Unsere Hof-Sanierung geht weiter, es ist wieder Zeit für eine neue Hofgeschichten. Neben all den vielen vielseitigen Aktivitäten haben wir die Kamera mitgenommen. Es geht im Rückblick doch alles sehr schnell. Dieses Video zeigt die Zeit mit großem Gefährt und viel Wänden, die geputzt und gemalt werden. Es gibt viel zu tun, packen wir es an!
Sanierung Heizung
Nach vielen Überlegungen sind wir zum Entschluss Erdwärme gekommen. Die Fläche ist da, die Dachfläche liefert den Strom, auf ganz lange Sicht ist das eine Hofpassende Lösung – so denken wir – jetzt. Die Zeit wird es zeigen, wie bei allen Entscheidungen. Die alte Ölheizung war keine Alternative mehr, die Tanks müssen raus. Ein Übergang mit viel Holpern und Poltern, der noch seine Zeit brauchen wird.
Der Hof wie er gedacht war
Die Fenster im Stall waren natürlich einfach und eckig, aber die ganz alten Stallfenster sind mit Bögen gemauert. Wir machen aus dem Stall Büro- und Wohnraum mit Fenstern in der Form wie sie angelegt waren. Wir erweitern den vorhandenen Stil und es sieht so gut aus. Das war ein großer Schritt, den wir nicht bereuen. Die neuen Fenster brauchen viel Geduld, das hatten wir uns anders vorgestellt, man sammelt so seine Erfahrungen.
Frank und sein Team, Lehm!
Das Hasko-Team hat ordentlich Masse ins Haus gebraucht, so viel Lehm an der Wand. Für das Raumklima und die gehaltene Wärme ist der Lehm echt fein. Nach dem Oberputz kam die Grundierung und dann zwei mal die weiße Kreidefarbe dran. Anschließend die gleiche mit Pigment nochmal. Ebenso für die Bordüre. Was eine Arbeit, ja das stimmt. Es sieht so schön aus, es macht etwas mit uns und es ist ein durchgängiger Stil in allen Zimmern. Jedes Zimmer hat eine andere pastellfarbene gedeckte Naturfarbe, eine Absatzlinie und eine eigene Bordüre. Wer Lehmputz bei sich haben möchte und das nicht nur in einem Zimmer findet bei Hasko aus Bohmte ein echt tolles Team, wenn sie den Kapazität haben. Hier muss ich bestimmt Werbung schreiben, habe ich gemacht, gerne gemacht – wir sind echt zufrieden!
Putz ab und siehe da!
Wir haben dann doch in allen Zimmern im Wohnraum im Zuge der energetischen Sanierung den Putz abgekloppt. Aus zwei Zimmern eins gemacht (die Wohnküche), alte Türöffnungen geöffnet, andere geschlossen gelassen. Es ist schon sehr spannend was alles zu Gesicht kommt wenn die alten Strukturen zu sehen sind. Im alten Haus waren alte Zeitungen sehr aufschlussreich und interessant. Hier haben wir an einer Wand ein halbes Fenster in einer Innenwand gefunden, wozu das gut gewesen sein soll ist uns immer noch ein Rätsel.
Gipsstuck, Natursteinfliesen, Bordüren
Ohne Ende Gips am Lehm, der Mann und Gärtner hat sich vertieft und ist seinem Anspruch gerecht geworden. Das war aber echt ein Akt. Wer Lehm und Gipsstuck kombinieren will braucht gute Nerven und vor allem Geduld! Die Fliesen in der Wohnküche haben wir erweitert. So sieht es aus als wäre es schon immer so gewesen und aus einem Guss. Mit den Natursteinfliesen Baltic Brown habe ich mich anfreunden können, weil man den Dreck nicht so schnell sieht und sie sind sehr unempfindlich, obwohl ich die bunten Ornamentfliesen aus dem Süden sehr schön gefunden hätte. Hier hat der Stil des Hauses gewonnen. Leben ist auch immer Kompromiss, Hauptsache es ist kein fauler. Und wenn er das nicht ist, dann ist es dauerhaft gut.


