Zuhause shoppen gehen bis mindestens ins nächste Jahr ? Aber sicher! Fermentieren, Dörren, Einfrieren, Einkochen – darauf wollen wir nicht verzichten, keine Frage. Das Einlagern erweitert unsere Möglichkeiten und somit den Speiseplan, prima!
Einsanden, feucht und frostfrei
Wurzelgemüse wie bunte Bete wird vor dem Frost vom Beet geholt und eingelagert, in feuchten Sand. Das Grün drehen wir natürlich vorher ab. Gelagert wird dann frostfrei, z.B. in einer frostfreien Garage oder Scheune.
Weiteres Wurzelgemüse wie Möhren und Sellerie behandeln wir auf die gleiche Art und Weise. Die frostfesten winterharten Wurzelgemüse wie Pastinake, Schwarzwurzel und Haferwurzel können im Beet bleiben, wie immer heißt es hier ein Blick auf die Nager zu werfen, um zu schauen wer denn den Großteil der Ernte essen darf.
Trocken lagern oder Einfrieren?
Mais wie Zuckermais wird zur Milchreife geerntet und dann eingefroren. Für die Zubereitung kommt er für 5 bis 10 min in kochendes Salzwasser, dazu Kürbiskernöl auf dem Teller, Yummi! Wir ernten im September. Ergänzend dazu gibt es den Popcorn- und Speisemais. Diese beiden werden natürlich getrocknet und sind somit sehr sehr lange haltbar. Ernte im Oktober, nachtrocknen und steinhart wird er dann gemahlen, bzw. weiterverarbeitet. Der Anbau als Mission Horst ist geglückt. 2 Reihen 14 Meter lang und 50 cm Abstand.
Frisches Wintergemüse
gehört natürlich auch dazu! Frischer Spinat spät mit knofel oder ab Weihnachten der Rosenkohl – prima auch der Grün- und Palmkohl. Wie wäre es mit Winterporree, da geht schon einiges im Winter!
Eine lange Erntezeit von Septmeber bis in den Mai/Juni können wir über drei Sorten Spinat erreichen. Den Winterspinat findet ihr im neuen Biosaatgutkalender, der für 2026, der mit dem Saatgut

Lange lagerfähig mit diesem Trick
Die Bohnen ernten wir rascheltrocken, lassen sie nachtrocknen und pulen sie dann aus den Hülsen. Zur Sicherheit vor BK-Befall kommen sie für eine paar Tage in den Froster, in einem Glas. Anschließend bleiben sie ungeöffnet bei Zimmertemperatur ein paar Tage stehen damit nicht bei einem zu frühen Öffnen die warme Luft an den kalten Bohnen kondensiert und wir Feuchtigkeit ins Glas bekommen.
Die Feuerbohne ist übrigens die beste Wahl für ein Tippi, sie rankt sehr sehr ausladend, reichlich und langlebig!
Zwiebelmania
In der Scheune lagern aktuell die Zwiebeln, schön trocken. Regelmäßig kontrollieren ist auch hier angesagt, dass sie schön hart, prall und fest sind. Richtung Dezember Januar werden wir sie wohl umlagern, einen Teil essen wir vorher schon auf ; ) Auf der Deele sind es im Winter so ca. 5 Grad, da lagern sie dann weiter. Die Gemüsezwiebel bis in den März und die anderen bis in den Sommer, die Zwiebeln aus der Saat.
Kürbis richtig lagern!
Lagern von Kürbis, die Temperatur: Nicht unter 10 und nicht über 20 Grad Celcius. Aber trocken und trockene Luft sollte da sein. Die Stengel sollten dran bleiben an den Früchten (bei der Ernte). Sind Beschädigungen dran? Dann sollten die direkt in die Küche wandern, damit die Frucht nicht kaputt geht und womöglich andere ansteckt. Lagerfähig sind die Kürbisse dann bis April/Mai. Fabelhaft sind die Früchte: Hokkaido, Knödelkürbis, Butternut, Muskatkürbis.
Januar werden wir die wohl umlagern, dann wird das Klima mit den neuen Aussaaten zu feucht. Mal schauen was dann noch übrig ist von den Kürbisfrüchten. In einer kalten Diele könnten sie auch liegen.
Wie sagt ein afrikanisches Sprichwort so schön: Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern.
Macht eure Gärten so richtig schön bunt und gesund!
Gemüse einlagern in bewegten Bildern


