Waldmeister und Flieder liegen in der Luft

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Und aus dem Waldmeister haben wir dieses Jahr einen leckeren Sirup gemacht, der bereits in Sojade über einem leckeren Crumble gelandet ist. Auch in der Lammsbräu Weiße hat er sich gut gemacht. Der ist zwar nicht so grün, wie man das von der Chemie her kennt, aber der Geschmack ist lecker und sehr aromatisch.

Mein Rezept für Waldmeistersiurp:

0,5 L Wasser mit 200 g Zucker aufkochen, dann etwas abkühlen lassen und 1 klein geschnittene Bio-Zitrone und 40 g Waldmeistergrün in den Topf geben. Das ganze einen Tag stehen lassen und gelegentlich umrühren. Am nächsten Tag die nicht flüssigen Teile entfernen (durch ein Tuch gießen) und den Sud nochmals aufkochen. Direkt in keimfreie saubere Gläser/Fläschen füllen. Sirup ist sicher nicht das gesündeste, aber ab und an darf man ihn doch für verschiedene Leckereien genießen.
„Kraut und Küche“ hat einen echt interessanten Beitrag zum Waldmeister erstellt, sehenswert:
https://www.youtube.com/watch?v=QSLN5j2ws4Q&feature=youtu.be

Besonders lecker in der Luft liegt der Duft vom Flieder. Letztes Jahr habe ich kandierte Fliederblüten ausprobiert (denn nur die Blätter sollen giftig sein, die reinen Blüten hingegen nicht). Allerdings hat mich der Geschmack nicht überzeugt. Da laufe ich lieber regelmäßig am Flieder vorbei und stecke meine Nase in die dicken Blütendolden.
20140405__fliederduft

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