Blumenstrauß der Hacke
Einiges hat ma im Schuppen vielleicht von den Vorfahren oder vom Trödel, anderes hat man selbst gebaut oder gebaut bekommen und wieder anderes hat man ausprobiert, gekauft und für gut befunden. So ein Bereich der Gartenwerkzeuge ist doch ein feiner Blumenstrauß und sieht in jedem Selbstversorgerparadies unterschiedlich aus. Ob draußen oder im Gewächshaus, sie eignen sich für beide Standorte.




Sinn und Arbeitsweise
Das Grundprinzip ist das wiederholte Schieben der Radhacke entlang der Pflanzenreihen. Je nach Werkzeug lässt sich auch prima anhäufeln oder Rillen ziehen. Die Arbeit geht schneller und leichter, allerdings müssen die Hacken auch erstmal eingestellt werden und das braucht Zeit. Es macht also ggf. nur Sinn ab einer bestimmten Länge von Beeten.
Die Arbeit mit der Radhacke folgt einem klaren, fast meditativen Rhythmus. Nachdem die Pflanzen in möglichst geraden Reihen gesät oder gesetzt wurden, wird die Radhacke so eingestellt, dass der Griff bequem in Hüfthöhe liegt.
Das Gartenherz, arbeitet dauerhaft in aufrechter Haltung, was den unteren Rücken enorm entlastet und ein ermüdungsfreies Arbeiten auch über längere Zeit ermöglicht. Hinzu kommt eine beeindruckende Zeitersparnis gegenüber der Handhacke, denn mit einer Radhacke lässt sich die Fläche zwischen den Reihen in weniger als der Hälfte der üblichen Zeit bearbeiten. Da die Radhacke zudem nur flach arbeitet, wird das empfindliche Bodengefüge und die Kapillarstruktur des Bodens geschont, sodass die wertvolle Feuchtigkeit länger gespeichert bleibt und weniger gegossen werden muss.
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