Auberginen anbauen: im Februar warm säen, nach den Eisheiligen zu zweit in den Kübel, von August bis Oktober ernten

Inhaltsverzeichnis

Auberginen gelten als Diven: zu kalt, zu dunkel, zu langsam, nichts für den Norden. Bei uns stehen sie seit Jahren in Kübeln an der Hauswand und am Zaun, und im August ernten wir mehr, als wir essen können. Der Trick ist der Anfang: Auberginen brauchen von der Saat bis zur ersten Frucht rund 20 Wochen, deshalb säen wir im Februar, warm und hell, und haben zu den Eisheiligen kräftige Jungpflanzen. Danach wollen sie einen warmen, geschützten Platz, Futter und einen Stab, mehr nicht. Hier steht, wie wir Auberginen anbauen: warum die Keimung 25 °C braucht und die Jungpflanzen danach 15, wieso wir sie immer zu zweit pflanzen, was zwei Jahre Vergleich zwischen Gewächshaus und Freiland ergeben haben, woran man eine reife Aubergine erkennt und was es mit den Stacheln auf sich hat. Dazu unsere drei Sorten: die klassische dunkle Meronda, die rosa Pink Lady und die weiß-rosa Kugel-Aubergine.

Jen hält ein weißes Tablett voller glänzender dunkelvioletter Auberginen im Garten
August: ein Tablett Auberginen aus sechs Pflanzen, und das ist nur eine Runde.

Auberginen auf einen Blick

AussaatFebruar im Haus, mit Pflanzenleuchte schon ab Ende Januar, ohne erst ab März
Saattiefe0,5 bis 1 cm in gesiebter Aussaaterde
Bodentemperatur zum Keimen20 bis 25 °C, Keimdauer eine bis vier Wochen
Pikierenja, nach drei bis vier Wochen, tiefer setzen, danach kühler bei 15 bis 18 °C
PflanzungGewächshaus ab Mitte April, Kübel und Beet nach den Eisheiligen Mitte Mai. 40 bis 60 cm in der Reihe, Reihen 75 bis 100 cm, zwei Pflanzen zusammen
Kulturdauer20 bis 22 Wochen ab Aussaat
ErnteEnde Juli bis Oktober, Hauptzeit Mitte bis Ende August
Standortwarm, sonnig, geschützt: Kübel an der Südwand, am Zaun, im Gewächshaus
NährstoffbedarfStarkzehrer
Wasserregelmäßig, Kübel täglich prüfen, mulchen
Frostkeiner, nachts nicht unter 10 °C
Saatgutmenge12 Korn sind rund 9 Pflanzen, sechs Pflanzen versorgen eine Familie

Dunkel, rosa oder rund: drei Auberginen aus dem Kiosk

Aubergine ist nicht gleich Aubergine, und bei uns wachsen jedes Jahr drei nebeneinander. Die Aubergine Meronda ist die klassische: wüchsig, ertragreich, mit länglich-ovalen, dunkelvioletten Früchten, feinem Geschmack und nur wenigen Stacheln, was die Ernte angenehm macht. Die Aubergine Pink Lady ist früh und trägt lange, schlanke, hellviolette bis rosa Früchte mit zartem, mildem Fleisch, kaum Bitterstoffen und wenig Kernen, Jens Favoritin und in der Küche die praktischste. Die Kugel-Aubergine Lea ist die Schönheit im Beet: robust, kräftig, mit rundovalen Früchten, weiß mit rosa Flammung, fest, cremig und mild, wie gemacht zum Füllen und Überbacken. Alle drei sind samenfest und bio, zwölf Korn im Tütchen sind rund neun Pflanzen, und sechs Pflanzen reichen uns das Jahr über für die Selbstversorgung.

Aussaat im Februar: warm, hell und mit Geduld

Bei uns beginnt die Aubergine Anfang Februar, mit Pflanzenleuchte auch Ende Januar, denn das Ziel ist eine verfrühte Ernte. Wer keine Leuchte hat, wartet bis März, das Fensterlicht reicht vorher nicht. Gesät wird in gesiebte, gedämpfte Aussaaterde, fein soll sie sein, dann keimen die Samen leichter: Schale füllen, andrücken, mit dem Pikierholz Löcher vorformen, in jedes ein Korn, knapp 1 cm Erde darüber, angießen mit Wasser, das nicht eiskalt ist, und beschriften, bei drei Sorten unbedingt. Dann auf die Wärmematte, Glasplatte obendrauf, täglich schauen. Zum Keimen will die Aubergine 20 bis 25 °C, wir stellen sie bei 25 °C ins Minigewächshaus auf der Matte, und die Erde sollte vorher Zimmertemperatur haben.

Die Keimung dauert eine bis vier Wochen, je nach Saatgut und Wärme, und die Aubergine ist dabei die Diva unter den Fruchtgemüsen. Wer schon einmal auf halbleere Schalen geschaut hat, legt die Samen vorher 24 Stunden in lauwarmen Kamillentee, das hilft ihnen auf die Sprünge. Sobald die ersten Keimlinge stehen, kommt die Schale von der Matte und ins Licht, und sie steht kühler, bei etwa 20 °C. Bleibt sie warm und dunkel, werden die Pflänzchen lang, schmal und instabil.

Pikieren: an den Blättern, tiefer, dann kühler

Drei bis vier Wochen nach der Aussaat, wenn die Keimblätter voll entfaltet sind, pikieren wir in 9er-Töpfchen. Die Erde ist halb Anzuchterde, halb Komposterde, denn die Aussaaterde hat jetzt nicht mehr genug Nährstoffe. Wir fassen die Keimlinge nur an den Blättern, nie am Stängel, heben sie mit dem Pikierstäbchen heraus und setzen sie tiefer, bis zu den Keimblättern, wie bei der Tomate, dann bilden sie am Stängel neue Wurzeln. Angießen, und ab jetzt gilt: viel Licht, 15 bis 18 °C, lieber etwas unter 20. Zeigen sich gelbe Blätter, fehlt Futter, dann gibt es Flüssigdünger oder einen größeren Topf mit Komposterde. Wird im April der Topf zu klein und das Gewächshaus ist noch voll, topfen wir noch einmal um, wieder tiefer, lieber als die Pflanze hungern zu lassen.

Aubergine Pink Lady: lange, schlanke, hellviolette Früchte hängen an der Pflanze über strohgemulchter Erde
Pink Lady im Beet: schlank, hell, kaum Kerne, und die Erde darunter bleibt unter Stroh.

Abhärten: erst Schatten, dann Sonne

Rund zwölf Wochen nach der Aussaat, bei uns Ende März oder Anfang April, gewöhnen wir die Pflanzen an das Draußen. An passenden Tagen kommen sie ins Gewächshaus oder direkt ins Freie, aber nie sofort in die volle Sonne, sonst gibt es Sonnenbrand auf den Blättern: erste Tage im Schatten, dann halbschattig, nach ein bis zwei Wochen vollsonnig. Nachts holen wir sie rein, Auberginen wollen auch nachts über 10 °C. So geht das bis Mitte Mai.

Pflanzen: zu zweit, tief und mit Stab

Nach den Eisheiligen, wenn keine kalte Nacht mehr droht, ziehen die Auberginen ins geschützte Freiland um, ins unbeheizte Gewächshaus auch schon ab Mitte April. Sie bekommen nährstoffreiche Erde, Komposterde mit Kompost oder abgelagertem Pferdemist, denn die Aubergine ist ein Starkzehrer. Wir setzen sie wieder tiefer als im Topf, und zwar immer zwei Pflanzen zusammen in einen Kübel oder ein Pflanzloch. Das bringt deutlich mehr Ertrag als eine Pflanze allein, die geht auch, trägt aber weniger. Im Beet stehen die Paare 40 bis 60 cm auseinander in Reihen mit 75 cm Abstand unter Glas und 100 cm draußen. Nach dem Angießen mulchen wir mit Stroh oder Grasschnitt, und weil die Amseln den Mulch gern auseinandernehmen, liegen ein paar Stöcke darauf. Dazu kommt gleich ein Stab, an den wir die Pflanze anbinden, so steht sie auch mit schweren Früchten stabil.

Gewächshaus oder Freiland? Zwei Jahre Vergleich

Wir haben es über zwei Jahre mit der Kamera verglichen, dieselbe Sorte im Gewächshaus und im Kübel draußen. Im Gewächshaus wurden die Pflanzen größer, brachten aber weniger Früchte, und sie hatten Spinnmilben, die wir mit Neemöl behandeln mussten. Draußen waren die Pflanzen kompakter, vitaler, gesünder und trugen viel mehr, vielleicht auch, weil Hummeln und Bienen die Blüten im Freien besonders gern besuchen. Seitdem stehen unsere Auberginen draußen, aber geschützt: in Kübeln an der Hauswand, die die Wärme speichert, und am Zaun. Ein Vordach brauchen sie nicht, Regen von oben macht ihnen nichts, nur gegen Hagel und Sommergewitter sind sie nicht gefeit, deshalb der geschützte Platz. Bei der Pflanzung in den Kübel darf die Pflanze gern etwas tiefer sitzen, und wenn oben noch Platz ist, füllen wir im Sommer eine Schicht Kompost nach: eine Extraportion Nährstoffe, und die Pflanze steht noch einmal tiefer.

Pflege: Wasser, Futter, Bestäubung

Im Kübel ist Gießen das Wichtigste, dort braucht die Aubergine jeden Tag die Fingerprobe und an heißen Tagen jeden Tag Wasser. Mulch hält die Feuchtigkeit und das Unkraut unten. Gedüngt wird nach Bedarf: Werden die Blätter gelb, ist das meist Nährstoffmangel, dann gibt es Brennnesseljauche oder einen Flüssigdünger, bei gut vorbereiteter Erde reicht das ein- bis zweimal im Sommer. Ausgeizen muss man Auberginen nicht, sie verzweigen sich von selbst, und wir lassen sie wachsen. Ab Juni erscheinen die hübschen violetten Blüten, draußen bestäuben Hummeln und Bienen, im Gewächshaus hilft es, in der Blütezeit mittags leicht an den Pflanzen zu rütteln. Anfang Juli zeigen sich die ersten kleinen Fruchtansätze, und dann geht es schnell.

Zwei runde, weiß-rosa geflammte Kugel-Auberginen Lea hängen dicht über dem Boden an der Pflanze
Kugel-Aubergine Lea: rund, weiß mit rosa Flammen, die Sorte zum Füllen.

Ernte: glänzend, nicht matt, bis in den Oktober

Bei Aussaat im Februar beginnt die Ernte Ende Juli oder Anfang August, die Hauptzeit ist Mitte bis Ende August, und an der Hauswand ziehen sich die Früchte bis in den Oktober. Reif ist eine Aubergine, wenn die Schale prall ist und glänzt. Wird sie matt und gibt auf Druck kaum nach, ist sie überreif, dann werden Kerne hart und Fleisch bitter. Der Trick aus dem Video: Das Grün am Fruchtansatz leicht hochklappen. Ist die Schale darunter noch hell, braucht die Frucht noch, ist sie durchgefärbt, kann sie weg. Geschnitten wird mit Messer oder Schere mit einem Stück Stiel, nicht gedreht, und bei stacheligen Sorten mit Handschuhen. Regelmäßiges Ernten regt neue Blüten an. Vor dem ersten Frost kommt alles ab, auch die kleinen: Mini-Auberginen schmecken, sie sind nur nicht ausgewachsen.

Lagern lassen sich Auberginen schlecht: eine Woche kühl, aber nicht im Kühlschrank unter 10 °C, dort bekommen sie Druckstellen und werden braun. Roh einfrieren geht nicht, gegrillt oder als Ofengemüse schon. Für eigenes Saatgut lassen wir eine Frucht wie bei der Gurke weit über die Essreife hinaus hängen, bis sie gelblich und matt ist, dann sind die Kerne reif.

Stacheln: ja, an manchen Sorten

Eine der häufigsten Fragen bei uns: Haben Auberginen Stacheln? Ja, viele Sorten tragen kleine Stacheln am Kelch, dem grünen Hut der Frucht, und manche auch auf den Blattadern und am Stiel. Das ist ein Merkmal der Pflanze, kein Fehler. Bei der Ernte und beim Putzen sticht es, deshalb Handschuhe oder Vorsicht am Kelch. Unsere Meronda hat bewusst nur wenige Stacheln, das war ein Grund, warum wir sie behalten haben.

Gute Nachbarn und Fruchtfolge

Auberginen sind Nachtschattengewächse wie Tomaten, Paprika, Chili und Kartoffeln, mit denselben Krankheiten und Schädlingen, auch der Kartoffelkäfer frisst Auberginenblätter gern. Deshalb im Beet vier Jahre Pause auf derselben Fläche und keine Tomaten oder Kartoffeln direkt daneben. Gute Nachbarn sind Buschbohnen, Spinat, Salat und Zwiebeln, und in unserem Mischkulturset Mediterran steht die Aubergine mit Zucchini, Zwiebeln und Borretsch, dessen Blüten die Hummeln anlocken, die dann auch die Auberginen bestäuben. Im Kübel verträgt die Aubergine ihre eigene Nachfolge, wenn die Erde jedes Jahr mit Kompost aufgearbeitet wird.

Drei lange, schlanke, rosa-violette Auberginen Pink Lady liegen nach der Ernte im Gras
Pink Lady nach der Ernte: glänzend und prall, so gehört sie in die Pfanne.

In der Küche: Ofen, Grill, Lasagne

Melanzani da, Melanzani weg: Bei uns verschwinden die ersten Auberginen des Jahres im Backofen, in Scheiben, mit Salz und Olivenöl eingepinselt, eine knappe halbe Stunde, dazu Mangold mit Buchweizen und ein Rohkostsalat. Danach kommen Grill, Auberginenlasagne, Ofengemüse mit Aioli, gefüllte Kugel-Auberginen, Ratatouille und das cremige Püree. Und wenn im August Tomaten und Auberginen gleichzeitig reif sind, kochen wir beides zusammen ein. Die Bitterstoffe, die ältere Sorten hatten, spielen bei unseren Sorten kaum eine Rolle, Einsalzen vor dem Braten ist nur noch Geschmackssache.

Typische Probleme und was dahintersteckt

Die Samen keimen nicht oder nur wenige

Zu kalt oder zu altes Saatgut. Erde auf 20 bis 25 °C halten, Wärmematte, Samen 24 Stunden in Kamillentee einweichen, vier Wochen Geduld.

Lange, dünne Jungpflanzen

Nach dem Keimen zu warm und zu dunkel. Von der Wärmematte nehmen, 15 bis 18 °C, Pflanzenleuchte, beim Pikieren tiefer setzen.

Gelbe Blätter

Nährstoffmangel, bei Jungpflanzen die verbrauchte Aussaaterde, bei großen Pflanzen Hunger. Umtopfen in Komposterde oder Jauche und Flüssigdünger.

Helle Flecken auf den Blättern nach dem Rausstellen

Sonnenbrand. Langsamer abhärten, erst Schatten, dann Sonne.

Feines Gespinst und gesprenkelte Blätter

Spinnmilben, vor allem im Gewächshaus. Mit Neemöl behandeln, Luftfeuchte erhöhen, nächstes Jahr draußen pflanzen.

Blattläuse

Bei uns machen wir nichts, die Marienkäfer kommen von allein und räumen auf. Bei Jungpflanzen im Haus abbrausen.

Blüten fallen ab, keine Früchte

Zu kalt unter 15 °C nachts, zu heiß über 30 °C oder fehlende Bestäubung im Gewächshaus. Lüften, an den Pflanzen rütteln, draußen übernehmen die Hummeln.

Die Früchte sind klein und bleiben klein

Zu spät gesät, zu kühl oder zu viele Früchte an einer Pflanze. Nächstes Jahr im Februar säen, warmen Platz wählen, nachdüngen.

Unsere Sorten

  • Aubergine Meronda: die klassische dunkle, wüchsig, ertragreich, wenige Stacheln, feiner Geschmack. 12 Korn für rund 9 Pflanzen, samenfest und bio.
  • Aubergine Pink Lady: früh, lang und schlank, hellviolett bis rosa, mild, kaum Kerne und Bitterstoffe. 12 Korn.
  • Kugel-Aubergine Lea: rund, weiß mit rosa Flammung, fest und cremig, zum Füllen und Überbacken, auch im großen Kübel. 12 Korn.
  • Mischkulturset Mediterran: Aubergine, Zucchini, Zwiebel und Borretsch mit Beetplan.

Alle Auberginen, Paprika, Chilis und Tomaten findest du in der Kategorie Fruchtgemüse, die Aussaatzeiten im Aussaatkalender. Warum wir nur samenfestes Saatgut führen, steht im Ratgeber.

Mehr zu Auberginen

Häufige Fragen

Wann Auberginen säen?

Im Februar im Haus, mit Pflanzenleuchte ab Ende Januar, ohne erst ab März. Rund 20 Wochen bis zur ersten Frucht.

Welche Temperatur zum Keimen?

20 bis 25 °C auf der Wärmematte, die Keimung dauert eine bis vier Wochen. Danach kühler bei 15 bis 18 °C und sehr hell.

Wie tief säen?

Knapp 1 cm tief in feine, gesiebte Aussaaterde, ein Korn je Loch.

Wann pikieren?

Drei bis vier Wochen nach der Aussaat, sobald die Keimblätter voll da sind. An den Blättern anfassen, tiefer setzen, halb Anzucht-, halb Komposterde.

Gewächshaus oder Freiland?

Bei uns geschütztes Freiland: Kübel an der Hauswand oder am Zaun. Draußen waren die Pflanzen robuster, trugen mehr und hatten keine Spinnmilben. Im Gewächshaus geht es auch, mit Lüften und Rütteln zur Bestäubung.

Wann dürfen Auberginen raus?

Nach den Eisheiligen Mitte Mai, ins Gewächshaus ab Mitte April, vorher ein bis zwei Wochen abhärten. Nachts nicht unter 10 °C.

Wie viel Platz braucht eine Aubergine?

40 bis 60 cm in der Reihe, Reihen 75 bis 100 cm. Im Kübel zwei Pflanzen zusammen, mindestens 20 Liter.

Muss ich Auberginen ausgeizen?

Nein. Sie verzweigen sich von selbst, wir lassen sie wachsen. Nur anbinden, damit die Früchte die Pflanze nicht umziehen.

Wann Auberginen ernten?

Ab Ende Juli bis Oktober, solange die Schale prall ist und glänzt. Das Grün am Fruchtansatz hochklappen: Ist die Schale darunter durchgefärbt, ist die Frucht reif.

Haben Auberginen Stacheln?

Ja, viele Sorten am Kelch und an den Blattadern. Bei der Ernte vorsichtig oder Handschuhe. Meronda hat nur wenige Stacheln.

Wie viele Früchte trägt eine Pflanze?

Bei uns sechs bis zehn Früchte je Pflanze im geschützten Freiland, mehr mit frühem Start, Wärme und Futter. Sechs Pflanzen reichen für eine Familie.

Kann man Auberginen überwintern?

Theoretisch ja, sie sind mehrjährig. Lohnen tut es sich nicht, die Pflanzen werden im Haus schwach und anfällig. Lieber im Februar neu säen.

Kann man Auberginen roh essen?

Nein, roh enthalten sie Solanin und schmecken bitter. Immer garen: Ofen, Grill, Pfanne.

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