Hofgeschichten

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Hofrundgang – Begleitet uns bei einem kleinen Rundgang über den Hof: Heute zeigen wir euch unsere Tiere, den aktuellen Stand beim Gemüse und wie sich die Jungpflanzen entwickeln.

Gemüsebeete

Wir schauen in die Beete und zeigen euch wie es ausschaut und auch womit wir gerade Herausforderungen erleben. Auf freier Fläche kommen die Mitesser von außen und von oben. Tauben und auch Kaninchen haben den Kohl entdeckt. Jetzt sind wir gefordert neue Möglichkeiten der Bewahrung vor Schaden zu entwickeln. Frei nach dem Motto von Pipi Langstrumpf, der Wind wird stärker, ich auch! So schnell geben wir nicht auf, einzig! Chemiekeulen sind ausgeschlossen. Wir teilen euch auch weiterhin unsere Lösungen.

Geodome ein Traum

Im Hofrundgang schauen wir im kleinen Gemüsegarten vorbei, aber auch im Geodome. Dieses kleine feine Gewächshaus ist einfach ein Traum. Das Klima ist toll und die im März gepflanzten Salate und Kohlrabi sind erntereif. Diese Vitalität und dieser Geschmack, das kann ma nicht beschreiben, das muss ma erleben. So schön, so wertvoll!

Die monatliche Salatplatte und Kohlrabi können wir im GWH und auch draußen immer wieder versetzt aussäen. Das Saatgut findet ihr hier:

Es kükt

Bisher nur eins, aber das ist fidel! Danke für die ganzen Namensvorschläge, top! Im Hühnerhaus mussten wir eine Sache an den Eingängen zu den Legenestern ändern, damit die Pute Ute den Hühnern nicht ihr Eier mopst. Wir markieren die ausgewählten Bruteier. Um eine Pute raus zu halten muss der Eingang schmaler werden. Wenn er einfach tiefer wird nutzt das gar nichts, denn Puten können sich so klein und flach machen, aber in ihrer Breite sind sie festgelegt. Also paar Brettchen Holz, Schrauben und der Akkuschrauber her, Problem gelöst! Und unsere kleine Leni freut sich über ihr Küken. Sie sind täglich draußen und wenn das Lütte fit auf den Füßen ist gehts auch wieder in die Herde.

Pferde im Hofrundgang

Unsere drei Damen sorgen hier mit für Kreislauftwirtschaft. Es ist so wunderschön, neben der ganzen Arbeit mit Pferden zu Hause, die Herde zu beobachten und die Persönlichkeiten zu studieren. Wie leben sie, wie ist ihr Rhythmus, was ist ihnen wichtig, wie bewegen sie sich, was brauchen sie.

Spannend sind auch die Ausrüstung, die Möglichkeiten, verschiedene Themen, die Trailgestaltung, Ackergeräte und und und. Alles grünt und das freut auch die Pferde, besonders frische Zweige und Äste mögen sie neben dem Gras gern.

Unsere Hofgeschichte im Mai in bewegten Bilder:

Neues gibt es wieder zu berichten! Weiter geht es. Die Fußbodenheizung ist drin, der Erstrich ist drauf. Die Wohnung im alten Stall lässt sich langsam erahnen. Natürlich die Fenster dauern wieder mal viel länger als es vorher hieß, dafür ist der Lehm fix und fein an die Wand gekommen.

Kleine und große Baustellen

Während wir bei den großen Baustellen zwar etwas aber eben nicht alles selbst machen können tut es gut zwischendurch etwas kleineres umzusetzen. Ein neuer alter Schreibtisch darf es sein. Einmal komplett abgeschliffen und glatt gezogen, mit reinem Alkohol abgewaschen und dann später mit Kreidefarbe getüncht – und so durfte das Schmuckstück aus dem Fundus wieder in die Räumlichkeiten wandern. Spannend fand ich auch dass ich genau so einen Tisch in etwas anderer Größe auch bei meiner Freundin aus dem Dorf in der Scheune stehen sehen hab. Manche alte Dinge sind so regional, Geschichte ist einfach spannend, vor allem wenn wir sie so lebendig erfahren dürfen.

Büro- und Pflanzraum wird langsam

In diesen Räumlichkeiten haben wir bereits die Jungpflanzen erfolgreich vorgezogen. Wie schön dass wir da in Zukunft mit Wasser und der Möglichkeit des Abwassers arbeiten können. Wenn man länger improvisiert freut man sich doch um so mehr wenn wieder ein Teilbereich vorwärts kommt. Wie das so ist auf der Baustelle und dem Konto, ohne Priorisierung kommt man nicht aus. Sprich so einige Posten werden eben erst später umgesetzt werden können. Genau genommen ist es doch aber nicht nur auf der Baustelle sondern überall so, dass wir schauen müssen was muss zuerst und was können wir uns später erst leisten? Baustellen und Kinder lehren uns Geduld, gut so!

Eine große Ein-Zimmer-Wohnung

Die Wohnung für die Oma ist recht groß geworden, wobei die Größer wirklich prima ist. Wir werden alle älter und freuen uns dann besonders, wenn wir und nirgendwo durchquetschen müssen und genug Platz für späteres Pflegepersonal da ist. Alleine schon zu zweit unter der Dusche zu stehen könnte eng werden. Hier sind nun keine Stufen und Treppen mehr da, die Türen sind breiter und höher und die Wege sind großzügig gehalten – dazu kommt viel Licht und Luft – hoffen wir dass sie sich in ihrem neuen Zuhause wohl fühlen wird.

Neues von der Baustelle in bewegten Bildern:

Pferde im Kiosk, ein lang ersehnter Traum geht in Erfüllung, wir starten eine spannende Zeit. Lange haben wir nach den richtigen Pferden gesucht. Die Rasse war recht schnell klar. Nach einem Besuch auf der Pferde-Stark in Detmold haben wir so viele wunderschöne und unterschiedliche Rassen und Typen gesehen, wow! Schwarzwälder, Percheron, Rheinisch Deutsches Kaltblut, franz. Comtois, Noriker, Schleswiger Kaltblut, Fjordpferde, Haflinger vom alten Schlag … es gibt so viele und sie sind alle zauberhaft. Wer sich mehr für diese starken Pferde interessiert, dem sei ein Besuch auf der zweijährigen Veranstaltung empfohlen, ebenso die Fachliteratur und das Magazin dazu.

Wie wünschen wir uns die Pferde?

Was genau möchten wir? Es sollten zwei Pferde sein, optimalerweise welche, die vorher schon zusammen lebten, denn wir wollen nur zwei und haben keine anderen Pferde da. Die beiden sollten nicht zu groß aber kräftig und sanft sein. Sie sollen uns auf dem Acker unterstützen, wir möchten zusammen mit dem Pferden den Acker bestellen, in Zusammenarbeit mit unserem Axel. Es geht uns um den Kulturerhalt, die Erfahrung, die Reise. Wir nehmen uns Zeit, es dürfen also auch jüngere Pferde sein, die alles nach und nach kennen lernen. Sie sollten den Zug schon kennen. Sprich grundsätzlich an die Kutsche aber auch an den Reiter gewöhnt – das sollte die Ausgangslage sein. Und ich habe mich in die Noriker verliebt, gerne die kleineren.

Noriker aus Österreich

Diese Rasse ist vielfältig und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die vier Linien (Vulkan, Elmar, Nero und Schaunitz) werden auch untereinander verbunden, das Zuchtziel heute zielt auch hier auf den vielseitigen aber dennoch starken Typen. Aber egal welche Rasse, Pferde sind so sanft und anmutig dabei, sie sind alle schön. Der Noriker stammt aus Österreich, da sind auch unsere beiden geboren. Dann kamen sie in Richtung Bodensee und jetzt sind sie bei uns. Wir sind so glücklich und dankbar! Es ist noch so überwältigend.

Arbeitspferde im Betrieb

Die Noriker sind von ihrer Geschichte her schon als Arbeitspferde gedacht, daher passt diese Rasse wunderbar zu unserem Vorhaben. Darüber hinaus sind es auch die Pferde, die ich schon immer haben wollte. Es kamen ein Rheinländer und eine Westfalenstute dazwischen, auch tolle Pferde, Gott hab sie selig und es waren zauberhafte Zeiten damals, aber jetzt sollten es wirklich die Noriker werden. Unsere beiden Ladys sind vom Typ her optisch zumindest fast gleich groß aber vom Wesen her doch unterschiedlich. Und hier beginnt unsere spannende Reise ja erst. Da kann ich in Zukunft bestimmt mehr drüber erzählen. Jetzt heißt es für uns erstmal Kennenlernen und Vertrauen aufbauen.

Als Arbeitspferde im Betrieb liefern sie nicht nur den wertvollen Mist für die Kreislaufwirtschaft sondern sie sollen im Zug gehen. Aber auch wenn ein Pferd die Kutsche gewohnt ist heißt das noch lange nicht dass ein klapperndes Etwas hinter ihnen auf den Boden einfach so dran gebaut werden kann. Hier braucht es viel Ruhe Zeit und Ausbildung, Stück für Stück. Das passende Geschirr haben die beiden direkt mitgebracht, prima.

Ausbildung und Kontakte

Bei einem Intensivkurs bei der IGZ, Interessengemeinschaft Zugpferde, habe ich schon einiges mitnehmen können, Theorie als auch Praxis (es war so toll!). Auch neue Kontakte konnten wir knüpfen, gerade für den Austausch empfinde ich das als sehr goldwert! Eine liebe Familie aus dem Norden haben wir in den Ferien schon besuchen können. Mit einem Noriker am Strand spazieren zu gehen ist schon was feines. Danke für die unglaublich schöne Zeit an der Ostsee. Kurz aber unvergesslich!

Pferde und Fachliteratur

Unter den Pferdeliebhabern (ja ich meine auch die Damen, ich bin nur zu faul immer das Innen hin zuschreiben – fühlt euch alle bitte angesprochen) gibt es die verschiedensten Richtungen und eine ist die der Pferdearbeit im Zug. Das geht vom Acker über die Kutsche bis zum Rücken. Mein Bücherschrank ist in den letzten zwei Jahren wieder gut voll geworden. Fachliteratur zur den Arbeitspferden und -Geräten, zu den Rassen, zur Haltung und zum Aufbau eines sinnigen Paddocktrails … Ich sauge alles auf und aktiviere altes Wissen. Vor gut 20 Jahren schlief meine Pferdemädchenzeit ein (die bei 8 Jahren aktiv begonnen hat) und jetzt erwacht sie voller Begeisterung aus ihrem Dornröschenschlaf. Und nicht nur das, Mann und Kind sind mit von der Party – ich bin darüber so dankbar!

Geräte für den Zug

Das wird nochmal ein ganz spannendes Thema. Zu Beginn braucht es neben dem Geschirr das passende Ortscheid (hier zu lande nennt man es Schwengel) und natürlich erstmal einfach Dinge zum Ziehen, die Wiese abschleppen wäre so einer der ersten Meilensteine, aber wie gesagt Stück für Stück und mit Ruhe.

Paddock für die Pferde

Eigentlich sollte ein Paddocktrail vorhanden sein. Läuft aber alles immer anders als man denkt, daher ist es bisher nur eine Art Offenstall. Ein großer stabiler Baum in der Mitte, eine kleine stabile Heuraufe in der Mitte, der alte Stall mit Unterstand und viel viel Sand auf vielen Paddockplatten. Es ist ein Anfang, der als Wohnzimmer erstmal taugt. Ein Paddocktrail wird wachsen, mit der Zeit. Es kommt mehr Fläche und Ideen dazu. Eine Totholzhecke und die Erweiterung des Paddocks stehen auf der Liste. Die Mädels gehören zur Familie, wir haben sie schon sehr ins Herz geschlossen, dabei sind sie jetzt heute am Sonntag gerade eine Woche bei uns. Unsere Pferde in bewegten Bildern der ersten Tage seht ihr hier:

Pferde

Zwei Jahre sind verflogen! Ein neuer Hof-Rundgang, jetzt nach 2 Jahren. Es hat sich doch einiges verändert und vieles ist gewachsen. Geschützte Räume für die Pflanzen, Beete im Garten, viele neue Pflanzen und Bäume. 🌳 🌲 Wir lernen viel dazu, machen Erfahrungen und freuen uns jetzt schon über so viel wunderbar wachsendes Gemüse, wenn dann noch das Obst der Bäume dazu kommt. Wir versuchen auch hier eine kleine Oase zu schaffen. Was wohl in den nächsten zwei Jahren alles passieren wird ; ) Dieses Video zeigt unseren Anfang:

Nordseite, Wärme und Paddock

Statt dem Paddocktrail haben wir hier noch das Megaprojekt Erdwärme hier und wir hoffen und beten, dass es den nächsten Monat abgeschlossen sein wird. Anschließend braucht der Boden erstmal eine Aufarbeitung, wir werden Gründünger einarbeiten. Die Gestaltung des Paddocktrails wird Jahre in Anspruch nehmen, alles Stück für Stück – aber es wird.

Innenhof und Remise

Noch die totale Chaosanlage, gefühlt, aber es wird. Vor neuen Dingen sind erstmal Wege durch Chaos nötig. Das Chaos ist noch gut ersichtlich und auch hier hilft der Blick, es wird nicht ewig so bleiben, auch das wird mal verschwinden und ein hübscher Innenhof kann wachsen. Platz ist genug da und die Remise wird zum Pferdestall. Früher standen in diesem Haus auch Tiere, wie der Boden erkennen lies. Die beiden Bäume sollen dort stehen bleiben, wir arbeiten drum herum. Drückt uns die Daumen, dass es sich gut entwickelt und auch an dieser Stelle Leben einzieht. Ein neuer Baum, eine Walnuss nach Omas Sorten-Auswahl, wächst schon fleißig.

Wildstreifen im Jahr zwei

Hier stehen Wildobststräucher, viele verschiedene. Da haben wir in der ersten Runde so einiges versenkt, das Meiste ist auch gut angewachsen, nur wenige mussten oder müssen wir ersetzen. Die Wildkameras sind schon fein, wir können viele Tiere sehen, die Rehe gehen spazieren, Hasen hüpfen rum … Die Pflanzaktion war eine feine Sache, die wir wahrscheinlich auch die nächsten Jahre noch für wiederholungswürdig halten.

Hühner am Hof

Seit dem letzten Sommer haben wir endlich auch die Federfreunde im Garten. Sie wohnen im Bauwagen und hüpfen im Garten rum. Wichtig ist für uns, dass sie im Winter auch in den Beeten scharren und Schnecken und deren Eier futtern. Büsche und Bäume sind perfekt für ein Hühnergehege, sie verstecken sich dort gerne. Die Puten helfen als Greifvogelabwehr, es gibt aber auch Fälle wo das alleine nicht ausgereicht hat.

Obstgarten am Hof

Es wachsen viele neue Bäume von vielen vielen Äpfeln, über Birnen hin zu Steinobst (Kirschen, Aprikosen, Zwetschgen, Pflaumen, Mirabellen, Kricharl …) Der Pflanzschnitt ist erledigt, jetzt heißt es wachsen. Viele verschiedene Apfelsorten haben wir gesetzt, es wird spannend!

Pflanzaktion zwei

Bei der letzten Pflanzaktion waren Jörn und der Bagger wieder zu Besuch, das Wetter hätte freundlicher sein können, aber abhalten konnte es uns nicht. So viele Obstbäume haben ihren Platz gefunden! Und dank der hier lebenden Wühlmäuse haben sie alle ein Körbchen bekommen und wir hoffen dass sie gut anwachsen können. Zwei Jahre später sind wir dann schlauer.

Bunte Blumen, mehr als zwei oder drei Sorten

Es sind einige dazugekommen, ganz viele bunte Punkte, mehrere Monate lang. Unsere Auswahl und Pflanzaktion findet ihr hier:

Mit Liste der Zwiebeln

Acker, Pflanztunnel und Geodome

Dieser Bereich verwandelt sich gerade in einen neuen Bereich für noch mehr Gemüsepflanzen. Der Tunnel ist im Aufbau und bietet uns in Sachen Saatgut eine neue Spielwiese, gigantisch genial! Ebenfalls auch das Iglu, die Kuppel ist eine besondere Neuerung, über die wir uns sehr freuen. Lucama hat es dieses Jahr bei uns aufgestellt, wir dürfen es nutzen und testen. Die Luftströme und Lichteinstrahlung sollen hier noch besser sein, mal schauen, wir freuen uns drauf! Das Video zum Aufbau seht ihr hier:

Zwei Jahre sind es jetzt, wir können es selbst kaum glauben, so viel ist passiert, so viel ist schon gestaltet und so viel Baustelle ist noch da – alles im Fluss, es wird, wir haben keine Langeweile. 24/7 mit Herzblut, wir freuen uns auf eure Rückmeldung unter dem Video, eure Ideen und Ratschläge, schreibst sie uns gern auf Youtube unter das Video oder auch via Email. Ab jetzt wird es wärmer und wir freuen uns alle über volle Kübel und Beete! Ganz herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit, euer Mitfiebern, eure Unterstützung und eure guten Wünsche!

Video zum Hofrundgang zwei Jahre später:

Bewegung auf dem Hof, da geht es wieder gute Stücke vorwärts. Wo neues entstehen soll muss oft altes erstmal aufgeräumt werden. So auch bei uns. Vieles wird entkernt müssen, der Boden im Stall muss raus, Steine in diversen Gefachen im Fachwerk nehmen wir raus. Nasse Wandteile werden geöffnet und kleinschweres Gerät ist auch mit dabei.

Bewegung und Zauber

Natürlich ist das ohne Ende Staub, Lärm, Schweiß, Zeit und auch Geld – aber es ist auch eine Verwandlung, eine Entwicklung, eine Veränderung – die wir uns gewünscht haben. Hinterher ist man immer schlauer und wenn wir geahnt hätten wie viel es wirklich werden wird, wahrscheinlich hätte uns der Mut verloren. Der Kopf denkt, die Hände machen, ohnehin die Zeit wird es zeigen.

Immer wieder Veränderung, nicht nur im Garten

Im Garten ist wie immer gut zu tun und Langeweile kommt hier nie auf. Aber ob so eine Baustelle auch mal ein Ende findet? Wenn man mittendrin steckt fühlt sich das ja eher nicht an. Draußen keimen Feldsalat, Asiasalat und Postelein und drinnen kommt Luft ins Gebäude.

Eigenleistung mit Unterstützung

Wir haben alle Hände voll zu tun obgleich selbst gewählt. Bei ein paar Dingen müssen wir uns Hilfe dazu holen, gutes Fachpersonal weiß was es tut, danke Jörn! Du weißt wie klotzen geht, top! Unser Gärtner hat neben dem Garten auch ordentlich die Baustelle gerockt, nein er macht es jetzt auch noch – nicht dass es zu Ende wäre. Es ist in Bewegung, die Hofstelle verändert sich jeden Tag. Mal ist es die eine Ecke, mal die andere, aber Bewegung gibt es jeden Tag. Manchmal, an manchen Tagen wissen wir gar nicht wo wir anfangen sollen. Dann kommt der Alltag und die Fenster dazwischen geben dann Raum für Baustellenbewegung. Insgesamt sind wir dennoch sehr begeistert von unseren Entscheidungen, auch wenn abends sich gefühlt fast alle Muskeln und Knochen melden. Das Leben ist ein Fluss, der fließen muss … na? Kennt ihr die Textstelle? ; )

Umbauten, andere Zeiten und Funde

Wir haben nicht nur den alten Grabstein gefunden sonder auch ganz viele andere kleine historische Dinge. Beispielsweise gibt es dieses Brett, das höchstwahrscheinlich von einem Webstuhl stammt. Habt ihr eine Idee was diese Zeichen drauf bedeuten? Ist das ein Datum? Ein Kürzel? Schreibt uns gern eure Antworten in den Kommentaren.

Inschrift im Webstuhl

Bewegung bei Grabsteinen?

Hier kommen die Bilder vom Grabstein aus dem Video. Vielleicht kannst du sie lesen? Schreibe gern deine Erkenntnisse in die Kommentare unter das Video. Dieses findest du wie immer am Ende diesen Artikels. Schwer ist der Stein, echt schwer. Aber warum der bei uns im Waldstück lag, gute Frage. Die verstorbenen gehören nicht zur Hofgeschichte und sind auch nicht hier begraben. Warum werden Grabsteine verschleppt?

Grabstein oben
Grabstein unten
Ausschnitt aus dem Grabstein

So viel Gemüse im Kiosk, wer soll das alles essen? In unserem Gemüsegarten wachsen so viele Pflanzen mit Früchten, da ist eine Menge los. Und ob wir das alles alleine mit unserem Gemüsegarten bewerkstelligen oder nicht erfahrt ihr in diesem Video zu diesem Artikel.

So viel zu ernten

Die Freilandtomaten sind üppig behangen, allerdings noch sehr grün. Daneben die Brokkoli-Seitenröschen nach der Ernte erfreuen uns sehr. Mit Knoblauch, Hafersahne und Linguine schmeckt der Brokkoli beispielsweise prima, sein Eigengeschmack kommt gut zur Geltung.

So viele Gemüsereihen in fünf Beeet-Parzellen

Unsere aktuelle Einteilung umfasst fünf Beetparzellen mit Reihen von 10 Metern, jede Parzelle ist 6 Meter breit. Somit kommen wir auf 300 Quadratmeter Gemüsebeete – Fünf Beet-Parzellen voll mit Gemüse! Da sind das Gewächshaus, die Hochbeete und die 60 Quadratmeter Blumen– und Kräuterstreifen nicht mit eingerechnet.

Wer beackert den Garten denn wirklich?

Klingt vielleicht merkwürdig, aber es sind wir, unsere Familie. Vor allem der Gärtner, die Jen und Kind und Oma packen auch mit an. Aber zugegeben, jetzt sind wir an unsere Grenzen gestoßen – größer geht nicht mehr alleine. Ein bisschen verrückt sein schadet bei dem Unterfangen sicher nicht ; ) Aber wenn man dann bei abendlichen Sonnenstunden durch den Garten geht, die Erntekörbe und Regale voll werden – man weiß was man isst – von der Saat an gezogen, das ist schon schön!

So viel Gemüse, aber wer mag wen?

Das ist eine gute Frage und neben Folgekulturen wohl eine der wichtigsten Fragen bei der Gartenplanung. Dazu haben wir uns mehrere Abende hingesetzt und die Best-Friends-Nachbarn aufgelistet, mehrfach geprüft und dann in Posterformat gedruckt. Im Aussaatkalender ist es dabei, aber es gibt das Poster im Kiosk auch einzeln.

Mischkulturposter

Wer soll das alles essen?

Wir essen viel Gemüse, ja wirklich, aber so viel? Versetze Ernte und die Haltbarmachung macht schon eine Menge aus. Dennoch ist es nun doch etwas mehr Gemüse als wir essen können. Wir ernten Saatgut, für euch, für unseren Kiosk, endlich genug Platz! Wie ihr im Video hören könnt, es ist nicht ganz so einfach aber sehr sehr spannend. Ein wunderbares Buch zum Thema findet ihr hier:

gartengemuesekiosk.de/Samengaertnerei

Die Antwort auf die Frage warum die schönsten Gemüseexemplare bei manchen Sorten nicht auf unserem Teller landen – findet ihr in folgendem Video. Wir wünschen euch viel Freude! Beim Schauen, beim Garteln und bei der Umsetzung eurer Ideen!

Schaut gern mal in unseren Ernterundgang rein:

Ernterundgang im Kiosk

Unser Hof und der Beginn des Umbaus – endlich Baustelle

Unser Hof und der Beginn des Umbaus – endlich Baustelle. Die Sanierung geht los. Wusstet ihr dass Sanierung ursprünglich Heilung bedeutet? Und Heilung bedeutet wieder Ganz werden. Legen wir los mit viel Motivation, Schweiß und Kraft! Begleitet uns auf unserem Weg zum GGK-Hof. Vielen Herzlichen Dank an alle anpackenden Hände!

Sanierung? Am Hof, echt jetzt? Ja wirklich! Wir gehen es an, ein Leben mit und am Hof. 24/7 Hof. Das ist groß, das ist viel von allem, das ist spannend und unser Lebenstraum. Raum, es ist Raum für Möglichkeiten und viel Arbeit. Manchmal fragen wir uns doch wer wen gefunden hat, der Hof uns oder wir den Hof. Die Geschichte ist ebenfalls so spannend. Seit 1500 soll es diese Hofstelle bereits geben – ja wir forschen auch da weiter.

Unsere Umbaupläne sind eher Sanierung als Renovierung

Um heute für die Zukunft energetisch gut aufgestellt zu sein bedarf es doch einiger Änderungen, aber fangen wir erstmal an. Im Video seht ihr die ersten Schritte, die sich schon sehr groß angefühlt haben. Abbau vom baufälligen Anbau, Anpassungsarbeiten und Blick in die Geschichte. Wusstet ihr, dass Sanierung ursprünglich Heilung bedeutet? Und Heilung bedeutet wieder Ganz zu werden ; )

Dokumentation der Geschichte

Früher wurden leider nicht so viele Fotos gemacht, allein schon aus technischen Gründen, daher sind Einblicke in die geschichtliche Architektur besonders spannend. So konnten wir hier sehen wo früher Fenster und Türen eingebaut waren, die wir auf den ersten Blick gar nicht sehen konnten. Ebenso die Durchfahrt im Stall. Da waren früher auf beiden Seiten große Bogentore, so ließ sich der Stall sicher besser misten und managen. Rest des Bogens bezeugen dies. Ihr seht ihn im Video. In der Scheune gibt es diese beiden Durchfahrtstore noch, Glück gehabt. Denn so konnte der Trecker durchfahren und uns tatkräftig u.a. beim Palettenumsetzen helfen.

Danke für’s fleißige Mitarbeiten!

Alleine können wir diese Sanierung gar nicht schaffen. Gute Handwerker kosten Geld, ja, aber die müssen auch erstmal gefunden werden. Wir haben einige tolle Menschen mit der Zeit kennenlernen dürfen. Im Video sehen wir werkelnde Hände bei denen wir uns bedanken möchten! Jürgen, Valentin, Laurenz, Jörn und Maik sind von Anfang an dabei! Vielen Dank für eure Bereitschaft, Motivation und Einsatzkraft.

Für Gemüse und den Anbau begeistern

Was uns unheimlich freut und auch uns begeistert ist der Blick in den Gemüsegarten. Seien es die ersten Reihen oder Kübel oder auch später der Garten. Wer zu uns kommt und hier anpackt kommt nicht daran vorbei den Gemüseanbau zu sehen. Gemüse wird gern mitgenommen und der ein- oder andere lässt sich für den Anbau von Tomaten, Kohl und Salat im eigenem Garten begeistern – Und das ist soooooo schön! Mega!

Steinreich oder Bauschutt? Positiv denken!

Ressourcen wieder verwenden! Die Steine des Abbaus sind für uns nicht nur als Werkstoff wertvoll. Da steckt auch ein besonderer Gedanke dahinter. Wir möchten gerne die Rohstoffe vom Hof möglichst wieder einbringen. Sprich das Holz vom Abbau wieder für ein neues Projekt nutzen aber vor allem heißt dies: Die Steine säubern und wieder verwenden. Das kostet natürlich auch Zeit und somit auch Geld, jedoch ist das unser Plan. Die Außen-Fassade soll mit ihnen neue aufgebaut werden und hoffentlich bleiben ein paar über, denn wir hätten doch gern noch ein passendes Hochbeet dazu. Mit der Zeit werden wir es wissen. Eine Baustelle ist immer ein Prozess, dieses Projekt ist ein Prozess. Warten wir mal ab wie es weiter geht.

Schaut euch den Beginn unserer Hofgeschichte gern an:

Holz Gewächshaus aufbauen für den Hof von Lucama

Wir freuen uns auf ein neues Gewächshaus für den Hof – von Lucama. Passend im Mai haben Tobi und Lorenz an einem Tag das Gewächshaus aufgebaut. Durch die Modulbauweise ist das bei Lucama üblich. Das neue Haus ist schön groß und kommt mit allen Vorteilen daher, die wir uns gewünscht haben. Zu Lucama kommt ihr direkt hier entlang: https://lucama.de

Lucama ist ein Unternehmen aus Bayern, das mit viel Motivation und Energie arbeitet – an Gewächshäusern, in denen die Pflanzen sich wohlfühlen. Wir freuen uns auf ein neues Gewächshaus für den Hof. Passend im Mai haben Tobi und Lorenz an einem Tag das Gewächshaus aufgebaut. Durch die Modulbauweise ist das bei Lucama üblich. Das neue Haus ist schön groß und kommt mit allen Vorteilen daher, die wir uns gewünscht haben.

Lucama baut umsichtig

Das Material ist hochwertig ausgesucht. Holz aus Europa, die Membran aus dem Nachbardorf, die Details gut ausgesucht – insgesamt entsteht ein qualitativ hochwertiges Produkt. Das Haus kommt als Bausatz zum Kunden, der es mit einer leicht verständlichen Anleitung gut selbst aufbauen kann.

UV-Licht für die Pflanzen

Bei unserem ersten Lichtraum-Gewächshaus durften wir uns schon davon überzeugen, dass die Pflanzen sich wohl fühlen. Ob Tomaten, Paprika, Pepino, Basilikum oder Schlangengurke, sie fanden es super im Lichtraum. Es kommt eine große Lichtausbeute ins Haus, vor allem auch die UV-Strahlen. Unsere Gemüsepflanzen sind alle kräftig gewachsen

Eine Membran mit Köpfchen

Keine einfache Folie, die bei Problemen in der gelben Tonne landet, denn das wollten wir nicht im Garten haben. Die ETFE-Membran ist 0,1 mm stark, ist dynamisch trotz Spannung. Sollte es einen Riss geben hat Lucama einen Klebestreifen im Shop. Sollte mal ein Modul erneuert werden müssen kann die Membran komplett eingranuliert werden, damit eine neue Membranfolie entstehen kann.

Individualisierbarkeit findet Lucama gut

Das Lärchenholz hat neben der Robustheit als Holz einfach den Vorteil, dass wir es anpassen können. Sollen noch Stangen hinein? Oder braucht es vielleicht Regale für Jungpflanzen? Das ist bei diesem Haus gut machbar. Eigene Ideen können umgesetzt werden.

Gewächshaus
Gewächshaus im alten Garten

Weiterentwicklung gehört dazu

Die Lucama mag es selbst ihre eigenen Produkte immer weiter zu verbessern. Das aktuelle Haus hat ein paar dezente aber feine Optimierungen erfahren, z.B. sind bei der Größe extra Stabilisatoren eingebaut und die Gummis zwischen Membran und Holz gibt es auch nicht mehr – sie sind überflüssig geworden. Die Rückmeldung der Kunden ist Lorenz und seiner Crew sehr wichtig.

Möchtet ihr verschiedene Lucama-Häuser sehen? Schaut einfach mal in die Gallerie: https://lucama.de/pages/kundenprojekte

Lucama sind auch nur Menschen

Das bedeutet es gibt die Häuser nicht als Massenware. Sie fertigen im Jahr aktuell um die 50 Häuser, was schon recht viel ist. Wer also ein solches Haus (in welcher Größe auch immer) haben möchte oder sich dafür interessiert, meldet sich einfach bei Lucama. Und für Handwerker gibt es in naher Zukunft eine Lösung, bei der die durchdachte Membran auch auf anderen Rahmen zum Einsatz kommen könnte.

Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit! Schon 2021 haben wir uns gut verstanden. Auch diesmal haben wir für ein paar Tage Dach und Tisch geteilt. Hinter einer Partnerschaft muss mehr stecken als einfach nur ein gemeinsames Ziel. Die Chemie muss stimmen.

Lucama
Lichtraum

Ein Gewächshaus entsteht, das Video zum Blogartikel:

ein neues Gewächshaus am Hof

Gemüsegarten neu anlegen mit Gründünger – Unsere Hofgeschichten

So haben wir unseren neuen Garten angelegt – Unsere Hofgeschichten gehen weiter. Es ist Zeit für eine neue Episode vom Leben auf dem Hof. Unser neuer Gemüsegarten soll groß werden und mit System angelegt sein. Wie aus der huckeligen Wiese ein Gemüsegarten wird, zumindest die Anfänge eines Gemüsegartens seht ihr in diesem Video. Wir freuen uns auf die Saison und auf einen bunten Garten! Frohe Ostern wünschen wir euch allen!

100 Bäume und Sträucher pflanzen | Klimaschutz in der Praxis | Wildobsthecke #hofgeschichten #GGKhof

100 Bäume und Sträucher pflanzen klingt erstmal viel – ist auch viel. Es waren hinterher sogar über 100 Exemplare. Mehrere Wildobsthecken als auch Bäume haben wir zusammen gesetzt. Auf diese Weise haben wir nicht nur tief ins eigene Portemonnaie gegriffen sondern auch in die Praxiskiste für den Klimaschutz der Zukunft. Vor allem sind wir dankbar, dass wir nicht alles alleine machen mussten und dass wir noch das ein oder andere Pflänzchen dazu bekommen haben.

Heuboden und die Mühle | Kornspeicher/Futtermühle an der alten Scheune #GGKhof #hofgeschichten

Wir werfen gemeinsam einen Blick auf den Heuboden und in die Mühle. Die alte Futtermühle an der alten Scheune ist genau wie der Dachboden echt spannend. Wir schauen in unseren Hofgeschichten zusammen in die Geschichte. Wie wurde früher gearbeitet? Was können wir davon noch sehen? Wir würden uns freuen, wenn euch auch diese Hofgeschichte Freude bereitet und wir sind gespannt auf eure Kommentare. Vielen Dank für euer Mitfiebern!

Unser Hof | Blick in Scheune und Remise | GGK Hofgeschichten | #GGKhof #hofgeschichten

Es ist Zeit für eine neue Folge der GGK Hofgeschichten. Zusammen werfen wir einen Blick in Scheune und Remise. Es gibt ein paar feine Details zu sehen und ihr bekommt einen Überblick über die Größe der Scheune. Wir wünschen euch viel Freude mit unserer neuen Hofgeschichte und freuen uns schon auf die nächste Folge. Habt eine gute Zeit ; )

Hofgeschichten Room tour Fachwerkhaus Anno 1808 #hofgeschichten #GGKhof

Unser kleines altes Bauernhaus Anno 1808 stellen wir euch in dieser neuen Hofgeschichte von unserem Hof vor. Es ist ein kleines feines schnuckeliges Fachwerkhäuschen mit ganz vielen Details aus verschiedenen Epochen und Zeiten. Interessant sind die verschiedenen Ebenen im Haus. Wir sind überall durchgegangen und zeigen euch alle Details. Auf unserem Blog findet ihr noch die Fotos der Inschriften auf der Außenseite. Vielleicht könnt ihr lesen was dort geschrieben steht?

Roomtour Bauernhaus | Heizung Keller Diele Obergeschoss & Arbeitszimmer #ggkHOF #hofgeschichten

Es ist wieder Zeit für eine neue Roomtour in unserem geliebten Bauernhaus. Wir sprechen über das Thema Heizung und schauen uns auch den Keller an. Gemeinsam sehen wir uns die Diele hinter der Deele (Tenne) an und wir gehen zusammen die große Treppe ins Obergeschoss und werfen einen Blick in den oberen Teil. Wir wünschen euch viel Freude mit unserem neuen Rundgang und wünschen euch viel Freude und Erfolg im Garten!

Unser Hof • Tenne Deele Roomtour | Alte Werkzeuge gefunden #hofgeschichten #GGKhof

In diesem Video entdecken einen weiteren Teil auf unserem Hof: Die Tenne bzw. Deele. Wir nehmen euch mit auf Roomtour und schauen in die verschiedenen Ecken. U.a. haben wir alte Werkzeuge gefunden. Dazu kommt der große alte Balken mit seiner Inschrift. Wir wünschen euch viel Freude bei der Roomtour Tenne und freuen uns auf eure Kommentare unter diesem Video. Dank euch wissen wir z.B. nun, dass die große Holzschale (Molle) aus dem Stallrundgang-Video zum Schlachten und Wurstmachen verwendet worden ist. Wir werden weiter forschen und euch mitnehmen auf unsere Zeitreisen und zu unseren Gartengestaltungen. Nächsten Sonntag geht es wieder in unseren Classic-Garten.

Tenne – der erste Rundgang

Unter Tenne wird ein großer Raum in einem Bauernhaus oder in der Scheune verstanden, in dem die Wagen entladen und die Maschinen zum Dreschen aufgestellt werden. Wir entdecken einen weiteren Teil auf unserem Hof: Die Tenne. Wir nehmen euch mit auf Roomtour und schauen in die verschiedenen Ecken. U.a. haben wir alte Werkzeuge gefunden. Dazu kommt der große alte Balken mit seiner Inschrift. Dank euch wissen wir z.B. nun, dass die große Holzschale (Molle) aus dem Stallrundgang-Video zum Schlachten und Wurstmachen verwendet worden ist. Wir werden weiter forschen und euch mitnehmen auf unsere Zeitreisen und zu unseren Gartengestaltungen. Nächsten Sonntag geht es wieder in unseren Classic-Garten.

Blick in die Tenne

Der alte Boden in der Tenne besteht aus Steinen, eine Seite wirkt schon recht mitgenommen und der andere sieht noch gut in Schuss aus. Im Bereich des inneren Tores ist im Boden eine Vertiefung, die auffällt, bestimmt vom alten Tor. Interessant ist die klassische Struktur der Anordnung der Räume. Früher muss die Tenne bis ins heutige Wohn/Arbeitshaus gereicht haben. Mit den Jahren wurde natürlich umgebaut, so machen wir das heute ja auch. Ein Haus wird immer wieder den aktuellen Bedürfnissen angepasst. Früher mit Erscheinen des Telefons gab es eine zentrale Stelle im Haus. Hier ist sie in die Tenne integriert worden – ein kleines Telefonzimmerchen, das Tenne und Diele verbindet.

Torbogen in der Tenne

Früher war das Tor also wohl weiter hinten, so wie erzählt wurde. Der Torbogen scheint älter zu sein – 1773 (zumindest sagt das die Inschrift auf ihm). Das Haus ist 1898 erbaut, vielleicht wurde der Bogen als Bauteil eines anderen Hauses verwendet? Vielleicht stand ein anderes Haus vorher auf der Hofstelle? Wer mit uns entziffern möchte, findet hier die Bilder. Hier sind Details im Foto zu erkennen. Wer es entziffern kann, fühle sich herzlich eingeladen in die Kommentare unter dem Video zu schreiben was er/sie entziffern kann.

Falls wir irgendwann in die Gelegenheit kommen sollten einen Bogen neu einzubauen/beschriften, wäre es spannend zu überlegen was eine passende Inschrift für den Gartengemüsekiosk sein könnte.
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Links
rechter Teil … Gott allein die Ehre … mit Jahreszahl 1773

Tenne mit Motor

Damals wurde auf dem Boden natürlich einiges an Heu und Stroh gelagert. Der Wagen ist früher in die Tenne gefahren und vor der Tenne sind oben große Klappen im Giebel. Dort oben ist eine entsprechende Technik eingebaut (Wir schauen demnächst noch gemeinsam auf den Dachboden). Der Motor wird die Technik auf dem Boden angetrieben haben, zumindest sieht das für uns so aus.

Werkstatt in der Tenne

Ein kleiner Raum mit Regalen, Schraubstock und Fenster. Eine Installation die Ringe hat seht ihr im Video, einen Fleck an der Decke ebenso. Was ist das wohl gewesen? Was meint ihr?

Telefonhäusschen und Kroschecke

Das Telefonhäusschen ist eine interessante Ecke der Zeitgeschichte. Ein fester Ort um zu telefonieren. Viele von uns kennen das noch, viele wahrscheinlich auch schon nichtmehr. Ein Telefon an einem Ort, mit Kabel … so fing das mit dem Telefon an. Neben dem Telefonhäuschen ist noch die ein und andere Ecke mit aufzuräumenden Gegenständen, wie das eben so ist. Der Weg ist das Ziel!

Kutscherzimmer Franz

Der letzte aktive Knecht auf dem Hof hieß scheinbar Franz und war mit dem letzten Landwirt gut in Aktion, so hörten wir. Die beiden müssen sehr fleißig gewesen sein. In seinem Zimmer hängt noch das letzte Abendmahl und eine Leinentruhe steht auch noch drin. Aber wie hat er es ohne Heizung und ohne Ofen im Winter gehalten? Waren nebenan Tiere und hat die Wärme ausgereicht?

Boxen für Pferde in der Tenne

In der Tenne sind noch zwei oder drei Boxen, da könnten wir uns vorstellen, dass hier Pferde drin gestanden haben könnten. Es sind Pferdetränken und Futterbehälter eingebaut. Für uns besteht ja der Wunsch Pferde bei uns zu haben, allerdings wünschen wir uns einen Offenstall. Es braucht noch Zeit –die Pferde, die Spaß an unseren Vorhaben haben sollen und zu uns passen – müssen auch erstmal zu uns finden. Wir haben da noch viel Zeit für eingerechnet. Eile mit Weile! Vor meinem inneren Auge sehe ich sie schon grasen ; )

Schwalben brüten in der Tenne

Die Schwalben fliegen und füttern fleißig. Bis Ende August sollten sie das wohl abgeschlossen haben. Wenn sie fertig sind werden wir die Luken schließen und laden die Schwalben ein an den Außenmauern unter dem Dach ihre Nester zu bauen. Einige sind schon dort, da ist noch genug Platz. In der Tenne und im Stall wird es für Schwalben und deren Hinterlassenschaften keinen Platz mehr geben. Aber fertig brüten dürfen sie selbstverständlich.

Alte Werkzeuge in der Tenne

Über dem vermeintlichen Werkstattraum haben wir ein paar alte Werkzeuge gefunden. Alles haben wir dokumentiert – für uns selbst sind die Videos natürlich auch eine schöne Erinnerung, wenn wir dann sehen wie weit wir es geschafft haben – in der Zukunft. Alte Schaufeln, Schippen, Leiter und Gabeln haben wir gefunden. Früher wurde natürlich auch schon im Gemüsegarten angebaut, bestimmt Kartoffeln, Kohl, Salat, Gurken und bestimmt auch Möhren. Die Schuffel mit dem Ring drum hatten wir so noch nicht gesehen.

Ein paar eher unbekannte Dinge sind ebenfalls dabei. (Entschuldigt bitte die Blicke ins Display oberhalb der Linse und die teilweise fehlende Scharfstellung – so ist das wenn der Kameramann auf der Leiter statt hinter der Kamera steht). Und heißt der Kratzrechen eigentlich wirklich Kratzrechen? Wir sind wieder mal sehr dankbar und gespannt über und auf eure Kommentare unter dem neuen Hofgeschichten-Video auf unserem Kanal auf Youtube.

Hier geht es direkt zum Rundgang in der Tenne:

Unser Hof Stall Roomtour | Stallrundgang in einer neuen Hofgeschichte #hofgeschichten #GGKhof

In diesem Video gibt es eine neue Roomtour. Wir öffnen die Türen vom Stall auf unserem Hof. Einen Stallrundgang seht ihr in dieser neuen Hofgeschichte. Wir erahnen die Geschichte in den Räumlichkeiten und schauen in jede Ecke. Unsere Pläne und Wünsche teilen wir mit euch in diesem Video. Wir wünschen euch viel Freude mit dieser Hofgeschichte. Es werden noch viele folgen, ihr seht es ist viel zu tun ; )

Gartenrundgang auf unserem Hof | Hof umbau für noch mehr Selbstversorgung #hofgeschichten #GGKhof

In diesem Video machen wir auf unseren Hof einen Gartenrundgang, den ersten in unseren Hofgeschichten. So viel ist noch nicht zu sehen, aber mit ein wenig Vorstellungskraft ist das Gartenparadies gar nicht so weit ; ) Es wird noch viel Arbeit sein, viel Gestaltungsspielraum und eine spannende Entwicklungsreise. In diesem Video gibt es zwei Pflanzenrätselfragen, wir sind gespannt ob sie gelöst werden können ; )

Roomtour Bauernhaus | Hofgeschichten von unserem Hof | #hofgeschichten #GGKhof

Roomtour vom Bauernhaus in der zweiten Hofgeschichte von unserem Hof. Wir zeigen euch den Ist-Zustand vom Wohnhausteil von Innen. Wir wünschen euch viel Freude beim Durchgang durch unsere zukünftige (noch nicht umgebaute) Wohnlandschaft ; )

Unser Hof | Die Hofgeschichten können starten | #hofgeschichten #GGKhof

Unser Hof ist Realität geworden. Wir haben uns oft vorgestellt wie wir das so machen würden, jetzt fangen wir an. Die Hofgeschichten können starten. Wir sind happy, dankbar, froh, voller Tatendrang und haben natürlich auch eine Portion Respekt. In diesem Video beginnen wir eine hoffentlich lange lange Serie der GGK-Hofgeschichten. #1