Unser Boden, ein Universum. Es gibt so viele verschiedene Parameter bei unseren Böden und es lohnt so sehr ihn zu verstehen und zu pflegen. Auf die Reise zur bewussten Bodengesundheit nehmen wir euch mit. Kennt ihr euren Boden schon?
Bodenarten gibt es mehrere
Bodenarten gibt es verschiedene, wir schauen sie uns in diesem Video zusammen mit David von der Emiko an. David hat eine eigene Solawi aufgebaut und ist als Ökosystemmanager fleißig unterwegs die Welte in mehr Gleichgewicht zu bringen. Den großen Haufen Boden Marke Ziegelstein schauen wir uns auch an. Bei so viel Trockenheit ist der Boden natürlich hart. Je nach Typ reagiert der Boden unterschiedlich auf die verschiedenen Wettereinflüsse.
Woraus besteht Boden eigentlich?
Boden besteht grundsätzlich aus Gestein. Das wurde dann über viele viele Jahr durch Wetter und Zeit zu Boden. Guter Boden enthält tatsächlich mehr Wasser und Luft als man vielleicht denken würde. Ein guter Boden ist lebendig. Je nach Region und Ausgangsgestein entwickeln sich natürlich verschiedene Böden. Im Boden haben wir gut 45 % mineralische Bestandteile – je nach Gestein.
Der Ziegelsteinhaufen
Der Tonboden der im Video zu sehen ist fühlt sich hart an, wie ein Tonklumpen. Ton an sich gehört zu den ganz kleinen Teilchen im Gegensatz zu Sand, der eher zu den groben Teilchen gehört. Das Spektrum der unterschiedlichen Teilchengrößen ist groß.

von klein nach groß: Ton – Schluff – Sand (die Korngröße wird entsprechend benannt)
Optimal ist die Mischung des Lehmbodens
Diese Texturmischung wird zumindest als optimal angesehen, aber auch hier gibt es unterschiedliche Mischungsverhältnisse. Der Bodenexperte wünscht sich Ton Humus Komplexe.
Die Erde sollte so locker und lebendig sein, dass die Pflanze gut in den Boden kommt und Boden und Wurzeln einen guten Austausch umsetzen können. Im Video seht ihr einen Vergleich von Boden mit und ohne Gründüngung. Die
1. Was hab ich für einen Boden?
2. Was braucht mein Boden?
Schaut euch die Böden an und wenn irgend möglich gönnt euch eine Bodenprobe alle drei Jahre
Nährstoffe in der Ernährung
Nährstoffe in der Ernährung sind ganz direkt mit der Qualität des Bodens verwoben. Das Gemüse kann nur so gut sein wie der Boden in dem es wächst. Der Boden muss leben, es sollten entsprechend verfügbare und ausgewogene Nährstoffe drin sein. In einer Studie wurde Gemüse von heute und früher verglichen, die Ergebnisse waren erschreckend. Bei den Mikronährstoffen brauchen wir heute 8 mal so viel um auf die gleichen Werte zu kommen. Lass deine Nahrung deine Medizin sein.
Studienergebnisse Schau hier und schau hier auch
Der Boden ist der Darm der Pflanze
Wurzel und Boden sind nicht von einander zu trennen. Wichtig und hilfreich ist eine Kreislaufwirtschaft. Der Boden ist vergleichbar mit einem Universum.
Der Kühlschrankwert und der Türsteher
Der KAK-Wert ist der Kühlschrankwert und gibt bei deiner Analyse an wieviele Nährstoffe der Boden in der Lage ist zu speichern, mal davon abgesehen davon wie viele wirklich drin sind. Der pH-Wert gibt an wer welche haben darf, sozusagen der Türsteher.


Quelle: https://www.dlg.org/mediacenter/dlg-merkblaetter/dlg-merkblatt-456-hinweise-zur-kalkduengung
Ist der menschliche Körper übersäuert zeigt der Urintest das ganz schnell an. Den Boden können wir auch flott testen. Der Säure-Basen-Haushalt ist im Boden wie auch in unserem Körper (z.B. via Ernährung) sehr wichtig. Boden kann sauer, neutral oder basisch sein. Moorboden ist von Natur aus sauer. Der Bereich geht von 1 bis 14, bzw. von 4 bis 8,8 (basisch). Optimal ist der Bereich von 5,5 bis 7 bzw. sogar 6 bis 6,5. Wie in der Grafik zu sehen sind die Nährstoffe in dem Bereich optimal verfügbar. Der Türsteher vor dem Kühlschrank (bildlich gesprochen) gibt sie dann raus. Der pH-Wert ist allerdings zielgerichtet zu beeinflussen, einfach Kalk drauf packen wenn er zu sauer ist, ist meist zu einfach gedacht. Da gehen wir in den nächsten Videos drauf ein.
Hummus & Humus?
Beim Boden ist das Thema der Humus, mit einem M ; ) Über die Jahre gab es viele unterschiedliche und facettenreiche Beschreibungen von Humus. Humus beschreibt einen lebendigen Boden. Humus ist Leben und Lebensort. Pilze, Mikroorganismen, komplexe Teile sind stabil teils instabil, in dauerhaftem Umbruch, in Bewegung, Humus speichert Wasser, macht den Boden fluffig. Ein hoher Humusgehalt macht den Boden qualitativer. Waldboden ist lebendig, fluffig und federnd – ein anzustrebendes Vorbild
Lebendigkeit in unserem Tun schafft Lebendigkeit in unserem Boden und unserer Nahrung in uns. Das ganze Video seht ihr hier:


