Kartoffelrösti mit Nils, Selbstversorgerküche Oktober

Kartoffelrösti aus der Außenküche

Unsere Selbstversorgerküche im Oktober wird köstlich. Das bedeutet frisches Gemüse aus dem Garten ohne Umwege direkt in den Topf. Heute gibt es Reibekuchen, auch Rösti oder Kartoffelpuffer genannt. Dafür wurden die Kartoffeln der Sorte „Sarpo Mira“ ausgebuddelt, gewaschen, geraspelt und im Anschluss mit allen anderen Zutaten im heißen Sonnenblumenöl ausgebacken. Gerade bei diesem Rezept ist eine Außenküche ein Traum. Zumal der Weg vom Beet auf den Teller noch kürzer ist. Nein, der große Vorteil ist, dass die Bude frei von Frittengeruch bleibt. 

Wie haben wir es gemacht?

Unser Rezept funktioniert ganz einfach, nichtmal ein Ei ist zwingend notwendig. Das Mehl und die Kartoffelstärke dient zur Bindung, die Oliven sorgen für einen würzigen Geschmack. Je gröber die Reibe eingestellt ist, desto knuspriger wird das Ergebnis. Ganz wichtig: Die Rösti nicht zu dunkel werden lassen sonst ähneln sie eher Chips als Kartoffelpuffern. Aber auch hier gilt: Geschmäcker sind verschieden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ob mit Apfelmus, einem Kräuterdipp oder einfach pur serviert. Die Reibekuchen sind gerade jetzt in der Herbstzeit ein wahrer Genuss. Guten Appetit!

Kartoffelrösti aus den Garten

Dank dir Nils für deine Impressionen und Zeilen! Es hat uns Freude gemacht! Mit dir zusammen die Kartoffeln geerntet, geschält, geraspelt, gewürzt und schließlich zu Rösti ausgebacken. Nach dem Raspeln haben wir gewürzt und geknetet, das Gut ein wenig stehen lassen, die Flüssigkeit abgegossen und dann mit Mehl und Oliven vermengt, noch nach Gusto gewürzt, Salz muss auf jeden Fall rein – Oregano/Majoran passt auch super. Alternativ könnten auch Raspel von saisonal passend Zucchini, Möhren oder Kürbis eingearbeitet werden. Ausbacken und erst drehen wenn die Rösti zusammengebunden sind, also lieber etwas später als zu früh, sonst fallen sie auseinander. Nach dem Ausbacken unbedingt auf Küchenpapier oder Tüchern abtropfen lassen. Und dann heißt es genießen, am besten draußen im herbstlichen Sonnenschein.

Empfehlung von uns, schaut vorbei bei dem Kanal SAATENVIELFALT

Habt ihr Nils unter den Gartenyoutubern schon entdeckt? Er hat einen hohen Anspruch an sich mit seinen frischen 19 Jahren, prima! Die Videos machen Freude und informativ sind sie eben auch. Reinschauen, Abo da lassen und schreibt ihm ein Kommentar ; )

Nils arbeitet bei uns mit, Danke!

Garten im Herbst, Gartenrundgang

Dankeschön!

Eine unglaublich gute Gurke

Wunderbar dieser Oktober! Und so viel zu ernten, was eine Freude, unser Garten im Herbst! Im Video seht ihr im Durchlauf wie begeistert wir von der Arola, der Schlangengurke fürs Gewächshaus, sind – robust und ertragreich! Wenn ihr Saatgut der samenfesten Gurke ernten möchtet, muss die Frucht wir würden sagen überreif sein, sprich eher gelblich. Dann sind die Samen erst erntereif.

Vielfalt im Garten

Jetzt im Oktober ist der Garten so schön bunt, so viele Blüten sind verteilt, so viele Insekten und Vögel schwirren hier herum – das tut gut, nicht nur den tierischen Bewohnern, auch uns! Sie lieben die Cosemeen, die Sonnenblumen, die verschiedensten Blüten, aber auch die Kräuter und Gemüse bieten Vielfalt.

Aussaat geht immer

Wir haben gerne immer etwas ausgesät, Jungpflanzen da, Pflanzen in den Beeten – es gibt immer was zu ernten und zu knabbern. Ob wilde Vogelmiere oder gepflanzter Knollensellerie, es lohnt sich so sehr eigenes Gemüse im Garten zu haben, egal wie viel – jeder Pflanzkübel zählt! Die Gedankenstütze »Was der Gärtner aussät« ist für uns selbst auch praktisch, ab und an schauen wir gern rein. Selbst wenn ich immer den Zugang zu Supermärkten/Onlinelieferanten habe, eigenes Grünzeug ziehe ich immer vor und es fühlt sich schön und befriedigend an – mal von den Inhaltstoffen und Geschmäckern zu schweigen ; ) Jeder der zumindest eigene Tomaten oder andere Kulturen anbaut, weiß wovon wir sprechen!

Stecklinge schneiden

Im Herbst lassen sich wunderbar Stecklinge von der Feige oder den Süßkartoffeln schneiden. Auch von den Pepino hätten wir jetzt Stecklinge nehmen können. Diese Art der Vermehrung ist sehr einfach und je nach Pflanze und Zeitpunkt sehr erfolgreich. Ausprobieren geht über Studieren, der Garten im Herbst hat noch so viel zu bieten. Falls ihr es noch nicht gesehen habt, schaut euch gern unseren Zusammenschnitt an:

Weiterführende Links:

EMIKO, EMIKOSAN:

https://www.emiko.de/emikosan-fermentiert-mit-probiotischen-mikroorganismen?ref=121999

Linus (Gartentagebuch) https://vom-garten-leben.de

Max von DerGartenkanal

https://www.youtube.com/channel/UCMk-jlC_XB4z_3ncQHV-QoA

Dominik Schreiber (Obstbäume, so geht das!) https://www.youtube.com/channel/UCwkIdkCOPBMSL_3vXDub-TA