Versetzt gesät

Versetzt gesät bedeutet immer wieder frisches neues Gemüse und erweiterte Erntefenster. Die monatliche Salatplatte ist der Klassiker unter den versetzt ausgesäten Saaten. Aber auch Radieschen, Kohl und dicke Bohnen können wir mehrmals im Jahr anbauen.

Inhaltsverzeichnis

Versetzt gesät bedeutet immer wieder frisches neues Gemüse und erweiterte Erntefenster. Die monatliche Salatplatte ist der Klassiker unter den versetzt ausgesäten Saaten. Aber auch Radieschen, Kohl und dicke Bohnen können wir mehrmals im Jahr anbauen.

Dauerhaft ernten!

Jetzt Ende Juni, Anfang Juli gibt es noch eine Menge, die wir jetzt säen können. Danach gibt es auch immer wieder noch spannende Saaten, die Menge an Kulturen wird weniger. Sprich jetzt können wir recht einfach und gut dafür sorgen, dass unsere Beete auch nach der Ernte noch bzw. wieder voll stehen und wir bis und sogar über den Winter uns mit eigenem Gemüse versorgen können.

versetzt
nach den Frühlkartoffeln setzen wir Kohl

Kohlgemüse, versetzt gesät

Blumenkohl spät, Brokkoli, Chinakohl, Kohlrabi, Spitzkpol und Wirsing früh – doch ne Menge Variation für Beet und Teller, oder? Die größeren Multitopfplatten sind sehr praktisch, da die Jungpflanzen etwas länger drin stehen bleiben können, manchmal dauert es unterschiedlich lang bis Platz für die neuen entsteht.

Versetzte Blattgemüse 🥬

Fenchel, Asiasalat, Mangold, Endivien, Radicchio und Salate – In der 35er Multitopfplatte können wir direkt säen. Sollten mehr als eine Pflanze keimen setzen wir einfach in eine andere Platte um, so haben wir noch mehr Gemüse. Die bunte Salatplatte ist goldwert. Immer wieder neu säen und pflanzen hält unseren Garten voll und üppig und wir können immer wieder frisch ernten. Übrigens, gut keimen die Salate auf der Nordseite, sprich keine direkte Sonne und nicht so heiß. Unbedingt dran denken, die Saaten dürfen nicht austrocknen, damit die Keimung klappt.

Aussaat-Set für Juli & handgefertige Box mit Saatgut für Juli

Ernten wenn ich es brauche

Lauchzwiebeln, Möhren, Rote Bete, Steckrübe können wir jetzt auch noch säen. Die sind unter anderem deswegen so prima, weil wir auch bei diesen Kandidaten können wir bei Bedarf ernten, wir haben nicht die Ernteschwemme. Möhren ziehen wir zwischendurch raus, damit die anderen mehr Platz haben und weiter wachsen. Was wir raus ziehen kommt natürlich in die Küche.

Gartenrundgang Oktober
Möhren ernten

Versetzt auch auf Balkon und Terasse

Zuckererbsen, Markerbsen – perfekt für Balkon und Terrasse! Ebenso für Kinder und Gemüsemuffel ; ) Das Naschgemüse passt in’s Hochbeet, in Kübel mit Rankgitter oder eben auch in die Beete mit Rankgitter. Und selbst die Blüten sind so hübsch und essbar. Sie machen den Teller noch ansprechender.

Was noch an Hülsenfrüchten gesät wird: Natürlich die Buschbohnen und auch die dicke Bohne, dadurch verlängern wir unser Erntefenster ungemein, prima oder?

Zuckerschote
Zuckerschote

Neue Auflage vom Aussaatkalender

Neues Papier haben wir gewählt, absolut Öko in Papier und Farbe. Wir haben eine neue Druckerei mit im Bunde und freuen uns nach und nach noch ökologischer zu Arbeiten. Das Kalendarium ist auf den Monatsseiten eingeflossen, wir können unsere Aussaaten notieren und das jedes Jahr. Nutzt ihr einen weichen Bleistift lässt sich das einfach wieder wegradieren – nachhaltig angelegt, mehrfach erfreut.

Aussaatkalender
Aussaatkalender
Kräuter und Blumen zwischen dem Gemüse?

Aber ja! Kräuter in kleine Töpfchen, das reicht aus und schenkt noch mehr Pflanzen und bunte Vielfalt im Garten. Bohnkraut, Thymian und Basilikum sind Lichtkeimer. Wir bestreuen nur mit minimal Erde, einfach damit sie nicht so schnell austrocknet. Die vielen Jungpflanzen könnt ihr dann in euren Beeten und Kübeln verteilen. Tomaten mögen Kräuter zwischen ihnen sehr gerne. Also los, ran an die Aussaaten und ab an die Jungpflanzen – im Garten findet sich der richtige Platz, ebenso im Gewächshaus.

Bohnenkraut
Bohnenkraut

Unsere Aussaat-Tipps in bewegten Bildern

Weitere Beiträge

Anbau-Lexikon

Basilikum anbauen: ab April warm vorziehen, als Lichtkeimer nur andrücken, nach den Eisheiligen zu den Tomaten pflanzen, über dem Blattpaar ernten, aus Stecklingen vermehren

Basilikum gehört zu den Kräutern, bei denen sich der eigene Anbau am deutlichsten lohnt: Ein Topf aus dem Supermarkt hält zwei Wochen, eine selbst gezogene Pflanze im Gewächshaus oder Beet liefert von Juni bis Oktober ganze Bünde, für Pesto, Caprese und Tomatensoße. Dafür will Basilikum drei Dinge, und zwar genau in dieser Reihenfolge: Wärme beim Keimen, Nährstoffe nach dem Pikieren und einen Schnitt, der ihn buschig macht statt kahl. Wer

WEITERLESEN »
Fenchel spät
Anbau-Lexikon

Fenchel anbauen: von Ende Februar bis August satzweise säen, nicht pikieren, 30 cm Abstand, volle Sonne, nach 12 bis 14 Wochen ernten

Fenchel ist eines dieser Gemüse, die im Garten besser schmecken als gekauft: Die Knolle ist knackig, süßlich und schmeckt nach Anis, das feine Grün würzt Salat und Suppe, und selbst die Blüten sind essbar. Der Anbau hat zwei Eigenheiten, die man kennen sollte. Erstens mag Fenchel keine Umzüge, deshalb wird er bei uns nicht pikiert. Zweitens ist sein Erntefenster kurz, nur ein bis zwei Wochen steht die Knolle perfekt, danach

WEITERLESEN »
Jen hält einen hohen, schlanken Chinakohl Granat mit hellgrünem Kopf und weißen Rippen vor dem Beet
Anbau-Lexikon

Chinakohl anbauen: nach der Sommersonnenwende säen, im August pflanzen, von September bis Dezember ernten, mit Pak Choi und Asiasalaten

Chinakohl ist der Kohl für Leute, die keinen Kohl mögen: zart, knackig, mild, roh im Salat so gut wie in der Pfanne, und aus dem eigenen Beet schmeckt er aromatischer und kräftiger als jeder Kopf aus dem Supermarkt. Der Trick liegt im Kalender. Chinakohl wird erst nach der Sommersonnenwende gesät, sonst schießt er statt einen Kopf zu bilden, und er hat es eilig: zehn bis zwölf Wochen von der Saat

WEITERLESEN »