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Saatgut
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Hier liegt unser komplettes Saatgut-Sortiment: 180 samenfeste Sorten Gemüse, Kräuter und Blumen in Bio-Qualität, dazu Pflanzgut für Knoblauch, Zwiebeln und Kartoffeln. Samenfest heißt, dass du aus deiner eigenen Ernte wieder Saatgut gewinnen kannst: Anders als F1-Hybriden wachsen samenfeste Sorten im nächsten Jahr sortenecht weiter. Mit jeder Saison machst du dich ein Stück unabhängiger – und behältst Sorten am Leben, die es sonst bald nicht mehr gäbe.

Woher unser Saatgut kommt

Ein Teil der Sorten stammt aus eigener Vermehrung auf unserem Hof, der andere Teil von Vermehrern und Züchtern aus der Region, mit denen wir zusammenarbeiten. Alles ist bio-zertifiziert, Kontrollstelle DE-ÖKO-022 – ohne chemische Beize, ohne Gentechnik. Wir führen bewusst keine Hybriden. Nicht, weil sie schlecht wären, sondern weil wir wollen, dass eine Tüte Bohnen von uns die letzte sein kann, die du kaufst. Was samenfest genau bedeutet, woran du es auf der Tüte erkennst und wie du selbst Saatgut gewinnst, erklären wir im Ratgeber Samenfestes Saatgut.

Wonach suchst du?

Wenn du weißt, was du anbauen willst, gehst du über die Gemüsearten:

  • Blattgemüse – Salate, Mangold, Spinat, Asiasalate und Postelein: Ernte vom Frühjahr bis in den Winter.
  • Fruchtgemüse – Tomaten, Paprika, Chili, Auberginen und Physalis: brauchen einen frühen Start im Haus.
  • Wurzelgemüse – Möhren, Rote Bete, Pastinaken, Schwarzwurzeln, Radieschen: das Lagergemüse für den Winter.
  • Kohlgemüse – Grünkohl, Rosenkohl, Spitzkohl, Wirsing, Brokkoli und Blumenkohl: die Grundlage der Wintergärtnerei.
  • Hülsenfrüchte – Busch- und Stangenbohnen, Erbsen, Dicke Bohnen, Kidneybohnen: sammeln Stickstoff und verbessern den Boden.
  • Kürbisgewächse – Kürbis, Zucchini, Gurken, Melonen: brauchen Platz und Wärme, dann wachsen sie fast von allein.
  • Zwiebelgemüse – Zwiebeln, Porree, Schalotten, Lauchzwiebeln, dazu Steckzwiebeln und Pflanzknoblauch.
  • Kräuter – Basilikum, Petersilie, Dill, Koriander, Bohnenkraut: wenig Platz, monatelange Ernte.
  • Blumen – Kornblume, Ringelblume, Kapuzinerkresse, Cosmea, Zinnien: locken Bestäuber und Nützlinge ins Beet.
  • Gründünger – Phacelia, Buchweizen, Inkarnatklee, Zottelwicke, Roggen: die einfachste Bodenverbesserung, die es gibt.

Wenn du dagegen wissen willst, was gerade an der Reihe ist, führt dich der Aussaatkalender schneller zum Ziel: Dort steht jede Sorte unter dem Monat, in dem ihre Aussaat beginnt – vom Januar mit den ersten Chilis und Paprika bis zum Herbst mit Feldsalat, Wintersalaten und Knoblauch.

Was auf jeder Produktseite steht

Zu jeder Sorte findest du den Aussaatzeitraum, Saattiefe, Reihen- und Pflanzabstand, die optimale Bodentemperatur für die Keimung, die Kulturdauer und den Nährstoffbedarf. Die Saatgutmenge geben wir in Gramm oder Korn an – und dazu die ungefähre Zahl der Pflanzen, die daraus werden. So weißt du vor dem Kauf, ob eine Tüte für den Balkonkasten oder für drei Beete reicht. Und zu jeder Sorte gibt es ein Video aus unserem eigenen Garten, in dem du siehst, wie wir aussäen, pflanzen und ernten – aus derselben Erde, aus der auch ein Teil des Saatguts kommt.

Wenn du neu anfängst

Sorten mit hoher Keimfreude und kurzer Kulturdauer verzeihen am meisten: Radieschen, Pflücksalate, Buschbohnen, Zucchini und Mangold. Wärmeliebende Kulturen wie Paprika, Chili und Auberginen brauchen dagegen einen frühen Start im Haus – je nach Region ab Januar oder Februar – und möglichst Zusatzlicht, sonst werden die Jungpflanzen lang und dünn. Wer gleich in die Breite gehen will, findet unter den Aussaatboxen und Sets fertig zusammengestellte Sortimente, etwa für den Balkon, für Kinder oder für den Start ins eigene Gemüsebeet. Auf unserem YouTube-Kanal zeigen wir jede Woche, was gerade im Garten passiert – über 600.000 Menschen schauen dort zu, und die meisten Fragen, die uns erreichen, beantworten wir dort im Video.

Saatgut aufbewahren

Trocken, dunkel und kühl – dann halten die meisten Samen drei bis fünf Jahre, Bohnen und Tomaten länger, Pastinaken und Zwiebeln nur ein bis zwei. Angebrochene Tüten gehören in ein Schraubglas oder eine unserer Saatgutboxen, nicht in die Küchenschublade neben den Herd. Und wer aus der eigenen Ernte Saatgut gewinnt, braucht die kleinen Tütchen zum Beschriften: Sorte, Jahr, fertig.

Häufige Fragen

Sind wirklich alle Sorten samenfest? Ja, ohne Ausnahme. Wir führen keine F1-Hybriden.

Ist das Saatgut bio-zertifiziert? Ja, alle Sorten – Kontrollstelle DE-ÖKO-022. Die Zertifizierung wird jedes Jahr geprüft.

Kann ich von jeder Sorte eigenes Saatgut gewinnen? Von jeder. Einfach ist es bei Tomaten, Bohnen, Erbsen und Salat, anspruchsvoller bei Kürbis, Kohl und Möhren, die sich mit Nachbarsorten verkreuzen können. Wie das geht, steht im Ratgeber.

Wie viel Saatgut brauche ich? Auf jeder Produktseite steht die ungefähre Pflanzenzahl pro Tüte. Für eine vierköpfige Familie reicht bei den meisten Sorten eine Tüte pro Jahr – bei Salat und Radieschen lohnt sich die Aussaat in mehreren Sätzen über die Saison.

Was passiert mit Sorten, die nicht vorrätig sind? Saisonware wie Pflanzkartoffeln, Steckzwiebeln und Knoblauch gibt es nur zur Pflanzzeit. Die Seiten bleiben stehen, damit du die Anbauinfos jederzeit nachlesen kannst – sobald die Ware da ist, steht sie wieder auf „vorrätig“.

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