LED-Pflanzenlicht, neue Leuchte im Test

Inhaltsverzeichnis

LED-Pflanzenlicht

Und da hat es uns gepackt, wir haben das zweite Panel ausprobiert oder besser eine weitere Variante vom LED-Pflanzenlicht. Optisch sieht es schon anders aus. Unter den Leuchten sehen die Pflanzen einmal rötlich (altes Panel) und einmal eher neutral (neues Panel) aus. Das ist der erste ersichtliche Unterschied.

Mit viel Mühe und Zeit hat der Gärtner verschiedene Pflanzen ausgesät und pikiert, sodass man einen Vergleich hat. Klar ist das nicht wissenschaftlich und sicherlich auch nicht repräsentativ, aber es ist ein erster Einblick.

Unterschiedliche Wurzelbildung

Dass es eine grundsätzlich bessere Wurzelbildung geben soll, können wir nicht bestätigen. Zwar war das bei Salat und Kohl deutlich mehr Wurzelbildung, dennoch war das bei anderen Pflanzen nicht der Fall. Vielleicht brauchen einige Pflanzen wie z.B. Chili und Auberginen mehr rötliche Anteile im Licht? Zumindest ist das unsere Vermutung hinsichtlich der  LED-Pflanzenlichter. Unterschiedliche Pflanzen haben unterschiedliche Anforderungen an die Lichtanteile. Weißes Licht besteht aus Lichtanteilen von Rot, Grün und Blau. Das neue Panel enthält mehr weiße Anteile. Auch enthält es orange Anteile, die das alte Panel gar nicht hatte. Die genauen Specs (Spezifikationen) der  LED-Pflanzenlichter findet ihr unter dem Link.

 

 

Licht in Lux

Das neue Panel hat etwas mehr Power, aber wirklich sooo viel mehr ist das nun auch nicht unbedingt, oder was meint ihr? Die genauen Werte könnt ihr in dem Video sehen. Der Gärtner hat seine Lux-messung der  LED-Pflanzenlichter aufgenommen.

Fazit

Bleibt die Frage ob der höhere Preis vom  LED-Pflanzenlicht gerechtfertigt ist oder nicht – das muss wohl jeder selbst für sich entscheiden und bestimmt auch durch die Auswahl an Pflanzen, die man unter die Panel stellen möchte. Vom Preis-Leistungsverhältnis würden wir eher zum Vorgängermodell tendieren. Aber mal schauen was der Langzeittest bringt. Insgesamt ist für uns auf jeden Fall klar, dass wir nur noch mit  LED-Pflanzenlicht/LED-Panels arbeiten möchten. Keine Hitze, kein übermäßiger Stromverbrauch, die Technologie ist schon klasse. Na ja, vielleicht sind wir auch LED-Fans? Wir haben überall im Haus LED-Leuchten verbaut. Diese vermeintlichen »Stromsparlampen« haben wir nichtmehr in Verwendung.


Impressionen LED-Pflanzenlicht

Weitere Beiträge

Anbau-Lexikon

Basilikum anbauen: ab April warm vorziehen, als Lichtkeimer nur andrücken, nach den Eisheiligen zu den Tomaten pflanzen, über dem Blattpaar ernten, aus Stecklingen vermehren

Basilikum gehört zu den Kräutern, bei denen sich der eigene Anbau am deutlichsten lohnt: Ein Topf aus dem Supermarkt hält zwei Wochen, eine selbst gezogene Pflanze im Gewächshaus oder Beet liefert von Juni bis Oktober ganze Bünde, für Pesto, Caprese und Tomatensoße. Dafür will Basilikum drei Dinge, und zwar genau in dieser Reihenfolge: Wärme beim Keimen, Nährstoffe nach dem Pikieren und einen Schnitt, der ihn buschig macht statt kahl. Wer

WEITERLESEN »
Fenchel spät
Anbau-Lexikon

Fenchel anbauen: von Ende Februar bis August satzweise säen, nicht pikieren, 30 cm Abstand, volle Sonne, nach 12 bis 14 Wochen ernten

Fenchel ist eines dieser Gemüse, die im Garten besser schmecken als gekauft: Die Knolle ist knackig, süßlich und schmeckt nach Anis, das feine Grün würzt Salat und Suppe, und selbst die Blüten sind essbar. Der Anbau hat zwei Eigenheiten, die man kennen sollte. Erstens mag Fenchel keine Umzüge, deshalb wird er bei uns nicht pikiert. Zweitens ist sein Erntefenster kurz, nur ein bis zwei Wochen steht die Knolle perfekt, danach

WEITERLESEN »
Jen hält einen hohen, schlanken Chinakohl Granat mit hellgrünem Kopf und weißen Rippen vor dem Beet
Anbau-Lexikon

Chinakohl anbauen: nach der Sommersonnenwende säen, im August pflanzen, von September bis Dezember ernten, mit Pak Choi und Asiasalaten

Chinakohl ist der Kohl für Leute, die keinen Kohl mögen: zart, knackig, mild, roh im Salat so gut wie in der Pfanne, und aus dem eigenen Beet schmeckt er aromatischer und kräftiger als jeder Kopf aus dem Supermarkt. Der Trick liegt im Kalender. Chinakohl wird erst nach der Sommersonnenwende gesät, sonst schießt er statt einen Kopf zu bilden, und er hat es eilig: zehn bis zwölf Wochen von der Saat

WEITERLESEN »