Mais anbauen: Zuckermais, Popcornmais und Speisemais, ab Mitte April vorziehen, im Block pflanzen, ab August ernten

Inhaltsverzeichnis

Mais im Garten klingt nach Acker, ist aber eines der einfachsten Gemüse für die Selbstversorgung: ein Korn je Topf, ein gut gefüttertes Beet, ein sonniger Platz, und ab August stehen mannshohe Pflanzen mit süßen Kolben da, die nebenbei als Sichtschutz dienen und im Wind rascheln. Zwei Dinge muss man wissen. Mais wird vom Wind bestäubt, deshalb steht er im Block und nie in einer einzelnen Reihe, sonst bleiben die Kolben halb leer. Und Mais ist nicht gleich Mais: Zuckermais wird jung und saftig gegessen, Popcornmais und Speisemais reifen hart aus und werden getrocknet. Hier steht, wie wir Mais anbauen, warum wir ihn vorziehen, wie das Milpa-Beet mit Bohnen und Kürbis funktioniert, woran man den reifen Kolben erkennt, wie aus dem eigenen Kolben Popcorn wird und wie 100 Kolben bis zum Winter halten.

Frisch geernteter Zuckermaiskolben mit goldgelben Körnern liegt mit zurückgeschlagenen Lieschblättern auf weiteren Kolben
Ende August: Zuckermais Tramunt, die Körner prall und zuckersüß, roh vom Kolben am besten.

Mais auf einen Blick

AussaatMitte April bis Mitte Mai in Töpfen vorziehen, Anfang Mai bis Mitte Juni direkt ins Beet
Saattiefe3 bis 5 cm, ein Korn je Topf, in Garten- oder Komposterde
Bodentemperatur zum Keimen15 bis 20 °C
Pikierennein, gleich in Töpfe säen
Pflanzungnach den Eisheiligen Mitte bis Ende Mai, 20 bis 25 cm in der Reihe, Reihen 60 cm, im Block aus mehreren kurzen Reihen, tiefer setzen
Kulturdauer16 bis 18 Wochen ab Aussaat
ErnteZuckermais Mitte August bis Mitte Oktober, Popcorn- und Speisemais ab September hart und trocken
Standortso sonnig wie möglich, dann bis zu zwei Kolben je Pflanze
NährstoffbedarfStarkzehrer, abgelagerter Pferdemist oder reichlich Kompost
Wasserwenig, nur nach wochenlanger Trockenheit
Frostkeiner, Jungpflanzen erst nach den Eisheiligen raus
Saatgutmenge8 g sind rund 30 Pflanzen, ein Block von 20 Pflanzen reicht einer Familie

Zuckermais, Popcornmais, Speisemais: drei Sorten, drei Zwecke

Unser Zuckermais Tramunt ist eine der ersten extrasüßen Sorten, die samenfest sind: mittelhoch bis hoch, standfest, mit großen, gleichmäßigen Kolben und einem Aroma, das kein Dosenmais hat. Er wird im Milchreifestadium geerntet, also jung, wenn die Körner noch saftig sind, und roh, gekocht oder gegrillt gegessen. In unserem Experiment mit fünf Sorten war er der klare Favorit, mit dem reichlichsten Ertrag und bei vielen Pflanzen zwei Kolben. Der Popcornmais Cinema ist das Gegenteil: eine stärkereiche Sorte mit dünner, glasig harter Schale, die ausgereift und getrocknet wird und in der heißen Pfanne aufpoppt. Der Speisemais Mergoscia ist ein alter Tessiner Polentamais aus dem Erhaltungsprogramm von ProSpecieRara, goldgelbe Körner, kompakte Kolben, meist zwei je Pflanze, und aus den gemahlenen Körnern wird eine Polenta, die man nicht kaufen kann. Dazu wächst bei uns seit Jahren ein bunter Inkamais aus eigenem Saatgut, violett, rot und gelb gesprenkelt, geschmacklich nur okay, aber ein Blickfang auf dem Teller. Alle drei Sorten sind samenfest und bio, acht Gramm im Tütchen sind rund 30 Pflanzen.

Aussaat: ab Mitte April vorziehen, ab Mai direkt

Wir ziehen unseren Mais vor, von Mitte April bis Mitte Mai, ein Korn je Topf, 3 bis 5 cm tief. Dafür nehmen wir keine magere Aussaaterde, sondern normale Garten- oder Komposterde, denn Mais ist ein Starkzehrer, der von Anfang an Futter will, und pikiert wird nicht. Zum Keimen braucht er 15 bis 20 °C, auf der Fensterbank, im Gewächshaus oder in der Anzuchtstation. Wir säen bewusst mehr Töpfe als wir Pflanzen brauchen: Die Keimrate liegt je nach Jahr bei der Hälfte bis zwei Drittel, und so können wir uns die kräftigsten Pflanzen aussuchen und die gleich großen zusammen pflanzen. Das ist wichtiger als es klingt, denn Pflanzen im gleichen Stadium blühen gleichzeitig und bestäuben sich gegenseitig besser.

Die Direktsaat ins Beet geht von Anfang Mai bis Mitte Juni, 3 bis 5 cm tief. Unserer Erfahrung nach läuft dann nicht alles auf, Krähen und Schnecken holen sich ihren Teil, und Lücken im Block kosten Kolben. Deshalb bei der Direktsaat enger legen, 10 bis 15 cm statt 20 bis 25, und was zu dicht steht, später umpflanzen. Wer die Körner vor der Saat über Nacht in lauwarmem Wasser quellen lässt, verkürzt die Keimung.

Reihen junger Maispflanzen mit schmalen Blättern stehen in dunkler Erde im Beet
Anfang Juni: der Maisblock kurz nach der Pflanzung, mehrere kurze Reihen statt einer langen.

Pflanzen: im Block, tief und auf gut gefüttertem Boden

Nach den Eisheiligen, bei uns Mitte bis Ende Mai, kommen die Jungpflanzen ins Beet, und das Beet ist vorbereitet: Mais ist ein Starkzehrer, wir arbeiten abgelagerten Pferdemist oder reichlich Kompost ein, dazu Urgesteinsmehl, oder einen Kleedünger nach Herstellerangabe für Starkzehrer. Gepflanzt wird tiefer als im Topf, denn Mais bildet wie die Tomate am Stängel neue Wurzeln, die ihn später im Wind halten. Der Abstand beträgt 20 bis 25 cm in der Reihe und 60 cm zwischen den Reihen. Und jetzt die Regel, die über die Ernte entscheidet: Mais wird vom Wind bestäubt, der Pollen fällt von den Fahnen oben auf die Narbenfäden der Kolben darunter. In einer langen Einzelreihe fliegt der Pollen vorbei. Deshalb pflanzen wir mehrere kurze Reihen nebeneinander, einen Block von mindestens drei mal vier Pflanzen, und gleich große Pflanzen zusammen. Nach dem Pflanzen wird kräftig angegossen.

Milpa: Mais, Bohnen und Kürbis als drei Schwestern

Bei uns steht der Mais seit Jahren im Milpa-Beet, der ältesten Mischkultur der Welt, die Kleinbauern in Mittel- und Südamerika seit Jahrhunderten pflanzen: Der Mais gibt den Stangenbohnen die Rankhilfe, die Bohnen sammeln Stickstoff aus der Luft und füttern damit Mais und Kürbis, und der Kürbis deckt mit seinen Blättern den Boden, hält Beikraut und Trockenheit fern. Dafür vergrößern wir den Maisabstand auf rund 35 cm. Die Bohnen, bei uns Feuerbohnen, Stangenbohnen oder Trockenbohnen, kommen zwei bis drei Wochen nach der Pflanzung dazu, eine je Maispflanze, sonst überholen sie den Mais. Der Kürbis wächst am Rand des Blocks, nicht mittendrin: Unser Hokkaido in der Beetmitte bekam zu wenig Licht, die Zucchini am Rand trugen prima. Drei Ernten auf kleinem Platz, und das Beet sieht aus wie ein kleiner Dschungel. Wie das über ein ganzes Jahr aussieht, mit fünf Maissorten im Vergleich, zeigt das Video:

Pflege: Unkraut, wenig Wasser, viel Sonne

Mais ist pflegeleicht. Solange die Pflanzen klein sind, halten wir das Beet unkrautfrei, danach beschatten sie den Boden selbst. Der Wasserbedarf ist gering: Nur wenn es sechs bis acht Wochen nicht geregnet hat, schauen wir nach und gießen dann ordentlich durch. Nachgedüngt wird bei vorbereitetem Beet nicht. Entscheidend ist die Sonne: An einem sehr sonnigen Platz bildet der Zuckermais zwei Kolben je Pflanze, steht er enger oder halbschattig, bleibt es bei einem. Ab Juli blüht er, oben die Fahne mit dem Pollen, darunter die Kolbenansätze mit den seidigen Fäden, und dann ändert sich jede Woche etwas.

Ernte: wenn die Fäden braun sind

Der Zuckermais reift versetzt, unser Erntefenster geht von Mitte August bis Mitte Oktober. Reif ist der Kolben, wenn die Fäden oben braun und trocken sind und der Kolben sich prall anfühlt. Zur Probe die Lieschblätter ein Stück aufreißen und ein Korn mit dem Fingernagel ritzen: Spritzt milchiger Saft, ist er perfekt, ist der Saft klar, braucht er noch, ist er zäh, war man zu spät, dann schmeckt er weniger süß, lässt sich aber noch gut verarbeiten. Geerntet wird mit einer Drehung nach unten, dann das Schälen, das allein macht schon Freude, und reinbeißen. Bei der frühen Sorte holen wir die ersten Kolben Anfang August, Ende August sind meist alle Sorten dran, und bei der späten reifen einige nach. Popcornmais und Speisemais bleiben dagegen stehen, bis die Körner hart und die Pflanzen gelb sind, meist im September, und werden dann noch wochenlang nachgetrocknet.

Sieben geschälte gelbe Zuckermaiskolben liegen auf einem Holztablett im Gras
Eine Runde von über hundert: Tramunt-Kolben, die nicht roh gegessen werden, gehen in den Froster.

Popcornmais anbauen: vom Kolben in die Pfanne

Popcorn aus dem eigenen Garten ist kein Trick, sondern eine Sorte: Der Popcornmais Cinema wird genauso angebaut wie Zuckermais, vorgezogen oder ab Mai gesät, im Block gepflanzt, 16 Wochen Kulturdauer. Der Unterschied liegt in der Ernte. Die Kolben bleiben an der Pflanze, bis die Körner glasig hart sind und sich mit dem Fingernagel nicht mehr eindrücken lassen, im August oder September. Dann werden sie geschält und an einem luftigen, trockenen Platz aufgehängt oder ausgelegt, mehrere Wochen lang, denn poppen tut nur ein Korn mit der richtigen Restfeuchte: zu feucht, und es wird zäh, zu trocken, und es bleibt liegen. Die Probe ist einfach, eine Handvoll Körner vom Kolben rebbeln, in der heißen Pfanne mit etwas Öl und Deckel poppen lassen. Poppt kaum etwas, noch eine Woche trocknen. Gut getrocknet halten die Körner im Glas Jahre. Für den Speisemais gilt dasselbe, nur dass die trockenen Körner in die Getreidemühle wandern und als goldgelbe Polenta auf den Tisch kommen.

Mehrere kleine, hellgelbe Popcornmaiskolben mit glänzenden harten Körnern liegen auf getrockneten Lieschblättern
Popcornmais Cinema nach dem Trocknen: kleine Kolben, glasharte Körner, die in der Pfanne aufgehen.

Haltbar machen: einfrieren, ohne zu blanchieren

Hundert Kolben isst niemand frisch, und Zuckermais verliert nach der Ernte schnell an Süße, weil der Zucker zu Stärke wird. Deshalb kommt bei uns alles, was nicht am selben Tag gegessen wird, direkt in den Froster, geschält und im Ganzen, ohne Blanchieren. Das klappt seit Jahren, und im Winter holen wir nach Bedarf einen Kolben heraus, kochen ihn in leicht gesalzenem Wasser oder geben die Körner ins Ofengemüse. Im Backofen gegart wird er etwas klebrig, auf dem Grill mit Butter ist er ein Sommeressen. Was übrig bleibt, geht an die Hühner, die abgenagte Kolben noch einmal gründlich auseinandernehmen.

Eigenes Saatgut: eine Frage des Abstands

Alle unsere Sorten sind samenfest, und beim Mais ist die Saatgutgewinnung einfach, mit einem Haken: Mais ist ein Windbestäuber und kreuzt sich mit jedem Mais in der Nähe, auch mit dem Feld des Nachbarn. Sortenreines Saatgut gibt es nur, wenn im Umkreis von rund 500 Metern kein anderer Mais blüht, und wer wie wir fünf Sorten in einem Beet stehen hat, bekommt im nächsten Jahr eine Mischung. Steht die Sorte allein, lassen wir eine besonders schöne Pflanze mit zwei Kolben ausreifen, bis die Körner hart sind, hängen die Kolben zum Trocknen auf und rebbeln die Körner ab. Beim Zuckermais sehen die trockenen Körner schrumpelig aus, anders als beim Popcornmais, das ist in Ordnung so. Trocken und dunkel gelagert keimen sie im nächsten Frühjahr. Eine Besonderheit beim Zuckermais Tramunt: Er braucht die 500 Meter auch zu normalsüßen Sorten, sonst verliert er seine Extrasüße.

Gute Nachbarn und Fruchtfolge

Mais steht gern mit Bohnen und Kürbis, das ist die Milpa, aber auch mit Gurken und Spinat, der zwischen den jungen Pflanzen abgeerntet ist, bevor der Mais Schatten wirft. Nicht so gern steht er neben Erbsen und Rüben. Als Süßgras hat Mais keine Verwandten unter den Gemüsen und passt in jede Fruchtfolge, nach ihm kommen Schwach- oder Mittelzehrer gut zurecht, und wir pflanzen ihn nicht zwei Jahre hintereinander auf dasselbe Beet. Die abgeernteten Pflanzen kommen gehäckselt auf den Kompost oder bleiben als Winterschutz stehen.

Nahaufnahme bunter Inkamais-Kolben mit violetten, roten und gelben Körnern neben gelben Zuckermaiskolben
Inkamais aus eigenem Saatgut neben gelbem Mais: unregelmäßig, aber jedes Jahr ein Hingucker.

Mais als Sichtschutz, im Hochbeet und im Kübel

Ein Maisblock wird zwei Meter hoch und ist ab Juli ein grüner, raschelnder Sichtschutz, der im Herbst wieder verschwindet. Im Hochbeet geht Mais, wenn das Beet groß genug für einen Block ist, mindestens zwölf Pflanzen, und die Höhe beim Ernten bedenkt man besser vorher. Im Kübel braucht er ab 30 Liter Erde und wieder die Gruppe, vier bis sechs Pflanzen zusammen, sonst bleibt die Bestäubung aus. Dann täglich die Fingerprobe, denn der Kübel trocknet schneller aus als jedes Beet.

Typische Probleme und was dahintersteckt

Die Saat läuft lückenhaft auf

Zu kalt, zu nass oder Krähen und Schnecken. Vorziehen, mehr säen als nötig, bei Direktsaat enger legen und später ausdünnen.

Die Kolben sind nur halb mit Körnern besetzt

Schlechte Bestäubung: Einzelreihe, zu wenige Pflanzen oder ungleich entwickelte Pflanzen. Im Block pflanzen, gleich große zusammen, bei Flaute morgens an den Fahnen rütteln.

Die Pflanzen bleiben klein und gelb

Hunger oder Kälte. Starkzehrer, Beet mit Mist oder Kompost vorbereiten, nicht vor den Eisheiligen pflanzen.

Nur ein Kolben je Pflanze

Zu wenig Sonne oder zu eng. Sonnigster Platz, 20 bis 25 cm Abstand einhalten.

Graue Beulen am Kolben

Maisbeulenbrand, ein Pilz nach Verletzungen und bei Hitze. Befallene Kolben entfernen, nicht kompostieren, Fruchtfolge einhalten.

Bohrlöcher in Stängel und Kolben

Maiszünsler, bei uns selten. Befallene Pflanzen nach der Ernte komplett entfernen und häckseln.

Der Zuckermais schmeckt mehlig

Zu spät geerntet oder zu lange gelagert. Bei braunen Fäden ernten und am selben Tag essen oder einfrieren.

Das Popcorn poppt nicht

Restfeuchte stimmt nicht. Kolben länger trocknen und erneut probieren, zu trockene Körner über Nacht in einem Glas mit einem Teelöffel Wasser auffrischen.

Unsere Sorten

  • Zuckermais Tramunt: extrasüß und samenfest, große gleichmäßige Kolben, unser Favorit aus dem Sortenvergleich. 8 g für rund 30 Pflanzen, bio.
  • Popcornmais Cinema: stärkereich, glasig harte Schale, für das Popcorn vom eigenen Kolben. 8 g.
  • Speisemais Mergoscia: alter Tessiner Polentamais, zwei Kolben je Pflanze, zum Mahlen. 8 g.
  • Mischkulturset Milpa: Zuckermais, Feuerbohne, Stangenbohne und Hokkaido mit Beetplan.

Alle Maissorten findest du in der Kategorie Fruchtgemüse, die Aussaatzeiten im Aussaatkalender. Warum wir nur samenfestes Saatgut führen, steht im Ratgeber.

Mehr zum Mais

Häufige Fragen

Wann Mais säen?

Mitte April bis Mitte Mai in Töpfen vorziehen, Anfang Mai bis Mitte Juni direkt ins Beet. Gepflanzt wird nach den Eisheiligen.

Vorziehen oder direkt säen?

Wir ziehen vor: bessere Keimrate, Auswahl der kräftigsten Pflanzen und gleich große Pflanzen im Block. Direktsaat geht, dann enger legen und ausdünnen.

Wie tief Mais säen?

3 bis 5 cm, ein Korn je Topf oder Pflanzstelle, in Garten- oder Komposterde.

Welcher Abstand beim Mais?

20 bis 25 cm in der Reihe, 60 cm zwischen den Reihen, im Milpa-Beet 35 cm. Immer mehrere kurze Reihen als Block, nie eine Einzelreihe.

Warum sind meine Kolben halb leer?

Der Wind hat den Pollen nicht auf die Fäden gebracht. Mais braucht den Block aus mindestens zwölf Pflanzen und gleich weit entwickelte Nachbarn.

Wie oft Mais gießen und düngen?

Gießen nur nach sechs bis acht Wochen ohne Regen, dann gründlich. Düngen vor der Pflanzung mit Mist oder Kompost, danach nicht mehr.

Wann Mais ernten?

Zuckermais von Mitte August bis Mitte Oktober, wenn die Fäden braun sind und ein geritztes Korn milchig spritzt. Popcorn- und Speisemais, wenn die Körner hart sind.

Wie viele Kolben trägt eine Pflanze?

Einen, an sehr sonnigen Plätzen zwei. Der Speisemais Mergoscia bildet meist zwei.

Wie macht man Popcorn aus eigenem Mais?

Popcornsorte anbauen, Kolben hart ausreifen lassen, wochenlang trocknen, Körner abrebbeln und in der heißen Pfanne mit Deckel poppen. Poppt wenig, weiter trocknen.

Wächst Mais im Kübel oder Hochbeet?

Ja, im Kübel ab 30 Liter mit vier bis sechs Pflanzen, im Hochbeet als Block ab zwölf Pflanzen. Täglich die Fingerprobe.

Kann ich eigenes Saatgut nehmen?

Ja, wenn im Umkreis von 500 Metern kein anderer Mais blüht. Kolben hart ausreifen lassen, trocknen, Körner abrebbeln und trocken lagern.

Wie lange hält Zuckermais?

Frisch nur ein bis zwei Tage, dann wird der Zucker zu Stärke. Geschält und ohne Blanchieren eingefroren bis zur nächsten Ernte.

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