Petersilie, Dill, Schnittlauch und Koriander anbauen: Küchenkräuter ab März vorziehen, Petersilie braucht drei bis vier Wochen zum Keimen, Dill und Koriander satzweise direkt säen, Schnittlauch einmal pflanzen und jahrelang schneiden, Wurzelpetersilie bis Juni säen

Inhaltsverzeichnis

Vier Kräuter stehen bei uns in jeder Küche und deshalb in jedem Gartenjahr: Petersilie, Dill, Schnittlauch und Koriander. Dazu die Wurzelpetersilie, die zwar wie ein Wurzelgemüse wächst, aber dieselbe Pflanze ist und dieselben Eigenheiten hat. Alle fünf sind einfach, wenn man zwei Dinge weiß. Erstens: Sie keimen im Dunkeln und brauchen Zeit, die Petersilie bis zu vier Wochen, da hilft nur Geduld und gleichmäßige Feuchtigkeit. Zweitens: Dill und Koriander schießen im Sommer schnell, deshalb säen wir sie alle paar Wochen neu, während der Schnittlauch einmal gepflanzt wird und jahrelang bleibt. Hier steht, wann wir welches Kraut säen, was es im Beet und im Topf braucht, wie wir ernten und wie wir den Vorrat für den Winter anlegen.

Glatte Petersilie mit kräftig grünen, gezackten Blättern im Sonnenlicht
Glatte Petersilie: würziger als die krause und bei uns die Sorte für den ganzen Sommer.

Küchenkräuter auf einen Blick

AussaatPetersilie März bis April im Haus, Mai bis Juli direkt; Wurzelpetersilie März bis Mitte Juni direkt; Dill April bis Anfang August direkt, alle drei Wochen ein Satz; Schnittlauch März im Haus, April direkt; Koriander Februar bis April im Haus, Mai bis August direkt, satzweise
SaattiefePetersilie, Wurzelpetersilie und Schnittlauch 1 bis 2 cm, Dill 1 cm, Koriander 0,5 cm; alle fünf sind Dunkelkeimer und werden mit Erde bedeckt
Keimtemperatur15 bis 20 °C bei Petersilie, Dill und Schnittlauch, 10 bis 20 °C bei Wurzelpetersilie und Koriander
KeimdauerPetersilie und Wurzelpetersilie drei bis vier Wochen, Schnittlauch zwei bis drei, Dill und Koriander ein bis drei Wochen
Pikierennein; vorgezogen wird in der Multitopfplatte mit fünf bis zehn Körnern je Topf, gepflanzt wird der ganze Büschel
AbstandPetersilie 10 cm in der Reihe, 20 bis 30 cm zwischen den Reihen; Wurzelpetersilie auf 3 bis 5 cm vereinzeln, Reihen 30 bis 40 cm; Dill 5 bis 10 cm, Reihen 30 cm; Schnittlauch als Büschel 25 x 30 cm; Koriander 20 x 25 cm
Standortsonnig bis halbschattig, humoser, lockerer Boden; Dill windgeschützt und sonnig, Koriander im Hochsommer lieber halbschattig
WasserPetersilie, Wurzelpetersilie und Koriander gleichmäßig feucht, Dill und Schnittlauch sparsamer; die Aussaat darf nie austrocknen
ErntePetersilie ab acht Wochen nach der Keimung, äußere Stiele zuerst; Dill nach sechs Wochen; Schnittlauch ab Mai, immer wieder; Koriander ab sechs Wochen, Blatt für Blatt; Wurzelpetersilie Juli bis Oktober, 170 bis 180 Tage nach der Saat
WinterSchnittlauch mehrjährig und winterhart; Petersilie zweijährig, überwintert im Beet oder Gewächshaus und blüht im zweiten Jahr; Wurzelpetersilie bleibt frosthart im Beet; Dill und Koriander einjährig, frostempfindlich
SaatgutmengePetersilie 1 g für 2 m², Wurzelpetersilie 1 g für rund 500 Pflanzen, Dill 2 g für 2 m², Schnittlauch 1,5 g für 8 m², Koriander 1,5 g für 4 m²

Fünf Kräuter, zwei Familien

Petersilie, Wurzelpetersilie, Dill und Koriander sind Doldenblütler wie Möhre, Sellerie, Pastinake und Fenchel. Das merkt man an den gefiederten Blättern und den Blütendolden, und es zählt für die Fruchtfolge: Auf ein Beet, auf dem einer von ihnen stand, kommt drei bis vier Jahre lang kein anderer. Die Wurzelpetersilie ist botanisch dieselbe Art wie die Blattpetersilie, nur auf Wurzel gezüchtet; ihre Blätter schmecken wie Petersilie, nur kräftiger. Der Schnittlauch ist der Ausreißer: ein Lauchgewächs wie Zwiebel und Knoblauch, mehrjährig, winterhart und das einzige dieser Kräuter, das wir nur einmal säen müssen.

Gemeinsam haben alle fünf, dass sie im Dunkeln keimen. Die Saat wird also mit Erde bedeckt, bei Dill und Koriander allerdings nur dünn, und sie braucht Zeit. Bei uns säen wir die Kräuter in einer 54er Multitopfplatte vor, eine Prise Saatgut je Topf, und verteilen die kleinen Büschel später in den Beeten, zwischen das Gemüse, in Hochbeete und Kübel. Kräuter im Gemüsebeet halten mit ihren ätherischen Ölen Schädlinge ab, und wer sie blühen lässt, lockt Bienen und Schwebfliegen an.

Petersilie: Geduld beim Keimen, dann gibt sie Gas

Petersilie ist das Kraut, bei dem die meisten verzweifeln, weil wochenlang nichts passiert. Das ist normal: Drei bis vier Wochen dauert die Keimung, bei kühler Erde noch länger. Wir säen ab März im Haus oder im Gewächshaus, fünf bis zehn Körner je Topf, ein bis zwei Zentimeter tief, bei 15 bis 20 °C, und halten die Platte gleichmäßig feucht, im warmen Gewächshaus lieber halbschattig, damit sie nicht austrocknet. Wer die Zeit verkürzen will, legt die Samen über Nacht in lauwarmes Wasser. Ab Mai säen wir direkt ins Beet, in Reihen mit 20 bis 30 Zentimetern Abstand, und noch einmal im Juli für die Ernte im Herbst und Winter.

Eine Regel ist beim Vorziehen wichtig: Die Jungpflanzen dürfen keinen Frost abbekommen, nicht einmal Temperaturen unter fünf Grad. Petersilie reagiert wie Sellerie und Rote Bete auf Kälte in der Jugend, geht dann im Sommer in die Blüte, und nach der Blüte ist sie nicht mehr zu gebrauchen. Also erst nach den Eisheiligen raus oder bis dahin unter Vlies. Gepflanzt werden die Büschel mit zehn Zentimetern Abstand, gern zwischen Tomaten, Kohl und Salat; nur neben Basilikum hat sie sich bei uns nicht wohlgefühlt. Der Boden darf humos und feucht sein, der Standort sonnig bis halbschattig.

Geerntet wird von außen nach innen, die äußeren Stiele knapp über dem Boden, das Herz bleibt stehen und treibt nach. So liefert eine Pflanze den ganzen Sommer. Petersilie ist zweijährig: Im ersten Jahr nur Blätter, im zweiten Jahr blüht sie, dann sind die Blätter zäh und die Ernte ist vorbei, wer sie braucht, bricht die Blüte aus. Deshalb säen wir jedes Jahr neu, und die Juli-Saat überwintert im Gewächshaus oder unter Vlies im Beet und liefert bis zum Frühjahr frisches Vitamin C. Für den Vorrat hacken wir Petersilie klein und frieren sie in Eiswürfelförmchen ein, ein bis zwei Würfel reichen für ein Essen.

Feine Keimlinge in den Töpfchen einer schwarzen Multitopfplatte
Vorziehen in der Multitopfplatte: eine Prise Saatgut je Topf, die Büschel werden später am Stück gepflanzt.

Wurzelpetersilie: die Petersilie für den Winter

Die Wurzelpetersilie bildet eine glatte, kegelförmige, weiße Wurzel mit feinem Petersilienaroma, unverzichtbar für Suppengrün, Eintöpfe und Püree. Sie braucht lange, 170 bis 180 Tage von der Saat bis zur Wurzel, deshalb säen wir sie früh, von Anfang März bis Mitte Juni, und zwar immer direkt ins Beet, Wurzeln vertragen keine Töpfe. Ein bis zwei Zentimeter tief in Reihen mit 30 bis 40 Zentimetern Abstand, später auf drei bis fünf Zentimeter vereinzelt. Der Boden sollte locker, tiefgründig und gleichmäßig feucht sein, dann wird die Wurzel lang und gerade.

Weil sie wie die Blattpetersilie wochenlang keimt, ist das Beikraut meist schneller. Darum säen wir in schnurgeraden Reihen, markieren sie, und gehen in den ersten Wochen regelmäßig mit den Fingern durch, bevor aus dem Beikraut ein Teppich wird. Danach angießen, damit die freigelegten Keimlinge wieder Bodenschluss bekommen. Die Blätter dürfen wir wie Petersilie verwenden, aber sparsam, sonst bleibt die Wurzel klein. Geerntet wird von Juli bis Oktober, und was wir nicht brauchen, bleibt über den Winter frosthart im Beet oder wird eingesandet im Keller gelagert.

Frisch geerntete Wurzelpetersilie mit weißen Wurzeln und grünem Laub auf einer Holzterrasse
Wurzelpetersilie im Oktober: Wurzel und Kraut kommen beide in die Suppe.

Dill: alle drei Wochen ein Satz

Dill säen wir von April bis Anfang August direkt ins Beet, denn er bildet eine Pfahlwurzel und mag kein Verpflanzen. Wer im Haus vorzieht, nimmt einzelne Töpfe und setzt die Pflanzen mit dem ganzen Ballen. Die Saat kommt nur einen Zentimeter tief in die Erde, dünn bedeckt, bei 15 bis 20 °C keimt sie in ein bis drei Wochen. Dill mag es sonnig, locker und windgeschützt, denn er wird gut einen Meter hoch und knickt im Sturm. In der Reihe fünf bis zehn Zentimeter, Reihen 30 Zentimeter, gegossen wird nur bei Trockenheit.

Der wichtigste Trick: satzweise säen. Die Sommersaaten gehen in der Hitze schnell in die Blüte, und dann gibt es keine zarten Dillspitzen mehr. Also ab April alle drei Wochen eine kurze Reihe, dann steht bis in den Herbst immer junger Dill. Nach etwa sechs Wochen ernten wir die ersten Spitzen, später ganze Triebe. Blühender Dill ist kein Verlust: Die Dolden kommen in die Gurkengläser, die Samen werden zum Körnerdill fürs Brot und zum Saatgut fürs nächste Jahr, und die Insekten lieben die gelben Blüten. Lässt du eine Dolde stehen, sät sich Dill von selbst aus. Zwischen Gurken und Kohl steht er bei uns gern, und für den Vorrat trocknen wir ihn.

Fein gefiederte Dilltriebe mit jungen Blütendolden vor orangen Blüten im Hintergrund
Dill kurz vor der Blüte: Jetzt die letzten Spitzen ernten und die nächste Reihe säen.

Schnittlauch: einmal säen, jahrelang schneiden

Schnittlauch ist Standardprogramm und das dankbarste der fünf Kräuter. Wir säen ihn im März im Haus oder Gewächshaus, etwa zehn Körner je Topf in der Multitopfplatte, ein bis zwei Zentimeter tief, bei 15 bis 20 °C; in zwei bis drei Wochen ist er da. Ab April geht auch Direktsaat ins Beet. Gepflanzt wird der ganze Büschel, 25 Zentimeter von Büschel zu Büschel, in gute, feuchte Erde, Schnittlauch braucht Wasser und Nährstoffe, dann treibt er nach jedem Schnitt kräftig durch. Wer Schnittlauch kaufen statt säen möchte, teilt einfach einen vorhandenen Horst.

Geschnitten wird zwei bis drei Zentimeter über dem Boden, immer ein ganzer Büschel, nicht nur die Spitzen, so wächst er gleichmäßig nach, und das von April bis November. Die lila Blüten im Juni sind essbar und auf dem Teller eine Zierde, danach schneiden wir den Horst einmal komplett zurück. Schnittlauch ist mehrjährig und winterhart; alle drei bis vier Jahre stechen wir den Horst im Frühjahr oder Herbst ab, teilen ihn und pflanzen die Teile neu. Und im Winter gibt es einen Trick: Einen Horst ausgraben, ein paar Tage dem Frost aussetzen und dann im Topf in die warme Küche holen, dann treibt er in wenigen Wochen frisch durch, lange bevor draußen etwas wächst. Für den Vorrat schneiden wir ihn in Röllchen und frieren ihn ein.

Dichter Schnittlauchhorst mit röhrigen grünen Halmen in einem Terrakottatopf
Schnittlauch im Topf: so steht er bei uns auch im Winter in der Küche.

Koriander: satzweise, sonst schießt er

Unser Koriander ist ein Blattkoriander mit frischem, leicht zitronigem Aroma. Geschützt ziehen wir ihn ab Februar vor, dann mit Zusatzlicht, oder ab März im Gewächshaus; ins Beet säen wir von April bis August, einen halben Zentimeter tief, bei 10 bis 20 °C keimt er in ein bis drei Wochen. Die Samen sind Doppelfrüchte, in jeder Kugel stecken zwei Samen, ein leichtes Andrücken teilt sie und beschleunigt die Keimung. Pikieren ist nicht nötig, der Büschel wird mit 20 Zentimetern Abstand gepflanzt, Reihen 25 Zentimeter.

Koriander hat ein Problem: Hitze. Bei langen Tagen und trockener Erde schießt er innerhalb weniger Wochen in die Blüte, und die Blätter werden dünn und bitter. Deshalb bekommt er im Sommer einen halbschattigen Platz, gleichmäßig Wasser und alle drei bis vier Wochen einen neuen Satz. Im Frühjahr und im Spätsommer wächst er am besten. Geerntet wird Blatt für Blatt von außen, ab etwa sechs Wochen. Und wenn er doch blüht, lassen wir ihn: Die Samen sind das Gewürz Koriander, das wir trocknen und zum Brotbacken und Einlegen nehmen. Koriander ist einjährig und frostempfindlich, im Kübel auf dem Balkon wächst er genauso gut wie im Beet.

Junge Korianderblätter mit Wassertropfen, dicht an dicht im Beet
Blattkoriander: von außen Blatt für Blatt ernten, dann wächst er nach.

Im Topf, auf dem Balkon und auf der Fensterbank

Alle fünf wachsen im Topf, und für den Balkon sind Kräuter das Dankbarste überhaupt. Petersilie braucht einen tiefen Topf, mindestens 20 Zentimeter, weil sie eine Pfahlwurzel bildet, Dill ebenso, und beide stehen gern sonnig. Schnittlauch ist im Topf jahrelang glücklich, wenn er regelmäßig Wasser und im Frühjahr etwas Kompost bekommt. Koriander mag im Sommer einen Platz, an dem er mittags Schatten hat. Auf der Fensterbank in der Wohnung gelingt vor allem der angetriebene Schnittlauch im Winter; Petersilie und Koriander werden drinnen ohne Südfenster lang und blass. Wer im Winter frische Kräuter will, holt einen Schnittlauchhorst und einen Topf Petersilie aus dem Garten ins kühle, helle Treppenhaus.

Mischkultur und Fruchtfolge

Kräuter verteilen wir im ganzen Garten statt in ein Kräuterbeet zu sperren, sie halten Schädlinge fern und locken Insekten. Dill passt zu Gurken, Kohl, Möhren und Salat und soll die Keimung der Gurken fördern. Petersilie steht gut neben Tomaten, Kohl, Radieschen und Lauch. Schnittlauch hält mit seinem Duft Möhrenfliegen fern und ist ein klassischer Nachbar für Möhren und Erdbeeren. Koriander mögen wir zwischen Kohl und Salat. Nicht zusammen stehen sollten Dill und Möhren mit anderen Doldenblütlern in einem Beet, wenn das Beet im nächsten Jahr Petersilie oder Sellerie bekommen soll, denn die Familie braucht drei bis vier Jahre Pause. Petersilie nach Petersilie geht fast nie gut, sie wird krank und kümmert.

Vorrat für den Winter

Petersilie hacken wir klein und frieren sie in Eiswürfelförmchen ein, Schnittlauch wird in Röllchen geschnitten und ebenfalls eingefroren, so haben beide fast das frische Aroma. Dill trocknen wir, Dillspitzen wie Dolden, und bewahren ihn gerebelt im Glas auf. Koriander verliert beim Trocknen sein Aroma, deshalb frieren wir die Blätter ein und ernten die Samen. Die Wurzelpetersilie bleibt im Beet oder im Sandkasten im Keller. Und der Schnittlauch kommt als Horst in die Küche.

Typische Probleme und was dahintersteckt

Die Petersilie keimt nicht

Zu früh dran, die Erde zu kalt, zu trocken oder altes Saatgut. Drei bis vier Wochen abwarten, feucht halten, bei 15 bis 20 °C vorziehen, Samen vorher quellen lassen.

Die Petersilie wird gelb und kümmert

Meist stand im Vorjahr schon ein Doldenblütler im Beet, oder der Boden ist zu nass. Beet wechseln, lockerer Boden, nicht zu tief pflanzen.

Die Petersilie blüht schon im ersten Jahr

Frost oder Kälte in der Jugend. Vorgezogene Pflanzen erst nach den Eisheiligen raus, die Blüte ausbrechen, neu säen.

Der Dill schießt sofort

Hitze und Trockenheit im Sommer. Satzweise säen, bei Trockenheit gießen, die Dolden fürs Einlegen und die Samen nutzen.

Der Koriander blüht nach wenigen Wochen

Zu heiß, zu sonnig, zu trocken. Halbschattig stellen, gleichmäßig gießen, alle drei bis vier Wochen nachsäen, Samen ernten.

Der Schnittlauch wird gelb und lasch

Zu trocken, zu wenig Nährstoffe oder nach der Blüte erschöpft. Komplett zurückschneiden, Kompost geben, gießen; alte Horste teilen.

Blattläuse an Dill und Petersilie

Mit Wasser abspritzen, befallene Triebe ernten, Marienkäfer anlocken, nicht überdüngen.

Die Keimlinge sind weg

Schnecken lieben Dill- und Petersilienkeimlinge. Vorziehen und als kräftige Büschel pflanzen, absammeln, Kragen bei starkem Druck.

Unsere Sorten

Petersilie glatt: sehr aromatisch, würziger als die krause, zweijährig. Wurzelpetersilie: glatte, kegelförmige, frostharte Wurzel für Suppengrün und Püree. Dill: für Dillspitzen, Dolden und Körnerdill, ein Meter hoch, bienenfreundlich. Schnittlauch: mittelgrobröhrig, wüchsig, mehrjährig und winterfest. Koriander: Blattkoriander mit zitronigem Aroma, auch für die Samenernte. Alle Kräuter zusammen gibt es als Alle Kräuter Saaten im Set. Alles samenfest und aus Bio-Vermehrung.

Mehr zu den Küchenkräutern

Das Kraut für den Sommer hat seinen eigenen Eintrag: Basilikum anbauen. Die Verwandten aus der Doldenblütler-Familie: Möhren anbauen, Knollensellerie anbauen, Pastinaken anbauen und Fenchel anbauen. Die Verwandten des Schnittlauchs: Zwiebeln anbauen und Knoblauch anbauen. Die Nachbarn: Gurken anbauen und Tomaten anbauen. Wie wir im März alles aussäen, zeigt Wichtige Aussaaten im März, die Wurzeln im Überblick Wurzelgemüse anbauen. Alle Anleitungen findest du in der Übersicht Gemüse anbauen.

Häufige Fragen

Wann Petersilie säen?

März bis April im Haus oder Gewächshaus, Mai bis Juli direkt ins Beet, im Juli noch einmal für den Herbst und Winter.

Wie lange braucht Petersilie zum Keimen?

Drei bis vier Wochen bei 15 bis 20 °C, in kalter Erde länger. Feucht halten und abwarten, oder die Samen über Nacht quellen lassen.

Ist Petersilie ein Lichtkeimer?

Nein, ein Dunkelkeimer wie Dill, Schnittlauch und Koriander. Ein bis zwei Zentimeter tief säen und mit Erde bedecken.

Wann Dill säen und wie tief?

April bis Anfang August direkt ins Beet, einen Zentimeter tief, alle drei Wochen ein neuer Satz. Dill mag kein Verpflanzen.

Warum schießt mein Dill?

Hitze und Trockenheit. Satzweise säen, gießen, und die Dolden fürs Einlegen nutzen.

Wann Schnittlauch säen, wie viele Samen?

März im Haus, ab April direkt. Etwa zehn Körner je Topf, ein bis zwei Zentimeter tief, der Büschel wird am Stück gepflanzt.

Schnittlauch säen oder pflanzen?

Beides geht. Aus Saat dauert es ein Jahr bis zum vollen Horst, ein geteilter Horst liefert sofort. Einmal im Garten, bleibt er jahrelang.

Wann Koriander säen?

Februar bis April im Haus, April bis August direkt, einen halben Zentimeter tief, alle drei bis vier Wochen ein Satz.

Geht Koriander in Deutschland im Garten?

Ja, als Blattkoriander von April bis August und im Kübel. Nur Hitze mag er nicht, dann halbschattig stellen und nachsäen.

Welche Kräuter gehen im Topf und auf dem Balkon?

Alle fünf. Petersilie und Dill in tiefen Töpfen, Schnittlauch jahrelang im selben Topf, Koriander mit Mittagsschatten.

Wann Wurzelpetersilie säen und ernten?

Anfang März bis Mitte Juni direkt ins Beet, Ernte von Juli bis Oktober, 170 bis 180 Tage nach der Saat. Sie bleibt frosthart im Beet.

Wie bewahre ich Kräuter für den Winter auf?

Petersilie und Schnittlauch kleingeschnitten einfrieren, Dill trocknen, Koriander einfrieren und die Samen ernten, Schnittlauch als Horst in die Küche holen.

Welche Kräuter sind mehrjährig?

Schnittlauch ist mehrjährig und winterhart. Petersilie ist zweijährig, Dill und Koriander sind einjährig und säen sich bei Bedarf selbst aus.

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