Workshop 10

Inhaltsverzeichnis

Es ist bereits der 10. Workshop und jetzt sind wir im März. Im Freiland säen wir jetzt Radieschen & Spinat aus. Wir säen fleißig noch diverse Kräuter, pikieren Tomaten und werfen ein Blick auf mögliche Aussaaten für den dritten Monat des Jahres.

Direkt im Garten in Aktion gehen?

Die Dicke Bohne können wir im März noch als Direktsaat in die Erde bringen oder wenn wir die Jungpflanzen haben in die Erde setzen, juhu! Wir haben normal einen Pflanzabstand von ca. 20 cm – da wir jetzt nur eine Reihe gesetzt haben verringern wir diesen auf 15 cm, um den Pflanzen eine gute Stabilität zu ermöglichen.

Mairübchen und Radieschen teilen sich dieses Jahr eine Reihe. Bei den langen Reihen von 10 Metern ist das kein Problem, wäre es aber auch nicht bei kleineren. Der eigene Bedarf definiert die Mengen und Bereiche!

Spinat haben wir nun auch in das schön vorbereitete feinkrümelige Saatbeet gelegt. Der wächst flott und kann in Babyleaf schon geerntet werden. Wichtig auch hier, Saaten gut angießen.

Wie wäre es mit direkter Buddelaktion? Steckzwiebeln und Knoblauch jetzt setzen ; )

Gewächshaus im März, ein Ort der Freude

Der Spinat und die Salatmischung erfreuen uns im Lichtraum, im Gewächshaus ebenso wie die vitalen schönen Salatplatten, was eine Freude! Und ein paar warme schöne Momente in diesem Haus tun gut und lassen den Sommer erahnen. Die monatliche Salatplatte schon gesät? Regelmäßig einen neuen Satz zu säen macht gerade bei Salaten, aber auch bei Kohlrabi Sinn.

Tomaten pikieren & Kräuter säen

Tomaten sind dann perfekt zum pikieren wenn sie uns ihre ersten typischen Blätter zeigen. Nun heißt es umziehen in ein eigenes Töpfchen, tiefer setzten bis zu den Keimblättern.

Lichtkeimer wie Bohnenkraut, Thymian, Majoran und Oregano werden nur auf angedrückte feine Aussaaterde gestreut und besprüht (Sprühflasche mit Doppelsprühfunktion: Link) Wichtig dabei ist die Saat feucht zu halten, damit sie gut keimen kann. Sprich mindestens morgens und abends, gerade wenn sie unter Leuchten stehen.

Bewegte Bilder, das Video vom 10. Workshop

Außerdem besprechen wir Fragen wie der Veranschaulichung von Hunger, gezeigt durch die Blätter und den richtigen Zeitpunkt zum Umtopfen in größere Pöttchen durch den Blick unten drunter. Und wie sieht eigentlich unser zusammen gesäter Sellerie aktuell aus? Und der Brokkoli? Schaut gerne rein, in den 10. Workshop – viel Freude wünschen wir euch.

Videobeitrag Workshop 10:

Weitere Beiträge

Anbau-Lexikon

Basilikum anbauen: ab April warm vorziehen, als Lichtkeimer nur andrücken, nach den Eisheiligen zu den Tomaten pflanzen, über dem Blattpaar ernten, aus Stecklingen vermehren

Basilikum gehört zu den Kräutern, bei denen sich der eigene Anbau am deutlichsten lohnt: Ein Topf aus dem Supermarkt hält zwei Wochen, eine selbst gezogene Pflanze im Gewächshaus oder Beet liefert von Juni bis Oktober ganze Bünde, für Pesto, Caprese und Tomatensoße. Dafür will Basilikum drei Dinge, und zwar genau in dieser Reihenfolge: Wärme beim Keimen, Nährstoffe nach dem Pikieren und einen Schnitt, der ihn buschig macht statt kahl. Wer

WEITERLESEN »
Fenchel spät
Anbau-Lexikon

Fenchel anbauen: von Ende Februar bis August satzweise säen, nicht pikieren, 30 cm Abstand, volle Sonne, nach 12 bis 14 Wochen ernten

Fenchel ist eines dieser Gemüse, die im Garten besser schmecken als gekauft: Die Knolle ist knackig, süßlich und schmeckt nach Anis, das feine Grün würzt Salat und Suppe, und selbst die Blüten sind essbar. Der Anbau hat zwei Eigenheiten, die man kennen sollte. Erstens mag Fenchel keine Umzüge, deshalb wird er bei uns nicht pikiert. Zweitens ist sein Erntefenster kurz, nur ein bis zwei Wochen steht die Knolle perfekt, danach

WEITERLESEN »
Jen hält einen hohen, schlanken Chinakohl Granat mit hellgrünem Kopf und weißen Rippen vor dem Beet
Anbau-Lexikon

Chinakohl anbauen: nach der Sommersonnenwende säen, im August pflanzen, von September bis Dezember ernten, mit Pak Choi und Asiasalaten

Chinakohl ist der Kohl für Leute, die keinen Kohl mögen: zart, knackig, mild, roh im Salat so gut wie in der Pfanne, und aus dem eigenen Beet schmeckt er aromatischer und kräftiger als jeder Kopf aus dem Supermarkt. Der Trick liegt im Kalender. Chinakohl wird erst nach der Sommersonnenwende gesät, sonst schießt er statt einen Kopf zu bilden, und er hat es eilig: zehn bis zwölf Wochen von der Saat

WEITERLESEN »