Zwiebeln sind das Gemüse, das bei uns in fast jedem Gericht landet, und eines der wenigen, mit dem du dich wirklich das ganze Jahr selbst versorgen kannst. Der Trick ist nicht eine Sorte, sondern die Kombination: Wintersteckzwiebeln für die ersten frischen Zwiebeln im Mai, Steckzwiebeln für den Sommer, Saatzwiebeln fürs Lager bis zur nächsten Ernte, dazu Gemüsezwiebeln und Lauchzwiebeln. Hier steht, wie wir das machen: säen oder stecken, wann was in die Erde kommt, wie viel Platz Zwiebeln brauchen, was sie gar nicht mögen und wie aus der Ernte ein Zwiebelzopf wird, der bis zum Sommer hält.

Zwiebeln auf einen Blick
| Aussaat | Januar bis März im Haus vorziehen, ab April Direktsaat im Freiland |
|---|---|
| Saattiefe | 1 bis 2 cm |
| Bodentemperatur zum Keimen | 15 bis 20 °C, Keimdauer etwa 14 Tage |
| Pflanzung | ab Mitte April, 5 cm Abstand in der Reihe oder 3 bis 5 Pflanzen im Horst, Reihenabstand 20 bis 30 cm |
| Steckzwiebeln | Mitte März bis Mitte April, 2 bis 3 cm tief, 5 bis 10 cm Abstand, Reihen 20 bis 25 cm. Wintersteckzwiebeln im Oktober, 12 cm Abstand |
| Gemüsezwiebel | Dezember bis März im Haus säen, pikieren, 20 cm Abstand, Reihen 30 cm, 26 bis 30 Wochen Kulturdauer |
| Kulturdauer | 20 bis 24 Wochen ab Aussaat |
| Ernte | Anfang August bis Anfang Oktober, Steckzwiebeln ab Juli, Wintersteckzwiebeln ab Juni |
| Standort | volle Sonne, lockerer Boden, keine Staunässe |
| Nährstoffbedarf | Mittelzehrer, kein frischer Mist, kein Stickstoffdünger |
| Saatgutmenge | 2 g sind rund 400 Korn, das reicht für 10 Meter Reihe |
| Fruchtfolge | vier Jahre Pause für alle Zwiebelgewächse, auch Knoblauch, Porree und Schnittlauch |
Säen oder stecken?
Die Frage stellt sich jedes Frühjahr, und die ehrliche Antwort ist: Es ist ein Tausch von Aufwand gegen Lagerfähigkeit. Steckzwiebeln sind in einer halben Stunde im Beet, brauchen kein Licht, keine Anzucht und liefern ab Juni die ersten frischen Zwiebeln. Dafür halten sie im Lager nur bis ins Frühjahr, und weil eine Steckzwiebel schon ein kleines Zwiebeljahr hinter sich hat, geht hin und wieder eine in Blüte. Saatzwiebeln kosten Geduld: Sie werden im Januar oder Februar unter Kunstlicht vorgezogen und sehen wochenlang aus wie grüne Fäden. Dafür schießen sie nicht, und ihre Zwiebeln lagern bis zur nächsten Ernte. Wir hatten schon Zwiebeln vom Vorjahr im Lager, als die neuen aus dem Beet kamen.
Wir machen deshalb beides: Steckzwiebeln für den Sommer, Saatzwiebeln für den Winter. Wer im Herbst zusätzlich Wintersteckzwiebeln setzt, schließt auch die Lücke im Mai und Juni.
Die fünf Wege zur eigenen Zwiebel
| Zwiebel | In die Erde | Ernte | Hält im Lager |
|---|---|---|---|
| Wintersteckzwiebel | Oktober stecken | ab Mai frisch, ab Juni als Kugel | bis in den Winter |
| Steckzwiebel, gelb oder rot | Mitte März bis Mitte April stecken | ab Juni frisch, Juli bis September reif | bis ins Frühjahr |
| Saatzwiebel, gelb oder rot | Januar bis März vorziehen, Mitte April pflanzen | August bis Oktober | bis zur nächsten Ernte |
| Gemüsezwiebel | Januar bis Februar unter Kunstlicht, April pflanzen | August | bis Januar, Februar |
| Lauchzwiebel | Januar bis Juli, versetzt | laufend, schiebt nach | gar nicht, dafür steht sie im Beet |
Saatzwiebeln vorziehen
Die Aussaat beginnt bei uns Ende Januar oder Anfang Februar unter Kunstlicht. Wer keine Leuchten hat, sät im März in Multitopfplatten am hellen Fenster oder im Gewächshaus, dann ist die Ernte ein paar Wochen später. In jedes Töpfchen kommen vier bis sechs Korn, 1 bis 2 cm tief in Aussaaterde, und die Platte wird von unten angegossen, damit die Saat nicht ausschwimmt. Bei 15 bis 20 °C Bodentemperatur dauert es rund 14 Tage, bis die ersten Fäden erscheinen. Ab März dürfen die Platten ins Gewächshaus, Ende März tagsüber nach draußen, Mitte April geht es ins Beet.
Direktsaat im April funktioniert auch, mit zwei Haken: Die Keimung dauert im kalten Boden drei bis vier Wochen, und im Biogarten ist der Beikrautdruck im Frühjahr hoch. Zwiebelkeimlinge sind so zart, dass man erst einmal lernen muss, was Zwiebel ist und was nicht. Direkt gesäte Zwiebeln sind außerdem erst im August oder September reif, vorgezogene schon im Juli. Dann ist das Beet frei für eine zweite Kultur.
Pflanzen: in Reihe oder im Horst

Beim Pflanzen zerlegst du den Wurzelballen vorsichtig und setzt die Pflänzchen mit 5 cm Abstand in eine gezogene Rille, Reihenabstand 20 bis 30 cm. Einzeln gesetzte Zwiebeln werden groß und gleichmäßig, machen aber Arbeit. Die Alternative ist der Horst: Drei bis fünf Jungpflanzen bleiben als Gruppe zusammen, von Gruppe zu Gruppe ist der Abstand entsprechend größer. Die Zwiebeln werden dann etwas kleiner und unterschiedlich groß, dafür geht das Pflanzen dreimal so schnell und das Hacken ist einfacher. Wir setzen beides, je nachdem, was das Beet hergibt.
Steckzwiebeln kommen von Mitte März bis Mitte April 2 bis 3 cm tief in lockeren Boden, so dass die Spitze gerade noch herausschaut, mit 5 bis 10 cm Abstand. Wintersteckzwiebeln setzt du im Oktober genauso, nur mit 12 cm Abstand, sie wurzeln vor dem Winter ein und sind im Juni fertig, einen Monat vor den Frühjahrs-Steckzwiebeln.
Standort, Boden und Dünger
Zwiebeln brauchen Sonne, sonst werden sie nichts. Der Boden soll locker und durchlässig sein, Staunässe vertragen sie nicht. Als Mittelzehrer kommen sie mit dem aus, was eine Vorkultur wie Blumenkohl oder Kartoffeln hinterlassen hat. In einem neuen Beet arbeiten wir etwas Kompost oder Kleedünger ein, mehr nicht. Zwei Dinge sind tabu: frischer Mist und Stickstoffdünger. Beides bringt Blätter statt Zwiebeln und kostet Lagerfähigkeit. Wenn überhaupt gedüngt wird, dann kaliumbetont, ein wenig Holzasche tut es.
Pflege: Beikraut, Wasser, Mulch
Die wichtigste Arbeit im Zwiebelbeet ist Hacken. Zwiebeln haben schmales Laub und beschatten den Boden nie, deshalb wachsen Beikräuter ungebremst und nehmen den Zwiebeln Licht und Wasser weg. Ein Beet, das von der Pflanzung bis zur Ernte sauber bleibt, bringt sichtbar größere Zwiebeln. Sobald die Pflanzen etwas Größe haben, mulchen wir mit Rasenschnitt oder Stroh, das spart Hackgänge und hält den Boden feucht.
Wasser brauchen Zwiebeln vor allem im Frühjahr, wenn sie wachsen. Später gießen wir nur noch in längeren Trockenphasen, und vor der Ernte gar nicht mehr, damit die Zwiebeln ausreifen und trocken bleiben. Zu viel Wasser mögen sie ebenso wenig wie zu wenig.
Gegen die Zwiebelfliege hilft die klassische Mischkultur mit Möhren: Die eine hält die Fliege der anderen fern. Bei uns hat das meistens gereicht, in einem Jahr hatten trotzdem zehn bis fünfzehn Pflanzen Maden. Wer ganz sicher gehen will, legt ein Gemüseschutznetz über die Reihen. Die Gemüsezwiebeln stehen bei uns immer unter dem Netz, mit Stroh darunter.
Gute Nachbarn und Fruchtfolge
Neben den Möhren mögen Zwiebeln Salate und Pflücksalate, Bohnenkraut, Dill, Erdbeeren, Gurken, Tomaten und Radicchio. Nicht in die direkte Nachbarschaft gehören andere Zwiebelgewächse: Knoblauch, Porree oder Schnittlauch neben der Zwiebelreihe ist keine gute Kombination, da braucht es Abstand oder einen anderen Partner dazwischen.
Bei der Fruchtfolge sind Zwiebeln streng: Mindestens vier Jahre lang darf auf dem Beet kein Zwiebelgewächs stehen, und dazu zählen Knoblauch, Schnittknoblauch, Schnittlauch und jeder Porree. Sonst bleibt der Boden mit Zwiebelfliege und Pilzen belastet. Zeigt das Laub orangerote Pünktchen, ist das Zwiebelrost. Befallene Pflanzen kommen raus und nicht auf den Kompost. Für einen kleinen Garten heißt das: Nicht alles auf einmal anbauen, sondern auswählen, was auf den Teller soll, und die Beete rotieren lassen.
Nach der Zwiebelernte im Juli ist noch viel Saison übrig. Wir setzen dann Spinat, Feldsalat, Mangold, Rote Bete, Buschbohnen oder Dicke Bohnen ins Beet, oder Herbstsalate.
Zwiebeln ernten
Zwiebeln kannst du in jedem Stadium essen, vom Frühlingszwiebelchen bis zur ausgereiften Kugel. Für die Lagerzwiebel ist das Zeichen das Laub: Wenn es umknickt und gelb wird, warten wir noch ein bis zwei Wochen und ernten dann an einem trockenen Tag. Bei uns passiert das im Juli bei den vorgezogenen Saatzwiebeln, im Juli oder August bei den Steckzwiebeln und im August bei den Gemüsezwiebeln, je nach Wetter. Wir ernten in Etappen und nehmen die großen zuerst. Zwiebeln, die noch nicht ausgereift sind, gehen direkt in die Küche.
Trocknen, flechten, lagern

Nach der Ernte trocknen die Zwiebeln mit Laub an einem luftigen, trockenen Platz nach, bei uns im Carport. Erst wenn das Laub raschelt, flechten wir die Zöpfe oder legen die Zwiebeln in flache Kisten. Der Lagerplatz soll trocken, luftig und möglichst kühl sein. Wie lange sie halten, hängt an der Art: Wintersteckzwiebeln bis in den Winter, Steckzwiebeln und Schalotten bis ins Frühjahr, Gemüsezwiebeln bis Januar oder Februar, Saatzwiebeln bis zur nächsten Ernte. Deshalb werden bei uns die Wintersteckzwiebeln zuerst gegessen und die Saatzwiebeln zuletzt.
Einmal im Monat gehen wir das Lager durch. Gibt eine Zwiebel unter dem Daumen nach, kommt sie in die Küche, besser wird sie nicht mehr. Das gilt für alle Sorten.
Gemüsezwiebeln: ein Kilo aus einem Korn
Die Gemüsezwiebel ist unser Liebling und die einzige, die wirklich Kunstlicht braucht. Damit sie ein Kilo und mehr auf die Waage bringt, säen wir sie im Januar oder Februar unter der Leuchte, pikieren die Pflänzchen einzeln in Multitopfplatten, damit jede ihren eigenen Topf hat, und pflanzen sie im April mit 20 cm Abstand in Reihen von 30 cm. Sie mag es warm, im Beet darf man bis in den April warten. Unter dem Gemüseschutznetz und mit Stroh gemulcht wächst sie bis August zu den Brummern heran, die man vom Markt kennt, nur milder: Gemüsezwiebeln sind nicht scharf, deshalb mögen Kinder sie im Salat, auf der Pizza oder als Ofengemüse. Im Lager halten sie bis Januar, Februar.
Lauchzwiebeln: die einfachste Zwiebel
Lauchzwiebeln bilden keine Kugel, sondern lange weiße Schäfte mit grünem Laub, und sie sind die pflegeleichteste Zwiebel im Garten. Das Aussaatfenster reicht von Januar bis Juli: Januar und Februar unter Kunstlicht, ab März im Gewächshaus oder direkt im Beet, und im Juli noch einmal für den Herbst. Fünf bis acht Korn je Töpfchen, 1 bis 2 cm tief, die Gruppe bleibt beim Pflanzen zusammen. Lauchzwiebeln brauchen kaum Platz und passen in jede Lücke im Beet oder Hochbeet. Sie schieben immer nach, in milden Gegenden überstehen sie den Winter, und nach einem Jahr im Gewächshaus sehen sie aus wie kleiner Porree. Lagern lassen sie sich nicht, dafür stehen sie einfach im Beet, bis du sie brauchst.
Schalotten und die italienische Zwiebel
Steckschalotten kommen wie Steckzwiebeln von Mitte März bis Mitte April in die Erde, nur mit mehr Platz, etwa 12 cm, denn aus jeder Schalotte wächst ein Nest aus mehreren Tochterzwiebeln. Ernte und Lagerung wie bei den Steckzwiebeln, bis ins Frühjahr. Schalotten aus Saatgut säen wir wie Saatzwiebeln, gern im Horst.
Die italienische Zwiebel ist die Ausnahme von der Regel, dass Zwiebeln scharf sind: süßlich, mild, zum Kochen fast zu schade und perfekt fürs Tomatenbrot und den Salat. Aussaat im Februar unter Kunstlicht oder im März ohne, Ernte ab August, lagerfähig bis ins Frühjahr. Ein Haken: Weil sie nicht scharf ist, gehen auch Wühlmäuse an sie, die Zwiebeln sonst meiden. Im Hochbeet ist sie sicher.
Typische Probleme und was dahintersteckt
Die Zwiebeln bleiben klein
Zu spät gesät, zu dicht gepflanzt oder zu viel Beikraut. Saatzwiebeln müssen bis April im Töpfchen sein, und ein Horst liefert immer kleinere Zwiebeln als die Einzelpflanzung. Wer große, gleichmäßige Zwiebeln will, setzt einzeln und hackt regelmäßig.
Zwiebeln schießen
Fast immer Steckzwiebeln. Sie sind schon ein Jahr alt, und wenn bei der Lagerung der Steckware etwas schiefging oder die Steckzwiebeln zu groß waren, gehen sie in Blüte. Kleine Steckzwiebeln nehmen, und für die Lagerzwiebeln auf Saatzwiebeln setzen, die schießen nicht.
Maden in der Zwiebel
Die Zwiebelfliege. Möhren als Nachbarn helfen, ein Gemüseschutznetz hilft sicher. Befallene Pflanzen raus aus dem Beet.
Orangerote Pünktchen auf dem Laub
Zwiebelrost. Die Pflanzen entfernen, nicht kompostieren, und die vier Jahre Pause für Zwiebelgewächse ernst nehmen.
Zwiebeln faulen im Lager
Meist zu viel Stickstoff im Beet, zu früh geerntet oder nicht lange genug getrocknet. Erst lagern, wenn das Laub raschelt, und weiche Zwiebeln sofort verbrauchen.
Unsere Zwiebelsorten
Alle Saatzwiebeln sind samenfest und bio-zertifiziert, Steckzwiebeln und Schalotten kommen als Bio-Pflanzgut zur Saison in den Kiosk.
- Zwiebel Stuttgarter Riesen: die klassische gelbe Lagerzwiebel, früh bis mittelfrüh, flachrund, gute Haltbarkeit. Auch geeignet, um eigene Steckzwiebeln zu ziehen.
- Zwiebel Rot Rouge de Genève: dunkelrot, mittelspät, sehr ertragreich, lagerfähig bis in den Januar.
- Gemüsezwiebel Ailsa Craig: sehr groß, mild und aromatisch, über ein Kilo pro Zwiebel, lagerfähig bis Dezember.
- Italienische Zwiebeln: süßlich-mild, rote Schale, für Zwiebelringe und Rohkost.
- Lauchzwiebel Ishikura Long White: lange weiße Schäfte, Aussaat März bis Juli, Ernte Juni bis September.
- Steckzwiebeln Sturon und Steckzwiebeln Rot Red Baron: fürs Frühjahr, 300 g sind rund 100 bis 130 Stück.
- Wintersteckzwiebeln Troy: im Oktober stecken, ab Juni ernten.
- Steck-Schalotten Red Sun: rund, rotschalig, ein Nest aus jeder Schalotte.
- Alle Zwiebelgemüse-Saaten im Set und das Mischkulturset Möhren und Zwiebeln.
Alle Sorten findest du in der Kategorie Zwiebelgemüse, nach Aussaatmonaten sortiert im Aussaatkalender.
Eigenes Zwiebelsaatgut gewinnen

Zwiebeln sind zweijährig. Im ersten Jahr bilden sie die Zwiebel, im zweiten die Blüte. Für eigenes Saatgut suchen wir im Lager die größten, gesündesten Zwiebeln aus, die sich am besten gehalten haben, und pflanzen sie im März wieder ins Beet. Im Sommer schieben sie kugelige Blütenstände, und aus den Blüten kommt das Saatgut fürs nächste Jahr. Wichtig: In der Nähe darf keine andere Zwiebel blühen, auch kein Schnittlauch, sonst kreuzen sie sich. Was samenfest genau bedeutet und wie du Saatgut trocknest und beschriftest, steht im Ratgeber Samenfestes Saatgut.
Mehr zum Zwiebelanbau
- Der kostenlose Online-Kurs zum Zwiebelanbau in drei Teilen: Zwiebeln pflanzen
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Häufige Fragen
Zwiebeln säen oder stecken, was ist besser?
Stecken ist einfacher und schneller, gesäte Zwiebeln lagern länger und schießen nicht. Wir machen beides: Steckzwiebeln für den Sommer, Saatzwiebeln fürs Winterlager.
Wann Zwiebeln säen?
Januar bis März im Haus, bei 15 bis 20 °C Bodentemperatur. Ab April geht auch die Direktsaat, dann ist die Ernte erst im August oder September.
Wann Steckzwiebeln setzen?
Mitte März bis Mitte April, 2 bis 3 cm tief, die Spitze schaut heraus. Wintersteckzwiebeln kommen im Oktober in die Erde.
Wie viel Abstand brauchen Zwiebeln?
5 cm in der Reihe und 20 bis 30 cm zwischen den Reihen. Gemüsezwiebeln 20 cm in der Reihe, Reihen 30 cm.
Was kann man nach Zwiebeln pflanzen?
Nach der Ernte im Juli Spinat, Feldsalat, Mangold, Rote Bete, Buschbohnen, Dicke Bohnen oder Herbstsalate. Kein Zwiebelgewächs, für die gilt vier Jahre Pause.
Warum blühen meine Zwiebeln?
Steckzwiebeln schießen, wenn die Steckware zu groß war oder schlecht gelagert wurde. Saatzwiebeln blühen erst im zweiten Jahr, und das ist dann gewollt: So gewinnst du Saatgut.
Wachsen Zwiebeln im Hochbeet oder Topf?
Im Hochbeet sehr gut, dort sind sie auch vor Wühlmäusen sicher. Im Topf lohnen sich vor allem Lauchzwiebeln, Speisezwiebeln brauchen für ordentliche Kugeln Platz und Sonne.
Wie lange halten Zwiebeln im Lager?
Saatzwiebeln bis zur nächsten Ernte, Steckzwiebeln und Schalotten bis ins Frühjahr, Gemüsezwiebeln bis Januar oder Februar, Wintersteckzwiebeln bis in den Winter. Trocken, luftig und kühl lagern und weiche Zwiebeln sofort verbrauchen.


