Aussaatsaison

Starten wir jetzt schon in die neue Aussaatsaison? Was macht Sinn, was nicht? An was macht es Sinn jetzt schon zu denken? Was lässt sich vorbereiten?

Inhaltsverzeichnis

Starten wir jetzt schon in die neue Aussaatsaison? Was macht Sinn, was nicht? An was macht es Sinn jetzt schon zu denken? Was lässt sich vorbereiten? Es gibt doch mehr Aussaaten im Dezember als im November. Schaut gern bei uns in unserer neuen Anzuchtstation (im Aufbau) vorbei im Video (am Ende des Beitrags ist es zu sehen). Wir wünschen euch einen schönen Start in die Weihnachtssaison.

Aussäen, was denn?

Im Bereich Blattgemüse sind zum Beispiel im Freiland Weizengras und Postelein auzusäen. Wie wäre es mit Kerbelrübe in Quickpotplatten, kann man einfach draußen stehen lassen. Oder Ende Dezember wären Chili eine spannende Geschichte, wenn man schon anfangen möchte. Viel Aufwand wird es sein, kann aber Spaß bringen, je nachdem wie ihr es mögt.

Weitere Aussaatvideos für das ganze Jahr findet ihr in dieser Playlist:

Aussaatsaison
Zwiebelgewächse brauchen Geduld

Sommerporree säen Ende Dezember

Der Bio-Sommerporree wird zwar nicht ganz so dick wie der Winterporree, dafür können wir ihn schon im Sommer ernten. Die kalte Lauchquiche passt z. B. gut auf ein sommerfestliches Buffet.
Vier bis sechs Wochen nach der Aussaat im Haus mit Zusatzlicht zur Pflanzung ziehen die Jungpflanzen ins Gewächshaus, um dann ungefähr einen Monat später ins Gemüsebeet gepflanzt zu werden. Der Sommerporree braucht einen Reihenabstand von ca. 35 cm und eine Pflanzabstand von ca. 15 cm. Die Ernte startet dann bei früher Aussaat Ende Juni.

LED-Technik für die neue Aussaatsaison

Für den einen ist es ein Fest und für den anderen ist es überflüssig, jeder wie er mag. Unsere Empfehlungen haben wir hier verlinkt. Aktuell nutzen wir gerne die Leuchten von diesem Hersteller:

BLOOMTECH
Pflanzenleuchte von Bloomtech

Keimproben vor Beginn der Aussaatsaison

Bevor es soweit ist und wir uns ggf. ärgern würden – habt ihr Saatgut das schon sehr lange liegt, dann macht jetzt Keimproben. Dafür braucht man auch keine Anzuchtleuchte, eine Heizung tut es auch. Einen Teil der Saat jetzt aussäen und schauen ob sie keimen (Temperatur muss natürlich auch jetzt stimmen) Und das Beschriften nicht vergessen. Was noch keimt darf dann im März gesät werden – soweit wir von Tomaten sprechen ; )

Warum selbst säen?

Augen auf beim Saatgutkauf! Die samenfesten Sorten in Bio-Qualität als Jungpflanze zu bekommen ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Das selbst Anziehen diverser Sorten dagegen eher nicht, vielleicht bei manchen Kulturen Übungssache, aber nicht unmöglich. Es macht sogar Freude zu begleiten und zu sehen wie aus diesem Mini-Saatkorn eine große prächtige Pflanze wird. Daher Augen auf beim Saatgutkauf!

Biosaatgutkalender 2024
Biosaatgutkalender 2024

Adventskalender der Gartenyoutuber 2023

Klickt auf das Bild und ihr gelangt zum ersten Törchen, von dort aus geht es weiter. Los geht es beim Max.

Adventskalender

Das Video zu den Aussaat-Tipps und Saisonvorbereitungen

Weitere Beiträge

Glatte Petersilie mit kräftig grünen, gezackten Blättern im Sonnenlicht
Anbau-Lexikon

Petersilie, Dill, Schnittlauch und Koriander anbauen: Küchenkräuter ab März vorziehen, Petersilie braucht drei bis vier Wochen zum Keimen, Dill und Koriander satzweise direkt säen, Schnittlauch einmal pflanzen und jahrelang schneiden, Wurzelpetersilie bis Juni säen

Vier Kräuter stehen bei uns in jeder Küche und deshalb in jedem Gartenjahr: Petersilie, Dill, Schnittlauch und Koriander. Dazu die Wurzelpetersilie, die zwar wie ein Wurzelgemüse wächst, aber dieselbe Pflanze ist und dieselben Eigenheiten hat. Alle fünf sind einfach, wenn man zwei Dinge weiß. Erstens: Sie keimen im Dunkeln und brauchen Zeit, die Petersilie bis zu vier Wochen, da hilft nur Geduld und gleichmäßige Feuchtigkeit. Zweitens: Dill und Koriander schießen

WEITERLESEN »
Genoveser Basilikum, großblättrig und grün
Anbau-Lexikon

Basilikum anbauen: ab April warm vorziehen, als Lichtkeimer nur andrücken, nach den Eisheiligen zu den Tomaten pflanzen, über dem Blattpaar ernten, aus Stecklingen vermehren

Basilikum gehört zu den Kräutern, bei denen sich der eigene Anbau am deutlichsten lohnt: Ein Topf aus dem Supermarkt hält zwei Wochen, eine selbst gezogene Pflanze im Gewächshaus oder Beet liefert von Juni bis Oktober ganze Bünde, für Pesto, Caprese und Tomatensoße. Dafür will Basilikum drei Dinge, und zwar genau in dieser Reihenfolge: Wärme beim Keimen, Nährstoffe nach dem Pikieren und einen Schnitt, der ihn buschig macht statt kahl. Wer

WEITERLESEN »