Rezepte

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Eine Soße wie ein Geschmacksfeuerwerk. Wir sind beeindruckt, diese Soße kann was. In eher scharf für den Gärtner und die mildere Variante für die Jen – eine tolle Zutat für verschiedenste Gerichte und Soßen! Wir haben sie hergestellt mit eigenen Jalapeños und der Knoblauch stammt natürlich auch aus unseren Beeten!

Der Weg der Soße

Schauen wir uns die Geschichte der Soße an erfahren wir folgendes: Die Tradition der Sriracha-Soße begann in den 1930er Jahren in der thailändischen Küstenstadt Si Racha. Ihr Erfinder, Thanom Chakkapak, kreierte die charakteristische Würzsauce aus fermentierten Chilischoten, Knoblauch, Zucker, Essig und Salz. Im Gegensatz zu vielen anderen scharfen Saucen zeichnet sich Sriracha durch sein ausgewogenes Verhältnis von Schärfe, Süße und Säure aus. Von Thailand aus eroberte die Sauce zunächst die Nachbarländer in Südostasien, bevor sie – vor allem durch die vietnamesischen Flüchtlinge nach dem Krieg – in die USA gelangte und dort zur weltweiten Kultmarke wurde. Jetzt ist sie ein vielseitiger Klassiker, der global auf Tischen in Restaurants und Haushalten zu finden ist.

Heute ist Sriracha in Deutschland in fast jedem Supermarkt, Asia-Markt und Online-Shop erhältlich und hat sich als fester Bestandteil in den Küchen etabliert – ein klassisches Beispiel dafür, wie eine regionale Spezialität durch globale Vernetzung zu einem weltweiten Phänomen wird. Der Weg der Sriracha nach Deutschland verlief nicht direkt, sondern vor allem über einen Umweg: die USA.

Genauso würzig-süß wie das Vorbild! 💥🌶️

Dieses Rezept ist absolut unkompliziert, ergibt eine cremige und aromatische Sauce und ist weit günstiger als die gekaufte Variante. Perfekt für Burger, Bowls, Nudeln, Eier oder einfach als Dip! ür die ursprüngliche, thailändische Sriracha-Sauce werden frische, rote Bird’s Eye Chilischoten(auch Thai-Chilis genannt) verwendet. Diese kleinen, spitz zulaufenden Chilis sind für ihre intensive, aber sehr aromatische Schärfe bekannt, die relativ schnell wieder abklingt. Sie geben der traditionellen Sauce ihre lebendige Schärfe und ein fruchtiges Aroma.

Zu den Jalapeño für die Sriracha

Die heute weltberühmte Huy Fong Foods Sriracha (mit dem Hahn-Logo) weicht davon ab. Ihr Erfinder David Tran verwendet eine spezielle Sorte roter Jalapeño-Chilis, die in Kalifornien und Mexiko angebaut werden. Diese Chilis sind etwas milder und haben ein erdigeres, weniger fruchtiges Aroma als Bird’s Eye Chilis, was zusammen mit der speziellen Fermentation den unverwechselbaren Geschmack dieser speziellen Marke ausmacht.

Unsere Küchenmaschine: https://www.gartengemuesekiosk.de/empfehlungen

Jetzt zu den Zutaten:

1kg Jalapeño

12 Knoblauchzehen

2 Esslöffel Salz

4 Esslöffel Zucker

240ml Weißweinessig

Zubereitung der Sriracha, ganz einfach

Anbauen, einkaufen, ernten, säubern und alles bis auf den Essig mixen – dann 3 bis 7 Tage bei Zimmerwärme fermentieren, dann den Essig dazu und 24 h in den Kühlschrank – anschließend passieren und abfüllen – im Kühlschrank lagern oder einkochen.

Puntarella oder auch Vulkanspargel genannt ist ein echt ulkig ausschauendes wohlschmeckendes Gemüse. Das innenliegende Herz können wir auf verschiedene Arten zubereiten, es ist schon eine Besonderheit unter den Gemüsefavoriten im Herbst.

Puntarella aus dem Garten

Ein lustiges Gewächs und es schmeckt echt gut. Die Kombi mit Paprika ist eine schöne Geschichte, die kombiniert zwei Geschmacksnoten, die sich ausgleichen, bzw. einen feinen Kontrast bilden. Im Biosaatgutkalender 2025 findet ihr das Gemüse (Cicoria asparago) und eben auch das Saatgut dazu. So schaut das Kalenderblatt aus:

Bitterstoffe für unseren Körper

Wir können uns prima an Bitterstoffe gewöhnen, indem wir sie immer mehr in unseren Speiseplan (und Anbauplan) integrieren. Zu Beginn können wir die Gewächse wässern, das entzieht die Bitterstoffe. Ein eher süßlich-frisches Dressing hilf ebenfalls für die erste Gewöhnung. Mit der Zeit ist der Geschmack bekannter und die Besänftigung der Bitterstoffe kann reduziert werden. Nach vier Jahren intensiver Bittergeschmackgewöhnung kann ich sagen, dass ich sie echt gern esse. Kleiner Trick: Wenn wir Zuckerhut oder andere Zicchoriengewächse im Ofen zubereiten schneiden wir sie in Scheiben, das unterbricht die Saftkanäle und sie schmecken zubereitet dann etwas weniger stark bitter.

Ernte und dann ab in die Küche

Bei der Ernte achten wir darauf, dass die Triebe nicht zu klein und nicht zu groß also lang sind, das Erntefenster ist schon elastisch, zu klein und zu lang ist dann nicht ganz passend. Wer ab und an nach seinen Pflanzen schaut wird es nicht verpassen. So schnell vergeht das Erntefenster nicht. Also abschneiden, Außenblätter abmachen und waschen. Ein prima Salat mit vielen gesunden Bitterstoffen.

Variante aus dem Ofen

Dafür suchen wir uns die etwas größeren Exemplare raus und halbieren sie. Das Backblech wird eingeölt und die Puntarellabäumchen platziert. Die Paprika putzen wir und halbieren wir ebenfalls. Dann kommt Salz und Öl dazu und ab in den Ofen – Umluft und ca. 160 Grad, 15 Minuten dürften ein Anhaltspunkte sein.

Puntarella aus der Pfanne

Die kleineren und in gleichmäßig groß geschnittene Stücke werden in der Pfanne zubereitet. Zuerst Öl in der Pfanne erhitzen, dann geschnittene Schalotten dazugeben und dünsten. Die Puntarellastücke hinzugeben und auf mittlerer Hitze garen – Knoblauch hinzugeben, ggf. das Ganze später ablöschen und dann nochmal ordentlich Hitze geben. Wer mag gibt noch Feto oder Feta hinzu, Salz und Pfeffer nicht vergessen. Et voila, Guten Appetit.

Alternative Zubereitungsideen

Die kleineren Vulkanspargel oder auch die Puntarella im ganzen Herzen können in Salzwasser kurz gekocht werden und anschließend mit Soße serviert werden. Alternativ können die etwas größeren ganz dünn gehobelt werden und mariniert als Salat gegessen werden. Grundsätzlich kann die Puntarella (Puntarelle) roh gegessen werden. Gegart in Kombination mit Pasta schmeckt sie auch ganz vorzüglich. Probiert es unbedingt mal aus.

Das erste Video aus unserer neuen Küche

Selbstversorgung im Winter 🥗 Waldorfsalat #selbstversorgerküche Dezember

Es ist die Zeit der Selbstversorgung im Winter. Heute gibt es bei uns einen Waldorfsalat nach Art des Hauses. Im Dezember konnten wir nicht nur Sellerie wunderbar zubereiten, auch der fermentierte Knollensellerie kommt mit in den Salat.

Auch im Winter ist es Zeit für die Selbstversorgerküche. Heute gibt es bei uns einen Waldorfsalat nach Art des Hauses. Im Dezember konnten wir nicht nur Sellerie wunderbar zubereiten, auch der fermentierte Knollensellerie kommt mit in den Salat. Wir haben es doch tatsächlich geschafft ein ganzes Jahr lang jeden Monat ein Video zum Thema Selbstversorger Küche drehen. In diesem letzten Video der Serie machen wir zusammen einen Rohkostsalat und werden dafür natürlich auch wieder aus unserem Garten ernten.

Welche Zutaten brauchen wir für diese Selbstversorgerküche?

Knollensellerie ist ja nicht so frostverträglich und deswegen holen wir den auf den Sandkasten. Dort haben wir ihn eingelagert und können ihn den Winter über nach Bedarf in die Küche holen . Wir brauchen außerdem noch Mohrrüben, da haben wir noch ein paar im Hochbeet stehen.
Wenn die Möhren aus sind werden wir für diesen Salat als Alternative Pastinaken verwenden. Die sind ebenso wurzelig, lecker und süß . Außerdem brauchen wir noch Walnüsse. De holen wir aus dem Fundus und knacken sie . Das ist eine schöne Arbeit, die wir am Abend vorher zusammen gemacht haben.

Dressing für den Rohkostsalat

Für diesen Salat verwenden wir eine schmackhafte Aioloi, die wir aus dem Kühlschrank zaubern können, da ist noch was über. Wir sind große Freunde vom weiterverwenden von übrig geblieben, Nahrungsmittel entsorgen müssen wir hier nahezu nie . Wie wir die Aiolo herstellen haben wir euch im März Video der Selbstversorger Küche gezeigt. Vielleicht habt ihr sie selber schon mal ausprobiert. Schön ist auch dass diese Creme länger haltbar ist, da sie kein Ei und keine Kuhmilchprodukte enthält.

Aioli selbst herstellen, pflanzlich


Wir verwenden die Küchenmaschine damit wie möglichst schnell und möglichst gleichmäßiges Gemüse haben. Die Äpfel brauchen eine gröbere Raspel als die Wurzelgemüse. Je feiner das feste Gemüse geraffelt wird, desto besser zieht das Dressing ein und desto besser schmeckt es. Die Verträglichkeit wird mitsamt der Ziehzeit auf diese Weise erhöht. Die von mir so gern genutzte Küchenmaschine ist hier verlinkt, ebenso das Schnitzelwerk, das auch in diesem Video zur Verwendung kommt. Es gibt Frauen, die lieben Küchengedöns und Geschirr und Frauen, die mögen es nicht. Jedem das seine, ich bin so happy dieses Teil immer griffbereit zu haben, yeah!

Fermentieren macht glücklich

Wie oben schon erwähnt kommen nicht nur frische Gemüsestifte in unseren Salat, sondern auch fermentierte. Knollensellerie ist sehr leicht zu fermentieren und eine wunderbare Alternative für Menschen, denen Sauerkraut zu heftig ist. Perfekt für die Selbstversorgerküche. Wichtig ist hierbei, dass die Stifte sehr fein gehobelt werden. Knollensellerie lässt sich auch für die Fermentation bunt mischen. Ausprobieren geht über Studieren, perfektes Motto für die Selbstversorgerküche. Weitere Videos von uns zum Thema Fermentieren sind beispielsweise dieses hier:

Kimchi


Karamellisieren und Anrichten bitte

Gerade bei Selbstversorgerküche im Bereich Rohkost ist es wichtig dass das Gemüse durchziehen kann. Unser Salat soll eine Stunde ungefähr stehen. Danach wird auf einem großen Teller angerichtet . Dazu kommen natürlich noch die karamellisierten Walnüsse. Dazu werden 50 ml Wasser und 50 Gramm Zucker in einer Eisenpfanne (unter Empfehlungen Küche ist dieses Schmuckstück verlinkt) unter ständigem Rühren erhitzt. Es bilden sich Blasen und dann kommen die Walnusshälften hinein. Weiter heißt es rühren, rühren und rühren. Wenn sie alle umzogen sind, leicht gebräunt und es klebrig wird kommen sie raus auf einen Teller. Dort kühlen sie etwas ab um hinterher als süße Dekoration auf dem Salat ihren Platz zu finden. Viel Freude beim Ausprobieren. Passt das Rezept einfach nach eurem Gusto an ; ) Mandarinen können dabei sein, müssen sie aber nicht.

Eintopf kochen ist out? Nein! Natürlich nicht! Wir lieben Suppe, sei es das ernten, zubereiten oder das essen – Eintopf rockt!

Zutaten für die Suppe

Eine warme heiße Suppe im Herbst/Winter ist immer genau richtig, oder? Was gibt es im Garten? Was können wir ernten?

Kartoffeln

Schwarzwurzeln und Pastinaken

Wirsing späte Sorte

Rosenkohl

Palmkohl und Grünkohl (statt dem Wirsing)

Knollensellerie

Poree (statt Ziebeln)

– rote Bete und Steckrübe

Blumenkohl späte Sorte

Kohlrabi

– dicke Möhren (die dicke Möhre gibt es ganz bald im Sortiment)

– Wurzelpetersilie (auch sie ist bald im Sortiment bei uns erhältlich)

So, das ist doch ne ganze Menge für die bunte Suppe. Auf zum Gemüseputzen, Hühner füttern und alles vorbereiten. Natürlich kommen noch Kräuter hinzu wie Thymian, Lorbeerblätter, Rosmarin und (getrockneter) Liebstökel (Maggikraut) aus dem Garten. Nach dem Kochen fischen wir die Kräuter wieder raus. Alternativ würden wir die Kräuter getrocknet und pulverisiert hinzufügen. Merke: Anteile vom Gemüse ausgewogen auswählen, dann schmeckt sie besonders gut.

Suppe kochen im Garten

Wir nutzen gern den Gasherd, um draußen zu kochen. Einfach, schnell und praktisch. Die liebe Küchenmaschine habe ich lieben gelernt, sie steht griffbereit in der Küche, ebenso das Zubehör – das ist in meinen Augen das Geheimnis – dass sie immer direkt einsatzbereit ist. Für eine große Menge Suppe ist der Würfelaufsatz genial. Auch für Salate und Obst eignet er sich sehr! Für das Fermentieren nutzen wir gern den Slicer, der alles in gewünschte Größe hobelt. Ebenso nutze ich gern den Entsafter und den kleinen Mixaufsatz.

So viel Suppe? Wer soll das alles essen?

Ein großer Topf macht unbedingt Sinn! 10 Liter müssen es mindestens sein! Sobald die Steckrübe erwärmt ist und Suppe gegessen werden kann sind wir fertig. Ok gut, wenn wir Suppe in Gläser füllen wollen – für später oder für Familie und Freunde abfüllen möchten, dann machen wir das jetzt. Oder wenn wir einfrieren wollen kommt das Gartengold später abgekühlt in den Froster. Was wir mit der Suppe sonst so anstellen erzählen wir euch im Video und lest ihr in den Kommentaren der Community unter dem Video auf Youtube, Danke!

Wildkräuter, Gemeinschaftsgarten und Suppenbegeisterung:

Wen ich mit diesem Artikel grüßen möchte ist die Elke Kamper. Sie ist eine große Suppenliebhaberin und eine begeisterte Gärtnerin, schaut gern mal bei ihr vorbei. Es gibt so viele spannende Menschen und Missionen zu entdecken.

https://www.waldstreicherei.de/index.html

Besonders schön ist die bunte Farbmischung, nicht nur im Garten sondern eben auch im Topf bzw. auf dem Teller. Habe ich genug geschwärmt von der köstlichen Suppe? Falls ihr es noch nicht gesehen habt, schaut euch gern unser Video aus der Selbstversorgerküche an:

Unsere Gemüsesuppe seht ihr komplett in diesem Video:

Edamame anbauen, yummi! Edamame zubereiten und essen, vorher selbst anbauen – das müsst ihr ausprobieren! Wir zeigen euch wie wir es gemacht haben. So schwer ist es gar nicht, toll ist die unkomplizierte Haltbarmachung via Froster.

Die Aussaat der Edamame

Die Edamame ist eine wunderbare Leguminose die als Snack im Sommer als auch im Winter wirklich ihre Berechtigung hat. Wir haben sie in unserem Beet das 1,20 m breit und 3 m lang ist, angebaut. Dazu haben wir drei Reihen mit einem Abstand von 30 bis 40 cm angelegt und sie in einem Pflanzenabstand von 5 cm ungefähr 3 cm tief ausgesät. Die Keimtemperatur dieses Schwachzehrers liegt bei 12 bis 20 Grad Celsius. Wie ihr im Video gesehen habt, empfehlen wir jedoch die Direktsaat in die Quickpots, so dass möglichst viele Jungpflanzen aufgehen die dann hinterher ins Beet gehen können.

Jungpflanzen ins Beet

Jungpflanzen haben wirwie immer mit effektiven Mikroorganismen angegossen, wir sind davon überzeugt es funktioniert wunderbar. Nachdem Angießen wird bei uns mit gemulcht. Zum einen damit wir weniger gießen müssen und zum anderen damit der Unkraut/Beikrautdruck ein bisschen geringer ist.

Bald folgt die Ernte der Edamame

Ende Juli gab es dann die ersten Blüten und weiter unten in der Pflanze konnte man schon die ersten Hülsen sehen. Anfang August konnte man schon die ersten Hülsen ernten. So gegen Ende August konnte man dann richtig ernten. Die Pflanzen haben wir einfach runtergeschnitten, denn als Leguminose ist es sinnvoll die Wurzel in der Erde zu belassen. Die bessert den Boden auf. Das ist bei anderen Leguminosen wie Bohnen natürlich auch so.

Frischverzehr und Haltbarmachen der Edmame

Die ersten Ernten haben wir direkt für den Frischverzehr verwendet, dazu haben wir die Edamame einfach kurz gekocht und dann mit Sojasauce zusammen gegessen. Dabei haben wir einfach die Hülsen in die Sojasauce getunkt und die Edamamebohnen rausgezuzelt, das konnte sogar unsere zweijährige Tochter schon. Ganz zum Schluss haben wir Ende August das komplette Beet abgeräumt und die Sojabohnen, die Edamame eingefroren, portionsweise sodass wir sie später entsprechend wieder auftauen und essen konnten – es gab sie bei uns sogar zu Weihnachten. Denn da kommen bei uns ganz besondere Köstlichkeiten aus dem Garten aus der Selbstversorgung auf den Tisch.

Nach der Ernte ist vor der Ernte

Wenn die Hülsen so richtig dick und prall aussehen, dann sind es auch die Bohnen darin und dann ist es auf jeden Fall Zeit für die Ernte, die Sorte Green Shell macht sich wirklich sehr gut. Natürlich sind sie nicht so groß wie dicke Bohnen aber das ist auch in Ordnung. Wer dicke Bohnen gerne mag, mag die Edamame mit Sicherheit auch. Wenn das Beet dann abgeräumt ist, was kann man denn da nun machen? Leere Flächen will doch kein Selbstversorger im Garten haben. Man könnte jetzt im Anschluss noch Radicchio oder auch späte Kohlsorten oder auch Rübchen einpflanzen.

Palmkohl & Pasta – wunderbar einfach und dennoch lecker. Dieses Gericht ist so wandelbar, man kann es mit allen möglichen Blättern zubereiten und es wird immer gut schmecken. Pflanzenküche kann so einfach sein.

Ernte durch den Garten

Für das Rezept braucht man einfach entweder Nudeln oder beispielsweise auch Reis oder Bulgur – oder Couscous oder ähnliches. Für das Grünzeug nehmen wir jetzt hier als Hauptzutat den Palmkohl bzw. Schwarzkohl. Es könnte aber auch durchaus im Grünkohl oder Spinat oder ein anderes ähnliches Grünen sein. Als Kräuter kommt im Moment im Frühjahr natürlich unheimlich gut der Giersch infrage. Aber ebenso machen Schnittlauch und Petersilie auch eine gute Figur. Für das Auge sammeln wir immer gerne essbare Blüten und geben sie als Deko hinzu. Allerdings sollten wir darauf achten dass wir im Garten noch genug Blüten für unsere Insektenwelt haben denn die brauchen sie dringender.

Was brauchen wir sonst?

Für unser Gericht für drei Personen brauchen wir eine große Zwiebel, diese klein hacken, dazu 1 bis 4 Knoblauchzehen und die ebenfalls schälen und klein hacken. Außerdem brauchen wir noch so drei Esslöffel Cashewmus und 300 ml Pflanzendrink oder Wasser. Außerdem brauchen wir noch ein Schuss Zitronensaft, Salz und Pfeffer.

Nun geht’s an den Herd

Nachdem wir die Zwiebel in der Pfanne glasig angeschwitzt haben, kommen die Palmkohlblätter (die wir zuvor vom Strunk gelöst haben) grob gehackt und gewaschen hinzu. Wichtig ist, dass ein Deckel auf die Pfanne kommt, damit der Palmkohl garen kann und nichts anbrennt. Nach und nach geben wir Salz, Pfeffer den Knoblauch und auch die Mixtur aus Pflanzendrink und Cashewmus (alternativ Mandelmus) hinzu. Wer kein Mixer hat, kann auch den Schneebesen nehmen – aber mit dem Mixer wird es einfach cremiger.

Weiter geht es … schon fast fertig

Immer wieder in der Pfanne umrühren und abschmecken, gegebenenfalls Flüssigkeit hinzufügen damit die Konsistenz schön cremig wird. Ganz zum Schluss kommt noch der kleine Schuss Zitronensaft hinzu, um den Geschmack abzurunden. In der Zeit sollten natürlich auch die Nudeln gekocht werden. Das Ganze kann nun angerichtet werden. Wer mag macht noch einen Salat aus frischem Grün dazu. Wir essen immer sehr gerne dazu noch frisches, rohes Grünzeug – allein schon wegen des Immunsystems. Schaden kann es ja nie, vor allen Dingen nicht im Frühling und in gesundheitlichen Krisenzeiten. Übrigens der tägliche Smoothie in dem frische junge Brennesselblätter ihren Platz finden, kann auch nicht schaden.

Jetzt folgt eine Auflistung von biologischen Saatgut für wunderbare grüne Blätter im Garten:

Grünkohl, Palmkohl, Spinat , Bataviasalat, Mangold, Schnittlauch, Fenchel, Brokkoli, Radicchio, Rosenkohl

https://www.gartengemuesekiosk.de/produkt/aussaatbox-frisches-gruenzeug/
Aussaatbox, schmackhaftes Grünzeug
Eine Sammlung für viele pflanzliche Rezepte

Im Februar gibt es schon feine Sachen aus der Selbstversorgerküche. Wir haben es gerne einfach und unkompliziert in der Küche. Zubereiten und Kochen sind neben dem Garteln sehr beliebte Tätigkeiten. In unserem Buch »die Gartengemüseküche« haben wir einiges aufgeschrieben. Einfach, pflanzlich und lecker soll es sein.

Erstmal eine Runde ernten, Schwarzwurzeln und Pastinaken ernten. Den Asiasalat und auch den Babyleaf-Salat – nicht zu vergessen den Feldsalat aus dem Hochbeet Nr. 2. Dann waschen und schälen. Was brauchen wir noch?

Möhren, Zwiebeln und Kartoffeln haben wir dazugekauft, aber der Knoblauch kommt aus unserer Erntekiste, juhu! Knoblauch ohne Schale im ganzen ist soo schmackhaft, wir lieben ihn!

Zu der bunten Schüssel Gemüse kommt bei uns Salz, Pfeffer, Galgant, Paprika, geräucherter Paprika und Kräuter nach Wahl. Wichtig ist, dass Öl und Sojasoße erst nach der Würzung hinzukommen. Sucht man über die Galgantwurzel, findet man in der Hildegard von Bingenliteratur folgendes: Ein heilsames Gewächs zur Linderung von Schmerzen des Herzens, des Magens oder der Galle. Galgant gilt als das universellste Herzmittel. Er belebt und aktiviert sofort. Ein „Muss“ für die Küche zur wirksamen Organvorsorge. 

Der Salat besteht aus verschiedenem Grün, ihr habt es vielleicht schon auf Instagram gesehen, wir ernten gerade Vielfalt in Grün. Salz, Pfeffer, Traubensaft, Balsamicoessig und Olivenöl.

Zuckermais aus dem Froster ist die absolute Gemüsesüße. Der Tramunt ist empfehlenswert. Unser Video zum Maisanbau:


Mais anbauen

Aioli selber machen ohne Ei

Ein Teil Sojamilch und 1/8 milden Essig vermischen, dazu Salz und Pfeffer sowie Senf geben (Bei 150 ml Sojamilch sind es ca. 2 TL). Das ganze mixen und dann nach und nach 2 Teile (hier 300 ml) Rapsöl hinzugeben. Den Zauberstab langsam von unten nach oben ziehen während man das Rapsöl hinzugibt. Anschließend noch gehackten oder gepressten Knoblauch hinzugeben sowie mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag gibt optional für mehr Ei-Geschmack noch etwas (wirklich wenig nehmen) Rauchsalz (Kala Namak) hinzu. Und das war es dann auch schon.

Link zu Kala Namak

Playlist zu Rezept-Videos: Hier klicken

Anfang des Jahres ist im Garten doch noch einiges zu holen. Zum Beispiel die wunderbare Schwarzwurzel! Um die soll es in unserem ersten Teil gehen!

Den Anbau der Schwarzwurzel bei uns haben wir für euch in einem Video festgehalten:

Schwarzwurzeln anbauen

Einfaches Rezept für ein schmackhaftes Essen der Selbstversorgerküche

  1. Schwarzwurzeln ernten oder einkaufen
  2. Schwarzwurzeln unter Wasser schälen und in eine Schüssel mit Wasser geben
  3. In eine Pfanne Rapsöl geben und die Schwarzwurzeln reinlegen und etwas Zitronensaft hinzufügen. Deckel drauf legen und garen lassen (bei einer mittleren Temperatur).
  4. Zwiebeln schälen und fein hacken, mehlige Kartoffeln schälen und in möglichst gleich große, kleinere Stücke schneiden.
  5. Die Zwiebeln anbraten dass sie glasig werden, Kartoffeln hinzugeben, umrühren und mit Gemüsebrühe angießen, damit ein bisschen Flüssigkeit hinzukommt. Immer wieder mal umrühren und garen lassen. Mit der Gabel nach ca. 15 bis 20 Minuten eine Garprobe machen.
  6. Rotkohlsalat ganz fein raspeln bzw Rotkohlsalat ganz fein hobeln, Äpfel ganz fein raspeln zusammen mit dem gewaschenen Feldsalat in einer Schüssel vermengen. Dazu geschälte Hanfsamen geben und mischen
  7. Für das Dressing Olivenöl und Balsamico Essig sowie Kürbiskernöl vermengen. Dazu Traubensaft oder Apfelsaft geben, ebenso Salz und Pfeffer, dann vermixen.
  8. Nach einer Weile etwas Flüssigkeit bei den Schwarzwurzeln hinzufügen. Alternativ zu Wasser könnte man auch Gemüsebrühe oder Weißwein verwenden. Und noch ein bisschen Salz dazu und wieder den Deckel drauf lassen.
  9. Je nach Größe und Dicke der Schwarzwurzeln nach 10 bis 15 Minuten mit der Gabel vorsichtig eine Garprobe machen. Geht die Gabel flüssig in die Schwarzwurzel rein und wieder raus, dann sind sie gar und können vom Herd genommen werden.
  10. Wenn die Kartoffeln gar sind, können Sie mit einem Kartoffelstampfer gestampft werden. Hinterher kommt noch etwas Fett hinzu z.B. Mandelmus, Cashewmus, Pflanzenmargarine oder Öl.
    Wer mag kann noch etwas Majoran hinzugeben.
  11. Alles anrichten, liebe Leute an den Tisch rufen und gemeinsam köstlich essen. Guten Appetit

Was kann ich mit Schwarzwurzeln in der Selbstversorgerküche noch alles machen?

Der Selbstversorgerspargel ist ein sehr edles Gemüse. Wir lieben ihn! Inspiration für die Zubereitung von Schwarzwurzeln:

  • Schwarzwurzelpüree
  • Schwarzwurzel mit Knoblauch und Pasta
  • Schwarzwurzel als Salat mit Apfel und Feldsalat
  • Schwarzwurzelsuppe
  • Schwarzwurzelwinterlasagne
  • Schwarzwurzel paniert
  • Schwarzwurzel frittiert

Weitere Ideen der Community findet ihr unter dem Video ; )

Sauerkraut herstellen in Gläsern

Sauerkraut selber herzustellen ist überhaupt nicht wirklich schwer und eine ganz tolle Sache. Ob es nun für den Eigenbedarf gedacht ist oder ob man mal eben ein Geschenk machen möchte für liebe Menschen, unsere Methode mit den Gläsern macht es möglich auch kleinere Portionen zu erstellen.

Salzverhältnis

Um Sauerkraut herzustellen kann man Weißkraut nehmen, aber man kann auch Spitzkohl, Wirsing oder Rotkohl nehmen. Und bei unseren Varianten kommen auch Möhren hinzu. Wichtig beim Sauerkraut herstellen ist das man sauber arbeitet und dass das Verhältnis von Kraut zu Salz stimmt. Auf 2 Kilo Kohl kommen ein Prozent Salz, das bedeutet hier konkret 20 g Salz. Auf 1,5 kg Weißkohl kommen ein Prozent Salz, das heißt also 15g – nur mal so als Beispiel.

Los geht’s

Der Kohl wird geerntet, sauber geputzt dann geviertelt, der Strunk bleibt drin und das ganze wird in feine Streifen gehobelt. Wenn die Schüssel soweit voll ist werden die Hände noch mal gewaschen und dann das Sauerkraut also die gehobelten Krautraspel mit der entsprechenden Salzmenge ordentlich durch geknetet. Anschließend darf das Ganze abgedeckt ein bis zwei Stunden stehen damit sich ein Sud bildet, damit es Wasser lässt – sagt man auch. Ist das passiert, wird die Menge noch mal ordentlich zusammen gestampft, damit die Flüssigkeit oben austritt.

Sauber abfüllen

Jetzt heißt es die sauber sterilisiert in Gläser, also bei 100 Grad für eine halbe Stunde im Backofen sterilisiert, aufzustellen und zu füllen. Die müssen bis unter den Rand aufgefüllt werden und obendrauf muss Flüssigkeit sein die das Ganze gut bedeckt. Zum Beschweren kommen dann noch bei uns kleine Tontellerchen dazu. Wichtig ist dass die Gläser luftdicht abschließen. Das bedeutet wenn Flüssigkeit beim Schließen ausschwappt – das soll so sein.

Gärung Go!

Die Gummis und Deckel kommt drauf und mit Klammern wird das Ganze geschlossen. Beim Schließen, da wie gesagt ruhig Flüssigkeit austreten lassen. Die Gläser sollen luftdicht sein und wenn sie jetzt anschließend auf einem Tablett oder ein Backblech zimmerwarm für vier bis sechs Wochen stehen, dann werden sie sowieso blubbern und Bläschen bilden s- Die Gärung wird in Gang gesetzt wird. Anschließend wenn die Gläser nicht mehr blubbern ist die Fermentation abgeschlossen und wir reinigen die Gläser, also die Ränder noch mit Essig damit sich auf gar keinen Fall Schimmel bilden kann.

Ab in den Keller!

Nun kommen die Gläser in den kühlen, dunklen und trockenen Keller. Bei uns halten sie so gut ein Jahr, danach sind sie aufgegessen. Aber theoretisch sollten Sie auch einige Jahre halten. Als Geschenk wäre das jetzt auch eine schöne Idee. So zwei Monate vor dem Verschenken sollte man das Sauerkraut herstellen.

Sauerkraut herstellen – Gesundheit

Zum Thema Gesundheit ist denke ich wohl bekannt, dass Sauerkraut eine absolutes Superfood ist. Sei es der hohe Vitamin C Gehalt oder auch der hohe Gehalt an anderen Mineralstoffen sowie Vitamine aus der B-Serie. Und vor allen Dingen ist es Sauerkraut ein Superfood für den Darm. Wenn man überlegt, dass unsere Gesundheit und Immunstärke hauptsächlich im Darm gebildet werde soll, Sauerkraut ist wunderbar! Sei es als Kur nach Antibiotika oder grundsätzlich als Stärkung unserer Darmgesundheit – Sauerkraut rockt! Auch wenn die Deutschen den Ruf haben der Sauerkrautesser, angeblich soll das Sauerkraut ursprünglich aus Griechenland kommen wobei auch die osteuropäischen Staaten schon lange große Fans vom Sauerkraut sind. Im Endeffekt ist es ja auch egal, schön ist es wenn möglichst viele Leute in den Genuss kommen Sauerkraut selber zu machen und zu essen.

Genießen

Man muss Sauerkraut auch nicht einfach so essen wie man es aus dem Glas holt, man kann es vermengen mit Kartoffelpüree oder als Beilage essen beispielsweise zu Pierogi oder aber man fügt noch Kräuter, Äpfel, Nüsse oder was man sonst gerne isst hinzu und macht einen Rohkostsalat daraus. Sauerkraut ist eine tolle Sache!

10Bigos, viel Kraut und deftig!

Ein neues Rezept von uns ist online gegangen. Bigos, die pflanzliche Alternative bzw. Variante. Während bei der polnischen Version mindestens genauso viel Fleisch wie Kraut verwendet wird, haben wir den »Fleischteil« reduziert und mit einer pflanzlichen Alternative ersetzt. Wobei Tofu an sich kein Fleischersatzprodukt ist, sondern eine jahrhundertelange Tradition in Asien vorweisen kann.

Gute Räucherware

Räuchertofu hierzulande zu kaufen ist schon ein bisschen tricky, denn einige Sorten schmecken nicht wirklich gut. Den wir verwendet haben, der ist von Vianna. Den findet man eigentlich in jedem Bio-Supermarkt und wir finden den geschmacklich sehr gut. Ist aber wie immer Geschmacksache. Natürlich kann man unsere Variante von Bigos auch mit einem Tofuersatzprodukt kochen, ich denke der Ralf vom SelbstversorgerKanal würde bestimmt Speck mit kochen wollen. Das es allerdings auch fleischfrei sehr lecker sein kann, seht ihr in diesem Video. Die genaueren Infos zu unserem Buch stellen wir euch natürlich sehr gerne zur Verfügung, hier geht es zum Buch:

Link zum Rezept und Buch

Die Sache mit dem Salz

Die Angaben sind nicht auf den Milliliter bzw. das Löffelmaß genau zu nehmen. Beim Salz würde ich noch hinzufügen, dass man auf jeden Fall sehr sehr flache Esslöffel verwendet. Und erst hinterher gegebenenfalls nachsalzt. Oder wenn man insgesamt sowieso weniger Salz isst, dass man erst nur einen flachen Esslöffel verwendet. Und wie ihr im Video gesehen habt, wenn der Apfelessig ich gerade nicht zur Hand ist, dann tut es ein anderer. Am besten ist es natürlich ein fruchtigen und milden naturtrüben Essig ich zu verwenden.

Sauerkraut und Lorbeerbau

Man kann natürlich selbstgemachtes Sauerkraut verwenden und Weißkohl aus dem Garten, wenn man es denn zur Verfügung hat. Wenn nicht, ist auch nicht schlimm die Zutaten kann man wunderbar auch einkaufen. Ein Lorbeerbaum im Garten bzw. es ist ja eh ein Busch, das lässt sich auch realisieren, wir haben einen im Garten stehen. Die wachsen also auch hier. Schon probiert?

Erkältungshühnersuppe?

Die extra Portion Linsen ist wunderbar, gerade für die Erkältungssaison. Der Klassiker bei Erkältung ist ja die Hühnersuppe. Ihr könnt euch schon denken, bei uns kommt die nicht auf den Tisch, die wohnt im Garten – haha, also die Hühner und die Suppe natürlich einzeln. Als Alternative, um die Inhaltsstoffe trotzdem zu bekommen, kann man wunderbar eine Gemüsesuppe mit Brokkoli und Linsen zaubern, die hilft genauso gut. Und das ist tatsächlich nachgewiesen worden. Außerdem liefern die Linsen noch die Extra-Portion an Protein.

Bingos in der Familientradition

Kennt ihr Bigos bereits, oder ist es vielleicht sogar ein klassisches Familienrezept bei euch? Oder gibt es eine Tradition, ein bestimmter Anlass wann es bei euch gekocht wird? Lasst uns gerne teilhaben und schreibt es bei uns unter dem Video in die Kommentare. Wir freuen uns darüber.

So und nun zur Leseprobe, zum kostenlosen runterladen und selbst ausprobieren. Vielleicht habt ihr unsere #Gartengemüsküche bereits? Dann lasst uns gerne ein Feedback da –natürlich hoffen wir, dass ihr zufrieden seid. Vielleicht hat es euch neugierig gemacht? Es gibt das Buch bei uns als eBook Version, aber auch als anfassbare gedruckte Version.

Wenn ihr weitere Kochbuch Anregung der pflanzlichen Küche sehen möchtet, sehr gerne. Da haben wir euch noch ein paar aufgelistet:

 

Diesmal gab es Kürbisgnocchi, vegan und glutenfrei! Es ist mal wieder soweit, eine neue Runde #ausdemgartenaufdenteller. Der liebe Florian (Selbstversorger Rigotti) hat uns sein Päckchen geschickt mit drei Zutaten. Dabei waren Hokkaidokürbis, verschiedene Tomaten (darunter die gelbe Ananastomate) und Kartoffeln (Soraya).

Was haben wir daraus zubereitet?

Wir haben daraus Gnocchi gemacht mit einer leckeren Tomatensoße. Wie genau, das könnt ihr euch in unserem Video anschauen.

Das Rezept gibt es natürlich hier und wie immer auch als PDF zum downloaden (kostenlos natürlich).

Rezept für Kürbisgnocchi

Für zwei Personen:

Zutaten

300g Kartoffeln (eher mehlig)
300g Kürbis (geputzt)
Muskatnuss + Reibe
4 EL Hefeflocken
100g Speisestärke
200g Räuchertofu
ca. 40g Alsan oder Olivenöl
50g Nussmus (z. B. Cashew) + ca. 5 EL Wasser
Tomaten, Basilikum, Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer

Zubereitung
  • Die Kartoffeln und den Kürbis säubern und würfeln, danach dämpfen bis sie gar sind.
  • Die Masse durch eine Kartoffelpresse drücken oder zerstampfen, je nachdem was man da hat.
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Hefeflocken und Speisestärke zur Masse hinzufügen.
  • Zu einer Kugel Teig kneten (gerne den Ehemann zur Hilfe rufen, oder ein Küchenmaschine anschmeißen).
  • Den Teig teilen und eine Arbeitsfläche leicht mit Speisestärke ausstreuen, weniger ist mehr. Den Teig gut durchkneten und zu ca 2 cm dicken Rollen formen. Von dieser dann ca. 1 bis 2 cm lange Stücke schneiden. Diese zu Kugeln formen und dann mit der Gabel die gnocchitypischen Rillen einfügen. Wer hat nimmt natürlich das originale Gnocchiboard (siehe hier).
  • In einem Topf mit siedendem Salzwasser werden die Gnocchi nun schwimmen gelassen. Wenn sie oben schwimmen mit einer Schöpfkelle rausnehmen. Wer mag schwenkt sie nun noch durch eine Pfanne für ein paar Röstaromen.
  • Den Räuchertofu würfeln und in einer Pfanne in Alsan oder Öl anbraten.
  • Das Nussmus mit dem Wasser verrühren, die Tomaten säubern und vierteln sowie die Kräuter klein hacken.
  • Den Knoblauch putzen und hacken.
  • Für die Soße den Knoblauch, die Tomaten und die Nussmus-Wasser-paste in einer Pfanne oder einem Topf verrühren. Ggf. mit Flüssigkeit (Gemüsebrühe) erweitern falls die Masse zu dick wird, je nach Wassergehalt der Tomaten. Noch die Kräuter zum Schluss hinzu sowie Salz und Pfeffer. (Die flotte Soße passt auch gut zur Pasta).

Als PDF zum Download: kuerbisgnocchi_vegan

Kürbisgnocchi auf Vorrat

Wenn man zu viel Teig gemacht hat, weil man die Menge doppelt oder dreifach genommen hat kann man die Gnocchi auch einfrieren. Wir hatten zu viel Teig und die fertig geformten Gnocchi haben wir erst auf einem Tablett eingefroren und später in einen Behälter umgefüllt. Die gefrorenen Kürbisgnocchi können dann direkt ins siedende Wasser, wenn wir wieder Lust auf Gnocchi haben und keine Zeit welche zu machen. Praktisch, oder?

Pesto aus Basilikum – Basilikumpesto, da war der Abstimmung nach ja der Wunsch vorhanden, dass wir zeigen wie wir unser grünes Pesto herstellen. Also los, das wollen wir euch natürlich nicht verheimlichen! Los geht es mit dem Basilikumpesto in der Variante veganes Rezept.

Was brauchen wir?

Da wäre einmal die Menge an grünem Basilikum, aber das ist ja kein Problem, nachdem wir nun alle wissen wie schnell und viel Basilikum man aus Stecklingen ziehen kann. Habt ihr unser Rezeptvideo dazu noch nicht gesehen? Dann hier mal klicken.

Basilikumpesto, die Zutaten:

+ ca. 100 g Pinienkerne
+ Schüssel voll Basilikum
+ ca. 100 g Olivenöl
+ ca. 100 g Oliven
+ ca. 4 – 6 EL Hefeflocken
+ 3 bis 6 Zehen Knoblauch
+ Salz nach Gusto

Optional:
+ Pasta
+ Tomaten
+ Agretti/Zucchini

Basilikumpesto, Zubereitung:
  1. Pestozutaten abmessen und bereit stellen.
  2. Basilikum ernten, säubern und die Blätter zupfen.
  3. Pasta kochen (oder später? Je nachdem ob das Gericht heiß oder kalt serviert werden soll).
  4. Optional: Tomaten, Agretti oder Zucchini ernten, säubern und schneiden.
  5. Den Mixer mit den Pestozutaten geschichtet füllen. Mit Hilfe von Stößel und der Intervallfunktion (oder selbst in Intervallen hoch und niedrig stellen) mixen.
  6. Abschmecken!
  7. In ein Glas umfüllen und mit Öl bedecken und/oder direkt zu den heißen/kalten Nudeln geben und untermischen.
  8. Das optionale Gemüse untermischen oder wenn es heiß werden soll, alles zusammen in die heiße Pfanne geben und dort vermischen. Guten Appetit!

Rezept Basilikumpesto als PDF

Basilikum, der Wachmacher

Dass Basilikum die Nerven beruhigt ist schon eine tolle „Nebenwirkung“ von diesem Grün, außerdem hilft er bei  geistiger Erschöpfung, Konzentrationsmangel, Ermüdung und Nervosität. Ihm wird sogar eine libidosteigernde Wirkung nachgesagt und verdauungsfördernde Eigenschaften bringt er auch mit. Hat jemand schon mal Basilikumtee getrunken? Basilikum soll gar kein echter „Italiener“ sein, sondern ursprünglich aus Indien kommen und über Griechenland nach Europa gekommen sein.
Das gute Kraut soll auch gegen Mücken effektiv sein, in Griechenland sollen die Pflanzen vor den Fenstern stehen und dort die Mücken als „Türsteher“ abhalten. Da ich noch nie da war, kann ich da nichts zu sagen, vielleicht habt ihr das mal dort gesehen?

Basilikum vermehren?

Für Basilikumpesto braucht man ja bekanntlich viel Basilikum. In einem Video haben wir gezeigt, wie wir relativ einfach viel Basilikum anpflanzen können, sodass es immer genug Überschuss gibt, um die Blätter zu Pesto zu verarbeiten oder sie zu trocknen.

Basilikum erfolgreich anbauen / vermehren – so geht’s

Diesmal habe ich unsere Stachelbeeren zu einer leckeren Marmelade verarbeitet. Die frühen Birnen musste ich zugegebener Maßen von unserem Obstmann dazu kaufen, und auch so die Biovanille – aber es hat sich gelohnt. Hätten wir einen Birnbaum im Garten würde ich die Stachelbeeren denke ich einfrieren bis die Birnenernte soweit ist (und die Vanilleernte natürlich auch ; )).

Die Stachelbeeren hat der Gärtner geerntet, dann habe ich die geputzt und gewaschen. Auf 1 kg Beeren haben wir 500 Gramm geschälte und gewürfelte Birnen gegeben. Dazu kam Vanillemark und 3:1 Gelierzucker. Alles gut vermischt und ein paar Stunden ziehen lassen. Erst dann aufgekocht, unter Rühren 3 bis 4 Minuten und in saubere sterilisierte Gläser abgefüllt. Trotzdem hat ein Glas nicht „gepackt“, das musste dann sofort in den Kühlschrank für den Verzehr, also nach dem Abkühlen. Jetzt ist das auch schon wieder leer ; )

Lohnt sich, die Kombi ist sehr lecker!

Dieses Jahr haben wir den Holunderblütensirup mit Erdbeeren gemacht. Der Geschmack ist toll mit der feinen Erdbeernote und die Optik ist auch super!

Die Etiketten als PDF könnt ihr euch hier kostenlos downloaden:
etikett_sirup_2016_ggk.pdf

Und die tolle Stanze gibt es hier:
http://amzn.to/1O8G3Ud

Das Rezept gibt es hier kostenlos als PDF
holunderbluetensirup_ggk.pdf

Und auch bei diesem Projekt war die Kamera dabei:

►Viel Spaß mit dem neuen Format „Aus dem Garten auf den Teller“. Das Projekt startet auf beiden Kanälen am 12.06.15◄

Erstes Infovideo von Jen und Max:  https://www.youtube.com/watch?v=oML7s…

Erstes Video von Max: *wird eingefügt sobald veröffentlicht*

Erstes Video von Jen: *wird eingefügt sobald veröffentlicht*

Format Playlist: * Morgen einfügen*

Link Google+ Gruppe: https://plus.google.com/u/0/b/1097846…

Link zum Kanal von Max: https://www.youtube.com/channel/UCMk-…

Folgt uns auch gerne auf Instagram!

►Gartengemüsekiosk Insta: https://www.instagram.com/gartengemue…

►dergartenkanal Insta: https://instagram.com/dergartenkanal/

#ausdemgartenaufdenteller gilt für alle Social Media Plattformen!

Worum geht’s?

Beim Format „Aus dem Garten auf den Teller“ schicken wir uns gegenseitig 3 selbstangebaute Gemüse und/oder Früchte zu. Federführendes Kriterium ist beim Anbau die Bio-Qualität. Die Ernte wird gut verpackt zum jeweiligen Partner gesendet. Aus den Zutaten soll ein oder je nach Menge und Gusto auch mehrere Gerichte gezaubert werden. Beilagen, Kräuter, Saaten und Gewürze sind natürlich erlaubt. Der Fokus soll allerdings auf der pflanzlichen Ernährung liegen. Ob roh oder gekocht die Zubereitungsart entscheidet ihr natürlich selbst! Dabei dokumentieren wir den Ablauf für euch und stellen die Erzeugnisse, sowie hoffentlich die leckeren Kreationen in Videos vor. Das Projekt soll vom gemeinsamen Austausch und Erleben profitieren. Dementsprechend möchten wir mit den Videos und der Google+ Gruppe euch eine Plattform bieten und zum Nachmachen aufrufen! Also nicht schüchtern sein, der Gruppe beitreten und gegenseitig vernetzen! Mehr zum Ablauf in der Gruppe. Dort könnt ihr euch untereinander eigenständig austauschen und Tauschpartner finden.

Bitte Beachten:

Wir sind rechtlich nicht haftbar zu machen und nicht verantwortlich für das Projekt. Lediglich die Idee und den Projektanfang haben wir uns ausgedacht und laden alle Interessierte zu eigenständigem und eigenverantwortlichem Miteinander ein.

Es gibt sie wieder die Erdbeeren und die Spargelstangen. Heute möchten wir mit euch teilen wie wir die auch gerne auf dem Teller haben. Ein frischer Salat an sommerlichen Frühlingstagen, draußen verspeist, das ist absolut empfehlenswert.
Wie esst ihr den Spargel gerne? Oder was sind eure Lieblingsrezepte? Teilt sie mit uns, lasst uns einen Kommentar da oder vielleicht habt ihr Lust auf eine Videoantwort?
Frohes Werkeln im Garten und in der Küche!

Video:

Rezept-PDF:
erdbeer_spargel_salat_gartengemuesekiosk.pdf

Zutaten

ca. 250 g weißen Spargel
ca. 250 g Erdbeeren
1 Zitrone (auspressen)
1 Schüssel grüne Salatblätter
kleiner Bund Frühlingszwiebel
8 – 10 getrocknete, eingelegte Tomaten süße Maiskörner (nach Gusto)

ca. 300 ml Wasser/Gemüsebrühe
1 TL Senf
Leinöl, Olivenöl, Agavendicksaft, Salz

Zubereitung:

1. Salatblätter waschen und schleudern und die Zitrone auspressen.

2. Spargel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

3. Spargel in eine heiße Pfanne füllen, Wasser eingießen, Zitronensaft (max. den Saft einer halben Zitrone) und Salz dazu, köcheln lassen.

4. Ist das Wasser verdunstet und der Spargel gar, füllt man Olivenöl in die Pfanne und brät den Spargel an.

5. Erdbeeren putzen und in Scheiben schneiden.

6. Frühlingszwiebeln und Tomaten klein schneiden.

7. Für das Dressing 1 TL Senf mit ca. 1 EL Agavendicksaft verrühren. Dazu Leinöl und Olivenöl sowie den restlichen Zitronensaft hinzfügen und verrühen. Nach Gusto salzen und nach Wunsch andere Gewürze hinzufügen.

8. Alles in einer großen Schüssel vermengen und anrichten. Tipp: Tausche den weißen Spargel mal gegen grünen aus.

Der letzte Rosenkohl ist abgeerntet und wir haben euch unser aktuelles Lieblingsrezept abgefilmt. Vielleicht habt ihr noch Inspirationen für die nächste Saison? Was sind eure Lieblingsrezepte mit Rosenkohl?

Rezept als PDF zum Download

Zutaten

ca. 500 g Kartoffeln (festkochend)
ca. 500 g Rosenkohl
1 Zwiebel
1 EL Rapsöl
Knoblauch nach Gusto (2 bi 3 Zehen)
300 g Räuchertofu (z. B. Viana)
ca. 300 ml  Wasser/Gemüsebrühe
1 TL Kurkuma
3 EL Mandelmus
Salz und Pfeffer
optional Muskat

Zubereitung:

1. Die Kartoffeln kochen und anschließend pellen.
2. Rosenkohl putzen, halbieren und dämpfen.
3. Kartoffeln in Scheiben schneiden und in einer Auflaufform schichten. Restl. Kartoffeln behalten.
4. Räuchertofu in sehr dünne Scheiben schneiden und —
auf den Kartoffeln verteilen.
5. Zwischendurch salzen und pfeffern. Nun den gedämpften Rosenkohl in der Form verteilen.
6. Jetzt die restlichen Kartoffeln mit der Hand zerquetschen und verteilen. Nun fehlt noch die Soße.
7. Für die Soße, die Zwiebel und den Knoblauch klein würfeln und in Rapsöl anschwitzen. Mit Flüssigkeit aufgießen, Mandelmus hinzufügen, ebenso Kurkuma, Salz und Pfeffer einrühren. Köcheln lassen. Ist die Konsistenz zu fest, füge noch mehr Flüssigkeit dazu. (Lieber flüssiger als zu fest.)
8. Nun wird die Soße über dem Auflauf verteilt und der Auflauf kommt für 20 bis 25 Minuten in den auf 200 °C vorgeheizten Ofen .
9. Etwas abkühlen lassen, anschneiden und genießen.

Tipp:
Statt Rosenkohl kann man auch andere Gemüse ausprobieren.

Glutenfreies Brot selber backen

Wir haben mal wieder Brot gebacken. Erst haben wir gedacht, ob das was wird? Kriegen wir das hin – glutenfreies Brot selber backen? Aber es ging gut, wir waren sehr positiv überrascht. Dieses Mal wurde das Brot also glutenfrei und es schmeckt gut! Zwar keineswegs so locker wie ein Stufenbrot sondern eher wie ein festes Vollkornbrot, aber es ist sehr lecker! Es schmeckt russig, ach ihr müsst es einfach selbst ausprobieren!

Backform gesucht?

Und da jetzt schon ein paar Anfragen im privaten Rahmen nach der Backform kamen, hier direkt der Link. Wer mag kann sich die ja mal ansehen: Edelstahlbackform:
http://amzn.to/1W1tV69

Und hier kommt das Rezept zum Brot:

Glutenfreies Brot selber backen .pdf

Zutaten

600 g Buchweizenmehl selbst gemahlen
200 g Maismehl
200 g Leinsamen, geschrotet
Trockenhefe für 1 kg Mehl
800 ml Wasser lauwarm
1 TL Zucker
1 TL Fenchel
2 TL Salz
1 TL Kümmel
1 TL Koriander

Zubereitung:

  1. Zu Beginn wird der Buchweizen mit den Gewürzen zusammen gemahlen. Wer keine Getreidemühle hat
    kann sicher auch einen Hochleistungsmixer nutzen.
  2. Alle trocknen Zutaten mit in eine große Rührschüssel geben und vermischen.
  3. Nun das lauwarme Wasser hinzugeben und mit viel Geduld kneten. Knethaken oder Küchenmaschine sind hier eine deutliche Erleichterung.
  4. Jetzt die Backform einfetten (neutrales Pflanzenöl).
  5. Den Teig einfüllen und mit einem Spachtel (Silikon eignet sich hierfür einfach gut) glatt formen. Anschließend mit einem (Silikon-) Pinsel und Wasser die Oberfläche benetzen, damit sie nicht austrocknet.
  6. Nun eine gute Stunde bei 40 °C  gehen lassen und anschließend den Ofen auf 200 °C  einstellen. (Heißluft/Umluft) und den Teig direkt in den Ofen stellen. Für eine gute Stunde backen lassen.
  7. Auskühlen lassen, die Ränder etwas anschneiden, stürzen und anschneiden. Genießen und glücklich sein.

Tipp: Schmeckt herzhaft und süß.

Habt ihr es schon nachgebacken? Was meint ihr dazu? Hat es bei euch auch so gut funktioniert? Habt ihr noch weitere Tipps?

Glutunfreie Zutaten

Glutenfreie Zutaten wären beispielsweise: Buchweizen, Reis, Kartoffeln, Mais, Soja, Hirse, Amarant, Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl, Quinoa, Teff, Tapioka. Teilweise ungewohnt aber auf der anderen Seite: Entdecke die Möglichkeiten ; )

Mega Lecker! Und gar nicht viel Arbeit! Einmal geerntet und dann gewaschen und schon dürfen die Blätter die Marinade küssen. Die Menge der Blätter habe ich nicht gewogen, schaut mal in die Bilder um einen Eindruck von der Menge zu bekommen.
Anstatt Grünkohlblättern kann man natürlich auch Wirsing oder ähnliches nehmen, einfach mal ausprobieren. Die Marinade kann man auch nach Herzenslust abwandeln, nach eigenem Gusto eben.

Bestandteile der Marinade, einfach alles in den Mixer und los geht’s:

Grünkohl gezupft und gesäubert

3 EL Öl

3 EL Sojasoße

3 EL Hanfsamen (geschält)

1 TL Paprikapulver

0,5 TL Salz (optional, geht auch gut ohne)

0,5 TL Zimtpulver

0,5 TL Chilipulver (mittelscharf und optional)

4 EL Zitronensaft

Diese Mischung dann in eine große Schüssel geben (siehe Bilder), die Grünkohlblätter (mundgerechte Größe) dazugeben und mit den Händen kneten. So vermischt sich die Marinade mit den Blättern.

Jetzt kommt die Mischung auf die Dörrtabletts. Bei uns waren es jetzt zwei und diese waren bei 41 °C ca. 10 bis 20 Stunden im Dörrautomat, danach waren sie knackig und sehr lecker.

Lagern kann man sie gut in Schraubgläsern, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen. Dafür müssen sie allerdings total trocken sein.

Was sind eure Lieblingsmarinaden? Was würdet ihr austauschen? Noch eine Erfahrung oder einen Tipp für uns? Immer gerne!

Weihnachtszeit, da dürfen #Stollen doch nicht fehlen. Leckere #Muffins sind ein klasse #Weihnachtsgebäck.

Lust auf die Weihnachtsbäckerei ist im Moment ja groß. Also los geht’s . Wir haben uns dann doch für die Form von Muffins entschieden und logisch, es sollte bei uns ein pflanzliche Variante werden. Viel Freude beim inspiriert sein und backen.

Das passende VIDEO gibt es auf unserem Youtubekanal
https://youtu.be/Isr6QGAduHg

Download Rezept PDF Stollen-Muffins

Zutaten

300 g Sojajoghurt (Sojade)
100 g Pflanzenmargarine
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanille gemahlen
100 g Rosinen
70 ml Apfelsaft oder Rum
1 TL geriebene Schale einer Zitrone
500 g Mehl
1,5 TL Backpulver
100 g gehackte Mandeln
1 TL Zimt
100 g Marzipan

Zubereitung:

1. Einen Tag vorher die Rosinen in die Flüssigkeit legen. Ebenfalls den Sojajoghurt in einen Kaffeefilter geben und ein Gefäß darunter stellen. So verliert er Flüssigkeit und wird fester in der Konsistenz.

2. Margarine, Zucker, Salz und Vanille cremig verrühren. Ofen vorheizen auf 190 °C Ober- und Unterhitze

3. Die trockenen Zutaten in einer anderen Schüssel vermischen.

4. Marzipan (gekühlt) raspeln und mit zu den trockenen Zutaten gegeben. Ebenso kommen die Rosinen und der abgetropfte Joghurt hinzu.

5. Zum Schluss fehlt noch die Zuckeralsan mit der Vanille. Alles zusammen mit einem Knethaken geduldig kneten.

6. Mit einem Eisportionierer lässt sich die Masse sehr einfach in die Muffinförmchen portionieren.
Für 30 bis 40 Minuten im Ofen backen, anschließend ggf. mit Margarine bepinseln, und Puderzucker drüber streuen.

Tipp: Einen Tag stehen lassen, dann sind sie noch besser.

Stempelkekse für jeden Anlass

Ob zum Geburtstag, zu Weihnachten, zur Hochzeit – es gibt so viele Gelegenheiten solche Stempelkekse zu backen ; ) Und das geht auch rein pflanzlich sehr einfach. Einen Keksstempel findest du z.B. hier

Stempelkekse, Rezept

Zutaten:

  • 200 Gramm Mehl (oder einen Teil mit fein gemahlenen Mandeln ersetzen)
  • 80 Gramm Alsan (kühl, aber nicht steinhart, alternativ Margarine)
  • 85 Gramm Zucker (ggf. einen Teil mit einer reifen Banane ersetzen)
  • 20 ml Sojamilch (Vanille)

Teigmenge reicht für ca. 20 Kekse bei einem Durchmesser von ca. 6 bis 8 cm

  1. Trockene Zutaten vermischen.
  2. Alsan und Sojamilch dazugeben und mit der Hand verkneten.
  3. Teigkugel einwickeln (Tuch oder Frischhaltefolie) und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  4. Durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder einer Silikonmatte ausrollen. (0,5 bis 1 cm dick)
  5. Vorsichtig die Stempelkeksformen auf den Teig drücken und mit einer passenden Glasform die runde Keksform ausstechen.
  6. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
  7. Bei 180 °C Umluft für 5 bis 15 Minuten backen, unter Aufsicht! Jeder Ofen ist anders, bei unserem früheren Ofen waren sie alle schneller.
  8. Die Plätzchen auf einem Rost auskühlen lassen
  9. Jetzt sind die Plätzchen probier- und verschenkbereit.

Natürlich kann man mit dem Teig auch ganz normale Plätzchen machen – Tannenbäumchen, Sternchen, Schaukelpferdchen oder was man sonst so an Ausstechförmchen da hat.

 

Nach den Stempelkeksen die ihr oben seht, haben wir eine tolle Stempel- und Ausstechform von Thumpfy aus Österreich bekommen. Thumpfys Kanal auf Youtube ist übrigens auch empfehlenswert! Aber schaut euch mal die Bienenkekse an:

Bienenkekse, Danke Thumpfy

Wir haben mal wieder Brotduft in unserem Hause. Der Gärtner ist zum Bäcker verwandelt und hat leckeres Brot gebacken. Wie er das gemacht hat seht ihr in diesem Video:

Wer das Brot auch backen möchte oder das Rezept einfach gerne hätte, der kann es sich hier kostenlos downloaden:

Rezept Brot backen als PDF

Frohes Backen und Schlemmen bleibt noch zu wünschen ; )

Zutaten für zwei Brote

600 g Körner (Weizen oder Dinkel) 400 g helles Weizenmehl
600 – 700 ml lauwarmes Wasser 50 ml Olivenöl

2 EL Senf
2 Pkg. Trockenhefe
2 TL Salz
1 TL Puderzucker
je 1 TL Koriander, Kümmel, Fenchel

Zubereitung:

  1. Körner mit der Getreidemühle samt der Gewürze mahlen. (Oder einem leistungsstarken Mixer mahlen, dann wird es allerdings nicht ganz so fein.)
  2. Zu dem Mahlgut Salz, Puderzucker, Trockenhefe, Senf, Olivenöl und das helle Mehl hinzufügen. Zu einem Teig kneten.
  3. Teig abgedeckt für 15 bis 20 Minuten ruhen lassen.
  4. Den Teig erneut gut durchkneten und zwei passende Backformen mit Öl einfetten.
  5. Den Teig nochmal gut durchkneten, die Arbeitsfläche bemehlen und den Teig in zwei gleichgroße Stücke teilen. Diese in die Backformen geben.
  6. Die beiden Brote bei 40 °C ( z. B. im Ofen) für ca. eine Stunde gehen lassen.
  7. Nun den Ofen auf 220 °C stellen (Ober- und Unterhitze) und das Brot nun ca. 50 Minuten backen lassen. Das Brot verbleibt also Aufheizen im Ofen.
  8. Zum Auskühlen holt man die Brote aus dem Ofen. Damit sie weiter auskühlen können stürzt man sie aus den Formen. Erst wenn das Brot absolut ausgekühlt ist heißt es anschneiden.

Tipp: Wer mag erweitert das Rezept noch mit Kernen und Saaten, z.B.: Sonnenblumen- oder Kürbiskernen.

Die schönen Seiten vom Herbst genießen und was man alles machen kann, um sich und anderen den Herbst zu versüßen – darum geht es beim Projekt Herbstfreude.
Wir nehmen teil am Projekt Herbstfreude. Nach einem Video der lieben Mojo Di ging eine Ideenwelle los. Warum nicht mit den lieben Nicht-Sommer-Jahreszeiten anfreunden? Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten.

Das Rezept für die Kürbis Pie aus dem Video könnt ihr euch direkt hier kostenlos downloaden:

Rezept Kürbis Pie downloaden

Bilder aus unserem Video über das Thema Kürbis:


Jetzt ist Herbst, also fangen wir doch mit dem Herbst an. Und das am besten mit mehreren Youtubekanälen zusammen. Die einen sind spezialisiert auf Rohkost, die anderen testen viel aus, wieder andere haben u.a. viele Meditationen im Angebot und noch andere sind mit dem Thema Garten beschäftigt. Was alle Youtubekanäle verbindet, ist der Sinn für die pflanzliche Küche.

Wir freuen uns immer über euer Feedback!

H E R B S T F R E U D E
———————————

An folgenden Tagen wird es jeweils ein Video von folgenden Kanälen geben. Nach dem 25.10 kann man sich die Playlist in einem anschauen.

Link zur kompletten Playlist:
https://goo.gl/fG8pzN

19.10 Einfach anfangen
https://www.youtube.com/channel/UCDBVx_m4Jnj8lB3n1jZmD4g

20.10 Gemeinsam Vegan
https://www.youtube.com/channel/UCuEfcp5YJub6OeaYjUi_6UA

21.10 The Krauts
https://www.youtube.com/user/thekrautskochen

22.10 Good Morning Germany
https://www.youtube.com/channel/UCI0aJge9T-sbFnRh9xj919g

23.10 Mojo Di
https://www.youtube.com/watch?v=aizYmAkubZU

24.10 Gartengemüsekiosk
https://youtu.be/8NS92JZ8OVI

25.10 Silke Leopold
https://www.youtube.com/channel/UCN1cY6r27dkRGfbmfkNofNw

Und wer mag kann sich unser Video auch direkt hier anschauen:

Ankündigung!
Nach einem Video der lieben Mojo Di ging eine Ideenwelle los. Warum nicht mit den lieben Nicht-Sommer-Jahreszeiten anfreunden? Jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten. Jetzt ist Herbst, also fangen wir doch mit dem Herbst an. Und das am besten mit mehreren Youtubekanälen zusammen.
Die einen sind spezialisiert auf Rohkost, die anderen testen viel aus, wieder andere haben u.a. viele Meditationen im Angebot und noch andere sind mit dem Thema Garten beschäftigt. Was alle verbindet ist der Sinn für die pflanzliche Küche. In diesem Projekt besteht die Mission darin den Herbst von seinen schönen Seiten zu zeigen – und dem Zuschauer Inspirationen mitgeben.

An folgenden Tagen wird es jeweils ein Video von folgenden Kanälen geben. Nach dem 25.10 kann man sich die Playlist in einem anschauen.

19.10 Einfach anfangen
20.10 Gemeinsam Vegan
21.10 The Krauts
22.10 Good Morning Germany
23.10 Mojo Di
24.10 Gartengemüsekiosk
25.10 Silke Leopold

Einen kleinen Vorgeschmack zu unserem Beitrag bekommt ihr schonmal jetzt, mehr wird aber noch nicht verraten.

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Im ersten Teil ging es um den Anbau und im zweiten Teil geht es um die Zubereitung und die Inhaltsstoffe von Feldsalat.

 

Wie unser Sauerteigbrot gebacken wird, könnt ihr nun hier sehen. Der Gärtner|Bäcker vom Gartengemüsekiosk zeigt uns wie er es macht:

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Zu Bratlingen, einem veganen Braten und zu Kartoffeln und Rotkohl, diese Soße passt super dazu.

 

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Zutaten:

250 g Apfel, geraspelt
100 g Rosinen
100 g Mandeln grob gehackt
330g Mehl Weiß
130 g Zucker
100 g Marzipan
15 g Backpulver
Mark einer Vanilleschote
100 g Margarine (Alsan)
180 – 200 ml Pflanzenmilch
4cl Mandellikör (Amaretto)

Zubereitung:

1. Ofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Die Äpfel ent kernen und schälen, anschließend raspeln. Mandeln grob hacken. Äpfel, Mandeln und Rosinen in einer Schüssel vermischen und den Amaretto einschenken.

2. Mehl, Zucker und Backpulver in einer großen Schüssel vermischen. Marzipan in kleine Würfel schneiden und in die Schüssel geben.

3. Die Margarine verflüssigen und das Mark der Vanilleschote darin verrühren. Die Margarine, den Amaretto und die Pflanzenmilch zu den trockenen Zutaten geben und verrühren.

4. Die Schüssel mit dem Apfelmix zum Teig geben und gut durchrühren.

5. Die Muffinförmchen ordentlich füllen und für ca. 30   bis 40 Minuten in den Ofen. Aber Achtung jeder Ofen ist anders, daher nach ca. 20 Minuten mal die erste Stäbchenprobe mit einem Holzstäbchen machen. Bleibt nichts daran kleben, dann raus mit den Muffins zum Abkühlen. Etwas Puderzucker drüber sieben und sie sind die perfekte Begleitung für jeden Glühwein!

 

Das Rezept als PDF-Download findet ihr hier:

Rezept Bratapfelrezept

 

Weitere tolle Backrezepte gibt es gerade beim Peta Contest. Vorbeischauen lohnt sich sehr:
http://back-contest.peta.de

Ein feines Herbstsüppchen ist diese Samtsuppe. Danke Anja für die Inspiration! Veganisiert und noch etwas abgewandelt hat sie bei uns guten Anklang gefunden. Sie schmeckt sehr fein. Als Vorspeisensuppe eines Weihnachtsmenüs würde sie sich auch gut machen.

Zutaten für 4 Personen:

– eine große Zwiebel
– drei Birnen
– 1 EL Alsanmargarine oder Öl
– eine kleine Sellerieknolle
– etwas Selleriegrün
– 100 ml Weißwein
– 500 ml Gemüsebrühe
– 100 ml Sojamilch/Sojasahne
– Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Chili
– 1 Glas Coucous

Wie geht das jetzt?

Zwiebeln würfeln und anschwitzen. Die geschälten, entkernten und zerkleinerten Birnen dazugeben. Ebenfalls den Sellerie schälen und würfeln. Den Sellerie auch in den Topf geben sowie die Brühe und den Weißwein. Das Ganze 15 min köcheln lassen. Nun mit dem Zauberstab die Suppe pürieren. Mit geriebener Muskatnuss, Salz, Pfeffer und etwas Chili nach Gusto abschmecken. Noch die Pflanzenmilch oder -sahne unterrühren und mit Couscous und gehacktem Selleriegrün servieren.
1 Teil Couscous mit 2 Teilen heißem Wasser (oder Gemüsebrühe) überbrühen und ca. 10 Minuten stehen lassen. Umrühren und fertig. Wer mag rührt noch einen Löffel Öl drunter.

Viel Spaß beim Ausprobieren oder der eigenen Abwandlung.

20141025___0857_sellerie

Mal ein anderer Kürbis. Die Ernte von diesem Kürbis war dieses Jahr sehr ertragreich, das freut den Gärtner. Den Kürbis habe ich rund herum mit einem Spieß eingepiekst und ca. 45 min in einem Topf gekocht. Die Schale lässt sich dann sehr leicht lösen. Das innere kann man dann mit Gabeln auseinander ziehen und dann kommen auch die sogenannten Spaghetti des Kürbis zum Vorschein. Mit Ingwer, Knoblauch, Chili, anderem Gemüse und Vollkornspaghetti gab das dann ein leckeres Mittagessen. Die Soße dazu bestand aus: mit Wasser gemixten Hanfsamen, Knoblauch, Zwiebel, etwas Salz und ein paar Kräutern.
Hier sind die Bilder dazu:

Es klingt komisch, aber es ist machbar. Tofu selbst herstellen! Man braucht dafür Nigari, Sojabohnen und Wasser, ach ja und Zeit! Der Gärtner kann nicht nur Sojabohnen pflanzen, er kann auch Tofu zaubern, juhu! Herausgekommen ist folgendes:

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Und zum Essen gab es dann in Kokosöl und Tamari angebratenen Tofu mit Kräuterseitlingen, dazu gewürzten Kurkuma-Reis und buntes Gemüse aus dem Garten (Rotkohl, Möhren, Frühlingszwiebel und Paprika). Als Soße kam eine Mixtur aus Knoblauch, Ingwer, Chili und Erdnussmus, Kokosmilch und Tamari sowie Maisstärke zum Einsatz, die im Wok reduziert wurde. Es war sehr lecker! Wann macht man schon Tofu selbst? Bei uns gibt es das nur einmal im Jahr und das wird zelebriert.

20140921__tofu_flamm__9902

 

Immer wieder gerne essen wir Ofengemüse! Je nach dem was gerade saisonal zur Verfügung steht, gibt es ein leckeres Essen. Kartoffeln salzen, Rosmarin fein gehackt dazu und mit Olivenöl marinieren, dann ab aufs Backblech. Das Gemüse (Zwiebel, Paprika, Zucchini, Aubergine, Möhren etc.) mit Lieblingswürzung, Salz, Pfeffer und Thymian sowie Öl marinieren und dann ebenfalls auf einem Backblech verteilen. Wer mag zieht noch Salbeiblätter durch den Rest Öl in der Schüssel und legt es mit auf das Backblech. Das Ganze im Backofen auf 180°C bis 200° C Umluft ca. 20 bis 30 min bruzeln lassen, danach lecker schlemmen.

Die leckeren Gurken aus dem Garten lassen sich nicht alle direkt roh verzehren, deswegen werden bei uns einige als Salzgurken eingelegt, andere aber auch als Schälgurken.

Hier das Rezept für die Schälgurken:

Zutaten:
500 ml Wasser
70 g Zucker
200 ml Weißweinessig
10 g Meersalz
1 TL Senfsamen
5 Körner schwarzen Pfeffer
3 Körner Piment
3 Lorbeerblätter
1 Espressotasse Tamari-Soja-Soße
2 Zehen Knoblauch
etwas Dillgrün
etwas Lauchzwiebelgrün
(1 TL Koriandersamen, optional)
(1 TL Kreuzkümmelsamen, optional)

Einmachgläser, 7 Stück (500 ml)

Wie geht das jetzt?
Die Gurken schälen, die inneren  Körner mit einem Löffel entfernen. (Aus denen lässt sich später mit Zitrone und Minze ein erfrischender Sommerdrink mixen.) Die Gurken in lange Viertel und anschließend in mundgroße Stücke zurecht schneiden. Alle Zutaten außer dem Wasser, Zucker und Weißweinessig abwechselnd in die sauberen Gläser einfüllen. Den Sud (Wasser, Zucker und Weißweinessig) erhitzen und in die Gläser einfüllen. Gut und sauber verschließen.  Jetzt kam das ganze noch für ca. 15 Minuten in den Backofen bei 100 Grad Celsius. Nach einer Woche Ziehzeit kann man sie direkt genießen, sie halten sich allerdings auch eine ganze Weile kühl gelagert (zum Beispiel im Keller).

Den Sud kann man wieder benutzen. Durch ein Sieb gießen, erneut aufkochen und die nächste Ladung Gurken einlegen.

Und hier kommen die Bilder zu der Aktion:

Da hat doch jemand mal seine Eismaschine mitgebracht und das wurde dann direkt mit veganem Eis ausprobiert. Zum einen gab es Ananas-Bananeneis mit Cashews und Datteln und zum anderen Erdbeerjoghurteis, das etwas mehr Süße vertragen hätte können. Coole Aktion, hat Spaß gemacht und lecker war es auch!

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Rezept für das Erdbeerjoghurteis:
– 300 g Erdbeeren
– 300 g Sojajoghurteis (Sojade)
– 150 g Cashewnüsse, geschält Hanfsamen oder Mandeln
– Agavendicksaft, Datteln oder Zucker

Hat man die Zutaten miteinader vorher vermixt kann man die Süße selbst abschmecken. An der Stelle darf es ruhig ordentlich süß sein, durch die Kühlung geht die Intensität etwas zurück. Die vermixte Masse dann für ca. eine Stunde in die Eismaschine und dann heißt es schlemmen!

Diesen Mittwoch gab es bei uns einen Geburtstag. Statt den üblichen hauseigenen Kuchenkreationen wollte ich mal was anderes ausprobieren. Die Inspiration für den Geburstagskuchen kam aus zwei Quellen. Dort findet ihr auch die Originalrezepte. Die rohe Torte von Sarah Kaufmann (LINK) und der fettarme Schokokuchen von Semper Veganis (LINK). Aus der Rohvegantorte wurde der eisgekühlte Cremebelag und aus dem fettarmen Schokokuchen wurde der Boden. Diese Leckereien kamen in Kombination beim Geburtstagskind super an. Der Knusperboden besteht aus Mandeln und Datteln, die Cremes u.a. aus Nüssen, Banane, Zitronen- und Orangensaft. Die Besonderheit beim Boden ist die Verwendung von Apfelmark statt Fett und das hat super geklappt.

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Statt den Macadamianüssen habe ich Mandeln verwendet und die Kirschen kamen nicht in den Schokoboden sondern in den Belag. Diesmal waren es Süßkirschen, beim nächsten Mal würde ich jedoch eher auf Sauerkirschen zurückgreifen. Da wir derzeit keine Kirschen habe und die Erdbeeren auch noch nicht so weit sind, kamen auch bei uns eingelegte Bio-Kirschen zum Einsatz.

Auch Mitmachen beim „Vegan Wednesday“? Einfach mal machen, diesmal sammelt Cokkiesandstyle:
http://cookiesandstyle.blogspot.co.at/2014/04/vegan-wednesday-88-hier-wird-gesammelt.html

Unsere Erdbeeren sehen derzeit so aus, also bisher noch in Blütenform:

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Die liebe Anja hat mir mal wieder was Schnuckeliges mitgebracht. DANKESCHÖN ANJA! Ich weiß zwar nicht womit ich das verdient habe, aber ich freu mich sehr darüber!

Aus dem niedlichen Buch „Das backst du schon“ hab ich als erstes den schnellen Möhrenkuchen probiert. Von der Konsistenz her ähnlich wie ein Brownie nur als Möhrnie ; ).
Den Ofen hab ich allerdings nur für 20 bis 30 Minuten bei 200° C Umluft gebraucht und beim Teig brauchte ich noch etwas Flüssigkeit. Liegt ja auch an den Möhren. Nächstes Mal würde ich allerdings statt Dinkelmilch eher Mineralwasser nehmen.

Anja, morgen bring ich uns natürlich ein Kuchenstück zum selbst probieren mit, Merci!

Die Ernte war doch reichlich, ein paar Körbe voll waren es dann schon. Bisher habe ich die mal versucht einzufrieren, unverarbeitet, das hat mir nicht gut gefallen. Daher kamen die nun in die Sandkiste, das funktioniert bei roter Bete gut und bei Topi sollte das auch gehen.

 

Insgesamt sind drei Schichten Topinambur von unten und oben mit kaltem feuchten Sand eingelagert worden. Die Kiste steht nun überdacht draußen. Man kann sie auch in einen kühlen feuchten Keller stellen.

Aber einen Teil wollte ich dann doch mal verarbeiten. Also los zum sauber bürsten und waschen.

 

Einen Teil wurde mit dem Hobel in dünne Scheiben geformt, die getrocknet im Dörrautomat haltbar gemacht worden sind. Als Chips sind die essbar, aber gewöhnungsbedürftig. Da hätten die besser noch dünner sein können. Jemand da Tipps? Ohne die in Öl auszubacken?

Eine weitere Version hab ich mit Öl und Gewürzen angemacht und getrocknet. Aber das ging in die Hose. Die waren nicht zu genießen. Also für Dörren-von-Topi-Tipps wäre ich dankbar. Die hätten direkt in den Backofen gemusst, um knackig zu werden mit dem Öl schätze ich mal.

 

Die Chips ohne Öl und Gewürz sind nun in einem dicht schließendem Einmachglas gelandet, damit sie auch so bleiben.  Möchte man sie zum Kochen nutzen, einfach wie getrocknete Tomaten oder Pilze auch mit heißem Wasser übergießen und ziehen lassen. Die haben sehr gut funktioniert.

 

Wie wäre es jetzt noch mit einer Soße? Diese „Sauce Topinambur“ (hier mit Linsen abgebildet) ist mega lecker und eine fettarme Soßenalternative.

Wie geht das jetzt?

Zuerst zwei oder drei mittelgroße Knollen schälen und fein reiben. Dazu kommen eine halbe kleingehackte Chili (gefrorene oder getrocknete Schote), 1 EL Tomatenmark und 4 EL Sojajoghurt (natur).  Da ich die Sauce etwas dicker haben wollte hab ich noch einen halben TL Guarkernmehl hinzugefügt – Mandelmus hätte es aber sicher auch getan.
So, nun alles gut umrühren und mit Pfeffer, Kurkuma und Sojasoße würzen.  Abschließend noch einen EL Walnussöl unterrühren. Et Voila!

Hm, wozu passt die Sauce denn sonst vielleicht noch?
Genau, zu Wraps. Allerdings habe ich erst die Wraps gemacht und einen Tag später die Sauce zu einem Linsengericht. Jedoch könnte ich mir gut vorstellen, dass die Kombi Sauce T. und Wrap sehr gut harmoniert.

Also ran an die Wraps. Was wurde alles verwendet? a) Zutaten für den Wrap selbst, b) Zutaten für eine Bohnencreme und c) Zutaten für eine Füllung.

a) Teig für die Wraps:

250 g Mehl (125 g Vollkorn und 125 g normales Mehl)
125 ml lauwarmes Wasser
1 TL Vollrohrzucker
1 TL Salz
1 TL Trockenhefe
1 TL Olivenöl

In einer Schüssel erst Wasser, Zucker, Salz und Trockenhefe zusammenrühren und Löffel für Löffel das Mehl hinzufügen. Erst ganz zum Schluss, wenn die Masse zum Teig wird, das Öl unterkneten.
Falls der Teig noch zu nass ist, einfach etwas mehr Mehl hinzu. So, jetzt den Teig ein ein feuchtes Tuch wickeln und mindestens eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Danach den Teig immer in der Hälfte teilen, bis man acht gleich große Teigkugeln hat. Da man immer nur eine zu einem Fladen ausrollen kann sollten die anderen unter dem feuchten Tuch warten bis sie dran sind.
Wichtig: Jetzt braucht man eine beschichtete Pfanne auf 3/4 Hitze ohne! Öl. In die Pfanne kommen nun die dünn ausgerollten Wrapfladen (einzeln) zum anbraten. Wenden nicht vergessen. Wenn die etwas bräunlich und fester werden sind die fertig. Willst du Cracker statt Wraps, dann lass sie einfach so liegen, die werden schnell hart. Willst du dass sie biegbar sind? Dann müsste ein feuchtes Tuch drüber oder die Fladen müssten in einen Plastikbeutel. Ich hab weder das eine noch das andere gemacht und konnte einige Wrapfladen „krachfalten“.

b) Zutaten für die Bohnencreme:
Kidneybohnen (weiche), Tomatenmark, Gemüsebrühe oder das Wasser der eingeweichten Tomaten, Knoblauch, Ingwer, Chili, Thymian und Sojasoße.

c) Zutaten für die Füllung:
Dinkelbulgur und dazu in der Pfanne bunt angebraten:
Lauch, Kohl, Topinamburraspel, Zwiebel, gefrorene Paprika, getrocknete Tomaten. Hinzu  noch Oliven, Rucolablätter und getrocknete Wirsingchips sowie frische Petersilie.

 

*****

Die Leute von Freies Saatgut De haben auch einen kleinen Bericht über Topinambur verfasst. Die Idee hinter der Seite finde ich gut, von daher hier mal der Link:
http://www.freiessaatgut.de/2014/02/topinambur-helianthus-tuberosus

kartoffelaufstrich_Für den Brotaufstrich braucht man 3 bis 4 übrig gebliebene gekochte Kartoffeln. Zwei bis drei Handvoll Oliven sowie die geschälten Kartoffeln kleingewürfelt in eine Schüssel geben.

Knoblauchzehen (Anzahl nach Wunsch) durch die Presse drücken und in ein Gefäß mit gutem Öl untermischen. (Wir hatten noch selbstgepresstes Walnussöl da, das passte super). Zum Abschmecken Salz und Pfeffer verwenden. Nun kleingehacktes Selleriegrün unter die Masse rühren und sich auf die erste geröstete Brotscheibe freuen.

linsenaufstrichGetrocknete Tomaten (vom Sommer) mit etwas heißem Wasser begießen und ziehen lassen, sodass sie wieder weich werden.

Einen Teil Linsen mit zwei Teilen Wasser weich köcheln und abkühlen lassen.

Möhren und Zwiebeln klein hacken und in etwas Öl anbraten bzw. glasig dünsten.

Die kleingehackten Tomaten dazugeben und danach auch die Linsen unterrühren.

Die Masse mit Gewürzen nach eigenem Gusto abschmecken und in saubere Gläser füllen und später in den Kühlschrank stellen. Hält sich ein bis zwei Wochen dort.

Burger Baby!
Nicht low-carb aber low-cost! Dieser Burger ist nicht nur mega lecker und gesund, sondern auch noch sehr günstig! Daher der Name Student.

Die Zutaten kosten nicht viel Geld und einiges davon kann man sogar selbst pflücken.

Burger

 

 

 

 

 


Rezept für drei Student-Burger:

Wie geht das jetzt?
Das Brötchen wird halbiert und entweder getoastet oder kurz in den Backofen gelegt, damit es warm und leicht kross wird. Hier ist es ein Hefebrötchen vom Backstein, es gelingt aber auch mit einem hübschen und gesünderen Vollkornbrötchen. Oder nimm einfach dein Lieblingsbrötchen.
Ich hol gerne etwas von dem weichen Innenteil des Brötchens raus, denn so passt mehr Belag drauf. Geht aber auch ohne dieses Verfahren.

Für das Burger-Patty (3 Stk.) braucht man folgendes: 

100 g gekochte Kartoffel (bestenfalls mehlig)
70 g gekochte Linsen (rote, schwarze, was du magst)
1 flachen TL Senf
1 flachen TL Speisestärke oder Kartoffelmehl
1/4 altes zerkleinertes Brötchen oder grobes Semmelmehl
Salz, Pfeffer, gehackter Liebstöckl und ggf. Thymian

Die Masse gut mit den Händen (oder einer Gabel) durchkneten und anschließend die Pattys daraus formen. Diese dann in einer Pfanne in Öl von beiden Seiten goldbraun anbraten. Die Pattys nicht oft wenden damit sie nicht zerbröseln, denn sie bleiben innen weich. Beim späteren Burger-rein-beißen macht sich das aber echt bezahlt.

Die Soße zum Burger (reicht für drei Burger):

1 gehäufter TL Senf
2 TL Agavendicksaft
beides gut verrühren, dann folgt:
1 EL Balsamico-Essig
3 EL Sonnenblumen- oder Rapsöl
Salz, Chilipulver und Bruschetta-Gewürz

Alles gut verrühren, die Soße sollte eher dickflüssig sein. Sonst wird noch mit Öl nachjustiert. Das Bruschetta-Gewürz habe ich mir aus getrockneten Tomaten, Paprika, Knoblauch und Majoran selbst zusammen gestellt, allerdings dürfte eine gute Gewürzmischung hier auch ihren Dienst tun.

Frischer Belag, und zwar:

Tomatenscheiben (1 Tomate)
Zwiebelringe (1/2 Zwiebel)
Grünzeug (z.B. Spinatblätter, Rucola, Löwenzahn, Basilikumblätter – was man eben an Grünzeug da hat)

So, es reicht, der Burger darf fertig werden, Hunger!!!

Die Brötchenscheiben werden nun mit einem guten Öl (z.B. Walnussöl o.ä.) beträufelt. Dann folgt eine Lage Grünzeug, darauf die Zwiebelringe und die erste Rutsche Soße. Darauf wird das Patty platziert, wieder Soße drauf und jetzt die Tomatenscheiben drauflegen. Etwas Kräutersalz drüber streuen und den oberen Brötchendeckel drauf. Fertig!

Variationsidee:

Optional würden frische Sprossen, Oliven und/oder Gurken ebenfalls passend sein. Statt den Linsen fürs Patty lässt sich auch Hirse oder Bulgur einbauen.

 

20131019_quittenapfelmus_klQuitten und Äpfel zusammen als Mus! Boah wat lecker! Das könnte ich so weglöffeln, aber auch zu Reibekuchen schmeckt das voll lecker. Die Äpfel schälen, entkernen, würfeln und mit etwas Wasser köcheln lassen. Dann das Quittenmus dazu, etwas Zucker, aufkochen und schnell in sterile Gläser füllen, wenn man es haltbar gemacht haben möchte.

20130831___8800_opa_kaseDer Käsekuchen ist speziell für einen besonderen Menschen gebacken worden. Er ist 90 Jahre jung und lebt sehr streng in Sachen Ernährung. Seine Zuckerwerte überprüft er zweimal täglich, denn danach richtet sich die Medikamenteneinnahme. Nach dem Verspeisen von diesem Kuchen (also einem hübschen Stück) gab es keine erhöhten Zuckerwerte und es ging ihm richtig gut, was mich sehr gefreut hat.

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Das Rezept:
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Für den Boden:
+ 160 g Dinkelvollkornmehl
+ 1 Kappe flüssigen Süßstoff
+ 1 Prise Salz
+ 1 Pck. Backpulver
+ 1 EL Stärke
+ 100 weiche Margarine (vegane Butter)
+ 50 ml Mandelmilch

Für die Füllung:
+ 500 g Sojajoghurt
+ 1 Pck. Vanillepudding
+ Saft einer Limette/kleinen Zitrone
+ 1,5 Kappen flüssigen Süßstoff
+ 125 g flüssige Margarine (vegane Butter)

1. Für den Teig alle trockenen Zutaten vermischen und dann die flüssigen einrühren. Diesen dann in eine kleinere Springform geben und glatt formen. Ich nehme dafür erst einen Löffel und dann die Hände. Mit einer Gabel mehrfach in den Boden einstechen und nun die Form in den Kühlschrank stellen.

2. Den Ofen auf 175°C Ober-Unterhitze vorheitzen.

3. Für die Füllung alle Zutaten mit einem Mixer vermischen und aufschlagen. Dann die Mischung in die Springform einfüllen und die Springform mit einer Alufolie bedecken. Die bleibt für die ersten 30-40 Minuten drauf, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird. Insgesamt darf der Kuchen 50 bis 55 Minuten im Ofen stehen. Die leichte Bräunung kommt also erst in den letzten 10 bis 20 Minuten zustande.

4. Abkühlen lassen und zwar komplett, erst dann anschneiden. Vielleicht eine Diabetiker-Brombeersoße dazu reichen.

Hast du einen Diabetiker in deiner Familie/Freundeskreis? Lust darauf bekommen den Kuchen zu backen? Na dann los, ausprobieren und kommentieren.