Ein Hochbeet für den Winter

Nachdem wir das Hochbeet im Frühling bepflanzt hatten, gab es ne Menge zu ernten obwohl das Wetter dieses Jahr wirklich herausfordernd für die Pflanzen und Gärtner war. Wie der Mark von der EMIKO und ich das erste Mal die Hochbeete bepflanzt haben könnt ihr euch in diesem Video anschauen:

Für den Sommer bepflanzen

Stecklinge schneiden von der Süßkartoffel im Hochbeet

Stecklinge können bis zum Frost geschnitten werden, dann kommen sie ins Wasserglas und bilden Wurzeln. Wie wir das genau machen ist in diesem Video zusammengefasst:

Batate anbauen

Was kommt in die Hochbeete

Winterfeste Bestellung mit Feldsalat und Postelein ist leicht und empfehlenswert. Lässt man sie ausblühen (einfach lange stehen lassen) samen sie sich selbst aus und kommen an allen möglichen Stellen im Garten wieder. Dazu kommen noch Jungpflanzen hinein. Die Winterkresse ist gerade mal 14 Tage alt und zieht schon ins Hochbeet ein. Die drei winterfesten Kandidaten könnten auch als Direktsaat in die Erde. Die Winterlauchzwiebel ist ebenso winterfest.

Angießen mit Effektiven Mikroorgnismen

2 % EMa Beimischen mit der Dosiereinheit und dann leicht angießen. Nicht nur EMa kann damit vermischt werden, auch Mikrodünger oder auch mit Jauchen kann ich das Gerät benutzen. Wenn es euch interessiert, schaut euch das gern mal an:

Dosiermischgerät für EMa, Gabo, Microdünger, Jauche …

Die richtig Zeit zum EMa ausbringen

Besser ist es das feuchte regnerische Wetter zu nutzen, da kann es sich besser verbreiten. Das Angießen sollte dennoch erfolgen, die Wurzeln werden geschwemmt und können sich besser eingewöhnen. Das Wichtigste beim EM ausbringen ist die Regelmäßigkeit und Wiederholung sowie möglichst regnerische Tage. Dieses machen das System erfolgreich.

Schnittlauch ist auch winterhart

Im Hochbeet steht eine Menge Schnittlauch aus der ersten Bepflanzung. Diesen können wir teilen und wieder einsetzen. Auch die Blüten sind nicht nur dekorativ lila, sondern schmackhaft – leicht scharf.

Gesunder Boden will gefüttert werden

Egal ob Hochbeet oder Acker, guter Boden will gefüttert werden. Pflanzenreste, Blattmasse grob einarbeiten und auflegen, EMa drauf und guten Appetit. Aber jetzt doch mit Sauerstoff? Im Ackerbau ist es nicht einfach so möglich in großem Maßstab zu bokashieren, also geht es als aerober Prozess direkt in den Boden. Der Mikrobiologe Mark erläutert es im Video genauer. Der Boden bekommt Energie durch die Fütterung. Im Hobbygarten ist der Bokashi eine wundervolle Alternative zum Kompost. Ein Video zum Unterschied zwischen diesen beiden wird es bei uns auch in Zukunft geben.

Hochbeet bedingt winterfest

Im zweiten Hochbeet, das wir im Video bepflanzen, sind Pflanzen eingesetzt wie Spinat, Asiasalat,

Der Filmtipp aus dem Video, unser Saatgut

Wozu denn ein Hochbeet?

Hochbeete sind ein Segen im Garten, nicht nur dass es komfortabel zum Arbeiten ist, wir können mehrmals im Jahr anbauen und ernten. Dazu kommt, dass es eine so große Vielfalt an Hochbeeten gibt, da findet jeder sein Lieblingsmodell.

Jetzt Knoblauch pflanzen

Knoblauch lieben wir alle, oder? Wir essen ihn gern frisch auf dem stark gerösteten Brot oder eingelegt, fermentiert oder auch gebacken. Knoblauch ist wunderbar köstlich und gesund. Wir bauen ihn daher jedes Jahr an. Und mit den Jahren wachsen auch die Erfahrungen.

Beetvorbereitungen für den Knoblauch

Als Vorkultur sind bei uns regulär Bohnen im Beet, Edamame, Buschbohnen oder auch dicke Bohnen. Die Wurzeln verbleiben im Beet. Wir schneiden lediglich die Pflanze ab nach der Ernte. Knoblauch braucht nicht allzuviele Nährstoffe, der Boden sollte gut in Schuss sein. Eine extra Düngung ist bei uns hier nicht nötig gewesen. Wir wissen ja, der Boden ist das A und O beim Gemüsegarten, von daher braucht er eine besondere Beachtung. Kennt ihr unser Bokashipraxisvideo?

Bokashi für das Bodenleben!

Woher bekomme ich guten Pflanzknoblauch her?

Das ist auf den ersten Blick schwieriger als gedacht. Es gibt ein paar gute Onlineanbieter für Pflanzknoblauch aus dem Gemüsegartenbereich. Es macht ggf. auch Sinn beim Bio-Hofladen in der Region nachzufragen ob es noch Knoblauch aus der eigenen Ernte gibt. Die guten und schön gewachsenen Zehen können als Pflanzknoblauch verwendet werden.

Ab mit dem Knoblauch ins Beet

Mit einer Eisenstange formen wir Reihen im Abstand von ca. 30 cm. Die einzelnen Zehen werden mit einem Abstand von 25 bis 30 cm gesteckt. Die Zehen haben wir eine Woche vorher aus der Knolle vorstichtig herausgenommen. Wir haben es vorher gemacht, damit evtl. beschädigte Stellen abtrocknen können und nicht anfangen zu faulen wenn sie in der Erde stecken. Beim Stecken achten wir auf die richtige Ausrichtung, das Zipfelchen muss nach oben zeigen, wie bei Blumenzwiebeln auch. Die Stecktiefe ist bei uns 2 bis 3 cm.

Dicke Zehe gleich dicke Knolle?

In unserem Miniexperiment war das absolut das Ergebnis. Aber eine wissenschaftliche Prüfung ist das sicherlich nicht. Wir hoffen in den Kommentaren auf eure Erfahrungen.

Knoblauch anbauen im Frühling:

Falls ihr im Herbst die Beete noch voll habt oder einfach gern im Frühling den Knoblauch anbauen möchtet, das geht auch. Dazu haben wir auch ein Video im Repertoire:

Knoblauch im Frühjahr anbauen

Winter? Kein Problem für den Knoblauch

Die kalten Temperaturen machen dem Knoblauch nichts aus. Selbst wenn die Spitzen, die aus der Schneemulchdecke herausschauen, abfrieren – das macht nichts aus. Der Knofi wächst weiter.

Mulchen ab Februar/März

Wir fangen nun an zu mulchen. Dazu verwenden wir Stroh, das etwas kleiner gehäkselt ist. Mit dem Rasenmäher geht das ganz gut. Damit es nicht wegweht wird das frisch gemulchte Stroh begossen.

Besonders wichtig ist nun den Boden frei zu halten nur für den Knoblauch. Andere Pflanzen sollten hier rausgehalten werden. Unsere Lieblingsjätschlinge ist diese hier, sie ist für uns die Beste:

Kupfer Jätschlinge

Ende März/Anfang April wird bei uns gedüngt.

Jetzt geht es bald los, der Knoblauch wird loslegen. Wir schaffen die optimalen Bedingungen, er schenkt uns die wunderbare Ernte! Ende April geht es dann in der Regel mit der Hauptphase des Wachstums los. Falls das grüne Laub jetzt gelb aussieht, wäre ggf. eine weitere Düngung gut.

Blütenansätze rausbrechen

Falls wir Blütenansätze bei den Knoblauchpflanzen entdecken brechen wir sie aus. Wir möchten keine Brutzwiebeln ernten, sondern dicke Knollen. Daher brechen wir sie raus.

Wir ernten ab Juni die ersten Knoblauchknollen ab

Ab Juni machen wir Testernten, mal sehen wie weit sie schon sind. Jedes Jahr ist anders, das Wetter ist anders, die Temperaturen – wir schauen mal nach. Der frische Knoblauch hat einen ganz tollen Geschmack, anders als der gelagerte Knoblauch. Beides schmeckt toll, dennoch gibt es einen Unterschied. Sind die Knoblauchpflanzen umgeknickt, ist es ein sicheres Zeichen, dass wir mit der Ernte loslegen können. Dazu suchen wir uns dann eine Wetterperiode mit trockenem Wetter. Wir buddeln die Knollen mit dem Multispaten aus und lassen sie zwei bis drei Tage auf dem Beet liegen damit sie abtrocknen können. Anschließend werden sie bei uns geflochten und trocken und luftig aufgehangen. Wird das Wetter herbstlich usselig, kommen sie als Zöpfe in den Keller.

Knoblauch im Herbst stecken und im nächsten Sommer dicke Knollen ernten. Wir machen das so: