. das Beet noch bestellen können. Dazu eignen sich beispielsweise Spinat, Feldsalat, Mangold, rote Beete, Buschbohnen oder auch dicken Bohnen. Ihr kennt es ja von uns, wir stehen drauf den Platz optimal auszunutzen.

Ernte in Etappen

Im Juli wurden unsere Zwiebeln dann in zwei Etappen geerntet. Im ersten Durchgang die ganz großen und dann noch mal Ende Juli die restlichen Zwiebeln. Sie dürfen nun erstmal ein bisschen trocknen – bei uns auf unsere Sinnenbank. Wenn sie ein bisschen anfangen zu welken, dann heißt es Zöpfe flechten. Die wollen aufgehangen werden und zwar kühl und luftig. Bei uns kommen die dann spätestens im Oktober in den Keller, denn dann wird die Luft feucht und das ist für unsere Zwiebel natürlich gar nicht gut. Auf die wertvolle Ernte passt man natürlich gut auf.

Schwefel lässt uns weinen

Zwiebeln in der Küche sind natürlich nicht wegzudenken, sie haben viele Vitamine, wirken antiseptisch und haben desinfizierende Eigenschaften. Außerdem haben sie schwefelhaltige ätherische Öle, spätestens wenn man die Zwiebel schneidet, dann merkt man das.

Zwiebel in Varianten

Übrigens die Etagen bzw. Luftzwiebeln haben wir mittlerweile auch in unserem Garten. Neben den Stuttgarter Riesen, die wir euch in diesem Video vorgestellt haben, haben wir auch schon mal ein Video über Lauchzwiebeln also Frühlingszwiebeln gemacht und insgesamt gibt es ja schon viele verschiedene Zwiebelarten, das ist echt interessant.

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Ofengemüse, lecker und einfach

Immer wieder gerne essen wir Ofengemüse! Je nach dem was gerade saisonal zur Verfügung steht, gibt es ein leckeres Essen. Kartoffeln salzen, Rosmarin fein gehackt dazu und mit Olivenöl marinieren, dann ab aufs Backblech. Das Gemüse (Zwiebel, Paprika, Zucchini, Aubergine, Möhren etc.) mit Lieblingswürzung, Salz, Pfeffer und Thymian sowie Öl marinieren und dann ebenfalls auf einem Backblech verteilen. Wer mag zieht noch Salbeiblätter durch den Rest Öl in der Schüssel und legt es mit auf das Backblech. Das Ganze im Backofen auf 180°C bis 200° C Umluft ca. 20 bis 30 min bruzeln lassen, danach lecker schlemmen.