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Krautsalat mit Anni – Selbstversorgerküche

Krautsalat aus der Selbstversorgerküche

Liebe Jen, lieber Gärtner, das war mal wieder ein nicht nur schöner sondern auch sehr leckerer Tag mit euch! Als ihr mich gefragt habt, ob wir nicht mal ein Video zur aktuellen Videoreihe „aus der Selbstversorgerküche“ zusammen drehen wollen, habe ich mich sehr gefreut und gerne zugesagt! Zumal ich ja gar nicht so viel anderes machen musste als zu Hause.

Was gibt es gerade zu ernten?

Natürlich koche ich nicht immer mit so vielen schönen Blüten, aber im Prinzip ist es ganz ähnlich. Ich überlege, was ist grade reif, was kann und muss geerntet werden und was kann ich daraus Leckeres zubereiten. Ich habe nicht den Anspruch uns zu 100% selbst zu versorgen. Vieles, wie zum Beispiel Salz, Öl, Bananen, Getreide etc. kann oder will ich auch gar nicht selber herstellen. Es sprechen so viele Gründe dafür Lebensmittel aus dem eigenen Garten zu verwenden, dass ich so viel wie möglich aus meinem Grundstück rausholen möchte.

Vorteile der Selbstversorgerküche

Um nur ein paar Punkte aufzuführen die mir persönlich wichtig sind: Obst und Gemüse sind hier definitiv nicht mit Pestiziden oder Fungiziden behandelt. Es waren keine Transporte oder Verpackungen nötig. Es kostet viel weniger als gekauftes Obst und Gemüse in vergleichbarer regionalen Bioqualität.  Ich kann warten bis der richtige Reifezustand erreicht ist und habe dadurch oft einen viel besseren Geschmack. Der Vitamingehalt ist höher.

Einfacher aber köstlicher Krautsalat

Draußen und in so netter Gesellschaft zu kochen macht natürlich am meisten Spaß! Und ich hoffe wir konnten im Video gut darstellen, dass es nicht viel braucht um ein leckeres Gericht zu zaubern. Wenn Gemüse nach Gemüse schmeckt braucht es ja auch nicht viel zusätzlich. Unser Krautsalat bestand lediglich aus Spitzkohlstreifen, ein wenig Lauchzwiebel, etwas Essig und einem neutral schmeckenden Öl sowie Salz, Pfeffer, Zucker. Die Ringelblumenblüten, die wir dazu gegeben haben, sind geschmacksneutral und sehen aber einfach schön aus. Kann also – muss aber nicht. 

Frühkartoffeln, die erste Runde

Die Frühkartoffen haben jetzt noch eine so dünne Schale. Es reicht völlig aus wenn man sie mit einer Bürste wäscht und sie dann in Salzwasser kocht.

Einen Wok braucht es in der Selbstversorgerküche

Wokgemüse ist für Selbstversorger immer sehr dankbar. Hier kann fast alles hinein, was der Gemüsegarten so her gibt. Wir haben Wirsing, dicke Bohnen, Zuckerschoten, Knoblauch und Erbsen aus der Ernterunde verwendet. Dazu kamen noch eine gekaufte Zwiebel und drei Möhren. Alles zusammen haben wir kurz in heißem Öl angebraten und mit Salz, Pfeffer, Paprika und einer Mischung aus verschiedenen, getrockneten Kräutern gewürzt. Die Garzeit ist im Wok sehr kurz, das Gemüse zieht zwar leicht Feuchtigkeit, behält aber Farbe, Form und vor allem Geschmack.

Kräuter frittieren, yeah!

Und dann haben wir noch eines meiner neuen Lieblingsdinge zubereitet –  frittierte Kräuter.Zugegeben wegen der leichten Schweinerei (es spritzt halt ziemlich) werde ich das sehrwarscheinlich nur draußen machen, aber das ist sooo lecker. Da muss man ausprobiert haben! Besonder gut gefallen mir Salbeiblätter, Majoran- und Petersilienblüten und wie ausprobiert, das australische Zitronenblatt. 

Was wird folgen?

Alles zusammen fand ich, haben wir ein echt leckeres Gericht gezaubert und einen schönen Nachmittag verbracht. Ich bin gespannt welche Gerichte es noch in die Videoreihe finden werden, und mit wem Du noch zusammen kochen wirst. Max vielleicht 😉 ?  Bis dahin werde ich mein Gartengemüse und Obst zubereiten und das ein oder andere Foto dazu auf Instagram  veröffentlichen. 

Vielen lieben Dank und auf ganz bald!

Anni

Und hier findet ihr Annis Instagram-Kanäle:

https://www.instagram.com/annivarevics/?hl=de

https://www.instagram.com/anni.varevics/?hl=de

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Krautsalat mit Anni aus der Selbstversorgerküche