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Im Mai kommt alles Wärmeliebende ins Beet. Diese Kategorie zeigt die Sorten, deren Aussaat oder Pflanzung im Mai ansteht.
Die Eisheiligen als Stichtag: Mitte Mai ist die Frostgefahr in den meisten Lagen vorbei. Das ist der Startschuss für Bohnen, Gurken, Kürbis, Zucchini und Mais – alles Kulturen, die schon ein einziger Frost erwischt. Wer vorgezogen hat, gewöhnt die Pflanzen über etwa eine Woche schrittweise an Sonne und Wind, bevor sie ins Beet kommen.
Direktsaat lohnt sich jetzt besonders: Buschbohnen, Stangenbohnen und Zucchini keimen im warmen Boden so zügig, dass vorgezogene Pflanzen kaum einen Vorsprung behalten. Busch- und Stangenbohnen brauchen dafür aber mindestens 15 °C Bodentemperatur – in zu kalter Erde faulen die Samen, bevor sie keimen. Nicht zu verwechseln mit der Dicken Bohne: Die ist botanisch gar keine Bohne, sondern eine Wicke und damit näher mit der Erbse verwandt – nur die Form der Samen hat ihr umgangssprachlich den Bohnennamen eingebracht. Entsprechend kältetolerant ist sie und kommt schon im Februar ins Beet.
Nicht vergessen: Der Mai ist auch die Zeit für Nachsaaten. Salate, Radieschen und Kohlrabi alle zwei bis drei Wochen neu auszusäen verlängert die Ernte bis in den Herbst, statt alles auf einmal reif werden zu lassen.
Am häufigsten gekauft werden im Mai Salatgurke, Möhre, Rote Bete, grüne Buschbohne, Zuckererbse und Schlangengurke.
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