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Buschbohnen anbauen

Grüne, gelbe und blaue haben wir im Garten

Buschbohnen anzubauen macht einfach nur Spaß, denn sie wachsen so schnell und zuverlässig, da hat man auf jeden Fall eine große Ernte. Man kann sie sogar in schattigen Beeten anbauen, ann lohnt es sich die Pflanzen vorziehen. Wenn man die Pflanzen vorzieht kann man auch davon ausgehen, dass man einen sicheren Schutz vor Schnecken hat. Zur Keimung brauchen die Buschbohnen es schon warm – so ungefähr 20 Grad sollten sie haben. Und wir empfehlen sie dann mit warmen Wasser an zu gießen.

Kein Dünger und Stickstoff in der Erde

Da die Buschbohne ein Schwachzehrer ist, braucht sie keinen Dünger. Was noch dazu kommt? Sie ist ein Stickstoffsammler, eine Leguminose. Das wiederum bedeutet, dass sie nach der Ernte bei uns einfach nur abgeschnitten werden und die Wurzeln im Boden verbleiben. Die Wurzeln haben Knöllchenbakterien mit Stickstoff angesammelt und das wiederum verbessert den Boden. Tolle Sache!

Der Horst macht die Aussaat

Unserer Erfahrung nach machen wir die Aussaat ganz gerne im Horst, das heißt in einer Kleingruppe werden vier bis sechs Saatkörner so ungefähr 2 bis 3 cm tief ausgelegt und in die Erde gesteckt. Die Bohnen sollen ja die Glocken läuten hören, so heißt es bei den Gärtnern. Von Horst zu Horst wählen wir einen Abstand zwischen 30 und 50 cm. Besonders wunderbar ist der Anbau im Hochbeet, weil die Buschbohne immer und immer wieder beerntet werden kann und man es dort im Hochbeet so ganz bequem erledigen kann.

Drei Farben von Buschbohnen in unserem Garten

Für unseren Garten und unserer Shop haben wir drei Farben ausgewählt mit den wir hier im Garten sehr glücklich sind, das es einmal die Buschbohne Saxa das ist die grüne dann die gelbe Buschbohne die Helios und die blaue Zauberbohne das ist Purple Teepee. Sie heißt bei uns Zauberbohne, weil sie erst beim Erhitzen grün wird. Welches Gemüse kann das schon? Für Kinder ein richtiger Spaß! Wir dürfen sie nicht roh essen, sie muss schon erhitzt werden. Und wenn die Kinder selber ausgesät und mit geerntet haben, dann schmeckt das Gemüse doch direkt um Längen besser.

Warum legen wir bei der Aussaat am Anfang ein Netz drüber? Um einfach unsere Amseln vor dem Irrtum zu bewahren, dass die gekeimten Buschbohnen Würmer sein könnten. Außerdem kommen so auch die lieben Katzen nicht ins Beet. Sie gehen leider gern in die frischen Beete um ihre Nachlassenschaften dort zu verbuddeln.

Mischkulturen bei Buschbohnen

Die Keimung dauert nicht lange und nach 14 Tagen hat man schon richtiges Grün. Die Bohnen wachsen sehr schnell. Eben deswegen sind sie auch ein tolles Gemüse für Kinder. Als günstige Mischkultur für Buschbohnen gelten rote Beete, Bohnenkraut, Kartoffeln, Kohl, Sellerie, Tomaten, Erdbeeren und auch Gurken. Nicht so gern stehen Buschbohnen zusammen mit Zwiebeln, Fenchel, Erbsen, Lauch und Knoblauch.

Buschbohnen anbauen = Erntereichtum

Man kann sie natürlich mulchen, aber da die Bohnen so schnell wachsen – vor allen Dingen an sonnigen Stellen – beschatten sie ihre Füße, also den Boden recht schnell selbst. Wir mulchen also daher beim Anbau in schattigen Beeten. Und zwar mit Rasenschnitt, der sich innerhalb von sechs bis acht Wochen zersetzt hat. Buschbohnen brauchen die Bienen zur Bestäubung nicht unbedingt, dennoch machen wir die Netze runter, die Bienchen gehen trotzdem gern an die Blüten. Der Anbau im Hochbeet ist total praktisch, hatte ich das schon erwähnt? Da arbeitet auch gern die die Oma mit. Und Buschbohnen sind so ertragreich, man kann alle paar Tage wieder durch die Beete gehen und ernten. Je nach Anbaufläche kann man körbeweise Buschbohnen ernten. Friert man die Ernte portionsweise ein, hat man ein ganzes Jahr lang immer Buschbohnen zu Verfügung.

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