Postelein und Winterkresse anbauen: von August bis Oktober säen, Postelein braucht Kälte zum Keimen, ins Hochbeet, Gewächshaus oder Freiland pflanzen und von Dezember bis April immer wieder schneiden

Inhaltsverzeichnis

Frischer Salat im Winter ist kein Hexenwerk, man muss nur die richtigen Sorten kennen. Zwei davon sind Postelein und Winterkresse. Postelein, auch Winterportulak genannt, ist mild, zart und bei Kindern beliebt, die Winterkresse, das Barbarakraut, schmeckt würzig-scharf wie Kresse. Beide sind frosthart, beide werden von August bis Oktober gesät, beide lassen sich den ganzen Winter über immer wieder schneiden, im Hochbeet unter der Haube, im Gewächshaus, in unserer Salatbar im Geodome oder einfach im Beet unter Vlies. Hier steht, wie wir die beiden säen, warum Postelein Kälte zum Keimen braucht, wo wir sie pflanzen, wie wir im Winter ernten und was aus ihnen in der Küche wird. Der dritte im Bunde, der Feldsalat, hat seinen eigenen Eintrag.

Dichter Bestand Postelein mit runden, tellerförmigen Blättern und Wassertropfen
Postelein im Winterbeet: Die tellerförmigen Blätter sitzen um den Stängel, geschnitten wird die ganze Rosette.

Postelein und Winterkresse auf einen Blick

AussaatPostelein: Mitte August bis Anfang November vorziehen, ab Ende August direkt ins Beet, im Frühjahr Ende März bis April; Winterkresse: August bis Dezember vorziehen oder direkt säen, bis Oktober im Freiland, danach im kalten Gewächshaus
SaattiefePostelein 1 cm, Winterkresse 0,5 cm und nur fein mit Erde übersieben
KeimtemperaturPostelein 4 bis 10 °C, keimt erst unter 12 °C und braucht einen Kältereiz; Winterkresse 10 bis 20 °C
KeimdauerPostelein zwei bis drei Wochen, Winterkresse ein bis zwei Wochen
Pikierennein, als Büschel von drei bis fünf Pflanzen je Topf vorziehen und so pflanzen oder teilen
Pflanzungvier bis acht Wochen nach der Aussaat, meist Ende Oktober, wenn die Sommerkulturen abgeräumt sind; Postelein 15 bis 20 cm in der Reihe, 20 bis 30 cm zwischen den Reihen; Winterkresse 5 bis 10 cm in der Reihe, 30 cm zwischen den Reihen
StandortHochbeet unter Frühbeethaube, Gewächshaus, Geodome, Folientunnel oder Beet unter Vlies, Balkonkasten; sonnig bis halbschattig, im Winter so hell wie möglich
Frostbeide frosthart; Postelein hält geschützt bis in den tiefen Winter durch, Winterkresse macht Frost nichts aus
Wassersparsam, nie staunass, im Winter nur an frostfreien Tagen; wichtiger als Wasser ist Luft
NährstoffbedarfSchwachzehrer, etwas Kompost beim Pflanzen genügt
ErntePostelein ab Dezember bis April, die ganze Rosette zwei Zentimeter über dem Boden schneiden, wächst zwei- bis dreimal nach; Winterkresse ab November bis zum Schossen im Frühjahr, Blätter oder ganze Rosette schneiden
SaatgutmengePostelein 0,5 g für vier Quadratmeter; ein Tütchen Winterkresse reicht für ein Beet

Zwei Wintersalate, die nicht aufgeben

Postelein ist kein Portulak, auch wenn er so heißt. Der Winterportulak (Claytonia perfoliata) stammt aus dem Westen Nordamerikas und bildet eine Rosette aus langstieligen, herz- bis tellerförmigen Blättern, die später wie kleine Schalen um den Stängel sitzen, mit einer winzigen weißen Blüte in der Mitte. Alles daran ist essbar, mild, saftig und zart, die Blätter gelten als reich an Vitamin C, Magnesium und Eisen. Wer Salat mag, aber nicht bitter und nicht scharf, ist beim Postelein richtig, und Kinder essen ihn gern vom Beet weg.

Die Winterkresse (Barbarea vulgaris) ist das Gegenteil: eine heimische Wildpflanze aus der Familie der Kreuzblütler, zweijährig, mit glänzend dunkelgrünen, gefiederten Blattrosetten, die etwa 30 Zentimeter hoch werden und würzig-scharf nach Kresse und Senf schmecken. Sie heißt Barbarakraut, weil sie um den Barbaratag am 4. Dezember noch geerntet wird. Giftig ist sie nicht, sie ist eine alte Gemüsepflanze, nur ihre Schärfe ist Geschmackssache. Im zweiten Jahr blüht sie gelb und sät sich aus. Beide sind so robust, dass sie bei uns den ganzen Winter über Grünes liefern.

Aussaat: ab August, und Postelein braucht Kälte

Die Zeit für Wintersalate beginnt, wenn der Sommer noch da ist. Von Ende August bis in den September ziehen wir Postelein und Winterkresse in Multitopfplatten vor, bei uns in der 35er Platte, weil die Beete und das Gewächshaus zu dem Zeitpunkt noch voll sind. Die Erde wird leicht aufgeraut, dann kommt das Saatgut wie eine Prise Salz hinein: beim Postelein drei bis vier Körner je Topf, bei der Winterkresse drei bis acht, denn ihre Samen sind sehr fein. Postelein wird einen Zentimeter tief mit Erde bedeckt, die Winterkresse nur mit einer puderzuckerdünnen Schicht übersiebt, sie keimt im Licht und darf trotzdem nicht austrocknen. Andrücken, angießen, beschriften, und die Platten kommen im Spätsommer auf die Nordseite in den Schatten, bis alles gekeimt ist. Erst dann dürfen sie in die Sonne.

Der Trick beim Postelein ist die Kälte. Er keimt nur unter zwölf Grad, am besten bei vier bis zehn, und braucht vorher einen Kältereiz. Wir legen das Saatguttütchen ein paar Tage in den Kühlschrank, bevor wir säen. Oder wir gießen die Aussaatplatte morgens und abends mit kaltem Brunnenwasser an, das hat etwa acht Grad, und der Postelein bekommt seinen Reiz auf dem Beet. Wer im warmen September sät und sich wundert, dass nichts kommt, hat meist diesen Schritt ausgelassen. Die Winterkresse ist einfacher, sie keimt bei zehn bis zwanzig Grad und darf es ruhig wärmer haben.

Ist ein Beet schon frei, säen wir beide auch direkt: in Reihen mit 20 bis 30 Zentimetern Abstand, Postelein einen Zentimeter, Winterkresse einen halben Zentimeter tief, und vereinzeln später auf 15 bis 20 beziehungsweise fünf bis zehn Zentimeter. Von der Aussaat bis zur Pflanzung dauert es vier bis sechs Wochen, bei kühlem Wetter sechs bis acht. Dann sind wir Ende Oktober, genau wenn die Tomaten aus dem Gewächshaus kommen. Im Oktober ziehen wir Postelein nur noch vor, Winterkresse und Feldsalat gehen Anfang Oktober auch noch direkt. Und wer im Frühjahr Postelein möchte, sät ihn Ende März bis April, dann ist die Erde noch kühl genug.

Pflanzen: Büschel setzen, Hochbeet, Gewächshaus oder Beet

Pikiert wird nicht. Die Büschel aus der Multitopfplatte setzen wir so, wie sie sind, mit drei bis fünf Pflanzen je Topf; sind es zu viele, teilen wir einen Ballen mit den Fingern in zwei oder drei Büschel und pflanzen die mit Abstand. Postelein bekommt 15 bis 20 Zentimeter in der Reihe und 20 bis 30 zwischen den Reihen, die Winterkresse steht enger, fünf bis zehn Zentimeter in der Reihe bei 30 Zentimetern Reihenabstand. Beim Pflanzen gut angießen, danach möglichst wenig.

Wo die Wintersalate stehen, entscheidet über die Ernte. Im Beet unter Vlies überstehen beide den Winter, wachsen aber von Dezember bis Februar kaum, die Ernte kommt dann vor allem im zeitigen Frühjahr. Im Hochbeet unter Frühbeethauben, im Gewächshaus, im Folientunnel oder in unserem Geodome wachsen sie weiter, sobald die Sonne scheint, und liefern ab Dezember. Das Hochbeet hat dazu die angenehme Erntehöhe: Mit Winterstiefeln und Schere rausgehen, schneiden, fertig. In unserer Salatbar im Geodome pflanzen wir Anfang November Postelein, Winterkresse, Feldsalat, Wintersalat, Batavia und Asiasalate in Ringen und säen in die Mitte eine Schnittsalatmischung, geerntet wird ab Nikolaus bis in den April.

Runde Hochbeete aus Ziegeln im Geodome, frisch bepflanzt mit Salatjungpflanzen in Ringen
Unsere Salatbar im Geodome, Anfang November bepflanzt: außen Kopfsalate, innen Postelein, Winterkresse und Feldsalat.

Auf dem Balkon und auf der Fensterbank

Für den Balkon ist die Saison im Herbst nicht vorbei: Alles, was wir für den Winter vorziehen, passt in leere Blumenkästen und Kübel. Postelein und Winterkresse wachsen dort genauso, an der Hauswand oder unter dem Balkondach sogar besser, weil sie keine Nässe von oben abbekommen. Postelein gedeiht sogar im Blumentopf auf einer kühlen, hellen Fensterbank, zum Beispiel im unbeheizten Treppenhaus oder Schlafzimmer, leichte Minusgrade machen ihm nichts. Nur warm und dunkel darf es nicht sein, dann wird er lang und schlapp.

Pflege im Winter: Luft ist wichtiger als Wasser

Im Winter brauchen die Salate fast nichts. Gegossen wird sparsam und nur an frostfreien Tagen, die Erde darf nie nass stehen. Kälte macht Postelein und Winterkresse wenig aus, stehende Feuchte dagegen schon: Dann kommen Mehltau und Fäulnis. Deshalb bleibt bei uns im Gewächshaus und im Geodome die Tür tagsüber offen, auch im Dezember, geschlossen wird erst bei etwa minus fünf Grad. Unter Vlies und Haube lüften wir an milden Tagen genauso. Gedüngt wird nicht, etwas Kompost beim Pflanzen oder ein Schluck Flüssigdünger beim Angießen reicht für den ganzen Winter. Und das Schöne an der Winterkultur: Die letzten Schnecken sind abgesammelt, Läuse zeigen sich nicht, die Salate wachsen in Ruhe.

Ernte: schneiden und nachwachsen lassen

Postelein ernten wir, sobald die Rosetten eine Handbreit groß sind, geschützt ab Dezember, im Freiland ab Februar oder März. Wir schneiden die ganze Rosette etwa zwei Zentimeter über dem Boden ab, das Herz bleibt stehen, und nach drei bis vier Wochen steht der nächste Schnitt an, zwei- bis dreimal bis in den April. Dann schießt der Postelein, blüht weiß und darf bei uns stehen bleiben, denn er sät sich aus und kommt im nächsten Herbst von allein wieder, als Geschenk zwischen den Reihen. Auch Blüten und Stängel sind essbar.

Die Winterkresse liefert ab November, erst die äußeren Blätter, später die ganze Rosette, die zuverlässig nachwächst, und am besten jung, denn mit dem Alter nimmt die Schärfe zu. Im Frühjahr schiebt sie den Blütenstand, dann werden die Blätter bitter; ein paar Pflanzen lassen wir gelb blühen, für die Bienen und für eigenes Saatgut, die Blütenknospen schmecken wie Brokkoli. Beide Salate schmecken am besten frisch geschnitten, Postelein hält im Kühlschrank zwei bis drei Tage, Winterkresse eine knappe Woche.

Dichte Rosetten der Winterkresse mit glänzend dunkelgrünen, gefiederten Blättern
Winterkresse: glänzende, kresseartig scharfe Blätter, die den ganzen Winter nachwachsen.

In der Küche

Postelein ist ein Salat, der keine Dressing-Künste braucht: Öl, Zitrone, Salz, dazu Apfel, Walnüsse oder Kürbiskerne, fertig. Er passt in jede Wintersalatmischung mit Feldsalat, aufs Butterbrot, in den Smoothie, als Topping auf die Cremesuppe, und kurz in der Pfanne geschwenkt schmeckt er wie zarter Spinat. Die Winterkresse nehmen wir wie Gartenkresse: aufs herzhafte Brot, in den Quark, als scharfe Note in milden Salaten. Wem sie roh zu kräftig ist, gart sie kurz, in Kartoffelsuppe, Rührei oder Pfannengemüse verliert sie die Schärfe und behält das Aroma. Beide sind voller Vitamin C, genau das, was im Winter fehlt.

Frisch geschnittene Posteleinblätter mit langen Stielen in einer weißen Schale
Postelein aus dem Winterbeet, frisch geschnitten, kommt so in den Salat oder aufs Brot.

Die ganze Winter-Salatbar

Postelein und Winterkresse sind der Anfang. Zur Salatbar gehören bei uns Feldsalat, der Wintersalat Baquieu, Batavia, die Asiasalate Mizuna und Moutarde Rouge, später Spinat und eine Schnittsalatmischung. Die Asiasalate vertragen leichten Frost, frieren im Freiland aber ab und gehören deshalb ins Geschützte, die Kopfsalate ebenso. Postelein, Winterkresse und Feldsalat sind die Harten, die überall durchkommen. Zusammen gesät von Ende August bis Anfang Oktober, zusammen gepflanzt Ende Oktober, gibt das von Dezember bis April jeden Tag eine Schüssel Salat. Die Saat für den September und Oktober stellen wir dafür als Aussaatbox zusammen.

Gute Nachbarn und Fruchtfolge

Postelein gehört zu den Quellkrautgewächsen, einer eigenen kleinen Pflanzenfamilie, und ist mit keinem anderen Gemüse verwandt, er passt also in jede Fruchtfolge, am liebsten als Nachkultur nach Tomaten, Gurken oder Bohnen, deren Beete im Oktober frei werden. Die Winterkresse ist ein Kreuzblütler wie Kohl, Radieschen, Rettich und Rucola: Wo im Sommer Kohl stand oder Kohlhernie ein Thema ist, pflanzen wir sie nicht. Gute Nachbarn im Winterbeet sind Feldsalat, Spinat, Knoblauch und Wintersteckzwiebeln, die zur gleichen Zeit gepflanzt werden. Im Frühjahr räumen die Wintersalate das Beet rechtzeitig für die ersten Sommerkulturen.

Typische Probleme und was dahintersteckt

Postelein keimt nicht

Zu warm gesät, über zwölf Grad keimt er nicht. Tütchen in den Kühlschrank, mit kaltem Wasser angießen, Platte in den Schatten.

Die Pflanzen faulen oder bekommen Mehltau

Staunässe und stehende Luft. Weniger gießen, Tür und Haube tagsüber öffnen, nicht zu dicht pflanzen.

Der Postelein wird lang und schlapp

Zu warm und zu dunkel, meist auf der Fensterbank. Kühler und heller stellen, im Gewächshaus lüften.

Postelein schießt und blüht

Normal ab April bei länger werdenden Tagen. Blüten mitessen, ein paar Pflanzen aussamen lassen, im August neu säen.

Die Winterkresse ist zu scharf

Alte Blätter oder Pflanzen kurz vor der Blüte. Jung schneiden, mit mildem Salat mischen oder kurz garen.

Schnecken an den Jungpflanzen

Im Herbst noch möglich. Beim Pflanzen absammeln, Kragen bei starkem Druck; ab dem ersten Frost ist Ruhe.

Vögel picken die Saat oder die Blätter

Vor allem im Freiland im Frühjahr. Vlies oder Netz auflegen, bis die Pflanzen gewachsen sind.

Unsere Sorten

Postelein: milder Winterportulak, frosthart, mehrfach zu schneiden, sät sich aus. Winterkresse: würziges Barbarakraut, zweijährig, sehr frosthart, für das kalte Gewächshaus und das Beet. Dazu passen Feldsalat, der Wintersalat Baquieu, die Asiasalate Mizuna und Moutarde Rouge sowie Spinat spät. Fertig zusammengestellt gibt es die Wintersaaten in der Aussaatbox für September und der Aussaatbox für Oktober. Alle Sorten samenfest und aus Bio-Vermehrung.

Mehr zu den Wintersalaten

Der dritte Wintersalat hat seinen eigenen Eintrag: Feldsalat anbauen. Die Asiasalate stehen bei Chinakohl anbauen, die Kopfsalate bei Salat anbauen, der Spinat bei Spinat anbauen. Wie wir die Salatbar im Geodome bepflanzen, zeigt Hast du eine Salatbar?, was im Herbst sonst noch geht, steht bei Im Oktober noch säen. Die Nachbarn im Winterbeet: Knoblauch anbauen. Alle Anleitungen findest du in der Übersicht Gemüse anbauen.

Häufige Fragen

Wann Postelein säen?

Für den Winter von Mitte August bis Anfang November vorziehen oder ab Ende August direkt säen, für das Frühjahr Ende März bis April. Immer kühl, unter zwölf Grad keimt er am besten.

Warum keimt mein Postelein nicht?

Weil es ihm zu warm ist. Das Tütchen ein paar Tage in den Kühlschrank legen oder die Saat mit kaltem Wasser angießen und die Platte in den Schatten stellen.

Wann Winterkresse säen?

Von August bis Oktober ins Beet oder in Töpfe, bis Dezember im kalten Gewächshaus. Einen halben Zentimeter tief, nur fein übersieben.

Wie tief säen?

Postelein einen Zentimeter, Winterkresse einen halben Zentimeter. Beide andrücken und feucht halten.

Muss ich Postelein pikieren?

Nein. Drei bis fünf Pflanzen je Topf vorziehen und als Büschel setzen, große Büschel mit den Fingern teilen.

Wann und wie ernten?

Postelein ab Dezember, die ganze Rosette zwei Zentimeter über dem Boden, zwei- bis dreimal nachwachsen lassen. Winterkresse ab November blattweise oder ganz, jung schneiden.

Ist Postelein winterhart?

Ja, er ist frosthart. Unter Vlies, Haube oder im Gewächshaus wächst er den ganzen Winter, im Freiland pausiert er bei Dauerfrost und legt im Februar wieder los.

Ist Winterkresse giftig?

Nein. Barbarakraut ist eine alte Gemüsepflanze, würzig-scharf wie Kresse, Blätter, Knospen und Blüten sind essbar.

Ist Winterkresse mehrjährig?

Zweijährig: Im ersten Winter liefert sie Blätter, im Frühjahr blüht sie gelb und sät sich aus. Postelein ist einjährig, kommt aber ebenfalls von selbst wieder.

Geht Postelein auf dem Balkon oder der Fensterbank?

Ja, im Balkonkasten unter dem Dach und im Topf auf einer kühlen, hellen Fensterbank. Warm und dunkel wird er lang und schlapp.

Welche Nachbarn passen?

Feldsalat, Spinat, Knoblauch und Wintersteckzwiebeln. Winterkresse nicht dorthin, wo Kohl stand, sie ist ein Kreuzblütler.

Wie schmeckt Postelein?

Mild, saftig und leicht nussig, ohne Bitterstoffe und ohne Schärfe. Roh im Salat, aufs Brot oder kurz geschwenkt wie Spinat.

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