Pflanzenlampe ProEmit Sunflow

Inhaltsverzeichnis

ProEmit Sunflow Pflanzenlampe im Praxistest

Für ein Jahr haben wir die Pflanzenlampe von Proemit Sunflow und die Sunflow Pro zur Verfügung gestellt bekommen. Wir waren selbst sehr neugierig wie toll so Profi Lampen denn eigentlich sein können. Wir haben bei den Vollspektrum profilleuchten 80 cm Abstand zu den Pflanzen eingebaut und bei unseren Panels die wir vorher auch schon benutzt haben 40 cm Abstand. Der Hersteller der Sunflow Pflanzenlampe sagt weniger Abstand als 80 cm sollte es nicht sein, denn bei voller Leistung könnte das für die Pflanzen z viel sein. Es gibt eine Casambi App dazu mit der man die Sunflow Pro via Bluetooth steuern kann. Man kann mit dieser App diverse Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge über die Pflanzenlampe simulieren. Und zwar von überall auf der Erde – besonders schön für tropische Pflanzen oder besondere Pflanzen ist das ein schönes Gimmick. Toll ist auch dass sie nicht einfach direkt angehen sondern sich andimmen  und auch wieder ausdimmen.

Gemüsesorten in der Anzucht

Für unseren Test und unseren Praxisalltag haben wir einfach verschiedenes Frühgemüse ausgesät, darunter verschiedene Zwiebelgewächse wie Porree, Zwiebeln und Lauchzwiebeln. Aber auch Kohlsorten wie Spitzkohl, Kohlrabi, früher Blumenkohl und auch Sommerwirsing. Natürlich war auch rote Bete und Salat dabei. Der Gärtner hat jede Menge schöne Zeitrafferaufnahmen gemacht, die hat er vor allen Dingen unter den Vollspektrumleuchten gemacht da sie da einfach hübscher anzuschauen sind. Die Proemit Sunflow Pflanzenlampe sind Vollspektrumleuchten.

LED Pflanzenlampe im Vergleich? Äpfel und Birnen?

Unsere LED Panels die wir schon zwei bis vier Jahre im Gebrauch haben werde wir natürlich weiter benutzen, im Verlauf des Videos könnt ihr den Unterschied sehen. Es ist aber auch so wie einen Kleinwagen mit einem Sportwagen zu vergleichen, aber der konkrete Unterschied kann auch interessant sein.

Proemit Pflanzenlampe im Detail
Wenn euch interessiert was das für Leuchten von pro-emit sind dann schaut doch mal direkt hier unter dem Link, da sehr ihr auch alle technischen Spezifikationen. Und für unsere neuen Zuschauer ist es vielleicht interessant welches Material, welche Produkte wir gerne für die Anzucht verwenden, auf unserem Blog unter unseren Empfehlung haben wir da eine ganze Menge verlinkt, Die Fragen kommen einfach öfters und so ist es für uns und für euch einfacher.
Beleuchtet haben wir beide Etagen unsere Anzuchtstation täglich mit 16 Stunden Licht.

 

Stromverbrauch der Pflanzenlampe

Unsere LED-Panels haben wir zwei bzw. vier Jahre jetzt im Programm, laut Hersteller verbrauchen die 45 Watt pro Modu. Nach einer Messung die wir damals gemacht haben waren es 35 Watt. Bei 6 Stück heißt das dann  ungefähr  210 220 Watt. Im Vergleich. die Sunflower verbraucht laut Hersteller 150 Watt, das heißt für die gleiche Fläche brauchen wir zwei Exemplare und dann sind wir bei 300 Watt. Allerdings können wir das nicht messen weil das Messgerät weg war.

Wertigkeit Pflanzenlampe Sunflow
Die pro-emit Pflanzenlampen sind allein schon wenn man sie in der Hand hält eine ganz andere Nummer in Sachen Wertigkeit. Das Gehäuse ist aus Metall, die Verarbeitung ist sehr solide und man hat den Eindruck das Teil hält ewig. Die Aufhängung muss auch sehr stabil sein. Die LED-Chips werden in Deutschland nicht gebaut gebaut, deswegen kommen die aus Asien. Alles andere wie Design und Konstruktion sowie Zusammenbau ist nach unseren Informationen alles made in Germany. Die Leuchten werden passiv gekühlt, das bedeutet dass es keine beweglichen Bauteile wie ein Lüfter gibt. Ein bisschen Wärme geben die Leuchten ab, nicht viel – allerdings sollte man das bedenken wenn man sie in seinen Wohnraum hängen möchte.

Man kann die Leuchten in Reihe schalten,  vier Leuchten kann man locker in Reihe schalten. Bei uns war es jetzt so der Fall dass die pro-emit sunflow Leuchte, also die die mit der App gesteuert werden kann in Reihe geschaltet war mit der normalen. Das wiederum bedeutet, dadurch dass die normale als Slave in Reihe geschaltet ist, kann sie genau so angesteuert werden wie die Pro auch. Das ist sehr praktisch wenn man eine größere Fläche ausleuchten möchte mit den gleichen Bedingungen.

Wissenschaftlich? Nicht wirklich

Uns ist logischerweise auch klar dass es kein wissenschaftliches Vergleichsvideo ist. Wir haben die Begebenheiten einfach von uns angenommen und das ganze praxisnah gestaltet. Wir wollten einfach mal wissen wie toll und viel besser sind so Profileuchten denn wirklich? Vom Ergebnis sind wir doch ziemlich beeindruckt. Vielleicht werden diese Leuchten ja ein bisschen günstiger mit der Zeit so dass man sich die als Hobbygärtner auch leisten kann? Wir sind schon ziemlich begeistert und es wäre toll wenn der Hersteller uns die noch ein weiteres Jahr zur Verfügung stellen würde. Mal sehen.

Ideen für Einsatzbereiche

Wir könnten uns auch gut vorstellen dass die Leuchten im Bereich indoor gardening, für besondere exotische Kulturen von anderen Kontinenten oder ähnlichem sehr interessant sein könnten. Das wäre ein weiterer Einsatzbereich neben der Anzucht. Vielleicht könnte man auch einfach dauerhaft direkt frischen Salat im Winter auf der Fensterbank ziehen. So hätte man regelmäßig frisches Grün neben den Microseeds und den Sprossen, die im Winter viele Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffe liefern können.

Weitere Beiträge

Anbau-Lexikon

Basilikum anbauen: ab April warm vorziehen, als Lichtkeimer nur andrücken, nach den Eisheiligen zu den Tomaten pflanzen, über dem Blattpaar ernten, aus Stecklingen vermehren

Basilikum gehört zu den Kräutern, bei denen sich der eigene Anbau am deutlichsten lohnt: Ein Topf aus dem Supermarkt hält zwei Wochen, eine selbst gezogene Pflanze im Gewächshaus oder Beet liefert von Juni bis Oktober ganze Bünde, für Pesto, Caprese und Tomatensoße. Dafür will Basilikum drei Dinge, und zwar genau in dieser Reihenfolge: Wärme beim Keimen, Nährstoffe nach dem Pikieren und einen Schnitt, der ihn buschig macht statt kahl. Wer

WEITERLESEN »
Fenchel spät
Anbau-Lexikon

Fenchel anbauen: von Ende Februar bis August satzweise säen, nicht pikieren, 30 cm Abstand, volle Sonne, nach 12 bis 14 Wochen ernten

Fenchel ist eines dieser Gemüse, die im Garten besser schmecken als gekauft: Die Knolle ist knackig, süßlich und schmeckt nach Anis, das feine Grün würzt Salat und Suppe, und selbst die Blüten sind essbar. Der Anbau hat zwei Eigenheiten, die man kennen sollte. Erstens mag Fenchel keine Umzüge, deshalb wird er bei uns nicht pikiert. Zweitens ist sein Erntefenster kurz, nur ein bis zwei Wochen steht die Knolle perfekt, danach

WEITERLESEN »
Jen hält einen hohen, schlanken Chinakohl Granat mit hellgrünem Kopf und weißen Rippen vor dem Beet
Anbau-Lexikon

Chinakohl anbauen: nach der Sommersonnenwende säen, im August pflanzen, von September bis Dezember ernten, mit Pak Choi und Asiasalaten

Chinakohl ist der Kohl für Leute, die keinen Kohl mögen: zart, knackig, mild, roh im Salat so gut wie in der Pfanne, und aus dem eigenen Beet schmeckt er aromatischer und kräftiger als jeder Kopf aus dem Supermarkt. Der Trick liegt im Kalender. Chinakohl wird erst nach der Sommersonnenwende gesät, sonst schießt er statt einen Kopf zu bilden, und er hat es eilig: zehn bis zwölf Wochen von der Saat

WEITERLESEN »